Angepinnt Wie viel/wenig brauche ich für eine Dunkelkammer?

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    • Wie viel/wenig brauche ich für eine Dunkelkammer?

      Mit diesem Beitrag möchte ich Mut machen zur eigenen Dunkelkammer.

      Immer wieder lese ich hier im Forum "ich würde gern eine Dunkelkammer haben, aber ich habe keinen Platz dafür, darum mache ich erstmal Hybrid" oder ähnliche Aussagen. Leute, das muss nicht sein! :) Platz ist in der kleinsten Hütte, und für das Abziehen von Papierbildern braucht man weder ein Vermögen zu investieren, noch extra Platz.

      Es geht mir erstmal um Schwarz-Weiß, was braucht man also mindestens?

      Schalen
      Mindestens zwei "Schalen" für Entwickler und Fixierer, wenn's geht auch eine dritte für das Stoppbad dazwischen. Ich bin lange Jahre ohne Stoppbad ausgekommen, aber der Fixierer wird bei heftigem Gebrauch langsam dünn, und wenn die Bilder nicht richtig fixiert sind, merkt man das unter Umständen erst nach Monaten. Für den Anfang aber geht es auf jeden Fall ohne. Es müssen auch keine Fotoschalen sein, alte Tupperschalen oder sowas tut es auch. Übrigens: meine ersten Schalen waren alte Suppenteller, und mein größtes Format war so 13 x 18, altes Papier aus der Grabbelecke vom Fotohändler. Den gibt es heute nicht mehr, also das wäre jetzt eine erste und zweite Investition: 2 oder 3 Schalen...

      Papier
      ...und eine Packung Papier. Für den Anfang ist ein Format von 13x18 bis 18x24 oder 24x30 gut, je nachdem, ob man eine Kamera mit 4:3 oder 3:2 Bildformat hat. Die Schalen dazu also höchstens eine Nummer größer oder passend, wir wollen ja Platz sparen. Zur Papiersorte: ich würde ein Multigrade nehmen, dazu schreibe ich unten noch was. Immer als PE, also kunststoffbeschichtet. Weil es schön aussieht, rate ich zu glänzend oder matt, 311 oder 312.

      Zangen
      Zu den Schalen noch Papierzangen. Da reichen erstmal die billigsten aus Plastik, damit komme ich bis heute aus. Zwei unterschiedliche Farben wären gut, damit man immer dieselbe Zange in derselben Chemie benutzt. Man kann auch mit den Fingern in der Chemie rumplanschen, aber erstens sind schon Leute allergisch geworden auf das Zeug, und zweitens hat man dann immer nasse Finger (und der Entwickler ist seifig/ölig) und muss sie erst gründlich abwaschen und trocknen, bevor man wieder in die Schachtel mit dem Papier langen kann.

      Vergrößerer
      Ja klar, ein Vergrößerer wäre schön. Ich habe mit 12 Jahren erstmal ohne angefangen, aber außer Experimenten mit Fotogrammen und so bleibt einem da nicht viel. Für den Anfang ist es eigentlich wurscht, was das für ein Modell ist, das älteste Modell, das noch funktioniert, ist ok. Ein Objektiv sollte dran sein, es sollte auch nicht zu verdreckt sein, und das Lampengehäuse muss lichtdicht sein. Es braucht eine Negativbühne für das Format eurer Kamera. Aber: Man nimmt heute eigentlich als Papier immer Multigrade-Papier, sonst braucht man für jede Größe mehrere Packungen in verschiedenen Kontraststufen. Wenn man einen Farbvergrößerer billig kriegt, sollte man hier zuschlagen. Wenn nicht, besorgt man sich die Kontrastfilter mit. Wenn der Vergrößerer eine Filterschublade hat, umso besser, wenn nicht, kann man das auch improvisieren. Das zeige ich unten.

      Chemie
      Man braucht mindestens Entwickler und Fixierer. Als Entwickler würde ich einen unkomplizierten (sprich: nicht Spezial...) nehmen, für die oben genannten Schalen und Formate reicht ein Liter Ansatz. Man kann sich aber eine etwas größere Flasche Konzentrat kaufen und dann immer mal wieder frisch ansetzen. Fixierer ist sowieso unkompliziert, einfach das billigste. Wenn es ein Stoppbad geben soll, kann man das auch mit Essig improvisieren, das mieft aber, also gibt es auch nicht-miefendes zu kaufen.

      Rotlicht

      Man kann das mit LEDs machen, eine rote Partyleuchte reicht dicke. ABER: Gerade das günstigste Papier von der Firma Foma ist das empfindlichste, es dunkelt schon nach, wenn man so eine rote LED pur nimmt, weil die einen winzigen grünen Lichtanteil hat. Da sollte man also eine rote Plastiktüte drumwickeln, sonst gibt es unter Umständen später Rätselraten, warum die Abzüge immer so tiefe Schatten haben. Ist mir auch passiert, also ein Rat aus der Praxis. Papier von Ilford zum Beispiel verträgt sogar andere Farben, bis Orange. Ist aber teurer... ;)





      Jetzt sind wir auf 6 Posten gekommen, mit Kontrastfiltern 7. Mehr fällt mir nicht ein. Jetzt brauchen wir einen dunklen Raum. Wenn wir nicht warten wollen, bis es Nacht wird, können wir die Rollos runterlassen und zusätzlich noch Verdunkelungsstoff vor die Fenster hängen. Vielleicht haben wir auch eine Besenkammer ohne Fenster. Da ist aber meistens kein Wasseranschluss, dann müssen wir unsere fertigen Bilder in irgendwas reinlegen und in die Küche oder das Bad bringen. Ich hatte anfangs zum Beispiel mein Zimmer zum Entwickeln und habe die fertigen Abzüge aus dem Fixierer gefischt und über den Flur in den Hauswirtschaftsraum gebracht. Natürlich ohne Schale, tropf, tropf, tropf, weshalb sich meine Mutter aufregte, was da schon wieder für salzige Flecken auf dem Parkett im Flur waren :) Eine Extraschale dafür wäre also schon schlau. Letzten Sommer hab ich es genauso gemacht, ich zeige unten die Bilder.

      Die Vergößerer kann man aufbauen und meistens recht kleinteilig zusammenlegen. Die rote Lampe ist schnell aktiviert. Man kann schön auf der Küchenarbeitsplatte arbeiten, man kann aber auch alles im Bad aufbauen. Es ist aber wichtiger, dass der Raum dunkel ist, als dass er einen Wasseranschluss hat.

      Meine Sommerdunkelkammer

      Wir sind im Sommer immer in Schweden, und im Sommer davor in einem Trödelladen hatten sie einen Vergößerer und ein bisschen Zubehör. Der Vergrößerer war genau so ein Modell wie mein erster, den mir mein Onkel geschenkt hatte, und es gab noch ein bisschen Zubehör dazu: eine Schaltuhr, ein Vergrößerungsrahmen, zwei Schalen, Zangen und ein bisschen Krempel. Natürlich konnte ich nicht widerstehen. Also habe ich mir letzten Sommer ein bisschen Chemie und Papier mitgenommen, und es konnte losgehen.


      Zu unserem Haus gehört eine Garage, die wir aber momentan nur als Abstellraum nutzen. Da habe ich eine so eine grüne Folie gespannt (aus dem Landhandel), um einen kleinen Dunkelbereich zu bekommen. Leider ist meine Verdunkelung der Fenster nicht so perfekt geworden, ich musste tatsächlich immer erst auf die Nacht warten, und im Sommer in Schweden kann das dauern, aber nach 22:30 Uhr konnte es losgehen.


      IMG_20190727_212137.jpg

      Hinter der grünen Plane ist die Dunkelkammer. Das Fenster war mit schwarzen Müllsäcken verhängt, das hat aber nicht gut funktioniert.


      IMG_20190727_212118.jpg

      Links eine alte Truhe mit dem Vergrößerer drauf, vorn eine improvisierte Arbeitsfläche mit den Schalen. Genau: es sind zwei... :)

      In der schwarzen Schale hinten habe ich die fertigen Bilder in die Küche gebracht zum Wässern und Trocknen.


      IMG_20190729_232625.jpg
      Da der alte Vergrößerer keine Filterschublade hat, habe ich die Filter in einen alten Rahmen gelegt, vor das Objektiv. Das ist
      zwar nicht optimal bei großen Vergrößerungen, aber bei diesen kleinen Formaten, die ich da gemacht hab (viel 10x15, etwas
      13x18) ist das ok. Dafür habe ich einen Halter aus Draht gemacht.

      IMG_20190728_005234.jpg
      Die fertigen Bilder habe ich in der Dusche getrocknet, wo schon der nächste Film hing und
      außerdem die Seifen, die meine Frau gesiedet hatte. Ja, ja, wir haben noch eine Dusche
      draußen... :)

      Das zeige ich jetzt alles nur, damit ihr seht, dass man keinen perfekt ausgestatteten Raum braucht, um Bilder abzuziehen. Ich habe zu Hause heutzutage zwar eine Dunkelkammer, aber das Rumbasteln an dem Raum macht mir mindestens so viel Spaß wie das Abziehen von Bildern darin. Da geht es mir so wie den Modelleisenbahnfreaks, die auch am liebsten an der Landschaft basteln und die Züge nur fahren lassen, wenn wieder ein Haus oder ein Baum fertig ist...

      Freue mich auf eure Kommentare!

      Grüße
      Rolf

      P.S.: Habe lange überlegt, in welche Rubrik das wohl gehört, aber es richtet sich an Anfänger, also hab ich es hier reingestellt. Vielleicht passt es besser in den Duka-Bereich? Dann schiebt es da rein, ist mir recht.
    • Ich find, dieser Artikel gehört angepinnt.

      Vielen Dank Rolf! Dein Artikel zeigt vor allem, dass hier jemand bewusst mit „wenig“ arbeitet und offensichtlich total zufrieden damit ist.

      Als alternativen Vorschlag zu den Papierzangen würde ich anbringen, zu einer Schale die Zange in einer anderen Farbe zu wählen. Das erleichtert mir, sie im Schummerlicht wiederzufinden und sicher zu greifen.

      Als Ergänzung würde ich noch ein Wort zur Chemie-Aufbewahrung schreiben. Dazu gibts ja bekanntlich Plastikflaschen aus dem Fotofachhandel. Ich persönlich arbeite mit Weithalsflaschen DIN 55 1000ml aus Braunglas, die zudem deutlich günstiger in der Anschaffung sind.

      Beste Grüße
      Carsten.
      Gott grüß die Kunst!
    • Ganz grosse Klasse!

      Dein Beitrag zeigt sehr anschaulich und nachvollziehbar, daß Kreativität die dogmatischen Anleitungen darüber, wie eine Dunkelkammer auszusehen und zu funktionieren hat, locker übertrifft. Die einzige Anforderung an eine Dunkelkammer - auch im dogmatischen Sinne - ist die, daß es darin dunkel ist (Punkt). Wie und mit welchen Hilfsmitteln sich dort einrichtet, bleibt jedem selbst überlassen. Viele der Empfehlungen in dieser Richtung stammen halt aus der Zeit, in der man noch nichts von den technischen Helferlein unserer Tage wußte (wissen konnte?).

      Warum also nicht das (heute verfügbare) angenehme mit dem nützlichen verbinden?
    • Vielen Dank für eure freundlichen Antworten. So wie ihr es aufgefasst habt, war es gedacht.

      Ralph, die Latüchte finde ich eigentlich ziemlich teuer, und es wird sie wahrscheinlich ja auch nicht mehr geben, momentan ist sie jedenfalls ausverkauft. So eine Partyleuchte auf LED-Basis kostet jedenfalls nur ein paar Euro. Ich habe übrigens sowas mitgenommen für mein Projekt in der Garage und in einen alten Strahler gedreht, man sieht sie da an der Wand hängen. Da ich kein Foma-Papier dabei hatte, sondern nur alte Ilford-Packungen, ging das problemlos ohne zusätzlichen Rotfilter. Zur Vorsicht hatte ich aber eine rote Plastiktüte mit und dort gelassen, die brauche ich vielleicht dieses Jahr :)

      Grüße
      Rolf
    • Ja, ganz inspirierend und doch sehr paktisch, Rolf!

      Dein Beitrag sollte wirklich als Einsteiger-motivation-thread gespeichert werden!


      Ich hatte ja das Glück, dass mein Vater seit den frühen Fünzigern so einen alten Liesegang-Vergrößerer mit Lochblende für 35mm KB-Film hatte, 18x24cm Schalen und eine legendäre, mechanische Belichtungsuhr, Kunststiff-Zangen - und immer wieder Leonard-Papier besorgte. - Da wuchs ich schon als kleiner Junge in diese ganze Arbeit rein.

      Wir vergrößerten oft für den lokalen Kindergarten, später die SChule Postkartengrößen. Mein Vater hatte aber auch ganz wenige 40x50cm Vergrößerungen angefertigt, die wir heute noch haben! - Dazu war es freilich erforderlich, den Vergrößerer "umzudrehen".

      Das ganze geschah meist von der Abendzeit bis in die NAcht. - Die wenigen großen Formate entwickelten wir auf mehreren Lagen Zeitungspapier mit einem Schwamm.



      In meiner Interimszeit zwischen Schul und Studium erwarb ich mir den Durst 605 BW nagelneu, mit dem 50mm Rodagon und drei 30x40cm Schalen, sowie die Philips-Belichtugnsuhr. Alles zusammen hatte damals etwa 950 DM gekostet


      Inzwischen sind mehr als vierzig JAhre vergangen. Der Durst-Vergrößerer sieht eigentlich immer noch wie neu aus und funktioniert perfekt. - Vermutlich habe ich damit schon ein paar Fußballfelder Photopapier belichtet.


      Vor sechs JAhren kam dann ein sehr gut erhaltener Durst Laborator 138 aus einem LAbor in Villingen mit ein paar Kondensoren, zwei große KArton Photo-Papier, zwei Schneider 105mm Objektive, ORWO-Glasfilter, die Grahal,Bühne und ein paar andere Dinge für insgesamt 400 Euro dazu. - Der PReis war freilich sehr, sehr fair.

      Da ich asureichend Platz für diesen Vergrößerer habe, habe ich diesen Erwerb nie bereut; es vereinfacht das Vergrößern größerer Formate sehr! - Und er hat mir den Einstieg ins Großformat, 4x5 und 5x7 nahe gelegt.

      Ich meine mal, wir brauchten keine Insolvenz anmelden; ganz im Gegenteil: Wir haben immer wieder viel Freude beim Vergrößern eigener Bilder auf echtem Photo-Papier, Baryt-Papier, gehabt.


      Die kostspieligsten Anschaffungen waren die Photo-Papierrollen: Je eine 50"x100ft und eine 56"x100 ft Ilford FB MG Wamrtone Baryt, sowie eine Rolle Fomatone MG 532 Nature und zuletzt die große Rolle des Ilford MG Art 300 Papier. Und davon schneide ich jeweils die formatgerechten Bögen zum Vergrößern heraus. - Die 50"x100ft Warmtone Rolle ist übrigens schon meine Zweite; aus der Ersten entstanden etwa 400 Vergrößerungen auf 12x12" / 30x30cm von Hasselblad-Aufnahmen.


      Rolfs wunderbaren thread möchte ich weder ergänzen, noch hiermit kommentieren; vielleicht aber ermutigen, dass man sich immer wieder etwas weiter-entwickeln kann. - Wer hätte in den ersten SChulstunden daran gedacht, dass wir beispielsweise Englisch oder ITalienisch einmal fließend sprechen, lesen und schreiben werden?? - Das alles ergibt sich nach und nach - und macht immer wieder Freude!!



      EIn Plädojer für Rolf und das analoge Vergrößern!!

      Jan-Peter
    • Hallo Rolf,

      danke für den Beitrag. Ich habe mir auch gerade eine DuKa eingerichtet und kann bestätigen, dass sich das eigentlich im Vorfeld viel komplizierter anhört, als es ist.
      Ich hätte mich gefreut, wenn ich im Vorfeld so eine Beschreibung gehabt hätte.
      Bezüglich der Beleuchtung habe ich auch eine LED im Einsatz. Da ich nur eine Lampenfassung im Raum habe, finde ich es besonders praktisch, dass ich die bei Bedarf auch auf weiß umstellen kann und dann eine gut beleuchtetet DuKa habe (amazon.de/gp/product/B07QZ2T29…tle_o02_s00?ie=UTF8&psc=1)

      Viele Grüße
      Heiko
    • Hi,

      Wenn man keinen Platz für mehrere Schalen hat, dann kann man das Papier auch nur in einer Schale verarbeiten, indem man die Chemie in der Schale auswechselt. Auch ein Nova Schlitz - Processor ist gut um Platz zu sparen.


      Wenn man wenig Platz hat und sich beim Vergrößern nicht die Finger nass machen möchte und dennoch ab und an S/W Bilder mit 50cm Länge auf der kurzen Seite vergrößern möchte, dann ist eine Maschine wie die Ilford 2150 RC sehr empfehlenswert. Das Gerät mischt und temperiert die Chemie und verarbeitet das Papier vollautomatisch. Die Durchlaufzeit von Trocken zu Trocken beträgt 90 Sekunden. Es ist ein Tischgerät mit einem Platzbedarf von ca. 80x80cm mit einem Wasseranschluss und Abfluss wie bei einer Waschmaschine. Dafür spart man aber den ganzen anderen Bimbam zur Papierverarbeitung ein und man braucht nur noch einen Vergrößerer, Schaltuhr, Dukalampe, Vergrößerungsrahmen, Fotopapier und RT-Chemie um sehr schnell und bequem viele Fotos vergrößern zu können.

      Gruß

      Stefan
    • Rolf Eilert schrieb:

      Vielen Dank für eure freundlichen Antworten. So wie ihr es aufgefasst habt, war es gedacht.

      Ralph, die Latüchte finde ich eigentlich ziemlich teuer, und es wird sie wahrscheinlich ja auch nicht mehr geben, momentan ist sie jedenfalls ausverkauft. So eine Partyleuchte auf LED-Basis kostet jedenfalls nur ein paar Euro. Ich habe übrigens sowas mitgenommen für mein Projekt in der Garage und in einen alten Strahler gedreht, man sieht sie da an der Wand hängen. Da ich kein Foma-Papier dabei hatte, sondern nur alte Ilford-Packungen, ging das problemlos ohne zusätzlichen Rotfilter. Zur Vorsicht hatte ich aber eine rote Plastiktüte mit und dort gelassen, die brauche ich vielleicht dieses Jahr :)

      Grüße
      Rolf
      Hallo Rolf
      Super Beschrieb!
      Ich habe als "Taschenlampe" eine Velo Rückleuchte für Fr 10.- gekauft. Da ich auch Röntgenfilme in der Schale entwickle, war ich anfangs drauf angewiesen, schnell mal einen Blick drauf zu werfen. Zu lange darf man aber nicht hinzünden, da sie doch schleiert.
      Ich könnte mir vorstellen, dass die Leuchte, ev. mit rotem Pariser drüber, als Grundlicht, ein guter Anfang für einen "Beginner" ist.
      Für die Verdunklung meines Kellerfensters habe ich im Baumarkt dunkle Schaumstoffmatten, ca 10cm dick beschafft. Die kann man so zuschneiden, dass sie das Fenster gut abdichten und selber darin halten.
      Gruss Reinhard
    • Ich hatte mir bei Phototec in Hatten (gibt es nicht mehr, ist schon 20 Jahre her) Verdunklungsstoff bestellt. Das gab es nach Mass fertig zugeschnitten, umnäht und mit Hakenband versehen. Mitgeliefert wurde passendes Klettband welches ich auf den Fensterrahmen geklebt habe. Dieser Stoff ist absolut lichtdicht. Vielleicht wird dieser immer noch hergestellt.