Multikontrastfilter,, welche sind sinnvoll?

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    • Multikontrastfilter,, welche sind sinnvoll?

      Ich möchte mit den Multikontrastpapieren einsteigen, dafür brauche ich Multikontrastfilter.

      Welche sollte ich kaufen?

      fotoimpex.de/shop/fotolabor/fo…gradationsstufen-0-5.html

      oder

      fotoimpex.de/shop/fotolabor/il…-satz-gelatine-9x9cm.html

      Ist der Mehrpreis für die Ilford-Filter sinnvoll angelegt?
      Grüße Peter

      Meine Photos: fotocommunity.de/fotograf/ee-photo/2041583
    • Hi, ich glaube Detlef meint diese hier:

      fotoimpex.de/shop/fotolabor/il…r-objektiv-12-filter.html

      meist als "unter der Linse" Filter bezeichnet. Haben Vor und Nachteile: sie sind schnell und praktisch, der mitgelieferte Halter kann bei den meisten Objektiven (m39 Gewinde) direkt mit dem Objektiv in der Platine, die an den Vergrößererkopf kommt festgemacht werden. Allerdings kosten die neu ca. 99€ es gibt gebraucht (darauf achten das der angesprochene Halter nicht fehlt!), und auch dass sie die neuen sind, nicht die alten für Multigrade III, Ilfospeed o. Ä.. Dann ist bei gebrauchten darauf zu achten, ob die Gelatinefilter unbeschädigt sind (sie sind sehr empfindlich für Feuchtigkeit. Die Filter sind häufig immer noch ziemlich teuer (so 50-60€) und admit fast an dem Neupreis. Lohnt sich vielleicht die Investition in was neues.

      Da die Filter unter der Linse sind, können sich Kratzer o. Ä. wenn größer, möglicherweise auf die Bildqualität auswirken, andererseits liegen die Filter klar außerhalb des Schärfebereichs des projezierten Bildes.

      Die von Dir genannten Filter kommen in der Regel oberhalb der Negativbühne in eine Filterschublade, färben also das ganze Licht bevor es auf Negativ kommt ein. Wie praktisch das ist, hängt von Deinem Vergrößerer ab. Ich habe jahrelang s mit einem Magnifax 4 gearbeitet, leider musste ich mir die "großen" (und teuren) Filterfolien besorgen und dann zuschneiden, die Entnahme ging auch nur durch Anluvten der Filter von unten, wenn man die Schublade rauszog…

      Jetzt benutze ich mit meinem 4x5 Vergrößerer die unter der Linsefilter und ads geht problemlos. Nur die Befestigung für die Halterung musste ich extra basteln. Ach ja, die Halterungen für die Filter (aus Plastik) kann man ohne Probleme kleben, wenn mal was lose geht, die Filter sind da nur eingelegt. Besonders praktisch ist der mitgelieferte Rotfilter, um z.B. einen Teststreifen zu positionieren.

      Hoffe das hilft weiter

      Gruß Rolf
      Rolf Schmolling – Hamburg

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      instagram.com/rolf.schmolling/

      Kleinbild (Nikon F2 Photomic) – Großformat (Sinar F1 – Chamonix C45 F-2 (4x5)) – Mittelformat (Zenza Bronica SQ-A 6x6 bzw. 645)

      Liesegang Rajah V (4x5), DIY Umbau auf LED, Ilford Filtern (unter der Linse), DUNCO 67VC; RH Design StopClock Pro, MAYA
    • Detlev Schuenke schrieb:

      Hallo Peter,
      ich würde keine von beiden nehmen. Wie ich damals angefangen habe mit Multigrade Papier gab es von Ilford gefasste Folien. Dazu musste man Filterhalter unter das Objektiv schrauben. Vorteil dieser Filter war der schnelle Wechsel.

      Viele Grüsse
      Detlev

      Ich suche noch nach Foto im Internet.
      Müsste ja vom Prinzip her das gleiche sein und mit Filterschublade am Vergrößerer wäre der Wechsel auch relativ simpel.

      Einziger Unterschied dürfte sein, dass du bei den Foma Filtern je zwei Filter für eine Gradation kombinieren musst, wenn ich das richtig in Erinnerung hab. Bei Ilford hast du je Gradation genau einen Filter.

      Ich schätze, dass du „nur“ Mittelformat und Kleinbild machen willst, deshalb würde es ein Set mit Halter, wie oben gezeigt, auch tun. Passt leider nicht an ein 150er für 9x12 ;(
      [url]http://www.instagram.com/herr_thiele[/url]
    • Es hat keinen Sinn, mit einem Sechlinser einer Festrennweite bei optimaler Blende auf feinlkörnigem Film zu fotografieren, und dann die Bildschärfe zu reduzieren, in dem man eine Filterfolie unter das Objektiv hält. Die Filterschublade ist schon eine gute Wahl.

      Ich empfehle die Ilford-Filter, auch wenn sie teurer sind. Ich habe sie selbst, für meinen "Reise-Vergrößerer", den ich bei Workshops benutze. Sie sind in halben Graden gestuft, und für jede Gradation gibt es einen eigenen Filter.
      DIe Foma-Filter sind freilich auch benutzbar. Aber sind liefern nur ganze Grade und manchmal müssen zwei Filter kombiniert werden.
    • Ich benutze seit es Multigradefilter gibt, die Filter unterhalb der Objektive. Ich sehe da keinen Unterschied in der Schärfe. Rein rechnerisch mag es da einen Unterschied geben, aber den sieht man nicht.

      Besonders bei Splitgrade (meine favorisierte Arbeitsweise) ist die Nutzung der untergelegten Filter bequem und man kommt nicht in die Gefahr, beim Filterwechsel zu verwackeln.

      Die Filterfolien habe ich alle paar Jahre mal gegen neue ausgewechselt. Die Halter lassen sich leicht öffnen und die Folien sind deutlich billiger, als ein kompletter Satz mit Plastikhalter.

      Die Filter von Foma habe ich mal getestet, aber die sind mit viel zu unbequem. Je unbequemer der Filterwechsel ist, umso seltener macht man ihn und das geht dann auf Kosten der Bildqualität.
    • Ich habe mich wie folgt entschieden.

      1. Ich benutze die Filterschublade am Krokus 6x9 (Größe 13,5 x 13,5 cm)

      2. Ich habe die FOMA Multikontrastfilter 15x15 cm bestellt. Warum? Sie sind erheblich günstiger als die Ilford-Filter in 15x15 cm. FOMA EUR/Satz 21,99. Für den ersten Versuch ok.

      3. Zusätzlich habe ich mir Multikontrastpaier bestellt: ADOX Easy Print RC 311 hochglänzend (PE) in 13x18 und 18x14, damit werden die ersten Versuche gemacht.

      4. Bereits im Lager habe ich ADOX MCC 112 Baryt halbmatt, damit werde ich meine ersten Versuche mit Baryt machen.

      Los geht es in ein paar Tagen. Ich werde berichten.
      Grüße Peter

      Meine Photos: fotocommunity.de/fotograf/ee-photo/2041583
    • Ja, das ist oft nötig. Bei kleineren Formaten fällt es manchmal nicht so auf, aber bei Größeren ist das Nachbelichten mit unterschiedlichen Filtern ständige Praxis bei mir. Da wäre es natürlich bitter, wenn ein Filterwechsel zu Bewegungen des Vergrößerers führt. Ist bei meinem G139 und der Filterschublade zum Glück nicht der Fall. Ilford Filter übrigens.
      Aus dieser Perspektive gesehen erschwert ständiger Wechsel des Papiers die Arbeit ungemein. Ich dachte auch mal, daß ich da mehr experimentieren müßte. Demnach liegt da noch Einiges herum, was ich mal verkaufen sollte. Wichtiger als Paöiervielfalt ist, daß es das Produkt der Wahl in den Größen gibt, mit denen man arbeiten will.
    • Jetzt haben wir uns ja leider die Diskussion gespart, ob das Foma-System nicht doch zu etwas mehr Einbussen in der Abbildungsqualität führt (man muss bekanntlich für Stufe 1 zwei Stufe 0-Filter übereinanderlegen, ebenso für 3 und 5). Und ob man nicht doch zu Ilford greifen soll, weil da ja im Gegensatz zu Foma halbe Gradationsstufen drin sind, oder ob man die vielleicht garnicht braucht. Gut, jetzt ist es sowieso zu spät.
      Wissenschaftlichkeit: Das heißt zu wissen, was man weiß und was man nicht weiß. Unwissenschaftlich ist alles totale Wissen, als ob man im Ganzen Bescheid wüsste. (Karl Jaspers)
    • Jens Dörsam schrieb:

      Jetzt haben wir uns ja leider die Diskussion gespart, ob das Foma-System nicht doch zu etwas mehr Einbussen in der Abbildungsqualität führt (man muss bekanntlich für Stufe 1 zwei Stufe 0-Filter übereinanderlegen, ebenso für 3 und 5). Und ob man nicht doch zu Ilford greifen soll, weil da ja im Gegensatz zu Foma halbe Gradationsstufen drin sind, oder ob man die vielleicht garnicht braucht. Gut, jetzt ist es sowieso zu spät.
      Besprechen wir das Thema.

      Die Filter liegen oberhalb der Negativebene und oberhalb des Objektives. Die Filter haben nach meinem Verständnis nur die Aufgabe das neutrale Weißlicht in eine definierte Farbe zu verwandeln.

      Das Fotopapier reagiert auf diverse Farbverschiebungen mit einer Gradationsveränderung.

      Mag sein, daß durch zwei Stufe 0 Filter weniger Licht durchkommt als durch ein Stufe 1 Filter, glaube ich eigentlich nicht, da es sonst auch einen anderen Farbton (Dichteunterschied) geben würde.

      Ich werde mich bei meinen ersten Versuchen mit den Foma-Filtern 15x15 cm begnügen, umsteigen kann ich immer noch.

      Der Preisunterschied war erst einmal das ausschlaggebend Kriterium, Foma EUR/Satz 21,99 zu Ilford EUR/Satz 115,39.

      Falls die Foma-Filter praktische Nachteile haben, war die Fehlinvestition nicht groß. EUR 21,99 minus möglicher Weiterverkauf (gebraucht) EUR 10,00, = Risiko ca. EUR 12,--, daß ist noch zu verschmerzen.

      Ich freue mich auf die ersten Versuche.
      Grüße Peter

      Meine Photos: fotocommunity.de/fotograf/ee-photo/2041583