Scanner unscharf?

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    • Scanner unscharf?

      Ich habe eine Frage an die Hybridverarbeiter, die ja mit Scannern recht gut umgehen können:

      Ich habe einen recht alten, aber immer noch funktionierenden Flachbettscanner mit Durchlichteineit und den Masken für Dia, 6x6 und KB. Den CanoScan 8800F.
      In Sachen Fotografie habe ich ihn meist als Flachbettscanner genutzt, um hier mal Bilder zu zeigen. Nun habe ich mal einen ganzen KB-Film eingescannt, mit der Scannersoftware und 1200dpi und Kalibrierung vor jedem Scan. Dabei habe ich festgestellt, dass etliche Bilder unscharf waren, die es nicht sein konnten. Die Bestätigung dafür, dass sie in der Tat unter dem Vergrößerer scharf waren (dort wo ich die Schärfe haben wollte), habe ich mir heute abend geholt.

      Hat jemand eine Ahnung, wieso der Scanner nicht die Schärfe wiedergibt, die meine Negative durchaus bringen? Einfach nur Altersschwäche?? Opa Ernst ein DaU??

      Gruß, Ernst
      ernst-kluger.de

      Ich habe den Herrn um nichts gebeten und in seiner unendlichen Güte hat er mir auch nichts gegeben.
    • Ernst, du musst deinen Scanner wie den Vergrößerer benutzen: Die Negative müssen absolut plan liegen und sie müssen sich bei vielen Modellen in einer ganz bestimmten Position über der Scanzeile befinden (Fokus). Bei Flachbettscannern ist das konstruktionsbedingt schwierig mit den originalen Haltern und bei gewölbten oder durchhängenden Filmen. Hier gibt es verschiedene Ansätze, zum Beispiel Nassmontage unter Glasplatte mit genau in der Höhe ausgetüftelten Abstandsfüßchen. Ich nutze einfach die Gläser (AN-Glas + Klarglas) meines Vergrößerers.
    • Ernst Kluger schrieb:

      Ich habe eine Frage an die Hybridverarbeiter, die ja mit Scannern recht gut umgehen können:

      Hat jemand eine Ahnung, wieso der Scanner nicht die Schärfe wiedergibt, die meine Negative durchaus bringen?
      Gruß, Ernst
      Hallo Ernst,

      das ist systembedingt in der Konstruktion des Scanners.
      Du bekommst bei KB mit dem Flachbrettscanner, egal ob Canon oder Epson,nicht das was in dem Negativ ist.
      Bessere Ergebnisse liefern die Coolscans
      Noch bessere die Trommel.
      Die Besten der Print. :)
      Beim Flachbrett (Epson kann das, ob Canon auch, weiß ich nicht) kannst dudurch "Nass Scannen" an die Ergebnisse Coolscan rankommen, aber nichtgleichziehen.
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      Gruß,
      Waldemar Ehrlich
    • Legst du den Film richtig herum in den Halter? Die Filmschicht muss nach unten zur Scanzeile, nicht nach oben zur Lichtquelle. Bei manchen Epson Scannern ist das nicht ganz eindeutig auf den Filmhaltern angegeben. 1200 ist auch etwas wenig, die meisten Scanner schaffen 2400 bis 3000 (echte, nicht die immer gelogenen Herstellerangaben). Ich sanne mit dem Epson v550 meist mit 2400.
    • Erst einmal herzlichen Dank für die Antworten.

      Bernd, ich habe die Vorrichtung benutzt. Es sind Kunststoffhalter, die im Gerät einrasten. Ein falsches Einlegen der Masken ist da nicht möglich. Auf Glas habe ich die Negative nicht gelegt, um keine Newtonringe auf den Scan zu bekommen.

      Thomas, die Halter falsch einlegen geht nicht. Aber ein wenig hängen die Negative schon durch. Nassmontage ist mit dem Scanner nicht möglich.

      Waldemar, die Anschaffung eines wie von dir beschriebenen Scanners lohnt sich für mich einfach nicht, weil ich ein Gelegenheitsscantyp bin. Mir war das nur jetzt aktuell so deutlich aufgefallen.

      Peter, da sagst du was. Ich kenne natürlich die Regel "Schicht auf Schicht", beherzige sie am Vergrößerer auch, aber am Scanner habe ich es offensichtlich nicht richtig gemacht, denn ich habe die Schicht nach oben, also in Richtung Durchlichteinheit eingelegt. Werde morgen im Laufe des Tages die unscharf gewordenen Negative sofort nocht einmal einscannen, um zu sehen, ob darin schon der Fehler lag.
      ernst-kluger.de

      Ich habe den Herrn um nichts gebeten und in seiner unendlichen Güte hat er mir auch nichts gegeben.
    • Bei mir war der Unterschied Schicht auf Schicht oder falsch herum marginal. Wichtig ist, dass die Filme an allen Punkten in der genauen Höhe sind, also auch nicht durchhängen können. Das geht leider mit den Plastikmasken nicht. Daher der schlechte Ruf der Flachbettscanner. Denn von der Optik / Technik her sind sie häufig besser als die Ergebnisse vermuten lassen. Die Montage der Vorlagen ist halt deren Schwachpunkt, da sie für das Digitalisieren Schnell Schnell ganzer Filme gedacht sind. Für sehr gute Ergebnisse muss man sich was basteln.
    • Thomas, das kann ich mir auch gut vorstellen. Denn wenn ich ein Positiv eingelegt und im Flachbett gescannt habe, war, von den Grautönen mal abgesehen, der Scan immer in Ordnung.

      Welche Bastellösung gibt es denn, die zum einen das Negativ nah genug an die Glasfläche bringt und die Negative flach hält, zum anderen aber keine Newtonringe erzeugt? Der Thomas Klinger erwähnte sowas schon einmal in irgendeinem Beitrag. Habe nur keine Vorstellung davon, wie man das praktikabel lösen kann.
      ernst-kluger.de

      Ich habe den Herrn um nichts gebeten und in seiner unendlichen Güte hat er mir auch nichts gegeben.
    • Schichtseite oben oder unten auf den Flachbettscannern ist eine immer wieder geführte Diskussion. Die korrekte Vorgehensweise ist mir auch noch nicht bekannt.

      Beim Epson V500 und V800 sollen die Negative mit der Schichtseite zur Durchlichteinheit, also weg vom Scannerglas, eingelegt werden.
      Ein Piktogramm auf dem Negativ- bzw. Diahalter weist darauf hin.
      Aber damit nicht genug: Es ist auch noch zusätzlich ein durchgestrichenes Piktogramm für Schichtseite zum Scannerglas vorhanden.

      Warum weist Epson darauf so genau hin, wenn "Andersherum" bessere Ergebnisse liefert? :/
      Grüße Jörg
    • Morgen Allerseits,

      habe leider auch das Problem dass meine Bilder zum Teil alles andere als scharf sind.
      Für Dia und Negative habe ich einen Aldi Traveller Billigscanner, einen Plustec Diascanner 7200 für Kleinbild und ein Microtek Scanmaker S 460S für <KB bis 4X5.

      Mit allen dreien habe ich meine Probleme meist wirken die Bilder Verschleiert oder Matschig wenn man Nachbearbeitet werden sie zu Kontrastreich. Wobei dass zum Teil vom Betrachtungsgerät abhängt
      Auf der Tablette sehen sie am besten aus.
      Was die Schärfe betrifft habe ich bei SW Film die größten Probleme, Bei allen 3en.

      Da ich mit meinen auch hier gezeigten Scans nicht zufrieden bin versuche ich mich in das Thema einzuarbeiten.
      Ich habe die Testversion von Vuescan runtergeladen um eine Einheitliche Software für alle Scanner zu haben (der Aldi geht hier nicht) Leider ist das Erscheinungsbild je nach Scanner unterschiedlich.
      Mit dem Microtek Flachbettsscanner mit Durchlichteinheit habe ich meione ersten Gehversuche in 4X5 gescannt, war nicht <<Einfach, aber obwohl die Scanmasken sehr Labbrig sind und auch nicht sehr Masshaltig was die Höhendifferenz betrifft und die Negative deutlich oberhalb der Glasfläche liegen auf die Aufsichtsvorlagen direkt aufliegen und die Negative durchhängen, habe ich zum ersten mal Topscharfe Bilde bei KB und MF und Panorama war es immer Katastrophal.

      Warum das so ist weiß ich auch nicht.

      Gruß Achim

      PS,: ein Tip am Rande das eine Büchlein Dias und Negative Scanen mit Vuescan zu schönen Digitalfotos, geht nicht so sehr auf Vuescan im Allgemeinen ein sonder in verbindung mit ein paar speziellen Scannern,
    • Êrnst Kluger schrieb:

      Bernd, ich habe die Vorrichtung benutzt. Es sind Kunststoffhalter, die im Gerät einrasten. Ein falsches Einlegen der Masken ist da nicht möglich. Auf Glas habe ich die Negative nicht gelegt, um keine Newtonringe auf den Scan zu bekommen.
      Hallo, Ernst, die Frage war, weil bei einigen Scannern die Entfernung sehr wesentlich ist.

      Ich selbst habe den Canoscan 9950F, also einen ähnlichen Typ, der hat eine relativ hohe Schärfentiefe. Leichtes Durchbiegen hat fast keinen Einfluss.

      Kannst Du ein Bild an verschiedenen Stellen des Scanners scannen? Das nur dazu, ob er unterschiedlich dejustiert ist.
      Bei meinem Scanner macht ein leicht unterschiedlicher Abstand (Durchhängen) kaum etwas aus.
      Wenn das gleiche Bild an unterschiedlichen Positionen verschieden unscharf wird, liegt es am Scanner, der ist dann dejustiert.
      Hat mehrmaliges Scannen des gleichen Bildes an gleicher Position Einfluss? (Dann wäre etwas locker.)

      Kommen Papierbilder scharf?

      Die Fragen dienen im Prinzip der Fehlereinkreisung.

      PS: Zur Software: Kannst Du in der Scan-Software mal alle Optimierungen ausschalten?
      Ich glaube mich zu erinnern, dass die bei SW sehr schlecht arbeiten.
      Wie unscharf sind die Bilder?


      Hier zum Vergleich: Schärfe mit Billigstobjektiv und Canoscan 9950F Kleinbild
      Gitter by Bernd Hutschenreuther, auf Flickr

      14596651929_73cc54fc35_b[1].jpg mit 1200 dpi gescannt

      Pouva Start mit Teenol (3) by Bernd Hutschenreuther, auf Flickr
      13931221166_aae5c89601_b[1].jpg Mit 1200 dpi gescannt

      6x6-Bild

      So scharf (unscharf) sollte es wenigstens kommen. Wie gesagt: Billigstobjektive.

      Bei Kleinbild scanne ich mit 4800 dpi, mindestens mit 2400.
      Bei 120er-Format meist mit 1200 dpi, mindestens mit 600.



      Viele Grüße von Bernd
    • Ich bins nochmal,

      da das schreiben mit der Einfinger Adlermethode (kreisen und zustoßen) etwas länger dauert gab es einen neuen Beitrag vo Ernst.
      Mir geht es genauso, Ausichtsvorlagen waren bei mir nie ein Problem selbst mit einem Billigstscanner.
      Und dazu möcht eich noch erwähnen dass die Geglückten 4X5 nicht imDurchlicht entstanden sind, denn Vuescan hat trotz eingabe vonDurchsichtsvorlage das "Durchlicht" abgeschaltet und es gab trotzdem was brauchbares.
      Warum es abgeschaltet war weiß ich nicht das Vuescan Handbuch liegt nur auf Englisch vor und der Hinweis auf deutsches Handbuch verweist auf Gockelübersetzer wobei meine Sämtlichen Internetzfähigen Geräte da aussteigen.

      Liegen die Probleme am Durchlicht?!
    • Wie bereits oben geschrieben, kann ich zum Canon nichts sagen.


      Meinen Epson 750 Pro habe ich ausgiebig gequält bis letztendlich für KB der Coolscan angeschafft wurde.


      Die Plan Lage ist beim Scannen grundsätzlich wichtig, bei Flachbrett insbesondere.

      Die zweite Besonderheit beim Flachbrett ist die Tiefenschärfe, die klein ist. Somit ist der Abstand des Films vom Glas und damit das „Treffen“ des Schärfe Bereiches des Scanners sehr wichtig.


      Die Epson Rahmen bieten die Möglichkeit den Abstand einzustellen, es gibt auch einige Beispiele im Netz die Zeigen wie das anders geht, mit Hilfe von „Klebestreifen unten an den Füssen anzubringen“

      Die Plannlage lässt sich auch mit den Anti Newton gläsern verbessern, sowohl bei KB als auch bei MF (ich habe beides).

      Bei MF ist das sehr gut sichtbar mit / ohne.


      Epson biete auch die Möglichkeit direkt vom Glass zu scannen, dabei kommen die besten Ergebnisse für KB, es ist aber zu aufwendig. (im Netz ist beschrieben wie das geht)


      Außerdem gibt es im Netzt einige Bastelvorlagen die Verbesserung der Scanqualität ermöglichen, aber nicht an die Qualität von Coolscan rankommen.


      Ich selbst scanne trotz Coolscan immer wieder mit Epson, wenn es ohne Unterbrechung 20 Bilder auf einmal gehen soll, ist halt bequem.

      Sollte dabei was besonderes sein, wird noch mal mit Coolscan in voller Auflösung gescannt.


      Und , die unterschiede zwischen Flachbrett oder Coolscan sind im Browser in 99% der Fälle nicht erkennbar
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      Gruß,
      Waldemar Ehrlich
    • Bernd, ich habe mir ein "Gitternetz" gemacht welches den gesamten Scanbereich abdeckt. Im Flachbett gescannt sehe ich keine Schärfenunterschiede an unterschiedlichen Positionen. Alle Positive werden scharf gescannt.

      Heute morgen habe ich dann die unscharf gescannten Negative noch einmal so eingelegt, dass die Schicht nach unten, also zum Scanner selbst, zeigt, aber es hat. wie du und Thomas es bereits geschrieben haben, keine sichtbaren Veränderungen oder gar Verbesserungen gegeben. Sie waren weiterhin unscharf.

      Die gesamten Automatikfunktionen habe ich ebenfalls deaktiviert, um dahingehende Fehler auszuschließen. Ein Scan mit 4800dpi dauerte zwar Ewigkeiten, schärfer wurden die Scans leider auch nicht. Kann es vielleicht noch an der Scansoftware liegen? Owohl ich nicht glaube, dass ausgerechnet Canon da Mumpitz mit verkauft hat.
      ernst-kluger.de

      Ich habe den Herrn um nichts gebeten und in seiner unendlichen Güte hat er mir auch nichts gegeben.