Durst Lacoli (Laborator 138). Welche LED für Umbau?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Durst Lacoli (Laborator 138). Welche LED für Umbau?

      Hi,
      bin günstig an einen Lacoli mit defekter Röhre gekommen, den ich auf LED umbauen möchte.
      Hat damit jemand praktische Erfahrungen?
      LED Stips einfach auf den Spiegel an stelle der Röhren kleben würden sich ja anbieten?
      Reichen normale warmweiße LED vom Spektrum, oder besser RGB?
      LED Streifen Vero Mextronic LED Streifen LED Band LED Strip VERO Warmweiß (2700K) CRI 96 48W 5 Meter 24V IP20 amazon.de/dp/B07M76WH24/ref=cm_sw_r_cp_api_i_xDclEbMVRVCVE

      Wollte weiterhin die Multigrade Filter unter dem Objektiv nutzen.

      VG
      Tobias

      DE38F89F-4844-4062-A2FB-E54E29E6BADE.jpeg


      02550DC6-24E9-4922-8110-0D01305AB69E.jpeg
      "My biggest worry is that my wife (when I'm dead) will sell my photoequipment for what I said I paid for it......"
    • Das ist natürlich auch eine gute Idee.
      Die Möglichkeit zu Dimmen ist super.
      Habe etwas Bedenken, dass das ansonsten ggf. zu hell wird und man bei 0,5 Sekunden Belichtungszeit landet 8)
      Da müsste ich nur herausfinden wie groß das Panel mit den LED selber ist.

      VG
      Tobias
      "My biggest worry is that my wife (when I'm dead) will sell my photoequipment for what I said I paid for it......"
    • Das Panel gibt es in verschiedenen Größen.
      Unter der Artikelgröße gibt es genaue Angaben:

      Technische Daten: (laut Amazon)
      Lichtquelle: 96 Beads LED
      Farbtemperatur: 3200 K-5500 K
      Ausgangsleistung: 18 W
      Lumen: 2000LM
      Luminance Winkel: 110 °
      CRI: ≥ 95
      Die durchschnittliche Lebensdauer von Service: 50000H
      Stromversorgung: NP-Halterung für die Batterie oder externe 8 V 5 A DC Stromversorgung (nicht enthalten)
      Artikelgröße: 18.2 * 13.2 * 2.5 cm
      Artikel Gewicht: 256 g
      Größe des Pakets: 21 * 17.5 * 6 cm
      Gewicht des Pakets: 546 g
      Liste des Pakets;
      1 * LED-Licht
      1 * Bag
      1 * Mini Platte
      1 * Netzteil
      1 * Handle
      1 * Benutzerhandbuch (Englisch und Chinesisch)

      Ich hatte vor ein paar Monaten diesbezüglich schon einmal recherchiert
      und wenn ich mich recht erinnere kann man das Panel in den 138er anstatt eines Kondensors oder eines Lacolis hineinschieben.
      Wenn es passt kann man aus einer alten Kondensorhalterung oder einem Lacoli dann eine dauerhafte Konstruktion machen.
      Wenn du noch ein passenderes Panel im Netz findest würde mich das interessieren, da ich wie schon geschrieben den Umbau
      auch noch machen möchte. Man hätte dann wahlweise einen Kondensor- und einen Diffusorvergrößerer im 13x18cm Format.

      Grüße
      Martin
    • Hallo, Tobias;

      bei meinem Laborator 138 waren sowohl der Traafo, als auch die "Kaltlichteinheit" dabei, die noch funktionierren, wenngleich mit recht schwachem Licht. - Aber die liegen bei mir irgendwo in der Garage unte einem Regal, weil ich die üblicherweise nicht brauche.



      Euch aber ganz, ganz viel Spaß beim Umbau! - Und danke, dass ich dort bei Euch zuschauen darf!!


      Jan-Peter
    • Tobias Gronemeyer schrieb:

      Habe etwas Bedenken, dass das ansonsten ggf. zu hell wird und man bei 0,5 Sekunden Belichtungszeit landet
      Zu hell ist glaube ich kein Problem. Man kann ja matte Plexiglasscheiben dazwischen legen und damit das Bild gleichmäßig ausleuchten.
      Oder man experimentiert mit Kondensoren und Mattscheiben. Die Lichtplatte in das obere Kondensorfach legen und in das untere Fach mal testweise
      Linsen und Mattscheiben einlegen und dann die Auswirkungen auf das Negativ beobachten.
      Würde mich schon mal interessieren. Mein Problem ist einfach, dass meine Negativsammlung in dieser Größe eher bescheiden ist.
      Grüße
      Martin
    • Der "Naked Photographer" hat solch ein Panel als Lichtquelle getestet,

      3:57 / 12:16 Inexpensive LED Enlarger Head: Neewer 660 LED Video Light

      R.
      Rolf Schmolling – Hamburg

      rlfsoso.tumblr.com/
      instagram.com/rolf.schmolling/

      Kleinbild (Nikon F2 Photomic) – Großformat (Sinar F1 – Chamonix C45 F-2 (4x5)) – Mittelformat (Zenza Bronica SQ-A 6x6 bzw. 645)

      Liesegang Rajah V (4x5), DIY Umbau auf LED, Ilford Filtern (unter der Linse), DUNCO 67VC; RH Design StopClock Pro, MAYA
    • Jan-Peter Raspe schrieb:

      Hi, MArtin;

      mit einem LAborator 138 lassen sich auch KB-Negative vergrößern! - :) ;)


      Jan-Peter
      KB am 138 ist was für Laborfanatiker die gerne Fingerakrobatik machen.

      Außerdem wäre es ja auch interessant zu sehen wie die Ausleuchtung von LED Panels auf der Fläche 9x13cm oder 13 x 18cm ist.
      @ Rolf
      Der Youtuberbericht klingt ja sehr vielversprechen und bestärkt mich das mal auszuprobieren.

      Vielen Dank
      Martin
    • Etwas älterer Thread, aber das Thema "Umbau auf LED" ist ein "Dauerbrenner". Ich hatte schon vor einiger Zeit mal den Hinweis gegeben, dass es im Grunde keine komplizierten Umbauten braucht. Man kann nämlich auch einfach eine LED-Birne in die Lampenhalterung des Kondensorgehäuses schrauben. Fuktioniert!

      Einzige bauliche Voraussetzung am L138 ist aus meiner Sicht, dass man die Lampenhalterung in Horizontalposition montiert, was bei allen Geräten außer den allerersten möglich sein sollte. Die LED-Birnen strahlen ja im Unterschied zu den alten Opal-Lampen nicht rundum 360° ab. Der "Kopf" der Birne, wo das meiste Licht rausgeht, sollte also Richtung Spiegel zeigen. Eigentlich logisch. Man erhält somit eine sehr gleichmäßige und helle Ausleuchtung. Das komplette Kondensorsystem funktioniert ansonsten wie gewohnt, d.h. wer regelmäßig das Format bzw. die Brennweite ändert, spart sich den abendlich Gang ins Fitness-Studio ;)

      Im Unterschied zu Panel-Einbauten im Kondensoreinschub kann bei dieser Lösung auch einfach weiterhin die Filterschublade für die Arbeit mit Gradationswandelpapieren genutzt werden. Es entfallen suboptimale Lösungen wie Unter-dem-Objektiv-Filter oder aufwändige Basteleien wie Gradationssteuerung über RGB-LEDs oder verschiedenfarbige LEDs im Panel. Wie ich jüngst zu meiner eigenen Überraschung herausgefunden habe, lassen sich mit so einer stinknormalen LED-Birne sogar einwandfreie Farbvergrößerungen erstellen.

      Das passende Leuchtmittel:
      Mit "passend" meine ich, das Leuchtmittel sollte mattiert sein (also kein Retro- oder Filamentlampen) und einen für das Format ausreichenden Durchmesser haben. Für Großformat bietet sich die G120-Form ("Globe") an. Man kriegt sie im Netz in diversen Leuchtstärken und auch Farbtemperaturen. Irgendwas Richtung 2000 Lumen und 4000K Farbtemperatur (neutralweiß) passen gut. Eine nicht zu weiter Abstrahlwinkel ist ebenfalls von Vorteil, da man sonst Licht verschenkt. Für Mittelformat ist die Formen G95 bzw für Kleinbild die normale "Birnenform" (ca. 6c m Durchmesser) möglicherweise lichttechnisch effizienter. Ich mache aber bisher alles von Kleinbild bis 4x5" mit der G120. Ich verwende übrigens zusätzlich einen mattierten Glasfilter in der Filterschublade des L138 (der vom Kondensorkopf des Meopta Magnifax passt haargenau), um die Helligkeit etwas zu reduzieren.
    • Hallo Jochen,
      so ähnlich wie du es beschreibst ist meine momentane Lösung für den 138s.
      Schau hier habe ich meine Lösung beschrieben:

      Durst Laborator 138 mit LED Leuchtmittel, eine ideale Kombination ohne Umbauten


      Die Idee war eben eine zusätzliche Möglichkeit der Beleuchtung zu ermöglichen:
      Eine diffusorähnliche weiche Beleuhtung mit LEDs, die man bei Bedarf in einen Kondensorschacht schieben kann.
      Man könnte dann ein Negativ wahlweise mit dem gerichteten Licht eines Kondensors oder mit einem weichen Licht belichten.

      Grüße
      Martin
    • Martin_E_Palm schrieb:

      Hallo Jochen,
      so ähnlich wie du es beschreibst ist meine momentane Lösung für den 138s.
      Schau hier habe ich meine Lösung beschrieben:

      Durst Laborator 138 mit LED Leuchtmittel, eine ideale Kombination ohne Umbauten


      Die Idee war eben eine zusätzliche Möglichkeit der Beleuchtung zu ermöglichen:
      Eine diffusorähnliche weiche Beleuhtung mit LEDs, die man bei Bedarf in einen Kondensorschacht schieben kann.
      Man könnte dann ein Negativ wahlweise mit dem gerichteten Licht eines Kondensors oder mit einem weichen Licht belichten.

      Grüße
      Martin
      Hallo Martin,

      richtig, die Idee mit den LED-Leuchtmitteln im L138 kam ursprünglich von dir! Wenn du weicheres Licht wünschst, wäre aus meiner Sicht die einfachste Möglichkeit, es erst mal mit einer Streuscheibe aus satiniertem Glas o.ä. in der Filterschublade zu versuchen. Dieses Setup verwende ich (praktischerweise passt die Streuscheibe aus dem Kondensorkopf des Magnifax genau in die Filterschublade des L138) und empfinde das Licht damit keinesfalls als hart. Bei den Farbabzügen zumindest sehe ich keine Unterschiede zu den Abzügen, die ich mit dem Magnifax und Farbmischkopf gemacht habe. Und die Farbpapiere arbeiten steil, zeigen Unterschiede also recht deutlich.

      Gruß,
      Jochen