Adox MCP Papier momentan nicht mehr lieferbar. Alternativen?

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    • Wolfgang Müller schrieb:

      warum das matte Papier nicht tief schwarz wird
      Mattes Papier kann durchaus tiefschwarz sein. Unser Auge sieht es nur nicht, da durch die Körnung in jedem Lichtwinkel die Lichtquelle reflektiert wird. Anders bei glatter Oberfläche: Darauf wird das auftretende Licht nicht gestreut und unter den meisten Betrachtungswinkeln erscheint das Schwarz dann tatsächlich schwarz. Näheres hierzu hier: silberbild.info/positiv/fotos-…apier-und-Hochglanzpapier
      Mein Favorit geht auch in Richtung "Perl". Aber da ich eh Hochglanz-Baryt an der Luft trockne (Fomabrom), kommt es auf das Selbe hinaus. Das ist ein guter Standard, bei dem man nichts falsch machen kann.
    • Christian Thiele schrieb:

      Würd langsam gern vom Foma Papier aufsteigen. Momentan hab ich das Fomaspeed Variant 312, vermeintlich matt, jedoch mit ganz leichtem Glanz. Kannst du sagen, ob sich das Pearl mit dem Foma vergleichen lässt? Oder doch eher matt? Ich vermute wir reden von den Ilford Oberflächen „44M“=pearl und „25M“=matt?
      Ich kann dir was vom Pearl geben, hab da noch einiges von. Hatte mal sehr viel bekommen und arbeite fast ausschließlich damit, aber halt nicht so viel dass es sich verbraucht hätte.
    • Neben rein subjektiven Gründen gibt es objektive Gründe, die für das eine oder andere Papier sprechen.

      Das Pearl von Ilford ist ein sehr schönes Papier. Ich habe es viele Jahre verwendet und es ist ideal für Abzüge, die man in der Familie und bei Freunden herumzeigen möchte; es gibt keine Fingerabdrücke. Der Kontrastumfang ist fast so hoch wie bei Hochglanzpapier (siehe oben bei Wolfgang Müller).

      Hochglanzpapier empfiehlt sich, wenn es auf höchste Qualität ankommt oder wenn man auch mal einfach einen Abzug mit einem Flachbett-Scanner für das Internet oder ähnliche Zwecke einscannen möchte. Die Qualität des Scans ist bei einem ordentlichen Print besser als wenn man man das Negativ mit der Durchlichteinheit scannt. Außerdem ist bei einem Scan vom Print der Nachbearbeitungsaufwand am Rechner geringer. Bei den meisten Hochglanz PE-Papieren wird der Hochglanz durch das Trocknen mit einem Infrarottrockner schöner.

      Ilford PE-Papiere empfehlen sich, wenn man in der Dunkelkammer mit einer Belichtungsmesseinrichtung arbeitet (z.B. Splitgrade). Die Chargenschwankungen sind meist so gering, dass man nicht jede Papierpackung einzeln eintesten muss.

      Wünsche viel Erfolg.
      Beste Grüße,
      Otto!
    • Otto Beyer schrieb:

      Hochglanzpapier empfiehlt sich, wenn es auf höchste Qualität ankommt oder wenn man auch mal einfach einen Abzug mit einem Flachbett-Scanner für das Internet oder ähnliche Zwecke einscannen möchte. Die Qualität des Scans ist bei einem ordentlichen Print besser als wenn man man das Negativ mit der Durchlichteinheit scannt. Außerdem ist bei einem Scan vom Print der Nachbearbeitungsaufwand am Rechner geringer. Bei den meisten Hochglanz PE-Papieren wird der Hochglanz durch das Trocknen mit einem Infrarottrockner schöner.
      Hallo Otto,

      meine Anmerkung ist hier vielleicht etwas fehlplaziert...
      aber vielleicht interessiert es ja auch die anderen.

      Sicherlich ist die Qualität / Brillianz eines Abzug auf Hochglanzpapier unumstritten höher als auf mattes oder semimattes Papier.
      Beim Scannen von Prints auf Hochglanzpapier, hab ich immer mit Reflektieren zu kämpfen, liegt eventuell an
      der Beleuchtungsart des Scanner. Ich scanne mit dem Epson Perfektion V750 Pro, der hat noch die herkömmlichen
      Leuchtstoffröhren, eventuell sind da die neueren Scanner mit LED Beleuchtung von Vorteil.
      Bei mir hab ich die besten Ergebnisse beim Scannen von Vergrößerungen auf semimatten Papier gemacht.

      Beste Grüße aus OWL,

      Heinz
    • Ohje!

      Ich hatte die Frage nach dem MCP vor 2 Monaten bereits ins FI-Forum geschrieben und bin leider ein bisschen enttäuscht.

      Ich hatte bei den PE/RC Papieren lange Zeit das Fomaspeed Variant 311 benutzt. Ein gutes Papier zum Top Preis. Leider hatte ich auch das Problem wenn ich Bilder im Rahmen hatte, das nach spätestens einem 1 1/2 Jahren die Bilder einen silbernen Schatten bekommen hatten. Im Schuhkarton oder im Fotoalbum hatte ich das Problem aber nicht.

      Vor drei Jahren bin ich auf das MCP 310 umgestiegen und habe mich daran schnell gewöhnt. Ein sehr gutes Papier mit prima Eigenschaften. Nur bleichen und Tonen mit Rollei Sepiatoner hat mir das Foma Variant besser gefallen. Beim ADOX MCP ist mir aufgefallen das die Oberfläche wertiger ist das die vom Fomaspeed (hier passt aber das Preis-Leistungsverhältnis) und die Schwärzen erheblich satter und tiefer sind und weniger "spiegeln" als beim Fomaspeed PE.

      Jetzt werde ich bei den PE/RC Papier wohl auf das Ilford IV umsteigen. Der Preis für das Ilford MG V ist ja schon ordentlich. Um festzustellen ob es den Mehrpreis wert ist müsste man mal zwei Abzüge in der Hand halten.

      Bei den Baryt Papieren bleibe ich bei Fomabrom Variant 111, Fomatone 131 MG und Adox MCC 310... oder wird das MCC aus Kostengründen ebenfalls bald Geschichte sein?

      LG Oliver
    • Ich habe als Endverbraucher natürlich keine Kenntnisse von den Einkaufsquellen der Rohstoffe für analoges Fotozeugs. Aber wenn Fotoimpex, wie in vielen Videos dargestellt und mit lauter Werbetrommel verbreitet, sowohl das Papier als auch den Silvermax in Eigenregie selber herstellt und nicht nur Fremdprodukte konfektioniert, wieso können beide Produkte dann nicht mehr hergestellt werden, mit Verweis auf das britische Pfund??
      ernst-kluger.de

      Ich habe den Herrn um nichts gebeten und in seiner unendlichen Güte hat er mir auch nichts gegeben.