Filme entwickeln

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    • Filme entwickeln

      Huhu,

      neben dem Thema Negative zu digitalisieren, möchte ich mittlfristig meine Filme selbst entwickeln.

      Nun ist meine Situation folgende: Ich lebe in einer WG und das wird sich in den nächsten JAhren erstmal nicht ändern, somit fällt dann auch erstmal ein eigenes Zimmer als Dunkelkammer flach.

      Mich würde Interessieren ob ihr da Empfehlungen habt, wie ich das lösen kann?

      Bei Fotoimpex bin ich auf folgendes gestoßen: fotoimpex.de/shop/fotolabor/ar…l-fuer-kleinbildfilm.html

      Wäre sowas den Preis wert?

      Schöne Grüße,

      André
      Schöne Grüße,

      André

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      "Two roads diverged in a wood and i , i took the one less traveled by and that has made all the difference."
    • Ja, Wechselsack ist perfekt, nimm nicht den kleinsten, das macht es einfacher. Dazu eine beliebige Dose, die kleine von AP ist gut und der Film lässt sich sehr leicht einspulen. Dazu Messbecher und ein Thermometer und das war es auch schon.

      Zur Labbox gehen die Meinungen auseinander, schau mal hiier:
      LAB BOX DELUXE DAYLIGHT DEVELOPING KIT
      LAB-BOX Review
    • Und die AP-Dose würde ich nicht empfehlen. Ich würde da eher zum Fotoimpex-Startset mit dem Paterson-Tank raten wollen.

      Ich hab den Paterson als 2x135 und mir von AP noch den 1x135 dazu gekauft, um auch mal einen einzelnen Film entwickeln zu können, ohne das im großen Tank machen zu müssen. Den AP finde ich unpraktisch weil a) suppt der ständig, weil die Rinne immer mit irgendwas voll ist und der aussen nicht dicht macht, sondern nur den Tank innen abdichtet und b) das Ausgießen durch die Rinne aussen auch zur Sauerei wird.
      Also im direkten Vergleich würde ich eher zum Paterson-Startkit raten, Fotoimpex 45 Kröten mit bisschen Rodinal, da brauchste nur noch Fixierer. Messbecher, Thermometer und Mensur auch dabei.

      Als Wechselsack kannst Du auch erstmal den für 14€ aus der Bucht fischen. Auch der tut es mal für den Anfang. Ich hab den auch, hat bei bis jetzt für ettliche Filme hergehalten.

      Da bist Du mit um die 60-70€ schon am Entwickeln. Für die restlichen 130/140€ zur Labbox kannst Du schon einige Filme verknipsen, belichten, wie auch immer. Preis wert, mag sein, aber der eine zahlt sie noch, der andere fotografiert schon. Muss jeder selbst entscheiden.
      Hab noch ne Rodinax für 120 da... nie benutzt. Beim Paterson kannst Du auch zwei 135er auf einmal entwickeln. Kannste mit der Labbox nicht.
    • Jana Dillo schrieb:

      Jobo-Dosen (oder ähnliches) und nen Wechselsack, dazu Chemie....fertig ist das Hexenwerk ;)
      Bekommst du bestimmt auch gebraucht. Im Wechselsack, ist er groß genug, kann man sich noch ne kleine Konstruktion bauen damit das Material nicht so auf den Händen liegt.
      Jepp, das gesparte kann man in anderes Zubehör investieren
      .
      Ich habe das Patersson Tank Sytsem in den Standard Tank bekommst du 2 KB oder später mal 2 Mittelformat Filme (aber da hat jeder seine Vorlieben).

      Kauf dir lieber so etwas


      Was du noch brauchst steht in der Artikel Beschreibung.


      Alles zusammen kommt dann etwa auf dem Preis der Labbox.


      Große Wechselsäcke findet man oft für kleines Geld in der Bucht oder auf Kleinanzeigen.
    • Hi,

      die Lab-Box von Ars - Imago ist eine neue Version der uralten Rondinax Entwicklungsgeräte von Agfa. Wenns sein muss, dann gibts das funktionsfähige Original von Agfa für Kleingeld. Ansonsten gibts auch von Jobo eine modernere Tageslichtdose, sie hat die Bezeichnung Jobo 2400. Man bekommt sie schon mal in der Bucht. Ich müsste auch noch eine davon herumliegen haben, wenn Du sie gebrauchen kannst schreib mir mal eine PN. Der Nachteil all dieser Tageslichtdosen ist aber das sie nur einen Film auf einmal aufnehmen. Daher würde ich auch empfehlen die Filme in einem Wechselsack, oder besser in einem Wechselzelt (Harrison) in eine normale Entwicklungsdose einzulegen. Da passen dann auch mehr als ein Film hinein. Ich habe aber auch schon einmal Filme in einer Jacke unter einer Decke in einem Hotelzimmer bei heruntergelassenen Rollos in eine Entwicklungsdose eingespult. In meiner WG früher habe ich die Filme immer im Keller in einem alten Bunker eingespult. Bei der dpa haben wir die Filme vom Spiel im abgedunkelten Klo des Stadions eingespult. Das geht alles, es muss einfach nur für die Zeit des Einspulens völlig dunkel sein.

      Wenn Du es mit der Negativentwicklung richtig ernst meinst, dann empfehle ich Dir eine kleine Durchlaufmaschine wie die Thermaphot FCP41. Da legt man auch den Film im Hellen ein und er kommt dann fix und fertig, trocken aus der Maschine. Wir hatten solch ein kleines Maschinchen bei der Zeitung und es war wirklich wunderbar wie alles automatisch von statten ging. Manchmal kann man solch ein Gerät für wenig geld bekommen.

      Gruß Stefan
    • Nick Berger schrieb:

      Statt Wechselsack kannste auch einen alten Nachttisch-Schrank von Oma nehmen.
      Komisch, vieles, von dem, was da jetzt empfohlen wird, hab ich in vielen Fäden auch schon geschrieben. Gut - statt der Oma ihren Nachttisch zu entreissen, tut´s auch ein entsprechend großer Pappkarton. Steht ja vielleicht noch rum, vom letzten Muttertag - Fleurop sei dank - kann aber auch für wenig Geld im (hoffentlich geöffneten) Baumarkt erworben werden. Da braucht´s dann nicht mal die Stichsäge - Cuttermesser reicht völlig. Dazu noch eine 5 € Webcam und ein Infrarot-Dioden-Scheinwerfer in die Kiste geklebt, und man kann auch sehen, was man tut.

      Die auch zitierte "unter der Bettdecke"-Methode, wie auch die im Schrank, im fensterlosen Gästeklo.... Es muß dafür halt dunkel sein. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

      Vorschriften darüber, woher "das Dunkel" zu diesem speziellen Ereignis kommt, oder kommen muß, sind derzeit noch nicht verbindlich definiert. Aber, ich bin guter Dinge, daß sich die EU - nach der Corona-Krise - sich umgehend diesem wichtigen Thema annehmen wird.
    • Stefan Arend schrieb:

      Wenn Du es mit der Negativentwicklung richtig ernst meinst, dann empfehle ich Dir eine kleine Durchlaufmaschine
      Ich hatte es viele Jahre mit der S/W-Negativentwicklung ernst gemeint. So eine Maschine braucht man da ganz bestimmt nicht.

      Den Tipp mit dem großen Karton finde ich aber klasse. Allerdings müsste man sich hierfür etwas für die Arme überlegen, wie diese lichtdicht darin verschwinden können. Hätte ich keinen fensterlosen Raum, würde ich einen größeren Wechselsack kaufen und innen irgend etwas mit flexiblen Zeltstangen oder so etwas basteln, damit der Stoff nicht auf dem Film liegt. Zur Not einfach bei Nacht im Kleiderschrank verschwinden.
    • Hi,

      falls es noch niemand bemerkt haben sollte, das mit der Durchlaufmaschine war nicht so ganz ernst gemeint. Einen Vorteil haben diese Maschinen jedoch: man braucht zur Filmentwicklung keinen dunklen Raum! Ein Wechselsack mit Stangen darin nennt sich Wechselzelt und die gibts von Harrison fertig zu kaufen.

      Gruß

      Stefan
    • Hey Leute,

      erstmal Danke für eure Kommentare :)

      Philipp Mittelstaedt schrieb:

      Und die AP-Dose würde ich nicht empfehlen. Ich würde da eher zum Fotoimpex-Startset mit dem Paterson-Tank raten wollen.

      Ich hab den Paterson als 2x135 und mir von AP noch den 1x135 dazu gekauft, um auch mal einen einzelnen Film entwickeln zu können, ohne das im großen Tank machen zu müssen. Den AP finde ich unpraktisch weil a) suppt der ständig, weil die Rinne immer mit irgendwas voll ist und der aussen nicht dicht macht, sondern nur den Tank innen abdichtet und b) das Ausgießen durch die Rinne aussen auch zur Sauerei wird.
      Also im direkten Vergleich würde ich eher zum Paterson-Startkit raten, Fotoimpex 45 Kröten mit bisschen Rodinal, da brauchste nur noch Fixierer. Messbecher, Thermometer und Mensur auch dabei.

      Als Wechselsack kannst Du auch erstmal den für 14€ aus der Bucht fischen. Auch der tut es mal für den Anfang. Ich hab den auch, hat bei bis jetzt für ettliche Filme hergehalten.

      Da bist Du mit um die 60-70€ schon am Entwickeln. Für die restlichen 130/140€ zur Labbox kannst Du schon einige Filme verknipsen, belichten, wie auch immer. Preis wert, mag sein, aber der eine zahlt sie noch, der andere fotografiert schon. Muss jeder selbst entscheiden.
      Hab noch ne Rodinax für 120 da... nie benutzt. Beim Paterson kannst Du auch zwei 135er auf einmal entwickeln. Kannste mit der Labbox nicht.
      fotoimpex.de/shop/fotolabor/fo…ilm.html?cache=1587243957

      Meinst du das? Brauche ich dann noch etwas dabei von deiner Auflistung? Denn nen Messbecher & Thermometer ist ja auch dabei :).

      Schöne Grüße,

      André
      Schöne Grüße,

      André

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      "Two roads diverged in a wood and i , i took the one less traveled by and that has made all the difference."
    • Philipp Mittelstaedt schrieb:

      Gefäße noch für Wasser, sowie Flaschen für angesetzte und alte Chemie.
      Habe mir verschieden farbige Kunststoff- Messbecher (1 Liter) in sonem Ramschladen gekauft.
      Hell für Entwickler, Gelb für Stopper und Grün fürn Fixer. Mal so als Beispiel.
      Da die Suppen ja farblos sind kommt es dann nicht zu Verwechselungen.

      Braune Glasflaschen gibts in der Apotheke. Sind nicht teuer.

      Ach ja das Starterset habe ich damals auch gekauft. Bin sehr zufrieden.

      Viel Spass
      Andreas
      Viele Grüße

      Andreas