Lab-Box

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    • Hallo zusammen, nachdem ich in den letzten zwei Jahren regelmäßig analog fotografiert und meine Filme immer zu Studio 13 zum entwickeln geschickt habe, möchte ich mich nun gerne in der Entwicklung von S/W Material selbst versuchen.
      Da mir keine DuKa zur Verfügung steht, denke über die Anschaffung einer Lab-Box (Tageslichtentwicklungsbox von Ars Imago) nach. Gibt es hier Erfahrungen mit dem Produkt? Wie sieht es mit der Agitation aus, was ist möglich, was nicht?
      Und nicht zu vergessen, was empfehlt ihr an sonstigem Zubehör und Chemie um meine Lieblingsfilme Adox Silvermax & Ilford Delta 100 zu entwickeln?
      Über Tipps und Informationen bin ich sehr Dankbar.

      Gruß,

      Timo
    • Timo Keller schrieb:

      Gibt es hier Erfahrungen mit dem Produkt?
      Erfahrungen gibt es keine, die Auslieferung der Kickstarter Rewards ist für die zweite Hälfte Juli 2019 angekündigt.

      Timo Keller schrieb:

      Und nicht zu vergessen, was empfehlt ihr an sonstigem Zubehör und Chemie um meine Lieblingsfilme Adox Silvermax & Ilford Delta 100 zu entwickeln?
      Schau die mal die Einsteiger-Sets bei Fotoimpex an...

      Timo Keller schrieb:

      Da mir keine DuKa zur Verfügung steht
      Es gibt auch noch Wechselsäcke!

      Gruß

      Markus
      Nostradamus: Anno Domini MCMLXXX wird ein Apfel emporsteigen, den niemand essen kann.
    • Dann vielleicht zum Nachdenken:

      Als größten Vorteil sehe ich bei der LabBox die Möglichkeit überall einen Film entwickeln zu können, die Möglichkeit zur vernünftigen Wässerung und staubfreien Trocknung vorrausgesetzt. Als größte Nachteile sehe die Einschränkung auf einen Film pro Entwicklungsvorgang und je nach Agitation einen hohen Chemiebedarf.

      Ich persönlich habe das Ding bei Kickstarter aus Neugier und technischem Interesse unterstützt und weil versteckt angekündigt wurde dafür einen Motor nachzuschieben.

      Gruß

      Markus
      Nostradamus: Anno Domini MCMLXXX wird ein Apfel emporsteigen, den niemand essen kann.
    • Peter Schulze schrieb:

      Hallo Timo

      Die 135er Lab-Box benötigt 500ml Entwickler, normale Dosen nur 250ml (Jobo) oder 300ml (AP / Patterson).
      Mit Einmalentwickler kommt dich jede Entwicklung mit der Box fast doppelt so teuer wie in der Dose.

      Peter
      du kannst die 1520er jobo dose für kippentwicklung genausogut mit nur einem kb-film und rund 300ml verwenden, oder eben zwei filme mit 485ml. ich glaube es waren sogar nur 280ml um eine kb-spirale zu bedecken. 240 ml bei rotation. zu bedenken ist bei relativ kleinen mengen, dass eine gewisse mindestmenge entwickler enthalten sein sollte, wobei hier die mengen deutlich von den herstellerangaben abweichen können. ich denke erst kürzlich hier gelesen zu haben, rodinal nur in 5ml erfolgreich verwendet zu haben. sparsamer gehts wohl kaum noch. allerdings halte ich rodinal mit dem delta 100 für keine besonders glückliche kombination.
      vom manuellen rollen bin ich weitestgehend wieder abgekommen. zum einen zu viel arbeit und zum anderen habe ich immer wieder abweichende ergebnisse im zusammenhang mit verschiedenen rolltechniken und -geschwindigkeiten bekommen. kontemplatives kippen bevorzugt. andere haben vielleicht bessere erfahrungen mit rollen gemacht.

      sonnigen gruß
      m
    • Vielleicht mal als Alternative ins Auge fassen: Rondinax 35U und Rondinax 60 (für 120er Filme).

      Die Lab-Box ist ja quasi nur neuer Wein in alten Schläuchen. (Ich bin bei denen seit 2 Jahren auch im Back Log).

      Vorteil der Rondinaxen: es werden nur 200ml (35er) bzw. 150ml (120er) Entwicklerchemie benötigt.

      Nachteil: drehen muss man die ganze Zeit.

      Ich verwende die Teile aber gerne, wenn es mal schnell gehen muss (Testfilm in einer neuen Kamera).
      Inzwischen habe ich darin auch schon erfolgreich C-41 (Tetenal als Oneshot) gemacht.

      Ob die Lab-Box wirklich 2019 endlich ausgeliefert wird, glaube ich erst, wenn meine vor mir steht :D

      Aber glücklicherweise bin ich da ja unabhängig ;) (<-- Rondinax Fanboy).

      Grüße!
      Oliver
    • Oliver Weiss schrieb:

      Inzwischen habe ich darin auch schon erfolgreich C-41 (Tetenal als Oneshot) gemacht.
      Die Rondinax benutze ich für C41 nicht One-Shot bie 30°C. Das schöne ist das eingebaute Thermometer. Das fehlt der Labbox. Die Rondinax habe ich im Backofen mit dem eingebauten Thermometer vortemperiert und das dicke Bakelit hält ganz gut die Temperatur.

      Neben Wechselsack reicht für die üblichen Entwicklungsdosen irgendein dunkler Raum, wo sicher ist, dass keiner reinkommt, also fensterloses Gasteklo, Besenkammer, Müllraum in der Tiefgarage (von innen abschließen) usw..
    • Hans Wöhl schrieb:

      Neben Wechselsack reicht für die üblichen Entwicklungsdosen irgendein dunkler Raum, wo sicher ist, dass keiner reinkommt, also fensterloses Gasteklo, Besenkammer, Müllraum in der Tiefgarage (von innen abschließen) usw..
      Den Raum dennoch genau prüfen. Mindestens zehn Minuten warten bis die Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt haben, dann finden sich meist doch noch Lichtquellen die zunächst nicht erkannt werden: Schlüsselloch, Spalte an der Tür, Glimmlampe im Lichtschalter usw. Das gemeinste was ich mal hatte war ein Kontrollicht am Ventilator der nach einer Weile ansprang.
    • Durch ein ein von der Sonne beschienenes Schlüsselloch oder durch den Spalt unter einer Tür kann wirklich sehr viel Licht reinkommen. Ein Tuch, schwarzes Isolierband und die passende Tageszeit helfen. Man muss aber auch nicht übertreiben. Mal eine vergessene Glimmlampe oder dunkle Kontroll-Led (Waschmaschine, Kühlschrank) irgendwo im Raum hat aus meiner Erfahrung keinen sichtbaren Einfluss auf den Film, wenn man nicht gerade direkt davor steht oder 3200er Filme verarbeitet. Optimal steht man mit dem Rücken zu möglichen Lichtlecks.