Paterson PE/RC Bilderwascher sinnvoll?

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    • Hallo
      Da kannst halt nur ein- oder 2 Prints pro Mal wässern.

      Ich hab mir sowas gebraucht beschafft:
      fotoimpex.de/shop/fotolabor/pa…lderwascher-30x40-cm.html
      Zum selber bauen war ich zu faul:
      fotografie-in-schwarz-weiss.de…wascher-bauanleitung.html

      Da ich von jedem Film / GF-Negativ einen Kontaktabzug mache, muss ich jeweils mehrere Prints wässern.
      Je nachdem, was du genau machst, kann der gut sein, oder eben nicht.

      Gruss Reinhard
    • Sven Mueller schrieb:

      Falls du in Zukunft keine Baryt Vergrößerungen machen willst, ist der von Rheinhard empfohlene Wascher überflüssig.

      PE Papier benötigt nur 2Minuten End-Wässerung.

      Grüsse
      Ja, ich weiss, dass Ilford das scheibt. Aber leider schreiben sie das nicht bei Filmen, deren Emulsion ja auf absolut undurchlässigem Material aufgetragen ist.
      Wer hat nun recht?
      ;(
      Gruss Reinhard
    • Du brauchst auch bei Barytpapier keinen "Wascher". Die Fotos sollen ja nicht gewaschen- oder geduscht werden. Die Chemie im Träger soll einfach nur nach draußen ins Wasser gezogen werden. Und hierzu hat sich die Natur für uns Laborfreunde den Stoffaustausch ausgedacht: Das Wasser zieht die Chemie automatisch an. Man braucht das Papier nur in eine Wanne mit Wasser legen, diese ab und zu bewegen und je nach Größe das Wasser austauschen.
    • Thomas Spärber schrieb:

      Du brauchst auch bei Barytpapier keinen "Wascher". Die Fotos sollen ja nicht gewaschen- oder geduscht werden. Die Chemie im Träger soll einfach nur nach draußen ins Wasser gezogen werden. Und hierzu hat sich die Natur für uns Laborfreunde den Stoffaustausch ausgedacht: Das Wasser zieht die Chemie automatisch an. Man braucht das Papier nur in eine Wanne mit Wasser legen, diese ab und zu bewegen und je nach Größe das Wasser austauschen.
      Du hast keinen Wascher, gell?
      :)
      Da kannst du gar nicht mit Hochdruck arbeiten, weil er sonst überläuft. sondern es ist ein kleines Rinnsal, das auf der einen Seite unten einläuft und auf der andern Seite oben abrinnt. so wird ein kleiner, aber dauernder Wasserdurchlauf erzeugt, der die Stoffwechselprodukte laufend abschwemmt. Du erreichst also genau das, was du mit Wasserwechsel erreichst, denn der Stoffaustausch funktioniert am besten, wenn dauernd frisches Wasser zufliesst.

      Das mac(t)he ich zwar auch in der Schale, aber wenn man mehrere Prints hat, dann ist das einfach bequemer: Entwickeln, stoppen und fixieren, dann in den Wascher und weitermachen.
      Für mich ist das vor allem eine Optimierung des Prozesses.

      Es muss jeder selber wissen, was für einen passt.
      Gruss Reinhard
    • Da stellt sich mir gerade die Frage ob man die Stellplätze dann auch wechselt - die frischen Abzüge immer nahe am Auslauf, später dann Richtung zum Einlauf umsetzen? Wäre ja sinnvoll.

      Ich hatte mir seinerzeit aus zwei Baumarkt Röhren ineinander, einen zum Waschbecken passenden Überlauf gebaut. So wie früher in den hohen Duschwannen nur doppelwandig. Dass das Wasser von unten im äußeren Rohr hochsteigt und oben durchs innere abläuft.

      Werde das für die anstehende Dunkelkammer-Einrichtung dann wieder so tun.

      Waschbecken habe ich vor Jahren schon ein großes und dunkles gekauft dass man das Papier leicht erkennt was da schwimmt.

      Zeit müsste man halt dafür haben... nachts heimwerkert es sich so ungünstig.
      Reject the digital. Go analog.
    • Reinhard Walther schrieb:

      sondern es ist ein kleines Rinnsal, das auf der einen Seite unten einläuft und auf der andern Seite oben abrinnt. so wird ein kleiner, aber dauernder Wasserdurchlauf erzeugt, der die Stoffwechselprodukte laufend abschwemmt.
      Müßte es nicht anderherum erfolgen? Oben rein und Unten raus?
      Salzhaltiges Wasser hat eine höhere Dichte und sinkt auf den Boden ab.
      Ich hätte vermutet, daß man dieses (fixier-)salzhaltige Wasser vom Boden her ablaufen läßt.
      Wenn sich der Abfluß aber am oberen Ende befindet, würde das nicht erfolgen.
    • Oliver Kowalke schrieb:

      Reinhard Walther schrieb:

      sondern es ist ein kleines Rinnsal, das auf der einen Seite unten einläuft und auf der andern Seite oben abrinnt. so wird ein kleiner, aber dauernder Wasserdurchlauf erzeugt, der die Stoffwechselprodukte laufend abschwemmt.
      Müßte es nicht anderherum erfolgen? Oben rein und Unten raus?Salzhaltiges Wasser hat eine höhere Dichte und sinkt auf den Boden ab.
      Ich hätte vermutet, daß man dieses (fixier-)salzhaltige Wasser vom Boden her ablaufen läßt.
      Wenn sich der Abfluß aber am oberen Ende befindet, würde das nicht erfolgen.
      Natürlich, hast Recht! :) Das Ding füllt sich von Unten und läuft über.

      Gruss Reinhard
    • Rolf, Durchlauferhitzer auf 30 Grad und ein bisschen kaltes zumischen. Ist dann 18-25 Grad und somit OK
      So Wässer ich auch die Dose.

      Die Stöpsel mit Standrohr gibt's, aber da läuft es ja oben raus und schnell schwimmt ein Papier drüber zum einen, und das Wasser vom unten soll ja weg, zum anderen. Deshalb meine doppelwandige Lösung als ich 18 war, siehe oben beschrieben...
      Reject the digital. Go analog.
    • Oh ja, zwei Röhren, hatte ich überlesen :)

      Genial! Wie/wo lässt du das Wasser einlaufen? Einfach über den Hahn?

      Bis jetzt mache ich es so, weil das Becken ja Volumen ohne Ende hat, dass ich das Wasser mit jedem Bild immer ca. 1 Minute nachlaufen lasse. So wird es immer mehr und immer wieder dünn.

      Grüße
      Rolf
    • Der Klassiker um PE-Papier zu wässern war immer eine große mit Wasser gefüllte Schale. Da wurden die PE-Papiere nach dem Fixieren gesammelt. Zum Wässern wurde dann an die Schale die Jobo Cascade mit dem Positivzusatz angeschlossen und dann 5 Minuten bei fließendem Wasser gewässert. Jetzt habe ich gesehen, dass der Positiv-Zusatz gar nicht mehr verkauft wird. Es gibt ihn nur noch bei eBay gebraucht. Habe mal ein Bild aus einem alten Katalog beigefügt. Vielleicht kann man sich so etwas einfach selber bauen. Man braucht neben der Cascade nur ein Schlauchstück für den Überlauf und drei Halterungen (2 für das Schlauchstück, 1 für die Cascade). Die Papiere dürfen nur nicht gar so lange in der Schale gesammelt werden; sonst gibt es Eselsohren.
      Viel Erfolg.
      Dateien
      • Cascade.jpg

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