Bezugsquelle Chemikalien

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    • Hans Wöhl schrieb:

      Manches bekommt man da sehr günstig, weil es z.B. auch als Lebensmittelzusatzstoff genutzt wird.
      Danke auch für diesen Hinweis. Microdol-X enthält Kochsalz (NaCl). Speisesalz darf man aber wegen des hohen Jodidgehaltes, auch in solchem ohne Jodzusatz, nicht benutzen. Spülmaschinensalz, das man für wenige Cent in jedem Drogeriemarkt bekommt, scheint aber trefflich geeignet zu sein.

      Viele Grüße
    • Hallo Hans,

      das Rezept habe ich hierher:

      fotografie-in-schwarz-weiss.de…keiten/53-microdol-x.html

      Rezept "Microdol-X F&L"
      Wasser
      800 ml
      Calgon
      2,0 g
      Metol
      5,0 g
      Natriumsulfit sicc.
      100 g
      Natriumchlorid sicc.
      30 g
      Wasser auf
      1.000 ml


      Allerdings fand ich jetzt einen Microdol-X Nachbau bei Freestyle. Die Gallone für knapp 10 $. So billig kriege ich das wenn ich die Preise bei Suvatlar zugrundelege nicht hin.

      Viele Grüße
    • Heiner Urban schrieb:

      Allerdings fand ich jetzt einen Microdol-X Nachbau bei Freestyle. Die Gallone für knapp 10 $. So billig kriege ich das wenn ich die Preise bei Suvatlar zugrundelege nicht hin.

      Rohchemikalien für Fotografie sind in kleineren Mengen meist teurer, oft viel teurer, als fertige "Mischungen" zu kaufen. Irgendwelche Bäder von Grund auf selbst zu mischen ist meist nur dann sinnvoll, wenn es keine fertigen Produkte zu kaufen gibt.

      Falls die im Netz auffindbaren Rezepte korrekt sind, ist Ilford Perceptol identisch zu Microdol-X. Das ist vielleicht kein gutes Beispiel, da es Perceptol auch nur als Kleinstpackung für 1l Arbeitslösung gibt und auch nicht besonders günstig, aber je nachdem wie viel du brauchst, könnte es immer noch günstiger sein Perceptol zu kaufen als Rohchemie.
    • Hallo,

      mein Procedere wird folgendes sein:

      Ich besorge mir Perceptol. Sollte dieses meine Erwartungen erfüllen, so werde ich den Entwickler künftig selbst ansetzen. Vielleicht finde ich ja noch eine günstigere Bezugsquelle für Chemikalien.

      Die Versandkosten nach Europa sind exorbitant hoch, dazu kommt dann noch der Zoll.

      Tschüss!
    • Hallo Jakob,
      ist nicht Xtol bekannt bzw. berüchtigt für seine unkalkulierbare Haltbarkeit?
      Microdol enthält 100 g Natriumsulfit, das ist sehr viel mehr als zur Stabilisierung erforderlich wäre und dürfte damit dürfte er vergleichbar sein zu ID-11 und D-76 (Stammlösung). Die hohe Konzentration an Natriumsulfit + zusätzliches Natriumchlorid dienen als Silberlösemittel und zur Steigerung der Feinkörnigkeit (zu Lasten der Schärfe).
      Viele Grüße, Jochen.
    • Hallo Jochen,

      danke für die Info. Das war mal so mit Xtol, bevor man die Rezeptur geändert hat. Jetzt gibt es keine Probleme mehr. Ich setze ihn aber konzentriert an - in 2.5 anstatt 5L. So hält er Monate, wobei bei meinem derzeitigen Filmverbrauch ich auf max. 3 Monate komme. Ich könnte mir den Microdol demnächst aus den Staaten mitbringen, aber 1 Packung lohnt sich nicht wirklich und mehr auf Verdacht zu kaufen halte ich auch nicht für sinnvoll. Abgesehen vom Gewichtslimit beim Reisegepäck.

      Beste Grüsse, Jakob
    • Jochen Mühlemeier schrieb:


      Microdol enthält 100 g Natriumsulfit, das ist sehr viel mehr als zur Stabilisierung erforderlich wäre und dürfte damit dürfte er vergleichbar sein zu ID-11 und D-76 (Stammlösung).
      Ich traue Microdol eine nicht ganz so lange Haltbarkeit zu, da Microdol ein reiner Metol-Entwickler ist, während ID11/D76 Metol/Hydrochinon-Entwickler mit Redox-System sind. Ilford gibt Perceptol allerdings wie ID11 ein halbes Jahr in einer hochvollen Flasche. ID11 hält aber erheblich länger als angegeben.
      Einen plötzlichen Tod halte ich für unwahrscheinlich. Außerdem färbt sich Metol langsam braun, wenn es oxidiert.
    • Jakob Olszewski schrieb:

      Ich setze ihn aber konzentriert an - in 2.5 anstatt 5L. So hält er Monate, wobei bei meinem derzeitigen Filmverbrauch ich auf max. 3 Monate komme...
      Hallo zusammen,

      das habe ich auch probiert, kann es aber nicht empfehlen. Mein Magnetrührer hat zwar alles in Lösung gebracht, aber schon nach wenigen Wochen sind kleine Kristallnadeln ausgefallen und ich musste den Ansatz entsorgen. Ich denke, die hatten gute Gründe für diese Ansatzvorschrift.
      Ich setze Xtol nach Vorschrift an, fülle damit fünf 1000ml–Aponorm–Flaschen und überdecke mit Feuerzeuggas. Die Flasche, die den partikelhaligen Bodensatz des Ansatzgefäßes enthält wird markiert und ganz zuletzt (oder gar nicht) aufgebraucht.
      Nach sechs Monaten werden Reste entsorgt und frisches Xtol wird angesetzt. Gegen Ende dieser Frist teste ich i.d.R. die Lösung mit einem Schnipsel Film auf Aktivität. Wenn Xtol abranzt, dann normalerweise plötzlich und total.

      Viele Grüße Fred

      Edit: :–\. sorry, ich wollte mich eigentlich erst vorstellen.Hole das demnächst nach....