Welcher Anbieter scannt Negative auf CD als TIF Datei?

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    • Welcher Anbieter scannt Negative auf CD als TIF Datei?

      Guten Morgen Forum,

      ich habe keinen Scanner aktuell, und auf Anfrage von Fotoimpex Berlin die Antwort via Mail erhalten, dort werden nur JPEGs auf CD angeboten, das ist leider nicht brauchbar, da JPEGs eine verlustbehaftete Kompression hat, und dazu im engen 8.Bit Korsett dazu. Ein normales 16bit TIF sollte es sein.

      Viele Grüße
    • Guten Morgen, 16-Bit-Tiff-Daten passen doch längst nicht auf eine CD-ROM, wenn in hohen Auflösungen gescannt wird. Dann hast du da drei Bilder drauf. FMP z. B. verzichte auf Wunsch auf die Umwandlung in JPG und brenne ("Einzelscans") als Tif oder BMP.
      Man sieht den Unterschied zu 8 Bit auch nicht und für den Druck ist dies auch nicht relevant. Man kann eine JPG-Datei natürlich so (gering) komprimieren dass der Unterschied zum Tiff nicht sichtbar ist, auch nicht im Druck. Die Dateigröße ist aber wesentlich kleiner. Erst solche Daten kann ein Anbieter dann in großer Menge brennen oder übers Netz zum Download anbieten. Viele Druckereien nehmen auch nur 8Bit-JPG-Daten an, da deren Festplatten / Server schonst ganz schnell voll werden.

      Ich selbst möchte natürlich auch das theoretische Optimum haben. Für starke Bildbearbeitung (z. B. Himmel nachbelichten) sind 16-Bit-Daten besser. Bei vielen Dateien müsste ein Anbieter dann teure USB-Sticks anbieten oder Leihfestplatten. Vielleicht kannst du irgendwo anfragen, deine eigene portable Festplatte zusammen mit den Filmstreifen einzusenden?

      Ein Beispiel: Datei Tiff (unkomprimiert) in 16 Bit Scan vom 6x6-Negativ bei 7000px x 7000px (Druck bei 300 DPI ca. 60cm x 60cm) hat eine Dateigröße von 250 MB. Das summiert sich natürlich ganz schnell. Aber vielleicht geht es nur um 10 Scans in der Größenordnung? Dies passt natürlich auf eine DVD-ROM.
    • @Carsten, Norbert

      Danke für den Tip.

      @Jakob
      Ja klar, USB Stick. Ich bin jetzt in Gedanken bei "Photo-CD" gewesen, :)

      @Thomas

      Sorry, da bin ich anderer Meinung. 8-Bit JPEGs taugen für's Web, und für das fertig entwickelte Bild, aber einfach nicht (mehr) zum Nachbeabeiten. Ich bearbeite RAW Dateien seit 2001, und möchte auch in Sachen Analog einen gewissen Spielraum haben, als ich noch einen Scanner besaß, hatte ich immer die Auswahl zwischen JPG, BMP & TIF Dateien.


      Grüße
    • Ich denke mal mit meinfilmlab macht man nix falsch. Die gehen auch auf wünsche ein und die 2-3 mal die ich dort was entwickeln lassen habe gab es nix zu beanstanden. Habe auch gleich einen Hinweis darauf bekommen, dass der Filmtransport meiner Yashica 635 nicht so ganz richtig ist aber gut das hätte ich auch gesehen. Jedenfalls guckt sich da auch jemand die Sachen gescheit an und man bekommt nicht einfach irgendwast vor den Latz geknallt. Da das ganze seinen berechtigten Preis hat mache ich vieles mittlerweile selbst oder lasse bei Farbnegativ zum entwickeln auch mal ein "Billiglabor" ran.
    • Christian Diehlmann schrieb:

      Ich denke mal mit meinfilmlab macht man nix falsch. Die gehen auch auf wünsche ein und die 2-3 mal die ich dort was entwickeln lassen habe gab es nix zu beanstanden. Habe auch gleich einen Hinweis darauf bekommen, dass der Filmtransport meiner Yashica 635 nicht so ganz richtig ist aber gut das hätte ich auch gesehen. Jedenfalls guckt sich da auch jemand die Sachen gescheit an und man bekommt nicht einfach irgendwast vor den Latz geknallt. Da das ganze seinen berechtigten Preis hat mache ich vieles mittlerweile selbst oder lasse bei Farbnegativ zum entwickeln auch mal ein "Billiglabor" ran.
      Danke für den Tip, hatte die Webseite vor Monaten schonmals besucht, aber nicht weiter verfolgt. Erfahrungsberichte sind immerzu besser. :)
    • Olaf Lengler schrieb:

      Gehts um Stückzahlen oder ausgewählte Einzelstücke?
      Für ausgewählte Einzelstücke würde ich mal Forumskollege Sebastian Trandafir anpiepsen.
      Da bekommst du deine 16bit-Tiffs in 5000dpi aus einem Highend-Scanner.
      Sind halt net ganz billig für Stückzahlen.
      MeinFilmLab haben einen Fujifilm Frontier SP 3000 Scanner. <3 :thumbsup: 8) Aber sogut ist mein Geknipse dafür analog nicht.
      Danke für den Tip, Olaf. :)
    • Ich lasse derzeit sehr viele Mittelformat Dias scannen, weil ich sie fuer oeffentliche Vortraege und die eine oder andere Publation als Datensatz benoetige. Das lasse ich nur ueber den Hasselblad Flextight X1 machen / die zweitbeste Scanqualitaet nach dem Nasstrommelscanner. Von den Anbietern, die den Scanner in Betrieb haben, ist bei groeseren Bildmengen die Firma ScanDig in Unterhaching der guenstigste bei gleichzeitig hochprofessionellem Umgang mit dem Originalmaterial (bislang keine Verluste, keine Kratzer oder Fingerabdruecke). Ich bekomme die Daten als TIFF und, fuer mehr Freiheit fuer die Nacharbeit, in 3FF (hasselbladproprietaeres RAW Format, ein Plugin fuer Photo Shop kann kostenlos bei Hasselblad heruntergeladen werden). Kleine Mengen auf DVD, sonst auf einem recht guenstig berechneten Stick.
    • Olaf Lengler schrieb:

      Gehts um Stückzahlen oder ausgewählte Einzelstücke?
      Für ausgewählte Einzelstücke würde ich mal Forumskollege Sebastian Trandafir anpiepsen.
      Da bekommst du deine 16bit-Tiffs in 5000dpi aus einem Highend-Scanner.
      Sind halt net ganz billig für Stückzahlen.
      Letztlich wäre das auch mein Hinweis/Meinung: TIFF nur für ausgewählte Einzelexemplare, die man dann in richtig groß Drucken/Ausbelichten will.

      Habe am Anfang auch den Fehler gemacht, ganze Filme als TIFF mit 5400dpi zu scannen. Dauert ewig und man müllt sich die Platte mit Daten zu. Letztlich scanne ich jetzt als JPG mit 2700dpi. Das sind dann so grob 2600 x 3900 Pixel Auflösung bei KB. Scanner ist ein Minolta 5400 II. Für Web und Prints für's Familienalbum vollkommen ausreichend. Anders gesagt: 80/20-Regel. Ich betreibe 20% Aufwand und decke damit 80% aller Anwendungen ab (eigentlich sogar 95% ^^ )

      Habe auch schon die Dienste von Meinfilmlab in Anspruch genommen. Top Service, zügige Abwicklung, aber auch entsprechende Preise. You get what you pay for. Und dass meine ich jetzt positiv. Wenn ich Filme habe, wo ich weiß, dass es drauf ankommt, gebe ich die zu Meinfilmlab. Für Spielereien, Experimente oder einfache Erinnerungsbildchen gehe ich zu DM oder Rossmann. Dauert dann halt länger, dafür deutlich günstiger.
    • Ole Dost schrieb:

      Ich lasse derzeit sehr viele Mittelformat Dias scannen, weil ich sie fuer oeffentliche Vortraege und die eine oder andere Publation als Datensatz benoetige. Das lasse ich nur ueber den Hasselblad Flextight X1 machen / die zweitbeste Scanqualitaet nach dem Nasstrommelscanner. Von den Anbietern, die den Scanner in Betrieb haben, ist bei groeseren Bildmengen die Firma ScanDig in Unterhaching der guenstigste bei gleichzeitig hochprofessionellem Umgang mit dem Originalmaterial (bislang keine Verluste, keine Kratzer oder Fingerabdruecke). Ich bekomme die Daten als TIFF und, fuer mehr Freiheit fuer die Nacharbeit, in 3FF (hasselbladproprietaeres RAW Format, ein Plugin fuer Photo Shop kann kostenlos bei Hasselblad heruntergeladen werden). Kleine Mengen auf DVD, sonst auf einem recht guenstig berechneten Stick.
      Hallo Ole,

      Danke für die Info, es klingt professionell, wie dort gearbeitet wird, bei ScanDig. Ich fotografiere analog nur in Sachen Kleinbildformat, d.h. 35mm Filme, über das Jahr gerechnet ist dies sehr wenig, im Vergleich zu digital bei mir. (ein bis 3 Filme circa)

      ich habe Fotos im Web gesehen, dass der sündteure, "sagenhafte" Hasselblad Flextight nicht das Mass aller Dinge ist, z.B. hier ein Vergleich auf der Blog Seite von Sebastian Schlüter unter diesem Link:

      sebastian-schlueter.com/blog/2…gic-fuji-frontier-sp-3000

      Die Software Negativ Lab Pro v2.0 klingt für mich sehr interessant, leider ist jene ausschliesslich für LR User, allerdings bin ich kein Lightroom Anwender, ich nutze PS, sowie Capture One, und andere RAW Converter, in Sachen digitale Bildbearbeitung.

      Grüße,
      Marc
    • Peter Schulze schrieb:

      Marc Petzold schrieb:

      Ich fotografiere analog nur in Sachen Kleinbildformat, d.h. 35mm Filme, über das Jahr gerechnet ist dies sehr wenig, im Vergleich zu digital bei mir. (ein bis 3 Filme circa)
      Du belichtest ein bis drei KB-Filme im Jahr?
      Ich fotografiere ein bis 3 Kleinbild Filme im Jahr, bisher bin ich bei zwei, einen T-Max 100 in meiner Yashica, einen Kodak Gold 200 in meiner Minolta. Selbst entwickeln tue ich Filme seit ca. 1994 nicht mehr, da bei der Yashica der Bildzähler defekt ist, weiß ich nicht woran ich aktuell bin, Bild 4 bis 6 denke ich, und meine Minolta hat aktuell 10 Auslösungen auf dem Gold 200 Film. Hier in meiner Gegend finde ich nicht soviel interessante Motive, meiner bescheidenen Ansicht nach.