Scannen mit handy ?

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    • Scannen mit handy ?

      Es ist soweit. Auch ich sehe mich gezwungen meine schönen Analogfotos in das Internet zu stellen. Allerdings würde ich das mit ganz geringem Aufwand tun. Die Positive sind 60 x 25 cm groß. Gefordert ist 300 dpi und 15 cm lange Seite.
      Meine Idee:
      Zweimal das Motiv fotografieren mit dem Handy, dann die beiden Dateien "stitchen". Gibt es eine Softwareempfehlung ?
      Wer hat eventuell Erfahrung ?
      Und wenn alles nichtsnützt welche digiknips ohne Wechselobjektive darf es denn sein ?
      Danke im voraus.
      KEEP THE ROLLFILMS ROLLING

      Detlev
    • Hallo!

      Bei der Größe würde ich über einen simplen Scanner nachdenken, der keine Vertiefung der Auflagefläche zum Gehäuse besitzt. Hier könnte man dann das Papier "durchziehen". Denn das Problem ist hier das Licht. Beim Abfotografieren wird es Spiegelungen geben.

      Zwar gibt es hier eine schöne Äpp "Fotoscanner" von Google für das Android-Handy. Diese berücksichtigt auf Software-Wunderart bzw. Mehrfachbelichtungen genannte Spiegelungen. Aber die von dir gewünschte Auflösung beherrscht sie nicht mehr, zumindest bei meinem Gerät. Wenn es nicht per Scanner gehen sollte, würde ich über die klassische Repro-Kunstlicht-Einstellung (Zange) nachdenken und darüber eben eine Digitalkamera auf einem Reproständer befestigen. Leider ist das Gebiet Reproduktion ohne (genügend großen) Scanner nicht so ganz trivial. Hier spielt die Art des eingesetzten (Kunst-) Lichts eine wesentliche Rolle für das Ergebnis.

      Als Alternative: Das Blatt draußen bei bedecktem Himmel abfotografieren. Die Art der Digitalkamera spielt hier kaum eine Rolle.

      Zum Thema "Stitch-Programm" kann ich leider nur so viel beitragen, als dass ich hier (wie immer) Photoshop nutze, wo es ein Modul dafür gibt. Aber das Programm ist für den Anfänger nichts und kostet eben Geld. Sicherlich gibt es dafür kostenlose Alternativen für den Zweck.
    • Generelle Frage:
      Macht man mit unterschiedlichen Kameras, die unterschiedlich grossen Sensor haben, jeweils eine Aufnahme vom gleichen Objekt (gleiche Objektive, gleiche Entfernung, gleiche Aufnahmesituation) und verändert für das fertige Bild die Auflösung auf 300 dpi und 15 cm längste Kante , ergibt dies dann einen Qualitätsunterschied bei beiden Fotos ?
      Danke und Gruss
      Detlev
      KEEP THE ROLLFILMS ROLLING

      Detlev
    • Hallo Detlev,

      du befindest dich in der digitalen Welt. Vergiss mal bitte dpi und cm. Wir arbeiten hier mit Pixeln, sie sind das Maß der Dinge. Nehmen wir an du hast ein Bild mit 1200x800 Pixeln. Es ist völlig irrelevant ob das Bild nun mit 72, 300 oder 600dpi gespeichert wird. Am Bildschirm wird es immer gleich dargestellt. Der dpi Wert wird erst dann wieder relevant, wenn du das Bild wieder ausgeben, also in die analoge Welt transferieren möchtest.

      VG
      Timo
    • Hallo Timo ,
      oder andersrum gefragt: Ich habe eine Vorlage, die ich mit unterschiedlichen Kameras fotografiere. Der einzige Unterschied in den Kameras besteht darin, dass die eine 50 Megapixel und die andere 5 Megapixel Auflösung hat. Beide Bilder werden dann auf die folgende Endgrösse angepasst:

      300 dpi und 15 cm längste Seite.

      Sieht man im Endergenis die unterschiedlichen Kameras ?

      Danke und Gruss
      Detlev
      KEEP THE ROLLFILMS ROLLING

      Detlev
    • Hallo,

      bei der eventuellen Anschaffung einer digitalen mit Festobjektiv gebe ich zu bedenken dass man für ab ca 350 Eur Modelle bekommt, die das klassische Zeitenrad und den Blendenring haben sowie einen (elektronischen) Sucher, bei Panasonic zum Beispiel.

      Ich hätte mir damals diese Erkenntnis gewünscht, komme mit Motivprogrammen und zig Menüs schlecht zurecht und mir fehlt ein Sucher, obwohl ich den nicht mehr gebauten Leica-Klon Panasonic DMC LX-7 besitze und verwende, damals 300 Eur und bahnbrechend.

      Natürlich gibt's auch billigere Digiknipsen.

      Gutes Gelingen wünscht Andreas

      Zu Deiner Frage kann ich nur antworten dass ich die 15 cm in Zoll/Inch umrechnen würde, mit den dpi malnehmen und schon vor dem rechnen wette, dass die meisten Kameras ab vielleicht 100,- Eur das aufgelöst bekommen und sich im Ergebnis nicht signifikant unterscheiden.

      Es gibt Kameras mit Sensoren die anders aufgebaut sind als der Mitbewerb, Fuji zb.

      Und Kameras für 1000,- deren Sensoren nach der Garantie gerne defekt sind (auch Fuji).

      Man muss ja hier ohnehin zum zeigen die Bilder verkleinern. Das rechnet mir zb ein Programm runter, Light Image Resizer.

      Ich bin kein Profi das sind Anmerkungen eines Laien.
      Reject the digital. Go analog.
    • Guten Morgen,
      Detlev meint was anderes, denke ich. Er will auf Bilder hinaus, die bei 300dpi mit 15cm Breite gedruckt werden, und ob man da Unterschiede zwischen Aufnahmegeräten sieht.

      Nein. 15cm bei 300dpi (korrekt wären ppi, Pixel pro inch) sind 1772 Pixel. Das schafft jedes Handy nach 2008. Wird also das Ausgangsmaterial verschiedener Kameras, das demnach unterschiedlich viele Details enthält, auf diese Größe heruntergerechnet, enthalten sie praktisch alle die gleichen Details.

      Beste Grüße
      Carsten.
      Gott grüß die Kunst!
    • Hallo Detlev
      Dein Bild hat in der genannten Grösse/Auflösung rund 1,3 Megapixel. Das schafft die älteste Digicam :)
      Deine Frage betr. Sensorgrösse hat natürlich trotzdem eine gewisse Relevanz. Umsonst wählt man ja nicht grosse Sensorformate, Diese bringt hier aber wenig bis nichts, wenn das Ausgangsmaterial eine magere Auflösung haben sollte. Entscheidend für deine Anwendung wäre also, zu wissen, was deine Vorlage mit sich bringt. Das Ergebnis kann nicht besser sein, als das was die Vorlage an Auflösung drin hat.

      Wie gesagt, wenn du tatsächlich bloss diese rund 1,3 Megapix brauchst, kann das auch ein Handy ohne Probleme, was die Auflösung anbelangt. Ob du dann aber mit der Detailtrue oder der Farbwiedergabe zufrieden bist, ist eien andere Frage. es schadet sicher nicht, dafür eine Kamera zu verwenden, welche mehr kann, als nur gerade die Minimalanforderung.

      PS: die meisten Fineart-Drucker drucken bei ca. 300 dpi und das sieht gut aus, auch in einer Grösse noch von über einem Meter Kantenlänge. Da spielt natürlich dann der Betrachtungsabstand die entscheidende Rolle. Aber wer geht denn bei einem Bild von 2m Kantenlänge auch auf 20cm ran?

      Gruss
      Toni
    • Neu

      Volker Schulz schrieb:

      Andreas Ehrhardt schrieb:

      Hallo,

      Und Kameras für 1000,- deren Sensoren nach der Garantie gerne defekt sind (auch Fuji).
      Quellen?
      Ich hatte mich mal letztes Jahr näher mit den Fujis beschäftigt, die Zeitenrad und Blendenring besitzen. Das sind im Wesentlichen drei Modelle gewesen aus der X-Linie.

      In diversen Internetforen, z.B. im Fuji-X-Forum, war nach einigem Suchen dann bei mehreren Benutzern die Rede davon, dass die Kameras nach einem gewissen Fehler, ich meine es hat was mit dem Sensor zu tun (kann mich aber täuschen), nicht mehr benutzbar sind und die Reparatur sehr teuer, außer es wurde auf Garantie schon mal was getauscht. Die Besitzer waren enttäuscht davon, dass bei einer so hochwertigen Kamera keine Zuverlässigkeit gegeben war und die Reparatur so teuer.

      Welche Fuji-Modelle benutzt Du?

      Nicht dass ich für solche Kameras das Geld hätte, aber man darf träumen.
      In dem Fall war das dann für mich erledigt. Die Berichte waren glaubwürdig, die Enttäuschung kam deutlich rüber.

      Wenn Geld vom Himmel fällt, würde es für mich die LX-100 II von Panansonic werden.
      Reject the digital. Go analog.