Kodak Tri-X in X-Tol Stamm

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    • Kodak Tri-X in X-Tol Stamm

      Hallo,

      hat schon wer den Kodak Tri-X in der unverdünnten Stammlösung des X-Tol entwickelt ?

      Aktuell verwende ich den Tri-X nur für Mittelformat, beim KB scheue ich mich ein wenig wegen dem sehr ausgeprägten Korn.

      Eine Verwendung in der Stammlösung würde dem ja entgegenwirken, oder ist das nicht empfehlenswert ?

      Vielleicht das schon jemand probiert und kann die Erfahrung damit mitteilen. Ich verwende sonst Xtol in der 1:1 Verdünnung.

      danke, Toni.
    • Toni,
      Jörg Bergs, der einiges über Xtol veröffentlicht hat, schreibt, dass die Unterschiede in der Körnigkeit bei den Verdünnungen eher "Nuancen" sind, die bei Vergrößerungen jenseits 24x30 cm sichtbar werden. Das deckt sich grundsätzlich auch mit meinen Erfahrungen. Ich wähle die passende Xtol-Verdünnung meist unter pragmatischen Gesichtspunkten (notwendiges Entwicklervolumen, Entwicklungsdauer). Wenn du in der ISO-400-Klasse deutlich feineres Korn willst, musst du zum Tmax 400 greifen...
      Jochen
    • danke euch ... nein ich schwanke immer aber grundsätzlich mage ich das Korn eh gerne, die "glatten" feinkörnigen Filme sind nicht mehr so meines - aber "Korn" ist nicht gleich "Korn".

      Es gibt so viele tolle Bildbeispiele mit Tri-X im Netz !

      Bei MF verwende ich eh schon länger den Tri-X - aber hier ist ja das Korn aufgrund der Negativgröße nicht vo so großer Bedeutung.
    • Hallo, der Kodak Tmax 400 ist keinesfalls so glatt wie die 100-ISO-Variante. Ich hatte da mal Testbilder (selbes Motiv, selbes Licht) angefertigt und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass er in D76 (und daher sicher auch in Xtol) genau so ausschaut wie der alte Agfa APX 100. Das Korn ist ungefähr gleich. Daher nutze ich bei Kleinbild in S/W nur noch den Tmax 400. Es gibt hie keinen Nachteil gegenüber einem "klassischen 100er", sondern nur Vorteile (höhere Empfindlichkeit, höherer Dynamikumfang). Den 100er Tmax hingegen nutze ich nicht (zu "glatt").

      Dass es sich bei der Verwendung unterschiedlicher Verdünnungen tatsächlich nur um "Nuancen" im Unterschied handelt, kann ich bestätigen. Hier wird leider viel zu euphorisch berichtet. Filme und Entwickler kann man visuell nur dann gegenüberstellen, wenn man das selbe Motiv im selben Licht (!) fotografiert hat. Ansonsten bringen einem diese ganzen Beispielbilder nicht viel, um unterscheiden zu können.