Alfred Brückner Holzkamera 13x18 – Frage zu Film-/Plattenhalter Aufhängung

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    • Alfred Brückner Holzkamera 13x18 – Frage zu Film-/Plattenhalter Aufhängung

      Geschätztes Forum

      Ich habe hier zwei Alfred Brückner Holzkameras mit Namen A und B. Die Fotos zeigen das Rückteil ohne weggeklappter Mattscheibe, in der Übersicht, im Detail und eine Aufsicht.
      Für A habe ich einen Filmhalter, er lässt sich in die mit einem Messingteil gebildete Nut einführen:

      A.jpg

      Für B habe ich keinen Filmhalter. Das Funktionsprinzip dieser «Aufhängung» erschliesst sich mir nicht:
      B.jpg

      Kennt das jemand? Respektive kann mir jemand mehr zu einem benötigten Filmhalter sagen, einen Namen nennen, ein Bild zeigen, einen verkaufen, einen jetzt schnell vorbeibringen … 8o
      Lieber Gruss, Sascha
    • Moin Sascha,
      wenn du die Detailaufnahme/Aufsicht meinst : dieser Metallbügel wird aufgeklappt um das Rückteil drehen zu können.
      Zu den verschiedenen Kassettenaufnahmen kann ich nur sgen, das damals jeder Hersteller ( und das waren zum Teil
      kleine Werkstätten) ein eigenes System hatte. Hier scheinbar sogar bei einem Hersteller 2 versch. Systeme.
      .
      Grüße !
      Peter
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      6x6 , 6x7 und 6x9
    • System "B" habe hatte ich auch an meiner 13x18 Holzkamera (mutmaßlich eine "Dr. Staeble Reise-Kamera Modell F"). Da keine Originalkassetten dabei waren, habe ich mir dann kurzerhand ein eigenes Rückteil für internationale Kassetten gebaut - falls Du im Großformat-Forum angemeldet bist, dort kannst Du es sehen: grossformatfotografie.de/threa…?postID=110576#post110576
    • Sascha Lehmann schrieb:

      Wow, toll. Wie schätzt du dein Handwerkerkönnen ein? Was war der ungefähre Zeitaufwand?
      Danke. Lass' es mich so ausdrücken: Ich bin handwerklich nicht unbegabt, da ich allerdings keine eigene Hobby-Werkstatt habe, beschränken sich meine Basteleien auf 3D-Druck oder das, was ich am Küchentisch mit "handelsüblichem Kleinkram" oder Bestellteilen machen kann ;)
      OK, ich hatte mir die ganzen Sperrholzteile laserschneiden lassen - somit musste ich nur noch ein bisschen leimen, ein bisschen bohren/dremeln, den Federstahldraht zurechtbiegen und das Ganze zusammenbauen.

      Zeitaufwand sehr grob und großzügig geschätzt:
      2 Stunden Ausmessen, Recherche (Dienstleister für lasergeschnittenes Sperrholz, Maße von internationalen Kassetten)
      2 Stunden Konstruktion (einzelne Sperrholzlayer) und bestellen
      2 Stunden Löcher bohren, Nut dremeln, Einzelteile verleimen, Grate entfernen, schleifen
      2 Stunden Mattscheibenklammern konstruieren und 3D-drucken
      2 Stunden herumexperimentieren, bis ich mit meiner Federstahldrahtkonstruktion zufrieden war
      2 Stunden lasieren (mehrere Schichten)