"Sinar p gekauft" und wie gehts weiter?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • "Sinar p gekauft" und wie gehts weiter?

      Hallo,
      wie aus dem Titel ersichtlich, habe ich mir bei ebay eine Sinar p ersteigert. Die Kamera ist bereits zu mir unterwegs.
      Freude, Freude. :D

      Da ich aber bisher im Bereich GF kein Fachmann bin (besser gesagt: keine Ahnung habe ;) ), entstehen mir einige Fragen.

      Aber zunächst, was ich gekauft habe:
      - Sinar p Fachkamera
      - Schneider Kreuznach Super-Angulon 1:8/90.
      - Sinar Binocular reflex magnifier Sucher (ziemlich heftiges Teil *green* )
      - Zwei 9x12 Sinar Planfilmkassetten (nicht sonderlich international ??? ?( )
      - Sinar Front-Lochscheibe 42mm Innendurchmesser
      - Noch frische Filmblätter Fomapan 9x12

      Also, schon mal kein Verschlußsystem. ;)
      Der Verkäufer verweist auf den Hut. Nein, auf den Objektivdeckel. :D Wie bei den Vätern der Fotografie. *beten*
      Aber die aktuellen Filme sind schnell und da wäre für mich ein Verschluß hilfreich, oder? :)

      Google nach "Hinterlinsenverschluß" ergibt:
      1. rar
      2. wirds teuer

      Ein günstiges Objektiv mit eingebautem Verschlußsytem für die ersten "Gehversuche"?

      Und:
      Was haltet ihr von den 6x7 Horseman Rollfilmrückteilen?
      Oder sollte ich lieber GRÖßER (Format) denken, weil ich mir kürzlich schon die Bronica ETRS für 6x4.5 zugelegt habe?

      Entwicklung der 9x12 Filme eventl. erstmal nach der TACO Methode?
      silberbild.info/negativ/planfilme-taco/

      p.s.: Bilder gibts selbstverständlich, wenn ich das Paket mit der Cam erhalten habe. :)
      Grüße Jörg
    • Moin,

      ob der HiLi teuer ist oder nicht, kommt drauf an, was Du machen willst. Wenn Du viele Optiken willst, wird es mit HiLi recht schnell günstiger. Wenn Du alte Optiken nehmen willst, die in keinen Verschluß passen, ist der HiLi auch genial.
      Aber zum Testen würde ich nach einem 180-er (entspricht ca. 50mm Kb) ab den 70-er/80-er im Verschluß schauen. Mit dem 90-er (vorallem 1:8) stehst Du ziemlich im Dunkeln, grade am Anfang schwer abzuschätzen. Mit einer längeren Brennweite hast Du es einfacher. Kann auch 210mm haben, obendrüber wird es wieder teurer.
      Die 9x12 passen auch in ein internationales Rückteil, stimmt schon. Aber schau nach 4x5 Kassetten, Du hast eine viel größere Filmauswahl. Von der Taco-Methode halte ich nicht so viel, wäre mir zu Kratzergefährlich. Aber es gibt Leute, die kommen damit klar. Der Stearman Tank ist eine gute Alternative. Aber Rollfilm würde ich mit einer P eher nicht machen.
      Mit dem Binosucher kam ich nicht zurecht, mir ist ein Tuch lieber.
      Ansonsten ist es in einem Forum nicht nett, auf ein anderes zu verweisen, aber schau mal im Großformatforum nach, da sind noch mehr aus dem Ruhrgebiet, vielleicht kannst Du Dich da auch mal ranhängen. Ein GF-Kurs schadet auch nicht ;)

      Gruß Peter

      P.s. ich hab noch ein paar 4x5 Kassetten über, die Lisco Marc II mit Schiebersperre, meld Dich bei Interesse
    • Hallo,

      ich denke es ist gerade am Anfang wichtig, dass man den Spass daran gewinnt und schnell erste Ergebnisse erziehlt.

      Mit ND-Filter kriegt man jede Belichtung in den Sekundenbereich - ideal für den Hut(Deckelverschluss, der nix kostet.. Oder blende auf 32 oder 45 ab und nimm einen Rotfilter. . . .

      Wenn du später weißt, welches Objektiv deiner Arbeit am förderlichsten ist - kannst du danach immer noch schauen.

      Oder wenn du wirklich mal eine 50stel sek. brauchst, google mal nach "Galli shutter" auf youTube.

      Die Taco-Methode funktioniert bei kleinen Planfilmen super. Die richtig großen kommen in die Schale, die steht im Schuhkarton und wird bei Rotlicht geschwenkt.

      Viel Spass mit deiner Neuen

      Gruß
      Ralf
    • Joerg Offerhaus schrieb:

      Hast du einen Preis-/Leistungstipp für eine solche Optik?
      Im Großformatforum verkauft Winfried Berberich gerade ein paar Objektive aus seiner Betriebsauflösung. Er hat aber viel zu tun, kann dauern, bis er antwortet.

      Ich würde Dir auch dringend zu einem etwas lichtstärkeren Objektiv mit Normalbrennweite raten. Du tust Dir sehr viel leichter, die diversen Verstellmöglichkeiten und überhaupt das Fokussieren zu erlernen. Bin auch eher ein Anhänger von Dunkeltuch und Lupe, aber das liegt vielleicht auch an den Sehkräften ...
      Ansonsten: Größe ist durch nichts zu ersetzen. Eine 4x5 Kamera mit 120er Film mag seine Berechtigung im Bereich Panorama haben, aber sonst ... Taco-Methode habe ich selbst lange benutzt, funktioniert gut. Kann man halt nur Kippen, meiner Meinung nach.
    • Ich hab mal für einen DeVere 13x18 Vergrößerer die Bühne für Pocketfilm gesehen, sehr lustig :)
      Ich würde bei einer P immer zu 4x5 greifen, aber ich mach auch nur SW. Wenn ich z.B. Dia machen würde und projezieren wollte sähe das u.U. auch anders aus.
      Ansonsten fotografiere ich von 14x17mm bis 30x40cm, hat alles seine Berechtigung für mich.
    • Martin Simon schrieb:

      Vielleicht wäre das etwas für dich.
      Ich hab das auf die Beobachtungsliste genommen.

      gedanklich finde ich es noch Schade, dass solch ein schönes Schneider Objektiv dabei ist und ich es eventl. garnicht benutzen würde. ;(

      Bei Google nach Sinar Hinterlinsenverschluß erkenne ich, das sowohl die Lagerung, der Umgang und das Auslösen nicht "so ohne" ist. ;)
      Grüße Jörg