2 Resultate trotz identischem Entw.Prozess ?

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    • 2 Resultate trotz identischem Entw.Prozess ?

      Hallo liebe Fotofreunde,

      Ich bin Kilian, 31 Jahre und seit Jahren schon eng verliebt in die analoge Technik. Trotz jahrelanger Fotolaborarbeit komme ich immer wieder an Grenzen und entdecke unerklärliche Fehler - somit kommen wir direkt zu meiner Frage:

      Schaut euch die Bilder an: Wieso habe ich zwei so unterschiedlich Resultate auf den ersten Blick ? Exakt gleicher Entwicklungsvorgang, gleiche Dose, direkt hintereinander eingespult. Beide TRX400 und beide vor ca. 5 Tagen verschossen. Beide aus der selben Charge (via Fotoimpex bestellt) und somit gleich haltbar.

      Im ersten Anschein wirkt der rechte Negativstreifen unterfixiert - aber ist dies möglich in der selben Dose ? Ich habe 650ml Fixierer eingefüllt und vorher noch einen Fix-check gemacht - die Fixierzeit betrug ca 2min - hab also 5min fixiert.

      Es war die exakt gleiche Kamera ( Rolleiflex SLX) beim einspulen in die Kamera gab es keine Probleme und auch bei einspulen in die Dose gab es keine Probleme. Der Raum war lichtdicht - auch wenn er nicht lichtdicht wäre müssten beide Rollen ja Macken haben.

      Als Notiz: auf dem rechten Negativstreifen sieht man relativ wenig "Bildmaterial". Das kommt weil ich eine extrem dunkle Szenerie abgebildet habe. Mir geht es vor allem um den Rand der Negativstreifen - der ist ja auf der rechten Seite sehr hell, man kann das TRX400 gut lesen, auf dem rechten is alles Schlamm.

      Herzlichsten Dank !!
      Dateien
      • IMG_9083.JPG

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    • Kilian Dahlem schrieb:

      Im ersten Anschein wirkt der rechte Negativstreifen unterfixiert - aber ist dies möglich in der selben Dose ? Ich habe 650ml Fixierer eingefüllt und vorher noch einen Fix-check gemacht - die Fixierzeit betrug ca 2min - hab also 5min fixiert.
      Vielleicht ist trotzdem was beim Fixieren schief gelaufen. Ich würde schnellstmöglich nochmals nachfixieren.

      Wenn die Ränder dunkel sind, müsstest du einen gut schleiernden Film genommen haben oder er hat versehentlich gleichmäßig eine Menge Licht abbekommen, so dass er so dunkel geworden ist. Im Normalfall sind falsch entwickelte Filme eher zu hell und die Bilder allenfalls als Spuren auf klarem Träger vorhanden.
    • @Henning: Eine ältere JOBO Dose, Mittelachse war benutzt. Hatte bisher auch keine Probleme mit dieser Dose. Auch WENN die Dose/Achse das Problem ist, erklärt sich mir nicht wieso dann nur ein Film gelitten hat. :(

      Kippen: Erste 30sek. Konstant, danach alle 60sek. 3x Dose kipp/drehen (ca. 3sek. in total). Also eher Standard würd ich behaupten.


      Fix: Morsch Schnellfixerer.


      Der gesamte Negativstreifen ist durchgehend dunkel verfärbt - er bleicht nicht irgendwo aus. Genauso wie der "gute Streifen", er ist konstant gut überall.
    • Hi,

      Die Filme habe ich hintereinander auf eine Spule gepult d.h. wenn von oben Licht eindringt müssten beide Filme am "oberen" Rand eine Veränderung aufweisen oder ?
      Ich probiere nochmal nachzufixieren aber für den anderen Film hat der Fixer ja ausreichend gearbeitet.....

      Ich kann mir nur noch vorstellen dass der Film irgendwie Licht abbekommen hat
    • Beide hintereinander auf einer Spule und gleichzeitig entwickelt, der eine Film durchgehend gut, der andere zu dunkel und das auch am Rand, heißt für mich als alter Rätselfreund aber Laboramateur eigentlich dies:

      Der Fehler ist vor der Entwicklung zu suchen.

      Und:

      Die Belichtung durch das Objektiv war es nicht.

      Vielleicht war die Kamera-Rückwand nicht richtig dicht verschlossen nach dem problemlosen Laden, oder sowas...?
      Nun wären die Umstände der Aufnahmen relevant... Film rasch durchgezogen?
      Reject the digital. Go analog.
    • Andreas Ehrhardt schrieb:

      Der Fehler ist vor der Entwicklung zu suche
      Ganz genauso sehe ich das auch. Der Fehler kann überhaupt nicht in der Dose entstanden sein. Selbst ein Lichtleck ergäbe nicht einen derart gleichmässig auf den gesamten Film verteilten Fehler. Zumal der erste Film nicht einmal den Ansatz eines solchen zeigt.
      ernst-kluger.de

      Ich habe den Herrn um nichts gebeten und in seiner unendlichen Güte hat er mir auch nichts gegeben.
    • Aber der eine Film zeigt doch als Indikator, dass beim Entwickeln alles stimmte. Solch eine gleichmäßige Schwärzung "schafft" auch kein ungünstiges Kippen, Lichteinfall oder alles andere, wenn der andere Film in Ordnung ist. Lichteinfall in der Kamera würde so etwas in dem gleichmäßigen Maße doch auch nicht hin bekommen. Obwohl ich hier nicht sicher bin.

      Ich denke auch, dass der Grund hier in der (allen unbekannten) Vorgeschichte des Filmes zu suchen wäre.