Welche Kamera für den Urlaub? - Ein alter thread in neuen Schläuchen

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    • Daniel Schäffler schrieb:

      Varianten:

      - Hasselblad SWC/M mit Digiback und/oder einem Magazin
      - Hasselblad XPAN mit 45mm

      Klingt gut! 8)

      Die SWC habe ich mir günstig mit einer Zenza Bronica SQ-A und 40iger "nachgebaut". :whistling:

      Die Xpan mag ich sehr gerne. :)
      Hast Du auf Reisen aber nicht das Gefühl, viele Motive ziehen vorüber, weil sie mit 45er nicht abbildbar sind?
      An meiner Xpan klebt fast immer das 90iger, trotzdem bilde ich mir ein, das 45er könnte auf Reisen für mich möglicherweise nicht ausreichen (das 30iger habe ich nicht in meinem Bestand). :/
      An einem Bild sind immer zwei Leute beteiligt: der Fotograf und der Betrachter.
    • trotzdem bilde ich mir ein, das 45er könnte auf Reisen für mich möglicherweise nicht ausreichen

      Julius Wagner schrieb:

      Die Xpan mag ich sehr gerne. :)
      Hast Du auf Reisen aber nicht das Gefühl, viele Motive ziehen vorüber, weil sie mit 45er nicht abbildbar sind?
      An meiner Xpan klebt fast immer das 90iger, trotzdem bilde ich mir ein, das 45er könnte auf Reisen für mich möglicherweise nicht ausreichen (das 30iger habe ich nicht in meinem Bestand). :/

      Also, ich finde die xpan mit dem 45er eigentlich eine perfekte Reisekamera.

      Klar muss man sich ein wenig einschränken, was Flexibilität und Lichtstärke angeht, aber ich find mit dem 45er und den beiden Formaten kommt man prima zurecht.
      KB: diverses Canon FD und ein bisschen M39 Russenkrams
      MF: Mamiya C330 und Fuji.

      maxorlich.de
      facebook.com/maxorlichphotography/
    • Jan-Peter Raspe schrieb:

      Ad Dieter und René: Ja, eine einzige KAmera mit einem Objektiv: Das würde mich am Ende zu Aquarell-MAlerei motivierren, worin ich mich mal in SChottland und auf den vorgelagerten Inseln Mull und Jura versuchte; eine völlig andere Art des Zugangs!! - Das Wasser zum Malen entnahm ich regelmäßig aus einem nahe gelegenen Bächlein. - Bei mir wäre es die Rollei 35 mit dem 40mm Tessar - oder, dank Eurer Motivation, die alte Ercona II meiner Frau im Format 6x9. - Bei Renè ist mir nciht ganz klar, ober er das 6x9 mit einer"verstellbaren" Großformat-Kamera und "Rollex" macht oder einer geuinen 6x9cm Kamera?

      Hallo Jan-Peter,

      die Horseman 970 ist eine genuine 6x9 Laufbodenkamera, also keine Großformatkamera (wobei es einen Adapter gibt, mit dem man die Kamera in eine 4x5-Kamera aufpeppeln kann - dann hab ich aber keine Objektive mehr, die das zufriedenstellend ausleuchten). Sie hat einen Messsucher und kann eben auch mit Mattscheibe verwendet werden. Sie bietet die Basisverstellmöglichkeiten der Objektivstandarte und auch das Rückteil ist verstellbar. Für Reisen eine schöne Kombi, finde ich. Zu Hause benutze ich zumeist die Horseman VH für 6x9, weil der Einbau der Magazine nach dem Einstellen des Fokus leichter von der Hand geht - die hat aber keinen Messsucher.

      Liebe Grüße
      René
    • Luca Barreca schrieb:

      Johannes Rohrauer schrieb:

      Bin gern mit Hanfgepäck unterwegs, und mein Fotoequipment ist da immer mit 30% des Volumens ein großes Brocken.
      :thumbsup: Das würde ich an deiner stelle nicht so offen sagen...
      Made my day.


      Ach Kinners, ich weiß das auch nicht. Ich fahre in einer Woche für 10 Tage „netto“ nach Schottland. Allerdings für die Zeit als Strohwitwer mit zwei Jungs (3 und 5). Sieht nach leichtem Fotogepäck aus. Muss aber zugeben, dass ich Stand heute mich wohl für die Digitale entscheiden werde. Für alles andere werden Geduld und Freiraum fehlen. Stand letzte Woche war: eine alte Nikon mit 50er. Hab ja noch ein paar Tage.
      Gott grüß die Kunst!
    • Joachim Feldmann schrieb:

      mein "Reisekoffer" ist ein größerer Tagesrucksack (ca 40 Liter). Die Kamera habe ich ganz oben auf der Wäsche liegen, der Waschlappen dient zum Schutz
      Danke Joachim für die plausible Erklärung.
      Das klingt nach einem sehr praxisbewährten Konzept.

      Ich habe auch immer einen Rucksack bei mir, egal ob auf der Arbeit, beim Wandern oder im Urlaub - die Retina ist im Rucksack und somit immer dabei. Allerdings in der Bereitschaftstasche, da ich sie beim Wandern/Spazieren so leichter um die Schulter hängen kann.

      Meine Retinas haben ja auch versenkbare Objektive und tragen im Vergleich mit den feststehenden Optiken nicht auf.

      Viele Grüße
      Dieter
      "Digital ist für alte Leute"
      (aus: "Fotoimpex in der Berliner Zeitung")
    • Daniel Schäffler schrieb:

      Varianten:

      - Hasselblad SWC/M mit Digiback und/oder einem Magazin
      - Hasselblad XPAN mit 45mm
      Die XPAN würde mir auch gefallen. Kann man da bei eingelegtem Film nach Belieben zwischen Panorama- und KB-Format umschalten?

      Ich werde mein Reiseequipment (Mamiya 7II + 65mm) um das 43er und den 35mm-Panorama-Adapter erweitern. Das macht Spaß damit, obwohl der Parallaxenausgleich im Nahbereich schon eine arge Schätzerei ist. Wie ist das denn bei der XPAN mit der Übereinstimmung zwischen Sucherbild und dem tatsächlichen Bildausschnitt?

      Liebe Grüße
      Fred
    • Heuer ist mehr Platz im Reisegepäck, daher kommt die Hasselblad 503CX mit dem 80er und dem 150er mit - und ein Stativ. Ich hab noch zwei Packungen FP100C, eine davon nehm ich auf die Reise mit. Ansonsten dieses Mal Farbfilm statt SW.

      Vielleicht noch die F5 dazu... mal sehen. :D
      Rerum omnium magister est usus. Julius Caesar: De Bello Civili (2.8.3.)
      F _ F2 / DP-1 DP-2 DP-11 DP-12 _ F3HP _ F4s _ F5 _ Minolta XD-s _ Olympus PEN F _ Hasselblad 503CX _ Sony A7 III
    • Allen Diskutanten einen schönen, guten - und warmen - Abend!


      Nun versuche ich nochmals, auf die Beiträge zu antworten:


      Ad Fred: Ja, die Familie kann manchmal wirklich ungeduldig werden; bei uns fängt meistens der Sohn an, der mit seinem guten ASUS cellphone auch ganz gute Bilder macht. - Meine Frau photogaphiert mit ihrer Sony Alpha 7F - und oft mit Stativ; und da ergänzen wir uns ganz gut! - Ins Valtellina bin ich aber unabhängig unterwegs - und da habe ich die besagte Muße, wie Bernd sagte, und so etwas wie "Ehrgeitz", wieder mal eigene Grenzen zu überschreiten - als etwas, das man u.U. mit neuen Daseins-Erfahrungen bezeichnen kann. - Dir jedenfalls auch mit Familie immer viel Spaß!

      Ad Jochen und Maik: Eine Leica M3 mit dem 50mm; ja, das klingt völlig plausibel, ähnlich wie Maik mit einer Rolleicord, allerdings mit deutlich mehr Format. Manchmal nehme ich auch ganz bewusst nur meine kleine Rollei 35 mit dem 40mm Tessar mit. Deshalb weiß ich aber auch, dass ich Brennweiten nicht als Gestaltungsmittel einsetzen kann; und dessen muss man sich dann auch bewusst sein. - Eich viel Spaß mit Leica und Rolleicord, Letztere erinnert mich immer an meinen Opa.

      Ad Berhard und Volker: Toll, eine Retina IIi; auch wenn ich persönlich noch nie eine in der Hand hatte! Demgegenüber ehre ich meine Rollei 35 T; wie Volker; die macht immer wieder Spaß - und leistet allenthalben BEachtliches! - Das schöne ist, man kann sie wirklich überall mitnehmen - und auch leise und unbemerkt photographieren; beispielsweise im weißrussischen Passamt.

      Ad Steffen: Eine CAnon mit einem 24-105; ganz großartig! - Ist denn das ein "Original-Objektiv - oder ein Vivitar, oder so! Ich selbst nutze gelegentlich nämlich ein Soligor 28-105; aber die 24mm als Ausgangsbrennweite ist freilich ganz super! - Aus der Serie I von Vivitar gab es mal etwas Ähnliches für Contax - und Andere - aber ich meine "nur" bis 85mm, statt bis 105mm.

      Ad Thomas: Eine "Schraub"-Leica hört sich nach einem älteren Modell an. Mich freut immer, wenn solche Vintage-Stückchen noch tatsächlich benutzt werden! - Das ist doch großartig. - Mit der 65 Jahre alten Prctika FX meines Vaters geht das auch noch; und in England sahen sich doch Einige danach um. Aber die müsste ich mal warten lassen, da vor allem der Verschluss etwas verlangsamt läuft - und das Verschlusstuch leicht gewellt ist; obwohl sich das erheblich gebessert hat, seit dem sie bei mir auf dem Sekratär steht - und nicht mehr in einem feuchten Keller der Eltern.

      Ad Luca: Eine Minolta SRT 101 erinnert mich an einen ganz frühen Foto-Katalog des damaligen Foto-Versenders Würzburger, der noch Glanzphotos beinhaltete. Da war diese Minolta ganz vorne mit ihren Rokkoren; vielleicht gute 800 DM. Und sie erinnter mich auch an den roten Ford Mustang eines Kollegen meines Vaters aus den frühen Siebzigern, mit dem ich dreimal mitfahren durfte. - Der hat den aber ganz einfach gegen einen neuen Opel eingetauscht, damals war ihm dieser sagenhafte Mustang irgendwie bedeutungslos.

      Ad Sebastian: Eine Leica mit 35mm Objektiv; ja, das ist ähnlich "minimalistisch", wie eine Rollei 35 oder eventuell auch eine Olympus XA; Letztere hat aber keine Möglichkeit, Filter anzubringen. Eine LEica ist natürlich eine Leica! - Und die 35mm sind schon eine exzellente Brennweite für ganz viele Alltags-Situationen, die ich auch immer wieder gern nehme!

      Ad Daniel: Eine Hasselblad! - Da braucht man nichts mehr hinzufügen. Müsste ich alle KAmeras abgeben, behielte ich am Ende nur die HAsselbald. Mit ihr habe ich onsgesamt inzwischen die meisten Aufnahmen gemacht und am zweitlängsten, vor allem kontinuierlich verwendet; inzwischen 35 Jahre. Vor eineinhalb Jahren hat sie der liebe Peter Gierens mal "geölt, geschmiert und gereinigt". Danach läuft die wieder, wie am SChnürchen, wie meine BWC Uhr mit dem ETA-Werk 2428.


      Ad Erhard und Ralph: Herzlichen DAnk für Deine/Eure bedenkenswerte Ermutigung!! - Ja, das wird so sein! - Bei uns in der Nähe, in Vorarlberg, gibt es die "Sünser Alpe". Sie ist von keiner Seite mit dem Auto erreichbar, und auch nicht annähernd. Die alter Sennerin ist noch im Alter von 70 JAhren mit 240 Jung-Kühen, mehreren Mutter- oder Milchkühen und zwei Mulis mit ihrem persönlichen Gepäck dort hinauf, wo es auch nur einen sehr unregelmäßigen Empfang für smartphone gibt. Sie hatte meistens für ein paar TAge zwei gestandene Enkel dabei. - Vor zwei Jahren habe wir sie dann leider nicht mehr angetroffen; aber eine junge Familie aus Dorabira [Dornbirn] haben diese entlgene Alpe für sieben Wochen bewirtschaftet; und da gab's phantastische Natur-Pur-Butter und Frischkäse! - Irgendwann, wie Du sagst, werden wir uns gern an diese TAge erinnern. - DAnk Euch, Erhard - und Ralph!


      Ad Johannes: Deine Ausrüstung - muss ich gern eignestehen - war mir beim ersten und zweiten Lesen nicht ganz klar; was ist nun Film - und was Kamera? - Vielleicht muss ich mal auf "Neu-Deutsch" "googeln" - eher: "yahooen". - Wichtig ist, Dir und Deiner Freundin hat es Spaß gemacht!!

      Ad René: Dabke, Dir, für die Klarstellung mit der Horseman Laufboden-Kamera. Die würde dann meiner Graflex, Crown Graphic entsprechen, nur im Format 6x9, was sicherlich den Vorteil hat, Rollfilme verarbeiten zu können - und keine Planfilme, was freilich aufwändiger ist.


      Und ad Max: Eine Canon EOS [SLR-??] und eine Mamiya 645! Super! - Letztere hatte ein Bekannter just nach ihrem Erscheinen im Tausch einer Zweispur TAndberg-Maschine gekauft. - Und die hat alle Vorteile eines Mittelformats - und ist, der Hasselblad recht ähnlich, immer noch klein und handlich! - Damals habe ich aber schon die Wechsel-Magazine vermisst und deshalb mit einer Bronica ETR-S geliebäugelt, mkit der ich leihweise beim guten alten Foto-Bantle in Ravensburg mal einen Film belichtet habe. - Er riet mir aber dann zur Hasselblad, wegend es größeren Systems; vielleicht auch aus "kaufmännischer Sicht"; und ich musste noch ein gutes JAhr "ansparen".


      So, bevor ich hier in die Reihe der Essayisten gerate, höre ich besser mal auf. - Wie ich sehe, haben jedenfalls Alle immer wieder viel Freude an der analogen Photographie im Urlaub! - Zu meiner Ergänzung muss ich natürlich anfügen, dass ich alle SW-Sachen selbst entwickeln und auch vergrößern und groß vergrößern kann; sonst wäre ich eventuell doch schon bei "digital" - obgleich ich manchmal mit den Programmierern hadere - und wer tut das nicht??


      Für heute vielen DAnk für die lebendige Diskussion -
      Euer

      Jan-Peter
    • Nachtrag zu Norbert:

      Anstatt ein "Entweder-Oder" gehört zur Hasselblad doch der Vorteil eines "Sowohl-alsAuch"! - Zwei Magazine, statt eines! - Aber wer sich zusätzlich mit einer Sony Alpha 7R III behilft, ist dessen offensichtlich nicht mehr bedürftig.


      Dir ganz viel Spaß beim analogen Photographieren, sozusagen ein "back to the future"; wir brauchen eigentlich nur 220 Volt - und das war's; und die können wir sogar an einem nahe gelegen Bach oder mit einer Solarzelle erzeugen.

      Viel Freude!
      Jan-Peter
    • Hallo Jan-Peter,
      hier noch eine kleine Ergänzung zu meiner Rolleicord. Dieser habe ich eine neue hellere Mattscheibe gegönnt, was schon ein echter Schritt ist. Die kleine Sucherlupe habe ich dafür ausgebaut und mir stattdessen eine spezielle Brille zugelegt. Ein Glas mit 0 Dioptrien, die andere Seite mit +10,5 Dioptrien. Wenn ich ein Foto machen möchte, muss ich also zunächst die Belichtung messen und anschließend die Brille aufsetzen um zu fokussieren. Somit komme ich der Mattscheibe recht nah und kann sowohl das gesamte Sucherbild übersehen als auch recht gut die Schärfe nachführen.
      Ich mag die Einschränkungen die diese Kamera mit sich bringt, da ich von vornherein viele Motive ausschließen muss (kann), um mich um so mehr auf die verbleibenden zu konzentrieren. Außerdem mag ich die Anmutung der mit dieser Linse (3,5/75mm Triotar, mit offener Blende) gemachten Bilder!

      ciao, Maik