Chemiepreise explodieren ja

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    • Jochen Schmitt schrieb:

      Marian Schreiber schrieb:

      Also bei rund 3€/Farbchemie/Film gebe ich meine Filme auch eher zu DM und Rossmann
      Lasst doch mal die Kirche im Dorf. Selbst im ungünstigsten Fall (das 1 Liter Kit von Tetenal) komme ich auf maximal (!) 2 Euro pro Film.
      Falls die anderen bei den Preisen mit Maco nachziehen, dann bist du bei 3Euro pro Film. 44,90Euro bei einer Ergiebigkeit von 14-16Filmen. Da wird der DM gar nicht so unattraktiv, zumal man bei ähnlichem Preis schon einen Satz Probeabzüge dabei hat, so dass man eine Vorauswahl zur weiteren Bearbeitung treffen kann.
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      Wenn man selber entwickelt, hat man außer dem Spaß die Gewissheit, dass wenn was schiefgeht, man selber schuld war ;)

      Das einzige Problem, das ich sehe, ist die Haltbarkeit der angesetzten Lösungen. Einzelne Filme über einen längeren Zeitraum zu entwickeln mache ich nur bei SW. Bei Farbe warte ich immer erst ab, bis ich mehrere zusammen habe, oder wenn ich weiß, am nächsten Wochenende folgen weitere. Bisher hat das ganz gut so funktioniert.

      Die einzige Ausnahme habe ich mit einem Haufen Diafilme zu Studio13 gegeben. Ach ja, und Foto Erhardt in Osnabrück hat auch eine Maschine, die - wenn sie heile ist - MF kann. Da die beim letzten Mal gerade defekt war, hab ich dann lieber selber entwickelt, waren so 3 - 4 Stück.

      Bei mir geht es aber auch (fast) immer um MF. Farbe in KB habe ich außer ein paar Diafilmen in den letzten Jahren gar nicht gemacht. Vielleicht würde ich Farbfilme auch eher beim Dienstleister unterbringen. Dia lasse ich bei pixelnet machen, die rahmen sogar.

      Grüße
      Rolf
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      Ich komme bei 1 Liter Chemie auch auf höchstens 8 Filme (mit Jobo Dose und ATL 1500). Das sind bei 30 Euro pro Kit schon 3,75 Euro pro Film nur an Chemie Kosten bei C41. Solange es da noch Alternativen im Handel gibt die günstiger sind warum sollte ich diese dann nicht nutzen. Überhaupt sind alle Foto und Chemischen Produkte innerhalb von nur 12 Monaten überproportional gestiegen. Ich möchte das gar nicht auf 5 oder 10 Jahre hochrechnen.
    • Neu

      Sicher sind die Preise gestiegen, aber es gibt ja nicht nur Tetenal und 1L ist auch nicht die kleinste Konfektionierung. Mit den 500ml kits kommst du selbst wenn du die Chemie nicht voll ausnutzt niemals auf 3,75€ pro Film.

      Wer möchte kann ja Tetenal's neuestes Produkt kaufen und dann hier mal richtig über die Preise stöhnen:

      nordfoto.de/analoge-fotografie…er-kit-1-farb-negativfilm

      Ich frage mich, was sich Tetenal dabei gedacht hat, gibt es dafür wirklich einen Markt?
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      Peter Schulze schrieb:

      Ich frage mich, was sich Tetenal dabei gedacht hat, gibt es dafür wirklich einen Markt?


      Die haben sogar noch weiter gedacht. Denke mal das hier reicht für 36 Abzüge in 10x15

      shop.new-tetenal.de/produkt/magic-box-ra-4/?lang=de

      ein Kit für einen Diafilm gibt es auch,...für 16Euro . Magic....ist wohl dabei tatsächlich die betriebswirtschaftliche Rechnung.
      -----------------------------
      Helle Seite der Macht: Nikon F2AS, Nikon F4s, Nikon F100, Mamiya RZ67 Pro II, Zorki 4, Yashica Electro 35 GSN, Praktica MTL 5B, Praktica B200, Praktica BC-1 |-| Dunkle Seite der Macht: Nikon D750, Nikon D50

      Flickr
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      Thomas Klinger schrieb:

      Man kann seine Filme doch noch immer in der Drogerie abgeben :whistling:
      ...es kommt aber sehr auf das jeweilige Großlabor an, ob und in welchem Zustand man sie wiederbekommt. Es soll Regionen geben, wo das nach wie vor klappt, habe ich gehört. Meine Erfahrungen sind jedenfalls andere.

      Farbe analog habe ich daher aufgegeben, SW dümpelt so vor sich hin, das wird nämlich auch schneller teurer als das Einkommen steigt.

      Gruß
      Alex
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      @Alex, ich belichte nur dann einen Farbfilm, wenn mir einer zufliegt. Also zum Geburtstag, zu Weihnachten o.ä. Anlässen. Diesen gebe ich dann bei der Drogeriekette "Ross..." ab. Habe hier im Forum schon einmal von meinen Erfahrungen damit berichtet, denn ich bekomme ausnahmslos Filme zurück, die regelrecht verdreckt sind. Flecken, Flusen, Punkte, Telegrafenleitungen. Von einem 36er Film sind meist mehr als die Hälfte betroffen und ganzlich sauber sind die wenigsten.
      Für die Schwarzweißentwicklung würde ich selbst einem Anfänger dringend zur Eigenentwicklung raten. Selbst die Ergebnisse eines Anfängers sind meist besser, als die S/w-Entwicklung der Drogerie-Labore.
      ernst-kluger.de

      Ich habe den Herrn um nichts gebeten und in seiner unendlichen Güte hat er mir auch nichts gegeben.
    • Neu

      Peter Schulze schrieb:


      Ich frage mich, was sich Tetenal dabei gedacht hat, gibt es dafür wirklich einen Markt?
      Das ist doch für Leute gedacht, die das einfach mal ausprobieren wollen, und für's erste Mal sicher keine Überlegungen anstellen, ob sich das jetzt "rechnet". Ilford hat das mit seinen SW-Anfängerkits vorgemacht, und offensichtlich scheint es dafür sehr wohl einen Markt zu geben.

      Ich überlege mir schon öfters, meine Farbfilme auch selbst zu entwickeln. In Österreich kostet selbst die billigste Entwicklung im Drogeriemarkt ca. 10€ (man muss Abzüge mitbestellen), also schicke ich die Filme gleich zum Fachlabor, da habe ich für 5€ mehr auch gleich ordentliche Scans. Das ist praktisch, geht aber auf die Dauer doch ins Geld. Von daher würde sich so ein C41-Kit auf jeden Fall lohnen, ich scheue eher vor dem Entwicklungs- und Digitalisierungsaufwand zurück.

      Generell kann man sagen, so billig wie in Deutschland sind Filme und Entwicklungskosten wohl kaum irgendwo.
    • Neu

      Peter Schulze schrieb:

      Wer möchte kann ja Tetenal's neuestes Produkt kaufen und dann hier mal richtig über die Preise stöhnen:
      nordfoto.de/analoge-fotografie…er-kit-1-farb-negativfilm

      Ich frage mich, was sich Tetenal dabei gedacht hat, gibt es dafür wirklich einen Markt?
      Das gab es schon mal. Damals wurde das als Neofin Color vermarktet und war für die One bzw Two-Shot-Farbentwicklung gedacht: photoinfos.com/Fotolabor/Dunke…uer-Colornegativfilme.htm

      Preislich war das bestimmt damals attraktiver als heute, da es für den normalen Anwender und nicht für den Einsteiger gedacht war.

      Thomas Klinger schrieb:

      shop.new-tetenal.de

      Hier schauen die Preise noch ok aus.
      20% ist gerade noch vertretbar.
      Das sieht tatsächlich deutlich annehmbarer als die Preise aus Stapelfeld aus. Vielleicht wollen die gar nicht Tetenal verkaufen.
    • Neu

      Ernst Kluger schrieb:

      Für die Schwarzweißentwicklung würde ich selbst einem Anfänger dringend zur Eigenentwicklung raten. Selbst die Ergebnisse eines Anfängers sind meist besser, als die S/w-Entwicklung der Drogerie-Labore.
      Das auf jeden Fall, denn es macht ja (zumindest für mich) auch einen Teil des Reizes aus. Und bei SW-Negativ hat man ja auch preislich eine Auswahl, denn auch mit einem Foma-Film (im Zehnerpack) und APH09 kann man schöne Ergebnisse erzielen (wobei es APH09 offenbar nicht mehr gibt, nur noch Adonal, das ist aber auch noch bezahlbar). Und Rodinal-artiges kippt wenigstens nicht schon nach ein paar Monaten um. Auch der Rest der Verarbeitungskette geht bei SW simpel und günstig zuhause. Abzüge habe ich z.B. nie farbig gemacht, ob sich die Mühe überhaupt noch jemand macht?

      Und immer wenn ich Farbkits für die Entwicklung gekauft habe, konnte ich die bei meinem Farbfilmverbrauch nicht einmal ansatzweise ausnutzen, das hat sich selbst dann nicht gelohnt, als der 1 Liter-Tetenal-Kit noch 20 Euro gekostet hat. Die Großlabore haben mich erfolgreich vergrault, Fachlabore sind zwar gut, aber prohibitiv teuer. Also nix mehr mit Farbe analog.

      Gruß
      Alex
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      Alex Meier schrieb:



      Und immer wenn ich Farbkits für die Entwicklung gekauft habe, konnte ich die bei meinem Farbfilmverbrauch nicht einmal ansatzweise ausnutzen, das hat sich selbst dann nicht gelohnt, als der 1 Liter-Tetenal-Kit noch 20 Euro gekostet hat. Die Großlabore haben mich erfolgreich vergrault, Fachlabore sind zwar gut, aber prohibitiv teuer. Also nix mehr mit Farbe analog.

      Gruß
      Alex
      Großlabore liegen bei um die 2 Euro pro Film. Da sagt dir die Qualität nicht zu. Fachlabore beginnen so bei 4,50-5,00 pro Film. Mal konkret gefragt: Was wäre denn für dich ein angemessener Preis für eine Farbfilmentwicklung C41 in guter Qualität, den du zu zahlen bereit wärst?
    • Neu

      Alex Meier schrieb:

      Abzüge habe ich z.B. nie farbig gemacht, ob sich die Mühe überhaupt noch jemand macht?
      Ich!

      (Heftig aufzeigend und mit dem Finger schnippend)

      So groß ist die Mühe gar nicht. Und die Ergebnisse können wunderschön sein. Auf jeden Fall was völlig anderes als digitalisierte Bilder, selbst wenn sie auf chemisches Papier belichtet wurden. Wegen der Schwächen der digitalisierten und wieder geplotterten Negative bin ich wieder aufs Selberabziehen gekommen. Negative sind als Vorlage für analoge Abzüge gedacht, und da wirken sie auch am besten. Ist einfach so.

      Rolf