Perceptol Lagerdauer Stammlösung, Verwendung, ...

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    • Perceptol Lagerdauer Stammlösung, Verwendung, ...

      Hallo liebes Forum,

      ich bekam beim Erwerb von Delta 400 Rollfilmen als Entwickler Perceptol mitgereicht, obwohl ich auf eine Blende verzichten muss und entsprechend reichlicher belichte. So weit, so gut. Nun habe ich mich gefragt, wie lange ich die Stammlösung aufbewahren kann. Ich würde mir jetzt einen Liter, wie in der Beschreibung verzeichnet, zurechtmischen. Ich habe gelesen, dass viele diese für die Entwicklung der Filme dann auf 1+3 verdünnen, um möglichst feines Korn zu erhalten. Ist das soweit richtig?

      Könnt Ihr mir aus Euren Erfahrungen sagen, wie lange die Stammlösung bei Nichtbenutzung durchhält? Ich würde sie möglichst Luftdicht und ohne großen Luftanteil verstauen. Habt Ihr darüber Hinaus Erfahrungen, wie viele Rollfilme ich in 500 ml Lösung (1+3) entwickelt bekomme?

      Habt Dank für Eure Tipps und Ratschläge
      René
    • Man kann die Stammlösung auf kleine Fläschchen verteilen, die genau eine Portion pro Film enthalten.

      Wenn man stärker verdünnt (1+3) wird der Anteil an Sulfit geringer, der auch für die Feinkörnigkeit verantwortlich ist. Der Entwickler arbeitet zwar ausgleichender, aber nicht mehr so feinkörnig.

      Pulver portionsweise ansetzen, würde ich auch nicht, allerdings gibt es hier mindestens ein Forenmitglied, das dies seit Jahren erfolgreich praktiziert.
    • Hier ist ein Datenblatt zu finden:
      ilfordphoto.com/amfile/file/do…le_id/733/product_id/551/
      Auf der letzten Seite gibt es Angaben zur Haltbarkeit: 6 months in full capped containers


      Ich habe schon viele Filme in Microdol-X 1+3 entwickelt. Microdol-X von Kodak (nicht mehr erhältlich) und Perceptol sind praktisch gleiche Entwickler ähnlich wie D76 und ID11. Die Ergebnisse sind was Schärfe und Feinkörnigkeit betrifft sehr gut. In der Verdünnung 1+3 ist der Empfindlichkeitsverlust minimal (meist nur 1 DIN). Wenn man bei 24 Grad entwickelt kommen die Entwicklungszeiten meist in die Gegend von den sonst üblichen 10 Minuten. Mit dem Vorschlag oben von Henning Hagedorn die Stammlösung auf kleine Fläschchen zu verteilen, die genau eine Portion für einen Film enthalten ist man auf der sicheren Seite. Bitte daran denken die frisch angesetzte Stammlösung vor dem ersten Gebrauch erst über Nacht stehen zu lassen.


      Viel Erfolg,

      Otto!
    • Reinhard Walther schrieb:

      Mia Hopfer schrieb:

      Im Kühlschrank hält Perceptol viele Monate.
      Hallo Ich nehme Aponorm Glasflaschen und Schutzgas. Die stehen in der Dunkelkammer und halten sich 3 Monate ohne Probleme.Ich wende ihn aber nur als Einmalentwickler an.
      Gruss Reinhard
      Ich nehme PET Flaschen. Ich hab mir zwar vor ein paar Tagen eine dunkelbraune Flasche aus Glas gekauft aber die will ich für den Xtl her nehmen. Und dann ab in den Kühlschrank, hält dann auch ewig und noch ein paar Tage.
    • Hallo, Rene;

      auch wenn ich weiß, dass ich hier quer zum mainstream zum größten Teil des Forums liege, halte ich es seit mehr als 30 Jahren, seit dem ich Perceptol und auch ID 11 verwende, so:

      Ich mische beide Pulver-Komponenten gut durch und setze die Entwickler stets direkt aus dem Pulver mit einer Verdünnugn 1+3 an, d.h. beispielsweise 18 grs. Perceptol / ID 11 / Microdol auf 500 ml.

      Ob mir das Jochen oder Andere glauben oder nicht, ich jedenfalls kann - auch für den Fall, darauf vereidigt werden zu sollen - nur empirisch praktisch sagen und erklären, dass es damit bisher zu keinem einzigen Zeitpunkt je Schwierigkeiten gegeben hat! - Microdol ist ohnehin ein Ein-Pulver-Ansatz!

      Item: Gut mischen und direkt ansetzen! - Ich lasse dann die frisch angemischte Lösung etwa eine halbe Stunde stehen, bevor ich sie zur Entwicklung verwende; heißt: erst Ansetzen, dann die Filme in die Spiralen einfädeln, einen guten Tee trinken und dann Entwickeln!


      Jan-Peter
    • grüzi wohl, jan-peter,

      ich denke, die vereidigung können wir uns sparen, aber ich möchte dennoch hier einhacken und detaillierter zu deiner arbeitsweise nachfragen, nachdem ich nach längerer herumprobiererei schlussendlich bei perceptol angelangt und grundsätzlich außerordentlich zufrieden mit den ergebnissen bin. bis dato das einzige manko ... die 1 l stammlösung mit ablaufdatum. eine lagerung im familiären kühlschrank kommt hier sowohl aus platz als auch gesundheitlichen gründen nicht infrage.

      ich nehme an, du entnimmst den jeweils benötigten pulverteil pro komponente, mischt und setzt mit wasser an?
      oder mischt du gleich den ganzen pulveranteil zusammen und entnimmst dann den jeweils benötigten anteil?

      mit sonnigen grüßen
      martin
    • Jan-Peter Raspe schrieb:

      auch wenn ich weiß, dass ich hier quer zum mainstream zum größten Teil des Forums liege, halte ich es seit mehr als 30 Jahren, seit dem ich Perceptol und auch ID 11 verwende
      Ich habe nur mal eine Packung Perceptol probiert und im Vergleich zum D76/ID11 1+1 Ansatz auch klar weicheres Korn gesehen. Als ich dann aber mal zwischendurch D76 als Stammlösung unverdünnt genutzt habe, hatte ich den Eindruck, dass da der Unterschied in der Feinkörnigkeit nicht mehr so deutlich vorhanden ist. Hast du da andere Erfahrung gemacht oder gibt es einen besonderen Grund, dass du Perceptol neben ID11 verwendest?

      Gruss
      Christian