Lochbildfotografie PE Papier?

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    • Lochbildfotografie PE Papier?

      hallo,


      ich habe mir das obscura kit von ilford gekauft. da sind auch 20 blatt pe multigrade papier dabei.
      einerseits kann ich es ja für kontaktabzüge verwenden und dann soll man es ja auch anstatt direktpositivpapier verwenden können.
      Könnt ihr mir tipps zur entwicklung geben, bzw hat jemand einen guten link dafür? Ich müsste davon dann ja noch ein positives abbild bekommen?!


      lg und danke, christin
    • Martin_E_Palm schrieb:

      ich hatte abegelaufenes Photopapier in einer selbstgebauten Lochkamera verwendet.
      Papier in der Schale bei Rotlicht entwickeln. Dann einfach einscannen, in der Bildbearbeitung umkehren
      und Helligkeit und Kontrast korrigieren. Ausdrucken oder ausbelichten - fertig!
      ah ok, danke... in der bildbearbeitung umkehren?? finde ich das als nichtauskenner? ich muss gestehen ich habe von bildbearbeitung keine ahnung. ahhh. deshalb mach ich ja alles analog..
    • Eine Zeit lang habe ich viel im Hybridverfahren gearbeitet, da hatte ich mein Fotolabor für 5 Jahre eingemottet.
      Und ich hatte viel mit Bildberabeitung (Photoshop) zu tun.
      Man kann genauso gut auch GIMP nehmen. Kostet nix und kann aus dem Internet bezogen werden.
      Darin kann man das Bild auch invertieren und dann die Helligkeit, Kontrast usw. regeln.
      Tutorials für GIMP gibts bestimmt im Internet und in der Stadbücherei.
      In meine Augen lohnt es sich in ein Bildbearbeitungsprogramm einzuarbeiten. Auch wenn ich viel lieber wieder
      im Labor stehe.
      Grüße
      Marin
    • Friedrich Ederer schrieb:

      Moin Christin,

      Ich habe das Ilford MG in 8x10 auch schon als Papiernegativ verwendet, was in einem sehr weichen Entwickler wie Centrabrom (stärker verdünnt) ausgezeichnete Ergebnisse brachte. Ich habe aber noch einiges an Positivpapier in 4x5 da, falls Du etwas benötigst, gib Bescheid.

      Mit besten Grüßen,
      Friedrich

      Martin_E_Palm schrieb:

      Eine Zeit lang habe ich viel im Hybridverfahren gearbeitet, da hatte ich mein Fotolabor für 5 Jahre eingemottet.
      Und ich hatte viel mit Bildberabeitung (Photoshop) zu tun.
      Man kann genauso gut auch GIMP nehmen. Kostet nix und kann aus dem Internet bezogen werden.
      Darin kann man das Bild auch invertieren und dann die Helligkeit, Kontrast usw. regeln.
      Tutorials für GIMP gibts bestimmt im Internet und in der Stadbücherei.
      In meine Augen lohnt es sich in ein Bildbearbeitungsprogramm einzuarbeiten. Auch wenn ich viel lieber wieder
      im Labor stehe.
      Grüße
      Marin
      hm ja okeee, ich habe gimp, aber es war mir bis jetzt immer zu kompliziiiiert! :) was ist mit kontakt umkopierverfahren? müsste doch dann auch gehen, oder?
    • Friedrich Ederer schrieb:

      Moin Christin,

      Ich habe das Ilford MG in 8x10 auch schon als Papiernegativ verwendet, was in einem sehr weichen Entwickler wie Centrabrom (stärker verdünnt) ausgezeichnete Ergebnisse brachte. Ich habe aber noch einiges an Positivpapier in 4x5 da, falls Du etwas benötigst, gib Bescheid.

      Mit besten Grüßen,
      Friedrich
      wenn ich es als papiernegativ verwende, wie belichte ich das dann?
    • Umkopieren geht auch, Schichtseite auf Schichtseite.

      Zur Belichtungszeit kann ich nicht viel sagen. Bei meinen Lochkameras war das Loch mit einer Nadel in Alupapier gestochen daher wusste ich nicht wieviel Licht auf das Papier fällt.

      Ich würde mich an die Herstellerangaben halten und erst mal nichts verändern. Du kannst ja noch beim Umkopieren die Lichtmenge variieren.
    • Martin_E_Palm schrieb:

      Umkopieren geht auch, Schichtseite auf Schichtseite.

      Zur Belichtungszeit kann ich nicht viel sagen. Bei meinen Lochkameras war das Loch mit einer Nadel in Alupapier gestochen daher wusste ich nicht wieviel Licht auf das Papier fällt.

      Ich würde mich an die Herstellerangaben halten und erst mal nichts verändern. Du kannst ja noch beim Umkopieren die Lichtmenge variieren.
      aber der hersteller der papiers sagt mir doch nicht, wie das paier in einer lochkamera belichten soll? ich stehe gerade auf dem schlauch. beim filmmaterila hab ich ja die ASA als Angabe, wie der film zu belichten ist. aber bei papier?
    • ich ging davon aus, dass Ilford als Hersteller von Papier und Kamera ungefähre Angaben zur Belichtung macht. So wie es bei manchen
      Filmherstellern noch in/ auf der Verpackung steht.
      Ich würde bei direktem Sonnenlicht Mittagszeit mal 1Minute belichten. Das Papier entwickeln und dann mal schauen wie das Negativ aussieht.
      Das nächste Blatt entsprechend länger oder kürzer.
      Irgenwo habe ich auch schon einmal im Netz die Empfindlichkeitsangaben von Fotopapier als ISO gefunden. z.B. hier:

      jochen-reincke.de/lochkam/papier.htm
      imagocamera.com/photopaper-information/

      Dann muss man aber auch wissen mit welcher Lochblende man fotografiert und dann das Ganze auch noch umrechnen,
      denn der Belichtungsmesser geht in der Regel nur bis Blende 128. Das war mir immer zu umständlich.
      Ich habe das immer, der Einfachheit halber, alles ausprobiert.

      Viel Spaß dabei,
      Grüße
      Martin
    • Martin_E_Palm schrieb:

      ich ging davon aus, dass Ilford als Hersteller von Papier und Kamera ungefähre Angaben zur Belichtung macht. So wie es bei manchen
      Filmherstellern noch in/ auf der Verpackung steht.
      Ich würde bei direktem Sonnenlicht Mittagszeit mal 1Minute belichten. Das Papier entwickeln und dann mal schauen wie das Negativ aussieht.
      Das nächste Blatt entsprechend länger oder kürzer.
      Irgenwo habe ich auch schon einmal im Netz die Empfindlichkeitsangaben von Fotopapier als ISO gefunden. z.B. hier:

      jochen-reincke.de/lochkam/papier.htm
      imagocamera.com/photopaper-information/

      Dann muss man aber auch wissen mit welcher Lochblende man fotografiert und dann das Ganze auch noch umrechnen,
      denn der Belichtungsmesser geht in der Regel nur bis Blende 128. Das war mir immer zu umständlich.
      Ich habe das immer, der Einfachheit halber, alles ausprobiert.

      Viel Spaß dabei,
      Grüße
      Martin
      alles klar vielen lieben dank. meine hat blende 250...also meine lochkamera, hab so ne tabelle dazu bekommen. danke
    • Martin_E_Palm schrieb:

      ich ging davon aus, dass Ilford als Hersteller von Papier und Kamera ungefähre Angaben zur Belichtung macht. So wie es bei manchen
      Filmherstellern noch in/ auf der Verpackung steht.
      Ich würde bei direktem Sonnenlicht Mittagszeit mal 1Minute belichten. Das Papier entwickeln und dann mal schauen wie das Negativ aussieht.
      Das nächste Blatt entsprechend länger oder kürzer.
      Irgenwo habe ich auch schon einmal im Netz die Empfindlichkeitsangaben von Fotopapier als ISO gefunden. z.B. hier:

      jochen-reincke.de/lochkam/papier.htm
      imagocamera.com/photopaper-information/

      Dann muss man aber auch wissen mit welcher Lochblende man fotografiert und dann das Ganze auch noch umrechnen,
      denn der Belichtungsmesser geht in der Regel nur bis Blende 128. Das war mir immer zu umständlich.
      Ich habe das immer, der Einfachheit halber, alles ausprobiert.

      Viel Spaß dabei,
      Grüße
      Martin
      oje, das ist aber kompliziert, hab es gerade durchgelesen, ich glaube ich probiere auch erstmal rum
    • Bernd Riemer schrieb:

      Papier hat ca 3ASA
      Die Belichtung je nach Licht
      Testen Belichtung 5,10,30 oder 60 Sekunden

      welche Kamera hast du?
      Wenn die Lochgröße bekannt ist ,einen Belichtungsmesser Einsetzen.
      Oder mit der Digitalen ausmessen und umrechnen wenn nötig.

      Wenn das Ergebnis brauchbar ist dann Kontaktkopie.
      Viel Erfolg
      Bernd
      meinst du kontaktumkehrkopie?
      ich habe die ilford obscura mit blende 248/250