Laborator 1200 Beleuchtungsproblem

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Laborator 1200 Beleuchtungsproblem

      Beim Einschalten glimmt die Lampe vor sich hin, nach ner Weile brennt es normal. Das ging bis zu einem Bild, dann war wieder die Glimmphase.Kontaktproblem? Also die Lampenverbindungen in der Lüster kontrolliert, Schrauben angezogen. Fehler blieb...Lampe gewechselt und den Anschluß gewechselt...immer noch dasselbe. Netzteil getauscht - ich habe zwei - auch Fehlanzeige. Wobei jetzt nur noch Glimmphase, so, als ob er zu wenig Strom kriegt. Elektrik ist mein größter Feind, mehr ist mir zur Fehlersuche nicht eingefallen.

      Weiß hier jemand Rat?

      Viele Grüße
      --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      (Schaff ein getreues Ebenbild bevor die Materie verblaßt!)
    • Hallo,
      wenn die Vergrößerungslampe ein normales Gewinde hat, eine andere Lampe einschrauben.
      Wenn die normal leuchtet, liegt das Problem bei der V-Lampe. Zur Kontrolle die V-Lampe in eine
      andere Leuchte einschrauben. Glaube aber, die originale V-Lampe hat ein größeres Gewinde.
      Da hilft nur das Messen der Spannung im Gewinde des Vergrößerers.
      Habe schon oft Ärger mit älteren V-Lampen gehabt.
      Gruß, Christopher
    • Die Halogenlampen werden sehr heiß, und sowohl die Stifte als auch der Stecker korrodieren. Man darf nicht nur die Lampen wechseln, sondern muss auch den Stecker austauschen. Ich weiß nicht, wieviel Watt das bei dir sind, bei mir sind es 100.
      Du musst dir Stecker besorgen, die auch für 100 Watt zugelassen sind. Die Zuleitungen sind sehr lang, nicht kürzen! Sie dienen zur Wäremableitung.
      Es ist unwahrscheinlich, dass es das netzteil ist.
    • Je nach Bauart reagieren die Netzteile unterschiedlich auf die Defekte. Daher ist die Frage nach der Art den Netzteils für eine Ferndiagnose wichtig.

      Ob die Fassung der Halogenbirne gut oder schlecht ist, kann man ganz einfach sehen. Sind die Kontakte korrodiert, kommt sie in den Müll.

      Bei dem Laborator 1200 kommen 250 W Halogenbirnen zur Anwendung, die dann auch noch kopfüber betrieben werden. Dafür sind die Birnen und die Fassungen nicht ausgelegt.


      Viele Grüße

      Runhild
    • Ich habe noch einen ReserveKopf Laborator 1200, den ich an die Trafos angeschlossen habe. Das Ergebnis war gleich - nix...Gestern war ich mit den Gerätschaften bei einem befreundeten Elektrofachmann mit Werkstatt. Nach den Meßergebnissen muß das Problem im Trafo liegen, aber ohne Schaltplan schwierig.Inzwischen habe ich auch H. Mehlmann kontaktiert, er will sich das mal anschauen. Nach den Ausfällen bisher, tendiere ich zu einer Alternative in Form eines geeigneten Netzteiles oder was immer.Ist auch die Meinung meines Freundes, aber mit den technischen Vorgaben eines Vergrößerers kennt er sich nicht aus. Habe bei ebay mal geblättert, aber ich habe da überhaupt keine Ahnung. Z.B.
      LED Netzteil 24V 320W Mean Well HLG-320H-24A Schaltnetzteil Trafo Netzgerät

      ich hoffe, unter den Mit -Forenten weiß da jemand mehr, was passen könnte.

      Danke für Hilfe bisher,

      viele Grüße
      --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      (Schaff ein getreues Ebenbild bevor die Materie verblaßt!)
    • Vergiß das LED Netzteil. Das liefert Gleichstrom.
      Dein Leuchtkopf braucht einen ganz klassischen Transformator mit 24V Wechselstrom-Output.

      Mehlmann ist die absolut beste Adresse. Wenn da was kaputt ist, dann macht er das normalerweise mit links.

      Alles wird gut... ;)

      P.S.
      Was ich gerade erst las: Du hattest ja auch geschrieben, daß Dein zweites Netzteil, also Dein zweiter Trafo ebenfalls das Lampenproblem hat. und somit den Trafo als Fehlerquelle ausgeschlossen hattest... ??
      Beste Grüße
      Lutz

      instagram.com/remjetlab
    • Ich habe jetzt nicht viel Zeit. Daher gibt es nur eine kurze Antwort. Später werde ich dann etwas ausführlicher.

      Halogenlampen ist es egal, ob sie mit Gleich- oder Wechselstrom betrieben werden. Wichtig ist eine konstante Spannung. LEDs benötigen immer Gleichstrom und einen konstanten Strom. Deshalb sind Netzteile für LEDs nicht kompatibel. Es gibt aber Netzteile von Mean Well, die brauchbar sind. Dazu muss ich erst in einen Katalog schauen, dann kann ich eine Empfehlung schreiben.

      Das EST 500 ist ein Schaltnetzteil. Das ist schwierig zu reparieren. Ich habe für meinen Laborator noch ein älteres Netzteil mit Trafo. Auch das hat Tücken und wurde bereits von mir modifiziert. Eine Reparatur eines Schaltnetzteils wird wahrscheinlich teurer, als eine Neuanschaffung von Mean Well.


      Viele Grüße

      Runhild
    • Ich habe mir die Beschreibung des Netzteils von Durst einmal genauer angesehen. In der Beschreibung steht alles Wichtige drin, um den Fehler zu finden. Entscheidend ist, dass man eine gut eingerichtete Elektronikwerkstatt besitzt und sich bewusst ist, dass die Schaltung teilweise direkt mit Netzspannung verbunden ist. Ein vorgeschalteter Netztrenntrafo ist daher bei einer Fehlersuche empfehlenswert.


      Als Ersatznetzteil käme von Mean Well zum Beispiel das UHP-350-24 oder auch das SP320-24. Beide gibt es z.B. bei Reichelt zu kaufen. Das erstere hat einen höheren Wirkungsgrad, das zweite ist etwas günstiger. Bei beiden lässt sich die Ausgangsspannung in Grenzen einstellen, sodass die Lebensdauer der Halogenlampe erhöht werden kann (23,5V). Das Netzteil muss zur Isolation in ein entsprechendes Gehäuse eingebaut werden. Dabei sind die üblichen Regeln für den Gebrauch der Netzspannung einzuhalten.


      Für die Umstellung auf ein solches Netzteil sind, wie Lutz Schmidt schon andeutete, einige Umbauten nötig. Die Hochlaufzeit des Netzteils und der Halogenlampe liegt beim Einschalten über den Netzanschluss im Sekundenbereich.


      Besser ist es, das Netzteil immer eingeschaltet zu lassen und die Lampe über ein Relais oder besser über einen Mosfet ein- und auszuschalten. Da die meisten käuflichen Timer nur einen Netzsteckeranschluss für den Vergrößerer bieten, ist dazu noch eine entsprechende Schaltung notwendig. Man kann aber auch den Timer häcken und eine Niederspannungssteuerung einbauen.


      Für den Lüfter des Farbkopfes braucht man dann eine getrennte Versorgung. Bei meinem Kopf benötigt der Lüfter 230V. Die Start-Stopp-Schaltung habe ich überbrückt, da sie nicht mehr korrekt funktionierte. Der Lüfter ist jetzt immer an.


      Eine einfachere Lösung der Probleme kann ich leider nicht liefern.



      Viele Grüße


      Runhild
    • Nachtrag

      Von Mean Well gibt es auch Netzteile, die ferngesteuert eingeschaltet werden können. Aussichtsreich kann da das HPRG-300-24 sein. Das stellt dann auch eine permanente 5 V, 0.3 A Versorgung zur Verfügung, sodass die Ein-Ausschaltelektronik für die 24 V leicht zu bauen ist. Leider ist im Datenblatt nicht klar ersichtlich, wie schnell das Netzteil vom Standby auf volle Last hochfährt.

      Ich selbst werde das wohl nicht ausprobieren, da ich meine Vergrößerer derzeit auf RGB-LEDs umbaue. Dabei bleibt die Option, mit der Halogenlampe zu arbeiten, weiter erhalten, wird aber wohl nicht häufig genutzt werden.


      Viele Grüße

      Runhild