Günstigster Drucker für qualitätsvolle digitale Negative?

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    • Günstigster Drucker für qualitätsvolle digitale Negative?

      Hallo Leute!

      Umständehalber (ein neuer Drucker steht an) suche ich nach Hinweisen und Tips für einen (den) preiswerten Drucker mit dem man – im wirklichen Leben – in ausreichender Qualität digitale Negative drucken kann. Eine Rolle spielen dabei natürlich auch die Kosten pro Druck… aber ads wird sich schon in der Balance halten. Da ich definitiv nicht über 4x5 Großformat hinausgehen werde, möchte ich auf diesem Wege zumindest bis A4 kommen, um auch mal in Alternative Techniken reinzuschnuppern (Platinum/Palladium/Salzdruck etc.).

      Vielen Dank!

      Mit freundlichen Grüßen
      Rolf Schmolling
      Rolf Schmolling – Hamburg

      rlfsoso.tumblr.com/
      instagram.com/rolf.schmolling/

      Kleinbild (Nikon F2 Photomic) – Großformat (Sinar F1 – Chamonix C45 F-2 (4x5)) – Mittelformat (Zenza Bronica SQ-A 6x6 bzw. 645)

      Liesegang Rajah V (4x5), DIY Umbau auf LED, Ilford Filtern (unter der Linse), DUNCO 67VC; RH Design StopClock Pro, MAYA
    • Hallo, Frage zum Kontext: soll es ein Rasterdrucker sein oder eher Flächendruck?

      Bei Anthotypien habe ich mit einem Laserdrucker und Rasterdrucker recht gute Ergebnisse erzielt bei 1200 dpi.
      (Brother Laserdrucker).

      Tintenstrahldrucker sind auch möglich.

      Wie soll die Druckvorlage aussehen? Farbig oder Schwarz-Weiß?

      Bei Palladiumdruck etc weiß ich es nicht genau.

      Bei Cyanotypien kann ein monochromer Farbdruck bessere Ergebnisse liefern als SW.

      ---
    • Eine kleine Zusatzfrage: Was verstehst Du unter "qualitätsvoll"?

      Wichtig wäre, für den gegebenen Drucker ein geeignetes Profil zu erstellen.

      Heute müsste fast jeder Tintenstrahldrucker geeignet sein.

      Den Prozess beschreibt sehr gut Peter Mrhar in "Easy digital Negatives". petermrhar.com/easy-digital-negatives-2/
      Allerdings Englisch.

      Man muss eine Testreihe machen, wie welche Grauwerte oder Farben in welche Graustufen umgewandelt werden.

      Ich selbst habe einen Canon PIXMA MG7150 als Farbdrucker. Der ist recht gut geeignet, man braucht passende Klarsichtfolie dafür.

      Meist verwende ich aber einen Laserdrucker mit Rasterdruck.
    • Ich mache das mit einem nicht mehr ganz taufrischen Canon MG7550 Tintenstrahler. Nach etwas Ausprobieren, vor allem wegen der Tonwerte- was soll-muss-wo-wie dicht sein usw. ging das dann recht gut. Die Auflösung reicht da eigentlich locker. Allerdings mache ich keine Drucke, welche irgendwie in Richtung Qualität eines guten anlaogen Prints zeigen. Geht dabei mehr in Richtung "Experiment".

      Sind aber Kontaktkopien, also nicht etwa digital gedruckte Negative, welche sich dann in den Vergrösserer legen lassen. Da wäre die Qualität m.E. ungenügend.

      Beim Drucken solcher Konatktnegative ist es m.E. entscheidender, den richtigen Tonwertverlauf und genügende Dichte hinzubekommen, als dass es um ein konkretes Druckermodell gehen würde.

      Will man wirklich optimale Ergebnisse, wäre vielleicht schon darüber nachzudenken, ob man nicht Hihg-Dens Tinten verwenden will. Z.B. von Farbenwerk. Selber habe ich damit aber keine Erfahrung. Farbenwerk liefert nur für Epson Drucker (hatte vor einiger Zeit mal angefragt, ob da was kommt für Canon Drucker, was aber verneint wurde)

      Das von Bernd zitierte Werk von Peter Mrhar ist schon gut, aber man muss sich recht intensiv damit befassen- was ich dann letztlich auch nicht machte.

      Gruss
      Toni
    • Ein Laserdrucker funktioniert, insbesondere, wenn das Bild gerastert wird wie bei der Zeitung.

      Vorteil: Es gibt nur zwei Stufen: Schwarz und Weiß (wenn man von Lichtbeugung und den Farbstoffrändern absieht.
      Dadurch spielt die Gradation des Papiers eine geringere Rolle, da das Bild praktisch "digital" moduliert ist.
      Man bekommt gute Graustufen, aber als Rastergrafik.
      Wie es wird, wenn man "Streuraster" (Zufallsraster) zum Druck verwendet, weiß ich nicht.

      Ich habe Laserdruckernegative für Cyanotypien und andere Kontaktabzüge genommen, das wurde recht gut.

      Man braucht einen Laserdrucker mit mindestens 1200 dpi, damit das Raster dann nicht zu grob wird.

      Ich habe unten eine Cyanotypie von einem Rasterdrucknegativ eingefügt. Ich haffe, dass das ok ist. Es ist ein eigenes Bild von mir. Mit Silber wird das ähnlich, nur die Farbe und die Chemie - sowie Belichtungszeiten sind anders.


      Der Vorteil vom Tintenstrahldrucker: Er ist "quasianalog" und erlauft eine sehr gleichmäßige Graustufenverteilung, wenn alle Parameter stimmen.
      Dateien
    • Hallo!
      Erstmal vielen Dank für die Antworten (und Fragen). Tatsächlich weiß ich manche eigene Antworten nicht…

      * Zweck der Übung wäre alternative Techniken zu drucken, also per Kontaktkopie, nicht Vergrößern via Vergrößerer.
      * immer schwarz-weiß… und dann ggf. P/P, Salzdruck o. Ä., für P/P würde ich mir ein Kit von Bostick&Sullivan besorgen
      * meinen Informationen nach spielen der Drucker und vor allem der Tinte eine Rolle, um notwendige Dichten zu erreichen. manche sagen, Pigmenttinten sollen nötig sein…

      Insofern interessierten mich Tips die die Investition in einen Epson SC P600 oder SC P400 o. Ä. nicht nötig machen, weil das mein Budget klar überschreitet. Aber Canon Pixma PRO 10S ist eigentlich auch deutlich drüber…

      Und ich freue mich aber, dass es Leute gibt, die mit preiswerteren Druckern kontakt-kopierbare digitale Negative erzielen konnten.
      R.
      Rolf Schmolling – Hamburg

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      Kleinbild (Nikon F2 Photomic) – Großformat (Sinar F1 – Chamonix C45 F-2 (4x5)) – Mittelformat (Zenza Bronica SQ-A 6x6 bzw. 645)

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