Moersch Pyro 48 - Erfahrungen?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Moersch Pyro 48 - Erfahrungen?

      Hallo zusammen.

      es gibt derzeit einen Beitrag von Marcus Bahrs "510 Pyro" in dem es um selbst angesetzten Pyro Entwickler geht.
      Das ganze hört sich sehr interessant an und wie ich gesehen habe, hat Wolfgang Moersch seit ein paar Monaten
      einen Pyro Entwickler im Programm.
      Der Spaß ist mit ca. 39€ auf den ersten Blick nicht ganz günstig, allerdings reicht der Entwickler für bis zu 100
      Filme und die Konzentrate halten 5 Jahre. Damit ist der Preis für einen, ohne Aufwand verfügbaren Pyro Entwickler,
      aus meiner Sicht angemessen.

      Für einige Filme (FP4, HP5, TMAX, Foma 100/200, usw.) stehen die Zeiten für die Entwicklung im Datenblatt.
      Meistens verwende ich den HP5 mit ISO320 in Moersch MZB oder Perceptol. Für Pyro 48 wird auch ISO320
      für den HP5 angegeben. Sowohl MZB als auch Perceptol werden als Pulver geliefert und der Ansatz hält
      max. 6-12 Monate. Etwas robustes wie Rodinal, das man einfach in der Flasche rumstehen hat bis es
      aufgebraucht ist, wäre also schön.

      Bevor ich den Entwickler bestelle, wollte ich nachfragen ob jemand den Entwickler schon getestet hat?


      Viele Grüße

      Ulrich
    • ich weis, das beantwortet nicht deine frage, aber nachdem du häufig perceptol verwendest und offensichtlich nach alternativen suchst: in einem anderen thread - sofern mich meine erinnerung nicht täuscht - habe ich über die ähnlichkeit der ergebnisse von perceptol und efd - eco film developer von moersch gelesen, ich denke es war der agfa apx new. die ergebnisse des efd waren hinsichtlich schärfe und feinkörnigkeit sehr ähnlich. dazu kommt, dass der efd aus 2 komponenten (flüssig) besteht und somit sehr lange lagerungsfähig sein sollte.

      mit verregneten grüßen
      m
    • Hallo Martin,

      den eco von Moersch habe ich schon getestet und leider war mir der HP5+ damit nicht feinkörnig genug.
      Auf der Seite von Moersch steht zum eco Entwickler: ...... hohe Konturenschärfe, feinkörnig bis 200 ASA,
      akzentuiertes Korn bei höheren Empfindlichkeiten........
      Sonst benutze ich den eco gerne für andere Filme z.B. FP4.

      Ich habe mir jetzt den Pyro48 besorgt und werde in nächster Zeit ein paar Filme damit entwickeln. Werde
      dann berichten.

      Grüße

      Ulrich
    • grüzi ulrich,
      danke für den hinweis. mit diesen hochempfindlichen filmen hab ichs nicht so, meine lieblinge sind derzeit der rpx25; panf und in finsteren zeiten delta100.

      aber, um nochmals vom thema abzuschweifen, wie empfindest du das handling vom efd?
      und hast du schon mal versucht, perceptol nur in kleinen, gerade benötigten mengen anzusetzen? es gibt hierzu ermutigende berichte in diesem forum.

      mit anhaltend verregneten grüßen
      m
    • Hallo Martin,

      beim efd ist das Abmessen der benötigten Mengen durch die aufgesetzten Spritzen sehr einfach.
      Das Mischungsverhältnis und die Zeiten sind auf dem Datenblatt vorgegeben. Einfacher geht
      es nicht.

      Perceptol habe ich bisher immer komplett angesetzt. Ich habe immer noch die Info das sich
      die Chemie als Pulver nicht gleichmäßig durchmischt und damit ein Teilansatz nicht sinnvoll ist.
      Anscheinend haben andere mit dem Teilansatz gute Erfahrungen gemacht, selber getestet habe
      ich das nie. Ich bevorzuge auch Konzentrate und kein Pulver, das ist aber eine persönlich Abneigung
      gegen alles was beim Ansetzen staubt (Entwickler, Fixierer, Pudding, usw.).

      Viele Grüße

      Ulrich
    • Zum Thema Teilansatz: Es werden Brotbackmischungen in Chargen von 5 t aus ihren Zutaten gemischt und daraus wird einzeln zu 25 kg abgesackt.
      Sofern die Mischgenauigkeit eingehalten ist, also lange und effektiv genug gemischt wurde, und vorm oder beim Absacken keine Entmischung stattfindet, kann ich mir durchaus vorstellen, dass das auch im kleinen Maßstab funktioniert.
      Ich würde das Pulver langsam mit einem kleinen Schneebesen oder einer Gabel in einer allseits rundlichen Müslischale mischen, um tote Ecken zu vermeiden. Entnahme dann daraus ohne Bewegung der Schüssel, von oben her mit einem Löffel in die einzelnen Beutel, die auf der Waage stehen.
      Vielleicht nicht pharmazeutisch korrekt aber müllerisch denkbar.
      Reject the digital. Go analog.
    • grüzi andreas,
      jan-peter raspe entwickelt nach eigenen angaben bereits seit mehr als 30 jahren erfolgreich nach dieser methode. wenngleich ich meine zweifel insbesondere bei kleineren dosierungen habe (bei 1+3 auf 500ml sind das nur rund 1,5g Part A) hilft alles philosophieren nichts, sondern kann und will ich das mit eigenen händen ausprobieren. wenns funktioniert, wovon ich eigentlich ausgehe, bin ich mit perceptol rundum happy.

      sonnigen gruß
      m