Metallic Fotopapier(analog) gesucht.....

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    • Also, metallic im Sinne von metallisch aussehenden Reflektionen, die man auch auf weissen Flächen sieht? Zunächst ist das hier natürlich ein Druck mit einer Druckmaschine und (Sonder-)Farben auf (hochwertigem) Druckpapier, kein Fotopapier. Ciba-/Ilfochrome gibt's nicht mehr, es gibt ansonsten Kodak Metallic für RA-4 und ein Pendant von Fuji, das sieht schon ein bisschen anders aus als normales Fuji Crystal oder ähnliches. Die sind aber natürlich sehr lichtempfindlich und schwierig in der Heim-Dunkelkammer zu verarbeiten. Kurz: Macht vielleicht mehr Sinn, entsprechende Bilder gleich beim Dienstleister zu bestellen.
      Wissenschaftlichkeit: Das heißt zu wissen, was man weiß und was man nicht weiß. Unwissenschaftlich ist alles totale Wissen, als ob man im Ganzen Bescheid wüsste. (Karl Jaspers)
    • Das ist einfach ein Offsetdruck mit Schmuckfarbe. Einen solchen Effekt könnte man in der Duka höchstens durch eine Tonung erreichen, aber einen metallischen Schimmer wird man auf klassischen Fotopapieren nicht hinkriegen. Man kann aber entsprechend vorbeschichtetes Papier selber mit Fotoemulsion versehen.

      Das was im Fotobereich als Metallic bezeichnet wird (bspw. Ilfochrome oder Kodak Ultra Endura Metallic) hat keinen matten Metallglanz, sondern ein Ultrahochglanz-Finish, dass am ehesten an polierten Chrom erinnert.
    • Servus an alle hier,

      Fotopapier mit farbigem Grund gabs mal von Argenta (glaube ich), darunter auch was metallisch Wirkendes. Irgendwo habe ich noch so eine Vergrößerung. Aber das ist Geschichte.

      Geschichte ist auch der Spiegelentwickler von Tetenal, der entweder das schon reduzierte, schwarze Silber oder aber das weiß gebliebene Silberhalogenid "verspiegelte" zu einem Silberspiegel. Das sah durchaus interessant aus, aber die Chemie war wohl recht bedenklich. Es gab dafür auch irgendeinen ich glaube amerikanischen Hersteller, aber da müsste man tiefer nachgraben...

      Grüße, Karl
    • Morgen Miteinander,

      ich habe tief Nachgegraben.

      rockaloid.com

      Früher bekam man das bei Foto Gryzbowski der hatte auch eine Filiale in Stuttgart. Aber den gibt es glaube nicht mehr.

      Zur Not Metallfolien oder Pltten selber Beschichten, das gab es auch mal Fertig zu kaufen. Siehe Bild.
      Ersatz für Farbiges Schwarz weiss papier helfen die Abgebildeten Ostereierfarben die gezeigten sind schon älter habe 70 Pfennig gekostet es funktionieren nicht alle Arten von Ostereierfarben.

      Oschdroiärfarba.jpg



      Gruß Achim
    • Man kann auch einfach das Gleiche machen wie hier: Einen zusätzlichen kupferfarbenen Layer in Photoshop für die Hintergrundfarbe anlegen, bei Bedarf noch das äusserst originelle und hochwertige Raster drauflegen und dann entweder mit Sonderfarbe drucken lassen oder auf ein Metallic-Papier belichten lassen. Letzteres sieht schon gut genug aus, habe ich zufällig mal gemacht. Stichworte zum Googeln: Duotone, Blue Note-Cover.

      Man kann auch versuchen, die Emulsion des Fotopapiers freizulegen und auf eine entsprechende Unterlage zu übertragen, dann geht das sogar mit Farbbildern. Ein Restaurator hat dazu vielleicht eine Idee, die machen sowas ständig.

      Die Idee mit Emulsion auf Glas giessen und von hinten noch eine Metallschicht ergänzen finde ich sehr gut. Bei Hinterglasmalerei findet man das (und andere Techniken) manchmal, das kann sehr schön aussehen. Heinrich Campendonck hat sich - weniger bekanntermassen - auch damit beschäftigt. Das Museum Penzberg (Starnberger See) hat eine grössere Campendonck-Sammlung und eine Abteilung für Hinterglasmalerei, falls man mal in der Nähe ist.

      de.m.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Beltracchi
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    • Jens Dörsam schrieb:

      Die Idee mit Emulsion auf Glas giessen und von hinten noch eine Metallschicht ergänzen finde ich sehr gut. Bei Hinterglasmalerei findet man das (und andere Techniken) manchmal, das kann sehr schön aussehen. Heinrich Campendonck hat sich - weniger bekanntermassen - auch damit beschäftigt. Das Museum Penzberg (Starnberger See) hat eine grössere Campendonck-Sammlung und eine Abteilung für Hinterglasmalerei, falls man mal in der Nähe ist.
      de.m.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Beltracchi
      Stichwort Orotone: en.wikipedia.org/wiki/Orotone

      google.de/search?biw=1920&bih=…7kAhULyoUKHYzBC_wQ4dUDCAY


      Der Aufwand ist natürlich recht hoch, die Ergebnisse aber sehr schön und einzigartig. Besonders schön finde ich, wenn Blattgold aufgetragen wurde und man noch die Knitter und Strukturen sieht.



      Hier ist noch ein schönes Video, wie jemand den Prozess mit Goldlack erklärt:


      Für alle die Englisch verstehen, noch ein schönes Video:
      ,,Sure, just cut them up like regular chickens"
    • Ich glaube, es wäre easier, einfach Blattgold draufzukleben. Das glänzt vielleicht besser als der Lack, auf jeden Fall wäre die Struktur vielleicht schöner als das, was im ersten Video gezeigt wird. Aber vielleicht ist es doch nicht so leicht, es faltenfrei aufzubringen, das ist ja dann quasi andersrum als normal... Probiere ich mal aus.
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