Farbmanagement beim Scannen von Farbnegativfilmes und Vuescan

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Farbmanagement beim Scannen von Farbnegativfilmes und Vuescan

      Hello. Bin neu hier und habe an diversen Stellen nach dem besten Weg des Farb-Managements beim Scannen von Farbnegativfilmes gesucht (Nutze selbst Vuescan und Nikon Coolscan 5000). Gibt ja verschiedene Varianten wie z.B. Color Perfect Plugin oder auch Lab Neg Pro Plugin.

      Gibt es denn eine einfachere (und natürlich realitätsnahe) Möglichkeit, das Farbmanagement z.B. auch in Vuescan beim Scannen individuell pro Film durchzuführen. Die ICC Profile in Vuescan scheinen ja gewisse Probleme zu bereiten.
      Da ich selbst Affinity Photo nutze kann ich das sehr gepriesene Lab Neg Pro Plugin nicht nutzen. Habe aber quergelesen, dass das Farbmanagement auch in Vuescan selbst durchgeführt werden kann (individuell pro Film).

      Freue mich sehr über Input.

      Danke und beste Grüsse!
    • Mir ist nicht ganz klar, was du mit Farbmanagement meinst.

      Wenn du eine ICC-Profilierung von Filmen anstrebst, wie es z.B. mit Dia-Material möglich ist, dann geht das nach meinem Kenntnisstand mit CN-Material nicht.

      Wenn du eine Automatisierung der Farbkorrektur meinst, dann ist das auch nur in begrenztem Rahmen möglich, die Ergebnisse sind meist durchwachsen bis bescheiden.

      Das Problem der diversen softwarebasierten Plugins, Filmprofile etc ist, dass sie oft für einen Film und einen Nutzer gut funktionieren und für einen anderen Film / anderen Nutzer überhaupt nicht. Sie verleiten zur Faulheit und zum unkritischen Umgang mit den eigenen Ergebnissen.

      Akzeptable automatisierte Ergebnisse habe ich bisher nur aus professionellen Labor-Scannern gesehen (Kodak, Fuji), die über sehr komplexe Algorithmen verfügen, in die sehr viel Entwicklergehirnschmalz und Erfahrung geflossen ist. Bei allen Amateurlösungen muss man mehr oder wenig viel nachbearbeiten.

      Es ist aus meiner Sicht sinnvoll, seine kostbare Zeit in das Erlernen eines einfachen, weitestgehend manuellen Konvertierungsprozesses zu stecken und sich mit dem Thema Farbprofilierung vor allem in Hinblick auf die Hardware (Bildschirm) auseinanderzusetzen. Man lernt dabei sehr viel über Farbe und die Kreativität wird auch angeschoben.

      Anstatt jahrelang wie mancher auf der Suche nach dem Heiligen Gral der Automatisierung mit Plugins, Softwarelösungen und Scannereinstellungen herumzuexperimentieren und sich die Ergebnisse schönzureden, sollte man lieber lernen, Negative händisch konvertieren und dabei so viel wie möglich üben, üben, üben, um das eigene Farbensehen und das Beurteilungsvermögen für Farbkorrekturen zu schulen. Das hilft einem später z.B. auch wenn man Farbe analog verarbeitet (vergrößert).

      Ein gutes Tutorial:
      hutchcolor.com/PDF/Cneg.pdf
    • Jochen, exakt genau so entspricht das auch meiner Erfahrung! Allerdings würde ich im Gegensatz zu Herrn Hutchinson immer eine Konvertierung im Lab-Modus empfehlen. Jedenfalls gilt das für die Daten, die aus meinem Scanner kommen.
      www.fineartdrumscanning.de

      Meine Bilder auf Flickr:

      www.flickr.com/photos/88626385@N03