Das beste Objektiv zum Abfotografieren von Dias und Negativen

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    • Ich verwende ein Balgengerät und den Objektivkopf von einem Leica 90mm Elmarit 2.8 an einer Canon DSLR. Mich würde auch interessieren, ob eine Qualitätssteigerung da noch möglich ist. Hatte zuvor ein V-Elmar 105benutzt. Konnte im direkten Vergleich keinen Unterschied feststellen. Mehr konnte ich leider nicht testen.
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      Teresa von Avila

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    • Also ich habe länger ein Olympus mFT Kamera ( 20 Megapixel ) und ein Olympus 60mm Makro Objektiv dazu verwendet, das passte perfekt vom Abbidungsmaßstab her.

      Digital besitze ich inzwischen nur noch eine Canon M6 Mark II APS-C Kamera ( 32 Megapixel ) und digitalisiere Mittelformat ( vor allem 645 ) mit einem adaptierten alten Canon FD 100mm Makro Objektiv.

      Das passt auch fast perfekt ohne Zwischenringe oder Adapter. Sony A7 ( Vollformat ) mit dem gleichen Canon FD 100mm Makro Objektiv klappte auch gut.

      Da ich ein Reprotisch verwende und die Kamera mit Objektiv quasi nach unten hängt, habe ich bei den alten Objekten, und natürlich noch mehr mit Balgen , das Problem, dass die Schärfeebene sich direkt nach dem Fokussieren wegen der Schwerkraft nach unten verschiebt.

      Bei Kleinbild war die 20 MP Olympus Kombination perfekt und auch nicht allzu teuer.
      Bei 6*6 wären mehr Megapixel natürlich nicht schlecht , weil Du ja ein Drittel der Auflösung der Digitalkamera ja verlierst.
      Von den Objektiv-Vorschlägen her denke ich gibt es kaum was besseres als Makroobjektive und natürlich die erwähnten Repro-/ Vergrößerungsobjektive.
    • Bei mir sitzt ein Micro-Nikkor AF 60/2.8 D an einer D5500/APS-C. Für 1:1 ist keine Verlängerung nötig.

      Auf Facebook gibts übrigens eine Gruppe “Digitizing film with a digital camera”
      facebook.com/groups/287716734970881/

      Dort gibts ein sehr engagiertes Mitglied, Richard Karash, der schon dutzende Linsen- und Sensorformat-Kombinationen sorgfältig und systematisch miteinander verglichen hat. Abbildung des Filmkorns und Randschärfe sind ja die beiden wichtigsten Merkmale. Grundsätzlich kann man die ganze Linsenvergleicherei ja in Frage stellen, aber es finden sich beim Verwendungszweck Filmdigitalisierung dann doch erhebliche Unterschiede selbst unter namhaften Makro-Linsen. Bei Herrn Karash gewinnt übrigens regelmäßig das Micro-Nikkor 55/2.8 AIS.

      DIe Gruppe ist auch sonst interessant, weil dort sehr viele selbstgebaute Digitalisier-Vorrichtungen und Lichtquellen diskutiert werden.

      Beste Grüße
      Carsten.
      Gott grüß die Kunst!
    • Selbst kann ich hier eigentlich Nichts beitragen; aber:

      Mein BRuder hat etwa 2.000 alte Familien-Dias auf folgende Weise "digitalisiert": Er hat seine digitale Nikon 700, Vollformat, mit einem Nikkor 105 MAcro-Objektiv bestückt, das Objektiv des Projektors herausgenommen und durch eine Mattscheibe ersetzt, von der er dann mit dem Timer des Projektors nach-einander regelmäßig ein ganzes Magazin "abphotographierte".

      Die Ergebnisse sind durchwegs gut brauchbar; einen belastbaren Vergleich mit einem scan vom Epson V 850 haben wir allerdings nicht.


      Jan-Peter
    • Sven Linke schrieb:

      Der Tip über die Facebookgruppe ist sehr interessant, aber leider bin ich nicht bei Facebook und möchte das auch nicht ändern. Die Erkenntnisse bzg. der unterschiedlichen Lichtquellen hätte mich schon interessiert.
      Kurz zusammengefasst:
      • Als Lichtquelle bevorzugen viele LED-Dauerlicht gegenüber Blitz, da bei Dauerlicht das Fokussieren aufs Korn leichter fällt.
      • Für Farbnegative sollte das Licht einen hohen Farbwiedergabe-Index haben (CRI von ca. 95 oder mehr); bei SW ist das weniger wichtig.
      • Sehr viele Leuchtplatten schaffen heute eine blitz/tageslichtähnliche Farbtemperatur von ca. 5600K, einen geeigneten CRI schaffen dagegen deutliche weniger Geräte.
      • Als inoffizieller „Preisleistungssieger“ gilt in der FB-Gruppe seit einigen Monaten die LED-Studioleuchte CN-T96 von Nanguang (kost nen Fuffi).
      • Beim Abfotografieren gelten 1/100s bei F5.6 schon als schnell, das erfordert eine hohe Leuchtdichte (kurz: möglichst viele Watt auf möglichst wenig Leuchtfläche)

      • Bei Leuchtplatten und Selbstbauvorrichtungen drauf achten, dass sie ebenmäßig ausleuchten, also keine einzelnen LEDs erkennbar sind. Ggf. einen zusätzlichen Diffusor mit nem Fingerbreit Abstand dawischenlegen. Diffusoren schlucken 1 bis zwei Blenden Licht (Beispiel: typisches „diffuses Plexiglas“ hat einen Transmissionswert zwischen 30% und 50%).
      • Am Entstehen sind gerade Erfahrungen, ob und wie sich (stärkere) Glühlampen mit einem Kondensor eignen.


      Sorry für OT
      und beste Grüße

      Carsten.
      Gott grüß die Kunst!