Gibt es eigentlich was handliches in 6x9? - Außer Falter

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    • Gibt es eigentlich was handliches in 6x9? - Außer Falter

      Hallo liebe Mitforenten,

      ich mag 6x9, sehr sogar. Derzeit fotografiere ich mit einer Mamiya Press mit Graflex-Rückteil. Die finde ich prinzipiell schon handlich. Ich frage mich aber, ob es da noch etwas kompakteres geht. Wobei, sie kompakt ist das falsche Wort. Ich habe nichts gegen eine gewisse Größe. Hm in dem Fall versagt mein Wortschatz. Jedenfalls hate ich eine der alten Wechselobjektiv-Texasleicas auch schon hier, die ist aber doch ein ganz schöner Klopper. Dann hatte ich eine schöne alte Horseman mit Sucher, die fand ich, im Nachhinein betrachtet, auch prima. Mittlerweile denke ich darüber nach, ob ich es nicht doch schade finde, dass ich sie verkauft habe. Aber so richtig habe ich scheinbar "DAS DING" noch nicht gefunden. Wie sind Eure Erfahrungen mit 6x9? Die neueren Fujis sollen ja deutlich kompakter und leichter sein, aber so richtig törnen die mich nicht an. Dann gibt es die alten Makinas mit Mattscheibe und Sucher. Die find ich ganz schau, zumindest nach den Abbildungen im Internet. Gesehen habe ich noch keine. Habt Ihr noch einen Hinweis für mich?

      Habt wie immer vielen lieben Dank
      René
    • Hui, die Rittreck ist ja schick. Sieht nur leider so selten und recht museal aus. Und naja, wie immer darfs ja quasi nix kosten, also irgendwo bei maximum 300-400 Euro liegen, idealerweise. Falls nicht, habe ich halt ein edles Sparziel. Aber wer wartet schon gern :D

      Und meine typischen Einschränkungen: Brennweite Normal bis leichtes Teleobjektiv, kein weiter Winkel. Das überfordert meinen schwachen Verstand, wenn da zu viel auf der Mattscheibe bzw. im Sucher los ist.
    • Ich hatte mal eine ganze Zeit eine Weltaflex. Die Zeiten waren zu lang, aber darauf habe ich mich eingestellt. Sie hat nur einen Dreilinsern, aber davon einen guten f/8 war recht gut, f/11 sehr gut. Ein Planar ist freilich was anderes. Der riesengroße Vorteil: Sie wiegt nur 800g. Eine Rolleicord wiegt schon 1 kg, eine Flex je nach Ausstattung anderthalb. Das sind schon Unterschiede.

      Wahrscheinlich muss der SPiegel ersetzt werden. Ich bin immer wieder überrascht, wie Franke und Heidecke es hinbekommen haben, Oberflächenspiegel so zu versiegeln, dass sie Jahrzehnte halten und nach 60 Jahren immer noch gut sind. In der DDR konnte man das nicht.
    • Vorgestern stand ich vor dem Kanalschleusenturm von Le Corbusier in Kembs-Niffer. Mit der Texas-Leica in der Hand wollte ich näher ran und musste
      einen neu aufgeschütteten kleinen Wall hochklettern. Dabei hat es mich in die Matsche geschnetzelt. Hose, Anorak und die arme Fuji dreckig.
      Ich habe dann aber noch fotografiert. Die handliche Kamera hat das sicher besser überstanden als etwa ein Falter oder eine Mamiya mit 6x9 Rückteil.
      Der Dreck ist ab, der Film ist raus und muss nur noch in die Dose ...

      (Bild kommt, wenn es zeigbar ist)
    • Ja, die Mamiyas kenne ich gut. Wo jetzt schon häufiger 6x7 gebannt wurde (die Mamiyas sind mir, vom monetären mal abgesehen, wiederum zu elektronisch, ich bin ein eher komplizierter Patient). Auch ein schönes Format, eine RB ist da und leistet bei Portraits auch Ihre Dienste. Sie ist auch gewissermaßen handlich, sie war zumindest auch schon mit auf Wanderschaft bergauf und Bergab. Wie sieht es mit den Koni-Omegas aus. Habt Ihr damit Erfahrungen machen können?
    • Hallo Rene,
      die Mamiya Press hatte ich auch mal, sie war mir aber zu unflexibel und auch zu schwer.
      Im Netz gibt es aber Beispiele für Umbauten von alten Mamiyas. Den Sucher abflexen und ähnliches.
      Bleiben nur noch das Objektiv und die Filmkassette übrig. Weniger geht wahrscheinlich nicht.
      Die Polaroid 110 Umbauten find ich noch interessant, sind aber leider auch Falter und auch etwas teuerer als dein Limit.
      Grüße
      Martin