Carl Zeiss WERRA Flektogon öffnen/reparieren???

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    • Ich bin ja kein Jurist...aber das sind doch bestimmt VED (Volkseigene Dokumente ;) ) kleiner Scherz am Rande...
      Ich denke in diesem Fall gilt das Prinzip wo kein Kläger, da kein Richter.
      Schließlich gibt keinen wirtschaftlichen Schaden auf Zeissscher Seite... Daher finde ich es sehr verdienstvoll, wenn diese "graue" Literatur für alle nutzbar gemacht wird! Wenngleich ich natürlich verstehe, dass man sich selbst ungern in den grauen Bereich begibt.

      @Ronald Stenzel sehr interessant zu hören... sie existieren also noch die unbeschädigten Flektoga (das wäre dann wohl der griechische Plural *green* ) Vielleicht habe ich ja Glück und mir fällt mal eines in die Hände.

      Einstweilen habe ich heute mal beim Fotoladen meines Vertrauens eines der beiden abgegeben und warte mal ab was dabei rauskommt. Leipzig ist halt leider nicht grad der nächste Weg... aber ich werd mich da auch mal melden, sollte der Monsieur hier keinen Erfolg haben...

      Das andere habe ich hier und versuche immer mal wieder zwischendurch, wenn ich Zeit habe es zu öffnen.
      Kameras aus Dresden.
      Filme aus Wolfen.
      Freude am Bild.
    • Bei der Veröffentlichung Geistigem Eigentums im Sinne des Deutschen Handelsrechts bin ich mir da völlig unsicher - ganz egal, ob die Urheberschaft in der DDR bestanden hat; um etwaigen Abmahn-Advokaten aus dem Wege zu gehen habe ich da meinen persönlichen Frieden geschlossen und stelle selber nix mehr ins Netz.
      Ich kann als Nichtjurist nicht beurteilen, ob die Inhalte gemeinfrei sind.

      Was ist das Gegenteil von gut?
      Nein - nicht schlecht, sondern "gut gemeint"...

      In diesem Sinne

      Holger
    • Ich habe jetzt mit einem Gummistöpsel den vorderen Zierring des Flektogons ab bekommen :)
      Allerdings erfolgte darauf die Ernüchterung:
      WerraFlektogon.jpg
      Insgesamt vier Vorschraubringe präsentieren sich, teilweise sind die "Eingriffe" so schmal, dass mein vorhandener Objektivschlüssel daran scheitern dürfte und Kratzer das Resultat wären :(
      Die zwangsläufig weitere Frage ist dann: welcher ist der Richtige??
      Theoretisch hält der Innerste den Frontmeniskus, die Äußeren dienen wohl der Verschraubung eines Innentubus - aber warum drei??
    • Danke Holger:
      Der äußerste Ring ließ sich mit einer Zirkelspitze auch bei einseitigem Eingriff gut lösen. Das Ergebnis: die inneren zwei Ringe samt Frontlinse lassen sich frei drehen - nach 30 Umdrehungen aber keine Änderung -> also 30x zurück gedreht.
      Es müsste also mit dem tief liegenden Schraubring (der Linke im Foto von mir) weiter gehen. Der lässt sich auch bei einseitigem Eingriff mit einer Zirkelspitze ein Stück bewegen - das Problem: es geht in beide Richtungen.
      Mein Verdacht: der äußerste Ring ist ein Konterrring, der nächste hält vmtl. den inneren Tubus und stellt gleichzeitig einen zu justierenden Abstand her. Ob er nun den Abstand des Retroelements zum restlichen Linsenpaket festlegt, oder ob er den Messstift für den Messsucher justiert konnte ich nicht feststellen - ich habe erstmal alles wieder zusammengebaut und dabei alle Ringe wieder in ihre Ausgangsposition gebracht.
    • Oh toll zu sehen! Ich habe den Ring bisher nicht abbekommen, aber ich muss auch sagen, dass ich wohl nicht über das richtige Werkzeug verfüge. Einen Spitzzirkel habe ich zwar, aber von den genannten Gummistößseln hab ich bisher noch nicht... Da werd ich mir wohl mal einen in der richtigen Größe besorgen.
      Aber wie mir scheint, sind die Objektive sehr fein justiert und lassen sich wohl nicht ohne weiteres öffnen...

      Ich sitze nun schon eine Weile vor dem Konstruktionsplan und werde nicht ganz schlau daraus. Könnte es möglicherweise sinnvoll sein das Objektiv von hinten zu öffen? Das hintere Linsenpaar lässt sich ja sehr einfach abschrauben. Irgendwie müsste der Linsentubus doch aus dem Schneckengang zu entfernen sein? Oder ist das dann nicht wieder vernünftig zu justieren?
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    • man muss schon von vorne rein.
      Ich habe testweise ein altes Flektogon 2.8/35 meiner Praktinas heute geöffnet. Diese Linsen (ich habe drei Stück, teilweise im arg gerockten Zustand, aber ALLE DREI sind im Bereich der mittlern Linsen richtig matt) sind ähnlich dem Werra-Flekto aufgebaut.
      Aktueller Stand: der Meniskus ließ sich demontieren, der ist innen sauber. Auch die dahinter liegende plankonvexe Linse ist auf der, dem Meniskus zugewandten konvexen Seite sauber. Diese Linse wird wieder von einem Vorschraubring gehalten, welcher sich aber partout nicht lösen lassen will. Ich habe (wieder) den Verdacht, der Innentubus muss dafür raus. Und der dazugehörige dünnwandige Vorschraubring liegt (wie beim Werra-Flekto) relativ tief versenkt und die Mitnehmeraussparungen sind zu dünn für meinen Werkzeugpool :(
      Beim Versuch von hinten die Sache anzugehen, bin ich bis an die Rückseite der 3ten Gruppe gekommen und konnte mit einem QTip durch die Blende hindurch die Rückseite des Dubletts abwischen - ohne Erfolg.
      Also der "Dreck" liegt also entweder zw. 2ter und 3ter Gruppe, oder der Kitt der dritten Gruppe selbst ist die Ursache.

      viele Grüße - Ronald
    • Lt. Deiner Zeichnung sollte der Vorschraubring an der 2ten Linse problemlos lösbar sein, aber zumindest beim Praktina bekomme ich ihn nicht gelöst. Da ja das WerraFlekto noch die Mechanik für den Messstift beherbergt, scheint die Sache noch etwas verwinkelter zu sein und etwas "feineren" Werkzeugs zu bedürfen, als dass was ich hier habe...
      Aber da ich ja ein klares WerraFlekto habe und für die Praktina das 25er Flekto und das 35er Primagon in sehr gutem Zustand habe, werde ich die Sache wohl erstmal ruhen lassen - den Nerven zu liebe