Welche Kamera für den Urlaub? - Ein alter thread in neuen Schläuchen

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    • Welche Kamera für den Urlaub? - Ein alter thread in neuen Schläuchen

      Welche Kamera für den Urlaub? - Diese Frage ist hier oft diskutiert worden. - Heute möchte ich sie umkehren: Ich werde in den Urlaub ins Valtellina

      - meine Hasselblad 500 CM mit drei 4,5x6cm Magazinen für Dias, (Velvia 50), SW (TMax 100) und IR-SW-Dias (Rollei Retro 80S) und die Objektive CF 30mm, CF 50mm, CF 80mm, CF 150mm und CF 350mm und den Mutar II mit einem Manfrotto Einbein-Stativ mitnehmen, - sowie

      - meine Sinar F mit Velvia 50 (20-Jahre alt, aber noch gut), TMax 100 (etwa 8 JAhre überlagert) - und ein paar Platten HP 5 mit vier Fujinonen: 120mm, 210mm, 400mm und 600mm - und das Bank-Verlängerungsrohr mit einem Gitzo Studex IV und dem Manfrotto 3D-Kopf.


      Ich bin selber mal gespannt, wie weit ich damit komme; auch beim Wandern, beispielsweise ins Val dal Fain und Val Chamuera, sowie dem Sentiero di Valtellina und dessen parallelen Höhenweg. - Die Sinar werde ich wohl nur vom Auto aus "bedienen"; obgleich ich vorhabe, sie auf die kleine Kapelle oberhalb von Tirano und zu einem sehr verschwiegenen, aber interessanten, überwachsenen Brunnen, just oberhalb der alten Ruine von Tirano hinauf zu tragen.


      Sollte ich vorher noch ein Fitness-Studio besuchen??


      Jan-Peter
    • Kann mich nie wirklich entscheiden und nehme immer zu viel mit. Eigentlich denke ich, dass man mit leichtem Gepäch reisen sollte. Es machtes viel einfacher, weil Optionen wegfallen. Bei mehreren Objektiven fragst du dich immer, was du wohl gerade mitnehmen solltest und nimmst im Zweifel zu viel mit, verpasst Momente weil du zu viel über Brennweiten nachdenkst. Diebstal ist auch so eine Sache: Wer lässt schon gern seine Hasselblad im Auto liegen?

      Dennoch hatte ich mal das Vergnügen, dass meine Minolta XD7 zu Reisebeginn kaputt ging. Das war echt ärgerlich, seitem fahre ich nur noch mit Back-Up-Kamera los. Am besten nutze ich Bodies mit gleichem Objektivanschluss, so bin ich dennoch flexibel.

      Auf der nächsten Reise habe ich dabei

      - Nikon d600 (ähhm sorry)
      - Nikon f80 (Backup und für Farbfilm)
      - Nikkor 28, 35, 50, 85
      - Leica m6 für SW
      - Rolleiflex für Mittelformat

      Das ist schon viel zu viel, aber es bleibt dann halt mal was im Auto liegen. Hoffentlich bleibt es da.

      Viel Spaß im Urlaub mit leichtem Gepäch ;)

      Hanno
    • HannoWiesmann schrieb:

      Kann mich nie wirklich entscheiden und nehme immer zu viel mit. Eigentlich denke ich, dass man mit leichtem Gepäch reisen sollte. Es machtes viel einfacher, weil Optionen wegfallen. Bei mehreren Objektiven fragst du dich immer, was du wohl gerade mitnehmen solltest und nimmst im Zweifel zu viel mit, verpasst Momente weil du zu viel über Brennweiten nachdenkst. Diebstal ist auch so eine Sache: Wer lässt schon gern seine Hasselblad im Auto liegen?

      Dennoch hatte ich mal das Vergnügen, dass meine Minolta XD7 zu Reisebeginn kaputt ging. Das war echt ärgerlich, seitem fahre ich nur noch mit Back-Up-Kamera los. Am besten nutze ich Bodies mit gleichem Objektivanschluss, so bin ich dennoch flexibel.

      Auf der nächsten Reise habe ich dabei

      - Nikon d600 (ähhm sorry)
      - Nikon f80 (Backup und für Farbfilm)
      - Nikkor 28, 35, 50, 85
      - Leica m6 für SW
      - Rolleiflex für Mittelformat

      Das ist schon viel zu viel, aber es bleibt dann halt mal was im Auto liegen. Hoffentlich bleibt es da.

      Viel Spaß im Urlaub mit leichtem Gepäch ;)

      Hanno
      @Hanno ...... so würde mein Reisegepäck auch aussehen ;) Bist also nicht allein :D
      Deswegen komm ich auch so schwer von Nikon weg. Die Objektive tun an digital und analog. Die Festbrennweiten-Auswahl ist cool, das 28er würde ich zu Hause lassen und stattdessen mein 20er Voigländer mitnehmen. Leica M6 mit dem 35er Summicron, und ne olle Rollefleix oder ne Seagull ...... mehr brauchts nicht. Ach ja, für zwischendurch in der Hosentasche darf natürlich ne Olympus XA nicht fehlen :D
    • Bei mir gehen auch mindestens 3 Kameras mit in den Urlaub, die XA ist sowieso immer am Mann, bei der letztjährigen Paddeltour hatte ich dann noch meine umgebaute Voigtländer VAG und die Panasonic GH3 mit 2 Objektiven im Kajak. In der Toskana war ich dann anstatt der VAG die C330 (Velvia) und die C220 (Acros) mit 3 Objektiven (55/105/250) dabei.
    • Hi,

      die umfangreiche Hasselblad Ausrüstung ist bestimmt nicht leicht. Da würde ich mich schon auf wenige Teile beschränken. Vor allem würde ich richtige 6x6 Magazine mitnehmen, damit auch mal ein Hochformat möglich ist. An Objektiven wäre mir das 30er zu seltsam. Der Fisheye - Look war mal "groovie" oder "töfte", hat sich aber heute total überholt. Ich würde das 50er, das 150er und das Mutar mitnehmen. Das Zeugs zusammen mit Kamera und Magazin ist immer noch schwer genug. Mit der Sinar durch die Lande zu ziehen ist echt mühsam. Ich habe mal vor Jahren damit einen Landschaftskalender in Norddeutschland fotografiert und weiss daher wovon die Rede ist. Ich habe mir damals eine leichte, aber stabile Sackkarre mit großen Rädern für die Sinar angeschafft. Das ging ganz gut im Flachland. Die beste Kamera für so etwas wäre eine Technikardan. Da habe ich mal in England einen Wanderer getroffen der solch eine Linhof zusammen mit einem Gitzo - Carbonstativ dabei hatte. Was ich wirklich weglassen würde ist der überlagerte Film. Wenn ich mich schon echt abmühen würde dann sollte wenigstens das Material so gut sein wie es eben nur geht. Denn es geht doch wohl eher um großartige Bilder denn um eine Übung in Demut.

      Gruß

      Stefan
    • Lieber Jan-Peter, Du hast bereits ganz klare Vorstellungen, wie immer beim Reisen ist "weniger mehr" und ich würde nur bestens getestetes zuverlässiges Material mitnehmen an Deiner Stelle.

      Ich persönlich würde zwei Canon FD Kleinbild SLR Gehäuse, Farb- und Schwarzweißnegativfilme, drei Objektive mit Sonnenblenden, die bis zum Tag vor der Abreise immer wieder spontan anders rausgesucht werden, wohl letztlich ein 1,4-50er, das 20er, das 100-300 Telezoom, wahrscheinlich zur Sicherheit das weitere 1,4-50er und das Standardzoom auf den Gehäusen - und damit auch bereits zu viel mitnehmen. Die zweiäugige und die digitale wären in Gedanken immer wieder ein- und letztlich wieder ausgepackt, weil ja Urlaub. Alles außer einem Gehäuse und zwei Objektiven läge dann im Hotelzimmer, als Papa dreier kleiner Kinder. Irgendwann bräuchte ich vielleicht aus technischen Gründen das zweite Gehäuse. Ich hätte grundsätzlich das falsche dabei und würde mich bei Ausflügen ohne eigenes Auto deshalb vielleicht auch etwas ärgern. Entnervt würde ich mich radikalisieren und nur noch alte Mühlen mit dem Telezoom und dem Superweitwinkel fotografieren. Normale Urlaubsfotos macht dann meine Frau mit dem iPhone. Mühlen mit extremen Linsen abzubilden ist für mich bewährt und gefällt mir. Erholung stellte sich ein. Hätte meinen Frieden und der Rest des mitgenommenen läge herum.

      Das Gefühl auf die Ergebnisse zu warten war schon als Kind und Jugendlicher nach einem Urlaub immer toll.

      Die auch mein etwas anderer Beitrag in neuen Schläuchen.

      Ich wünsche Dir einen schönen Urlaub und immer abwechselnd tragen dass die Armmuskulatur gleichmäßig wächst ;-)
      Reject the digital. Go analog.
    • Ich nehme immer nur eine einzige Kamera mit Normalobjektiv mit, egal ob im Urlaub oder sonstwie unterwegs.
      Die Zeit der Schlepperei ist vorbei - die Erkenntnis kam aber erst mit fortschreitendem Alter. ;)

      Bei mir ist es eine Retina + Gegenlichtblende + Handbeli - sonst nichts.
      Die Kamera hängt in der Bereitschaftstasche um die Schulter - am Riemen ist der Behälter mit der Geli befestigt, der Handbeli steckt in der Tasche.

      Klar bin ich mit dieser Ausrüstung eingeschränkt und kann einige Bilder nicht machen - allerdings muss ich ja nicht alle Bilder machen.

      Da ich auch nie digital knipse, bin ich sehr minimalistisch unterwegs - ein sehr befreiendes Gefühl.

      Gruß
      Dieter
      "Digital ist für alte Leute"
      (aus: "Fotoimpex in der Berliner Zeitung")
    • Ich hatte im Urlaub auch viel zu viel mit.
      Die große Fuji 6x9, meine F5 und die M3, das war echt Quatsch.
      Die meiste Zeit hatte ich die F5 dabei und der Rest ist in der FeWo geblieben.
      Nur wenn ich alleine noch mal an den Strand bin oder so habe ich die Fuji dabei gehabt.

      Nächstes Mal nehme ich nur die Hasselblad und die M3 mit und gut ist.
    • Ich habe bei mir festgestellt, dass ich , wenn ich mehr als ein kleines setup dabei habe, immer hin und her überlege und das Motiv verpasse .
      Daher hab ich folgenden Tipp !
      Wenn reisen im Vordergrund steht , dann nimm so wenig wie möglich mit , so kompakt wie möglich !
      Wenn du fit bist und genug Zeit und Muße hast dein Motiv zu gestalten , auf gutes Licht zu warten oder gar zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein , dann nimmer gerne etwas großformatiges mit !
    • Bernd Dohr schrieb:



      Wenn du fit bist und genug Zeit und Muße hast dein Motiv zu gestalten , auf gutes Licht zu warten oder gar zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein , dann nimmer gerne etwas großformatiges mit !
      Eben. Wenn man einen Famimienurlaub macht, warten die anderen schon mal geduldig bis das Bild im Kasten ist, aber irgendwann reicht es denen auch und man erntet Genörgel.

      Deshalb dieses Mal: Mamiya7II mit dem 65er und das kleine Sirui-Taschenstativ und sonst nix.
      Obwohl...wenn ich mir Ralphs Balkanquadrate anschaue, hätte ich auch Lust auf die 501cm mit dem 60er und dem 100er. Es ist immer das gleiche, man verordnet sich erstmal Zurückhaltung und dann sind 20kg Fotogeraffel dabei. Ne, dieses Mal zieh ichs durch: M7II+65mm, digital kann das Handy und die Olympus mjuII mit einem TRX400 ist eh immer im Rucksack.
      20190724_104833-1134x1360.jpg
      Viele Grüße
      Fred