GF Kamera ... und wie geht's jetzt weiter? :-)

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    • GF Kamera ... und wie geht's jetzt weiter? :-)

      Freunde der Großen,

      eigentlich wollte ich ja ein bisschen KB in GF umtauschen.
      Guckst du hier, ... [tausche] KB gegen GF - Der Wunsch nach etwas Großem

      Inzwischen habe ich sehr schöne Angebote bekommen und noch viel mehr Infos zu GF die ich im Moment gerade zu verschlinge.
      Des Weiteren werde ich in der nächsten Zeit auch die ein oder andere Kamera befingern und auch ausprobieren können. ;)

      Seit heute Morgen gibt es vielleicht neue Perspektiven.
      Meine Frau fragte mich so im vorbeilaufen, ... "was wünscht du dir denn eigentlich zu Weihnachten?" ... Ich: "Eine GF Kamera!" :saint:
      "Aha, was ist denn das?", kam zurück.

      Ich habe ihr dann ein paar Modelle und Fabrikate gezeigt und kurz die Vor- und Nachteile erklärt.
      Bei der Intrepid Camera hat sie dann gezuckt und sofort gesagt, ... "die wäre doch schön, oder? Die mit dem roten Balg! Wenn du willst schenke ich sie dir!" 8o

      So, und nun? :whistling:
      Wenn der WAF bei dieser Kamera schon vorhanden ist, sollte man doch lieber nicht nein sagen, oder?
      Somit hätte ich ja etwas mehr Spielgeld für das ein oder andere schöne Objektiv für mein Vorhaben Landschaftsfotografie.

      Und genau jetzt meine Frage!
      Welches Objektiv würdet ihr mir zur Landschaftsfotografie empfehlen?

      Und noch eine andere Frage.
      Hat schon mal jemand mit einer Intrepid und einem Rollfilmaufsatz (6x9 oder 6x12) gearbeitet? Geht das überhaupt?
      Schöne Grüße
      Martin


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      Am schwersten fällt es uns, das zu sehen, was wir vor Augen haben. (Goethe)
      Und, ... die beste Kamera ist die, die man dabei hat! :rolleyes:
    • Dann würde ich dir als Normalbrennweite ein 1:5,6 150mm , kann auch 135mm sein, z.B. Schneider Symmar empfehlen und als Weitwinkel ein Kompromiss zwischen lichtstark und geringem Gewicht ein Rodenstock Grandagon 1:6,8 90mm.

      Dann viel Spass bei der Suche und immer zusichern lassen, daß der Verschluss noch einwandfrei funktioniert.

      Grüsse
    • Hallo Martin,
      ich bin mittlerweile auch seit ein paar Monaten im Großformat unterwegs, auch überwiegend Landschaften und auch oftmals mit Rollfilm im Format 6x12.

      Objektive:
      "Normalbrennweite" bei 4x5 sind ja etwa 150mm. Damit machst Du erst einmal wenig falsch. Mir persönlich sind 150mm gerne mal ein bisschen zu lang, 90mm hingegen zu kurz. Dementsprechend bin ich bei einem Fujinon-W 125mm F/5.6 gelandet - zumal ich damit einen etwas größeren Abstand zum ebenfalls vorhandenen 180er habe (was ansonsten "zu nahe" am 150er wäre). Ist aber letztendlich eine Frage der persönlichen Vorlieben...

      Rollfilm-Rückteile:
      Wenn Du 6x12 machen willst, musst Du in der Regel mindestens 300+ Euro für ein entsprechendes Rückteil rechnen***.
      Im Grossformatforum bist Du ja auch angemeldet, dort findest Du auch einschlägige Threads zum Thema 6x12 Rückteile.
      6x9 ist im Gegenzug dazu schon fast billig, die Horseman 6x9 Rückteile bekommst Du auch schon für 70...100 Euro inkl. Versand. Da wird's dann aber natürlich etwas schwieriger, wenn es weitwinkliger werden soll, da Du im Format 6x9 ja eine Normalbrennweite von etwa 105mm hast, d.h. eine gängige Weitwinkelbrennweite an 6x9 wäre 65mm, was aber meist bzgl. Verstellwegen zu Problemen führen kann (bei Landschaft eher unproblematisch, bei Architektur schon)

      Sowohl bei Objektiven, als auch bei Rollfilm-Rückteilen kann sich der Blick auf die internationalen eBay-Seiten lohnen - größeres Angebot und teilweise auch attraktive Preise trotz Versand+Zoll.










      *** war auch der Grund, weshalb ich mein 6x12 Rückteil selbst gebaut habe. 3D-Druck macht's möglich :)
    • Mein Tipp wäre: Fang mit Normalbrennweiten (135-180 mm) an, keine Weitwinkel! Das Sucherbild ist bei WW dunkel, Komposition, Schärfe etc. sind deutlich schwerer zu beurteilen als bei Normalbrennweiten. Zumal die Intrepid auch keine Fresnell-Scheibe hat. Die Erfahrung könnte dir sonst schnell den Spaß am Einstieg ins GF verderben.
    • Danke für deine Einschätzung, Jochen.

      Bei meiner bisherigen Recherche habe ich auch schon ähnliches gelesen. Da ein 150er sowieso ziemlich als erstes in den Objektivpark kommt werde ich mit dem wohl anfangen.
      Eine Fresnellscheibe steht allerdings auch auf der Will-Haben-Liste. Ich habe allerdings noch keine Quelle gefunden wo ich eine passende bekommen könnte.
      Schöne Grüße
      Martin


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      Am schwersten fällt es uns, das zu sehen, was wir vor Augen haben. (Goethe)
      Und, ... die beste Kamera ist die, die man dabei hat! :rolleyes:
    • Dann nimm irgendein modernes, hochwertiges 150er, vielleicht so die Klasse Symmar, findet man häufig und immer recht günstig. Wenn es etwas anderes sein soll, vielleicht noch darauf achten, dass der Bildkreis tatsächlich für 4x5" reicht. Es gibt ältere Objektive, die scheinbar identische Eigenschaften haben (Brennweite/Bildwinkel), aber ggf. nur für 9x12 geeignet sind, das sollte man vor Kauf nachschauen.
      Wissenschaftlichkeit: Das heißt zu wissen, was man weiß und was man nicht weiß. Unwissenschaftlich ist alles totale Wissen, als ob man im Ganzen Bescheid wüsste. (Karl Jaspers)
    • Daniel Schäffler schrieb:

      Martin Zink schrieb:

      Hat schon mal jemand mit einer Intrepid und einem Rollfilmaufsatz (6x9 oder 6x12) gearbeitet? Geht das überhaupt?
      Eine ehrliche Frage: Warum macht man das? Dann würde doch eine dementsprechende kamera auch genügen oder übersehe/lege ich da falsch??
      Z.B. um die umfangreichen Verstellmöglichkeiten einer GF-Kamera auch mit Rollfilm nutzen zu können, die an den meisten MF-Kameras nicht (oder nur sehr eingeschränkt) vorhanden sind.
      Gruß,
      Matthias
    • Daniel Schäffler schrieb:

      Hmmm, ist das nicht zu umständlich? Das Format GF wird doch recht vergewaltigt (MF)...... Und welche Verstellmöglichkeiten meinst du genau?
      nö, das ist nicht wirklich umständlich. Der photographische Prozess ist identisch. Ein paar Denkanstösse:
      • C41-Planfilm ist sehr teuer. Für den Preis, den man für 10 Blatt Kodak Portra 160 oder Ektar 100 in Deutschland zahlt, bekommt man mindestens 8 Rollen des gleichen Rollfilms (6x12: 6 Frames je Rollfilm, 6x9: 8 Frames je Rollfilm, 6x7: 10 Frames je Rollfilm)
      • Angebot und Verfügbarkeit von Rollfilm ist insgesamt besser
      • Verstellungen: alles was die jeweilige Kamera-Objektivkombination so hergibt: shiften links/rechts/hoch, verschwenken oben/unten/links/rechts
      • 6x12 Format = 56x112mm = 2:1 Panorama