Mittelformatfilm zum Selbstkonfektionieren

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    • Mittelformatfilm zum Selbstkonfektionieren

      Liebe Fotofreunde,

      Petr Kohout hat vor einigen Tagen in der An-und Verkauf-Ecke hier eine Ankündigung für Rollfilm als Rollenware veröffentlicht:

      aphognext.com/forum/index.php/Thread/51185-120-footage/

      Ich habe mit ihm Verbindung aufgenommen und weiß jetzt etwas mehr. Es handelt sich um Foma 100, der bereits ab Werk in die Rollfilm-Breite von 61,5 mm Breite geschnitten wurde. Original sind es 600-Meter-Rollen, zuviel für einen einzelnen.
      Unsere tschechischen Fotofreunde dort haben daraus 25-Meter-Rollen geschnitten. Insgesamt gibt es in unserem Nachbarland zu wenig Nachfrage, so dass eine Kooperation sinnvoll ist. Im Moment muss erst mal das 100er Material verkauft werden, danach kann man über was anderes (200er oder 400er) reden.
      Alles ins Non-Profit, ansonsten würde es sich ohnehin nicht lohnen.
      Der Film ist frisch mit einer Herstellergarantie von den üblichen drei Jahren.

      Die Probleme:
      - Die Filme müssen selbst konfektioniert werden. Man benötigt dazu Leerspulen und Rückpapier. Ich werde damit experimentieren und meine Erfahrungen weitergeben.
      - Die 25-Meter-Spulen sitzen auf einem Kern, der mit einem 3D-Drucker hergestellt wurde. Wir müssen den Rücktransport dieser Kerne organisieren, weil der nicht in die Kalkulation eingeht.
      - Porto ist jetzt auch nicht berechnet.

      25 Meter (30 Filme) kosten 70 Euro. Das heißt, einen Film gibt es für knapp 2,50€.

      Diese Initiative ist auf Dauer angelegt. Das heißt, es geht jetzt nicht darum, die restlichen Spulen zu verkaufen (das aber auch), sondern einen dauerhaften Kanal für preiswerten Mittelformatfilm aufzubauen.

      Ich würde das stützen und als eine Art deutsches Verteilzentrum agieren, damit wird das mit dem Porto günstiger. Den faf-Teilnehmern kann ich das Material ohne Porto aushändigen und ich würde auch die Kerne aus dem 3D-Drucker gebündelt zurückschicken.

      Ich kann einige Meterdes Materials bekommen und davon Proben weiterschicken. Ich habe aber jetzt keine so große Menge Rückpapier und Leer-Rollen, das müssen wir organisieren.

      Die größte Gefahr sehe ich in Kratzern durch die manuelle Verarbeitung. Aber gerade das können wir ja mit diesen Beispielen erproben.

      Wer ist interessiert?

      Ihr könnt hier schreiben oder mich persönlich bemailen. Ich lege einen Bildanhang mit meiner E-Mail-Adresse bei.
      Dateien
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    • Uwe Pilz schrieb:

      Man braucht trotzdem Papier, eben für den Anfang und das Ende. Ich werde auch probieren, 120er mit nur dem Vorsatz- und Nachlaufpapier einzuspulen, so dass man das vorhandene Papier besser ausnutzen kann.
      Klar, aber eben nur am Anfang und am Ende, so wie du schreibst. Das stelle ich mir zumindest unkomplizierter vor als das Anbringen des Papiers über die ganze Filmlänge.
    • die Rolle Fomapan kostet fertig konfektioniert 3,75, ist jetzt die Frage ob man sich das Gedöns wegen 1,25 differenz antun will, mit dem Risiko der Kratzer was ch vernachlässigen würde

      aber das Risiko, das das Rückpapier nicht exakt geschnitten wird und im Magazin hängen bleibt, bei meinem Jahresverbrauch lohnt das definitiv nicht
    • Uwe Pilz schrieb:

      > unkomplizierter vor als das Anbringen des Papiers über die ganze Filmlänge.

      Ich probiere beides aus und berichte dann hier.
      ich stelle es mir leichter vor, einen 220er von hinten ( stramm ) aufzurollen, als beim 120er.
      Hier ist das Ende freischwebend und will nicht stramm auf die Spule.

      Der Preis ist für mich nicht der Renner , sondern das ich 220er Filme herstellen kann.
      Grüße !
      Peter
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      6x6 , 6x7 und 6x9
    • Man kann einen bereits angeklebte 120er nicht von hinten her aufrollen, weil das am Ende eine Beule gibt: Entweder beim Papier oder beim Film. Alles andere ist pures Glück.

      Sondern: Man muss im Papier an der Stelle des Filmendes Tastmarke anbringen (oder das Papier im Hellen wo weit aufrollern und sichern), dann den Film mit aufrollen und erst am Ende festkleben.

      Aber es kann durchaus sein, dass es mit der 220er Methode besser geht. Ist eben nicht für jede Kamera geeignet.
    • Christopher Magawly schrieb:

      soweit ich informiert bin, ist/war der 220er dünner als der 120 er.
      Wird jetzt mehr dickerer 120er auf die Spule gewickelt, könnte
      es da nicht Probleme mit dem Durchmesser der Spulen geben?
      Ist die volle Länge eines 220ersmit dem 120er erreichbar?
      Wie sieht das mit der Bildabstandsmessung aus?
      Ne der ist nicht dicker. Warum sollte man für 220er anderes Trägermaterial verwenden. Der 220er hat nur halt nicht durchgehen das Papier hintendran. Ist dann Quasi eher wie KB-Film
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