Brauche Hilfe bei TLR Reflekta II: Optik verstellt

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Brauche Hilfe bei TLR Reflekta II: Optik verstellt

      Hallo zusammen,


      über ein bekanntes Online-Portal habe ich mir eine Welta Reflekta II in guten Zustand gekauft. Neben einigen Mittelformat-Faltern ist dies meine erste TLR-Kamera. Eine erste Durchsicht hat auch keine Probleme erkennen lassen, der Verschluss (Cludor) läuft sauber, trotz des Alters, die Optik (Pololyt 3,5/75) ist klar. Nur das Sucherbild war irgendwie ungleich ausgeleuchtet. Nach diversen Beiträgen dazu hatte ich gleich den Spiegel im Verdacht und entsprechend einen neuen gekauft. Beim Umbau stellte sich dann heraus, dass da nicht mehr der Originalspiegel, sondern ein trapezförmiger, irgendwie händisch zurecht geschnitten aussehender Spiegel drin war, der sowohl zu klein war, um die ganze Mattscheibe auszuleuchtenm als auch zu dünn, sodass sich Defokussiereffekte ergeben sollten. Den Spiegel habe ich dann schnell getauscht und auch beim Einbau des neuen diesen so eingesetzt, dass die Beschichtung vorne ist.
      Also einen Testfilm belichtet und entwickelt (Fomapan 100, Rodinal 1+50). Die gute Nachricht: Der Verschluss scheint gut zu arbeiten, es sind keine Über- oder Unterbelichtungen zu sehen, die Negative sehen alle ordnungsgemäß aus.
      Die schlechte Nachricht: Fast alle Bilder sind unscharf, lediglich Aufnahmen im Nahbereich bis ca. 4 Meter haben scharfe Anteile. Alle Landschaftsaufnahmen, die mehr oder weniger auf unendlich gemacht worden sind, sind unbrauchbar.


      Um das Problem einzukreisen habe ich mal eine Glühbirne in exakt 1,5 Meter Abstand von der Kamera angepeilt und fokussiert. Auf der Entfernungsskala stand der Hebel dann auch ziemlich genau bei rund 1,5 Meter, also arbeitet das Sucherobjektiv richtig. Zur Kontrolle des Filmobjektivs hab ich etwas dünnes Papier an der Filmebene angebracht und bei geöffneter Klappe auf das Papier gesehen. Keine 100% exakte Methode, aber bei anderen Kameras hab ich damit schon gute Erfahrungen gemacht.
      Kurze Rede: Das Bild auf dem Papier war völlig unscharf, um die Glühbirne scharf zu bekommen, musste ich neu fokussieren, wobei ich bei etwa 3,2 Meter an der Skala rausgekommen bin (bei einem tatsächlichen Abstand von 1,5 Metern). Somit scheint das Filmobjektiv stark gegen das Sucherobjektiv verschoben zu sein. Dies erklärt auch, warum bei Nahaufnahmen die vorderen Teile scharf sind, der Rest aber kaum.


      Ich habe die Kamera mal zerlegt, Sucher- und Filmobjektiv werden gemeinsam auf einer stabilen Metallschiene geführt (siehe Fotos). Diese sieht nicht so aus, als ob sie verbogen wäre. Man könnte sie zwar nachregeln, sodass die Filmoptik wieder der Entferungseinstellung entspricht, aber dann wäre das Sucherobjektiv falsch. Das Filmobjektiv müsste, damit es wieder synchron läuft, ca 0,5 Zentimeter weiter Richtrung Film verschoben werden, das ist etwa der Unterschied , wie weit das Objektiv auf der Schiene verschoben wird, bei einem Übergang des Abstands von 1,5 Meter auf 3,2 Meter. So ein großer Fehler kann kaum von alleine auftreten.
      Die Frage ist nun: Wie kann ich das Filmobjektiv wieder neu ausrichten? Es scheint kein Spielraum dafür zu sein, es rund 0,5 cm weiter in die Kamera reinzuschieben. Könnte es sein, dass der Vorbesitzer bei einer Linsenreinigung die hintere Linse um 180° verdreht eingesetzt hat?


      Ich bin für jede Hilfe dankbar!
      Dateien
      • Objektive1.JPG

        (82,34 kB, 14 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Objektive2.JPG

        (93,97 kB, 11 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Objektive3.JPG

        (69,72 kB, 11 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Ich hatte einen ähnlichen Fall, bei dem sich nach langer Überlegung und nach dirversen Versuchen als Ursache eine falsch herum eingebaute Linse im Objektiv ergab. Da hat wohl jemand vor dem Verkauf Schmutz, Nebel oder Pilz entfernt und ein Linse genau verkehrt herum wieder eingebaut. Vielleicht ist das auch bei deiner Kamera der Fall?
      ernst-kluger.de

      Ich habe den Herrn um nichts gebeten und in seiner unendlichen Güte hat er mir auch nichts gegeben.
    • Ernst Kluger schrieb:

      Ich hatte einen ähnlichen Fall, bei dem sich nach langer Überlegung und nach dirversen Versuchen als Ursache eine falsch herum eingebaute Linse im Objektiv ergab. Da hat wohl jemand vor dem Verkauf Schmutz, Nebel oder Pilz entfernt und ein Linse genau verkehrt herum wieder eingebaut. Vielleicht ist das auch bei deiner Kamera der Fall?
      Ebendieses Problem hatte ich bei meinem 180er Objektiv für die Mamiya C-Serie auch. Könnte also tatsächlich eine Überprüfung wert sein.
    • Hallo!


      Ich bin den möglicherweise falschen Linsen jetzt mal nachgegangen. Die Frontlinse sitzt richtig rum drin, also mit der stärker gekrümmten Fläche nach außen. Das mittlere Linsenglied lässt sich ohne größere Arbeiten nicht ausbauen, von daher glaube ich auch nicht, dass das passiert ist. Das hintere Linsenglied lässt sich nicht lösen, weil der Schraubring bombenfest sitzt. Allerdings ist, mit dem Fingernagel gefühlt, eine deutliche Krümmung wahrzunehmen, sodass ich davon ausgehe, dass sie richtig rum sitzt.
      Überhaupt waren an der Kamera einige Bastelspuren, so waren die Schrauben, die das Objektiv am Gehäuse befestigen, nicht ganz fest (zwar stabil, aber leicht zu lösen) und haben leichte Kratzerspuren, die auf Basteleinen hindeuten. Der Sicherungsring für die hintere Linse sieht aber noch komplett unverkratzt aus, also gehe ich nicht davon aus, dass da mal was dran gemacht wurde.


      Ich tippe mittlerweile auf Folgendes: Der Entfernungsmechanismus geht absolut butterweich, was mich etwas verwirrt hat, weil die Kamera ja schon rund 60 Jahre alt ist und eigentlich verharztes Fett haben sollte. Vermutlich hat der Vorbesitzer mal die Mechanik zerlegt, um sie neu zu fetten. Dazu müssen (siehe Anhang) die rot eingekreisten Schrauben (welche auch Kratzspuren haben) rausgedreht werden (die 2. sitzt auf der Rückseite, nicht sichtbar). Dann kann der Entfernungshebel Richtung 1 Meter gedreht werden und der Ring von der Schiene abgedreht werden. Wenn man ihn aber jetzt nicht mehr exakt an der gleichen Stelle einsetzt, was schnell passiert ist, stimmt die Entferungsskala mit der tatsächlichen Entfernung nicht mehr überein. Vermutlich ist genau das passiert. Ich müsste also die Schrauben lösen und den Ring wieder so ansetzen, dass der Gang stimmt.


      Was dabei allerdings verwundert: Warum hat dann das Sucherbild einigermaßen mit der tatsächlichen Entfernung übereingestimmt, wenn doch durch das falsche Ansetzen die "Synchronisierung" verloren ging? Meine Vermutung: Das Sucherobjektiv lässt sich sehr weit in die Metallplatte reindrehen, soweit, das es rund 3 mm innen am Gewinde übersteht (siehe grüner Pfeil). Wenn man es nun rund 3 mm rausschraubt, hält es immernoch absolut sicher im Gewinde und man würde wieder Richtung Synchronpunkt beider Objektive laufen (weil das Filmobjektiv immer zu nah eingestellt ist). Möglicherweise war mal ein Distanzring zwischen Objektiv und Platte vorhanden, der diese ca. 3mm überbrückt hat. Der Vorbesitzer hatte, wie auch oben beschrieben, einen "selbst gebastelten" Spiegel eingesetzt, welcher aber mehrere Millimeter zu dünn war, wodurch sich der Abstand Sucheroptik <---> Spiegelebene wieder um ca. 3mm verlängert hat. Durch den mutmaßlich fehlenden Distanzring wäre dies dann nicht aufgefallen.


      Das sind alles noch Spekulationen und der Text ist jetzt viel länger geworden, als beabsichtigt.
      Folgende Infos wären für mich wichtig:


      1) Gibt es bei der Reflekta II mit Pololyt am Sucherobjektiv einen Distanzring?
      2) Wie weit lässt sich der Fokushebel Richtung Nahgrenze verstellen? Bei meiner war/ist bei rund 1,25 Meter Schluss, weil dann die rot eingekreiste Schraube an den Anschlag kommt. Der Hebel ist aber noch deutlich vom linken Anschlag entfernt (da wäre etwa 1,0 Meter). Ich meine, dass es eigentlich 1 Meter sein müsste. Wer hat eine Reflekta II und kann dies schnell überprüfen?


      Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen und halte euch auf dem Laufenden,


      PS: Das Sucherobjektiv hat auch erkennbare Kratzspuren, vermutlich von einer Zange (argh....), wurde also auf jeden Fall schonmal mehr oder weniger unsachgemäß abgeschraubt, was die These oben unterstützt.
      Dateien
      • Einstellung.jpg

        (90,44 kB, 15 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Ich hatte mal so ein Teil. Das ist ja recht einfach aufgebaut.

      Solch geringe Differenzen, wie du sie hast, würde ich über den Spiegel ausgleichen - einfach etwas unterlegen.

      Übrigens: So weit ich mich erinnere, war der Originalspiegel trapezförmig. Meiner war aber schon ziemlich blind. Das sind ja Oberflächenspiegel, seinerzeit wurde versilbert und nicht aluminisiert wie heute. Das is freilich anfällig, fasll man nicht die wirklich hochwertigen Schutzlacke hat, welche Rollei benutzt.
    • Hallo

      Wenn ich dein obiges Photo (das mit dem roten Kreis) anschaue, sehe ich das Gewinde des Tubus.

      Das sind oftmals mehrgängige Gewinde, d.h. es sind i.R. zwei oder 3 Gewinde ineinander geschachtelt. (kann ich nicht besser erklären- ein Mechaniker weiss, was gemeint ist :) ). Sollte der Tubus ganz ausgefahren worden sein, z.B. zur Reinigung des Gewindes, dann aber falsch wieder eingefahren, verschiebt sich das Ganze und die Distanzskala zeigt dann auch falsche Distanzen an.

      Beim Auseinanderschrauben sollte man sich also Markierungen machen, um beim Zusammenbau die Gewinde am selben Ort wieder einfahren zu lassen.

      Ich habe mal ein Objektiv an einem Falter genau deswegen ein paar mal wieder zerlegt, weil ich das beim Auseinanderbauen nicht bemerkt hatte. Da war ziemlich Geduld angesagt. Wenn es 3 Gewinde sind, dann kannst du jeweils einen Drittel des Umfangs voranschreiten und wieder Testen, solange, bis du alle drei Möglichkeiten ausprobiert hast. Irgendwann passt es.

      Vielleicht liege ich ja falsch, aber dein Photo hat mich zu dieser Möglichkeit gebracht, ohne, dass ich die Funktionsweise auf Grund dieses einen Fotos wirklich einsehen kann.

      Hoffe, du findest den "Bock".

      Gruss
      Toni
    • Hallo Felix,

      Hier möchte ich die generelle Vorgehensweise zur Fokusüberprüfung bzw. -justierung einer TLR schildern:

      Die Überprüfung des Fokus nimmt man auf dem Stativ in der Filmebene auf ein unendlich weit entferntes Objekt (Antenne, Hochspannungsmast, Kirchturm usw.), das sich mindestens 300 m weit entfernt befindet bei Unendlich-Einstellung des Aufnahme- Objektivs vor. Eine gute Kamerawerkstatt verwendet zur Darstellung des Unendlichobjekts einen sog. Autokollimator. Damit kann man auch die Parallelität von Filmebene und Objektivstandarte überprüfen. Mit dieser Methode geht das aber behelfsmäßig auch.
      Den Verschluß öffnet und fixiert man mit einem feststellbaren Drahtauslöser in Stellung B. Auf die Filmauflageschienen legt man eine dünne Glasplatte, z.B. eine zugeschnittene Glasscheibe von einem Diarähmchen. Wichtig ist, daß sich das Glas mit seiner vorderen Fläche wirklich plan in der Fimebene befindet. Die Glasscheibe kann mit Tesa fixieren. Auf der dem Objektiv zugewandten Seite bringt man auf der gesamten Fläche mehrere Striche, Punkte o.ä. mit schwarzem wasserfestem Edding an.
      Man benötigt eine sehr stark vergrößernde Lupe (mind. 10 x, besser 20 x oder stärker), ich verwende ein 1:2,8/ 12,6 mm Agfa Microgon (42 x) aus einem alten Microfiche-Lesegerät, ein starkes KB-Weitwinkelobjektiv müßte auch gehen.
      Der Trick besteht jetzt darin, auf das sog. Luftbild zu fokussieren, d.h. das unendlich weit entfernte Objekt und der schwarze-Edding Strich müssen gleichzeitig scharf sein, dann stimmt der Fokus.
      Wenn nicht, dann verstellt man den Unendlich-Anschlag der Entfernungseinstellung solange, bis Unendlich-Anschlag und Fokus gleichzeitig passen. Die Justierung nimmt man in der Mitte des Bildfelds vor, die Überprüfung der Parallelität in den Ecken und am Rand.
      Jetzt ist das Aufnahmeobjektiv justiert.
      Das Sucherobjektiv muß jetzt in seinem Gewinde solange vor oder zurück verschoben werden bis das Mattscheibenbild das Unendlich Objekt scharf abbildet. Die Entfernungseinstellung darf dabei nicht verstellt werden. Wenn es sich zu leicht drehen läßt und keine Madenschraube zur Fixierung besitzt, kann man das Gewinde mit einem Tropfen Gewindesicherungskleber fixieren.

      Ich meine mal gelesen zu haben, daß man sehr gute Oberflächenspiegel aus einem bestimmten Polaroid Kameramodell ausbauen kann.

      Viele Grüße und viel Erfolg, Jochen.
    • Hallo in die Runde,

      danke schonmal für die wertvollen Tips und die ausführliche Beschreibung der Justage! Eine passende Glasscheibe habe ich schon heraus gesucht, damit werde ich es morgen oder Donnerstag mal versuchen. Der einzige Haken ist, dass die Kamera nur auf ein Stativ geschraubt werden kann, wenn die Rückwand geschlossen ist. Da werde ich wohl noch etwas improvisieren müssen.
      Bezüglich des Gewindes: Da sind tatsächlich viele Gänge "ineinander geschachtelt", im Prinzip müsste man nach Abnahme des äußeren, bewegten Teils in einem Abstand von ca. 2mm in beide Richtungen wieder aufsetzen können, um so auf die "benachbarte" Gewindebahn zu kommen. Wahrscheinlich ist es um 1-2 Bahnen versetzt wieder zusammen gebaut worden.
      Zum Fokushebel: Weiter oben wurde geschrieben, dass bei Linksanschlag der rechte Teil des Hebels ca. 1mm links von der 1,2m-Markierung steht. Bei meiner Kamera ist es eher der Fall, dass der linke Teil ca. 1mm rechts von der 1,2m-Markierung schon zum Anschlag kommt. Durch den sich daraus ergebenden Versatz (dreht man den Hebel nun in eine Richtung um diesen Differenz-Betrag) verschiebt sich die Optik ca. 3mm raus/rein. Das dürfte auch genau der Fehlbereich sein.
      Mehr demnächst!
    • Hallo,
      eine kurze Wasserstandsmeldung: Heute hatte ich die Madenschrauben zur Sicherung des Fokusgewindes entfernt, die bewegliche Scheibe, welche die Objektivstandarte verschiebt, vorsichtig herausgedreht und dann genau eine Parallelbahn weiter wieder hereingedreht. Jetzt läuft der Fokushebel bei Linksanschlag genau so weit, wie oben von Jan beschrieben. Die Überprüfung der Fokussierung auf unendlich steht noch aus, da hatte ich noch keine Zeit. Leider bin ich am Wochenende auch nicht da, werde aber kommende Woche so schnell es geht weitermachen!

      Ich wünsche allen schonmal ein schönes Wochenende!
    • Vermutlich hatte da einer den Schneckengang auseinandergenommen und dann falsch zusammengesetzt. In seiner Verzweiflung hat er danach das Sucherobjektiv so verstellt, dass es auf der Mattscheibe wieder passt. Die Lösung hat der Verfasser des Beitrags offenbar gefunden. Schneckengang wieder richtig zusammensetzen, Entfernungseinstellung auf der Filmebene per Mattscheibe überprüfen und danach das Sucherobjektiv neu justieren.
    • Hallo,
      ich bin wie oben beschrieben vorgegangen, scheinbar nach zwei (und nicht einem!) Versätzen in den ineinander geschachtelten Gewinden komme ich augenscheinlich auf unendlich in der Filmebene. Das Sucherobjektiv wurde im Gewinde entsprechend angepasst und mit wenig Klebstoff ein Verstellen des Gewindes verhindert. Einen Testfilm (Velvia 100) habe heute bei gutem Wetter belichtet. Auf den Dias sollte man gut erkennen können, ob es nun passt, oder nicht. Sobald die Bilder entwickelt und gesichtet sind, melde ich mir nochmals, ob jetzt alles so passt.
      Vielen Dank schonmal!
    • Hallo,


      ich habe nun die Testdias. Insgesamt sieht es ganz gut aus, allerdings muss ich wohl noch einen Gang weiter versetzen (im Gewinde), da ich nicht komplett bis auf unendlich raus komme. Das war beim Reparieren nicht so gut ersichtlich. Abgesehen davon sieht es schon recht brauchbar aus. Im Anhang noch ein Beispielbild. Wegen der beschränkten Größe musste ich die Auflösung etwas verkleinern. Der Scan ist hinsichtlich Helligkeit und Kontrast auch nicht so ganz optimal, aber ja. :whistling:
      Der Punkt maximaler Schärfe liegt bei etwa 5 Metern, das ist auf Höhe des zweiten Krugs unten rechts im Bild. Der Fokus war auf unendlich (Anschlag) eingestellt. Dahinter wird es noch unscharf, insbesondere die Zweige des Baums sind noch verschwommen. Das war jetzt mit Blende 11 augenommen, bei Offenblende 3,5 sieht es ähnlich, nur noch stärker aus: Da ist der 2. Krug unten rechts auch gut scharf, der Baum und die Halle aber noch unschärfer.
      Ich deute das so, dass ich den Schneckengang noch eine Position weiter Richtung unendlich versetzen muss. Im Vergleich zu vorher ist das schon deutlich besser, aber ganz auf unendlich kommt es so noch nicht.
      Viele Grüße,
      Dateien