All dies Geriesel

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    • All dies Geriesel

      Filme haben Korn und Farbwölkchen. Heute - angesichts „glatter“ Digitalaufnahmen - für viele eine wesentliche Eigenschaft, die sie als „filmtypisch“ schätzen, mich eingeschlossen.

      Beim Scannen von Kleinbildfilm kann es passieren, dass Korn und Farbwölkchen zu akzentuiert wiedergegeben werden. Und in den Schattenbereichen kommt es vor, dass der Scanner Rauschen spendiert.

      Nicht einfach damit umzugehen. Es gibt zwar jede Menge Softwaretools um rauschende Kornwölkchen vom Filmhimmel zu holen, aber damit handelt man sich rasch Detailverlust ein in Bereichen mit feinen Details und Strukturen.

      In Photoshop hat man die Möglichkeit, dem Problem selektiv Herr zu werden, zB durch Ebenduplizierung und eine Ebenenmaske, über die man per Pinsel die Entrauschung quasi einmalt bzw. entfernt. Per Ebenendeckkraft und Deckkraft Pinsel kann man sehr fein und angepasst vorgehen. Einige Arbeit, die sich jedoch lohnt.

      Aktuell erkunde ich die Möglichkeiten von Neat Image als Plugin mit interessanten Steuerungsmöglichkeiten. Damit lässst sich ua. Rauschen nach Frequenz getrennt adressieren.

      Wie geht ihr mit dem Thema um?

      ni.neatvideo.com/
      Gruss, Andreas
    • Andreas Thaler schrieb:

      Wie geht ihr mit dem Thema um?
      Ich bin da ganz pragmatisch: ich lebe damit. Mein Coolscan betont das Korn noch etwas mehr als es andere Scanner tun - aber ich akzeptiere das als einen Teil der Prozesses bzw. der Analogen Fotografie. Korn mit Photoshop wegzuglätten habe ich noch nie ausprobier, und habe dazu ehrlich gesagt auch keine Motivation.
      Grüße, der Thomas.

      Mein Fotostream bei Flickr
    • Hi,
      warum soll das Scannen von Prinz die schlechtere Option sein? So eine Vergrößerung ist doch das Bild welches man aus dem Negativ erzeugt hat. Mit allem Nachbelichten, abhalten, angewandter Magie und Zauberei. So ein Scanner hat kaum die Möglichkeiten durch die hohen Dichten eines S/W - Silbernegatives hindurchzuschauen. Ausserdem hängt sich so ein Filmscanner gerne am Korn auf , schärft daran herum und liefert nur ein schlechtes Bild vom Negativ. So ein Negativ ist meist sehr klein, allein damit sind die meisten Scanner überfordert. Genau so ist das mit einem Farbnegativ: So ein Scanner hat keine Ahnung von der Maskierung und wozu sie da ist, kann das nicht interpretieren und liefert meist bescheidene Ergebnisse. ganz anders ist das wenn man einem Scanner eine richtige Vergrößerung zeigt. Die ist fertig, hat einen vom Scanner darstellbaren Helligkeits- und Farbumfang und ist so groß das die meist miese Optik des Scanners damit klarkommt. Das einzige Problem sind die Newtonringe die sich gerne bilden wenn der Prinz im Kontakt mit der Glasfläche des Scanners kommt.

      Gruß

      Stefan
    • Stefan Arend schrieb:

      Hi,
      warum soll das Scannen von Prinz die schlechtere Option sein?
      Für die Präsentation im Netz oder auf Bildschirmen ist das schon ein guter weg, vor allem wenn man sowieso immer Abzüge macht. Aber wenn man den Scan als Rohdaten für einen Druck oder eine "digitale Ausbelichtung" braucht, erlaubt ein Scan vom Negativ mehr Spielraum hinsichtlich Druckgröße und Bearbeitung*.

      Aber stimmt natürlich, man braucht auch einen Scanner, der das alles in der benötigten Qualität umsetzen kann.

      *Bevor jetzt beim Stichwort Bearbeitung die Mistgabeln geschwenkt werden, weil "dann macht man lieber gleich digital". Es gibt auch keinen unbearbeiteten analogen Abzug, nichtmal einfach ohne Schnickschnack auf festgraduiertes Papier geschossen.
      Gruß,
      Matthias