Paper la bapp App -Paper Lab- Belichtung von Digital Photos auf SW Fotopapier

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    • christian hoeh schrieb:

      Es soll wohl auch einen kleinen Spezial Vergrößerer für Smartphones geben wo das Smartphone eingelegt werden kann und dann wie bei einem Normalen Vergrößerer vergrössert werden kann.
      Ich habe den kleinen Vergrößerer aber leider nicht mehr gefunden.
      Der Hersteller war wohl die Firma fojo.me. Leider habe ich nichts mehr im worldwildeweb gefunden, vielleicht gibt es die Firma auch gar nicht mehr.
      infinitepowersolutions.com/fojo/

      Fojo ist richtig, ob es das Gerät noch zu kaufen gibt weiß ich nicht, ich jedenfalls finde den Schalenständer (gab es von Kaiser auch mal in groß) interessanter als die Möglichkeit mit dem Smartphone in zeifelhafter Qualität Fotopapier zu belichten.
      Nur in der lebendigen Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Ansichten bleiben die eigenen lebendig.
    • Es ist doch so: Da kaufen sich die Leute Kameraausrüstungen für tausende von Euro, diskutieren über Abbildungsleistungen von Objektiven, kaufen sich teueren Film (bei Analog), teuere Scanner, quetschen jedes Quentchen an Grautönen, Schärfe und Farbnuance heraus und bringen dann das Ergebnis derart verlustbehaftet aufs Papier? Nicht im Ernst, oder?

      Um Bilder wirklich gut von Digital auf Papier zu bringen, sind trotz verschiedener Möglichkeiten schon ein paar Tausender Investition nötig. Alles andere ist Gemurkse.
      Ich habe die letzten 3 Jahre interessehalber einen Großteil meines Hobbys diesem Bereich gewidmet und kenne mittleweile sowohl die Verfahren als auch die Hürden.
      Von einem Standard-LCD ein Bild zu Papier zu bringen, ist eine echte Herausforderung.
      Auch wenn es in Zukunft möglich sein wird, mit dem sündhaft teueren 4K-Smartphone ein Albumbildchen auf Papier zu belichten, hört der Spaß auf, wenn es um "richtige" Formate jenseits A4 oder auch um Farbe geht.
      Klar kann sich immer ein Markt für das eine oder andere zweifelhafte Produkt entwickeln, aber so richtig "gut" empfinde ich das derzeit nicht.

      Für mich jedenfalls ist das Ausbelichten von Digitalbildern noch keine Sache für den Amateurfotografen oder Hobbylaboranten.
      Das kommerzielle Produkt schwirrt immer noch irgendwo im Kopf herum, aber momentan ist das ganze noch vielzu teuer.

      Gruß

      Joachim
      (der am Wochenende mal wieder Digitalbilder auf RA-4 "gelasert" hat)

      Laserbelichten_Web.jpg
    • Hallo alle miteinander,

      habe meine Duka jetzt eingerichtet und auch schon ein wenig drin gearbeitet.
      Leider habe ich bezüglich der Kontaktkopie per Smartphone genau so wie Uwe leider keine Erfolge erzielen können.

      Danke an alle die hier so fleissig Kommentare abgegeben haben und versucht haben eine Lösung zu finden.

      Ich habe variables Fotopapier von Foma benutzt und genau wie Uwe leider auch nur ein unscharfes Bild hin bekommen.
      Leider leuchtet das Tablett/Smartphone Display so stark das das Fotopapier zu stark belichtet wird.

      Das nächste Problem besteht darin das das Display immer noch ein wenig leuchtet wodurch das Papier schon vor belichtet wird.

      Wirklich sehr schade.

      Ulrike Mayrhuber hat bei Ihrem Projekt einen kleinen Vergrößerer für Smartphones genutzt.
      Ich habe auch versucht so etwas irgendwo aufzutreiben, habe aber bisher leider noch keinen Erfolg gehabt.
      Werde wohl mal Ulrike Mayrhuber anschreiben vielleicht kann sie mir noch ein paar Hinweise und Tipps geben.

      Für mich reicht ein Abzug bis maximal 13/18cm um ein paar Digitale Dateien selber auf Fotopapier abzuziehen.
      Sollte das alles mit SW selbst auf Fotopapier abziehen nicht funktionieren dann werde ich die Dateien halt im Labor aus belichten lassen,
      was ich aber eigentlich vermeiden möchte.

      Die Idee mit dem Vergrößerer werde ich demnächst auch einmal ausprobieren.
      Mal sehen ob ich das Smartphone irgendwie in meinen Agfa Varioscop 60 eingebaut bekomme.

      Als Fotopapier werde ich dann mal Festgradationspapier in der Stufe (3) Normal ausprobieren.

      Das Foma Papier scheint sehr Lichtempfindlich zu sein und mit wenig Licht aus zukommen,
      was mich da auch ein wenig hoffnungsvoll macht.
      Work by Tetenal gibt es ja leider nicht mehr.

      Mit dem Agfa Variomat reicht bei der 150W Opal Glaslampe bereits die Stufe 2.
      Bei dem gutem alten Agfa Borvira Speed / Work by Tetenal (Gradation 3 Normal)
      brauchte ich die Stufe 3.
      "Gut Licht"

      Für alle Fotografen und Fotografinnen

      ( Auch für die Digitalis unter uns ) :)
    • > Ulrike Mayrhuber hat bei Ihrem Projekt einen kleinen Vergrößerer für Smartphones genutzt.
      Ich habe auch versucht so etwas irgendwo aufzutreiben, habe aber bisher leider noch keinen Erfolg gehabt.

      Du kannst einen Mittelformatvergrößerer nehmen und das Smartphone statt der Bildbühne hineinlegen. Du bekommst zwar nicht das volle Format, aber zum erst einmal probieren reicht das.

      Ich befürchte, das Smartphone ist viel zu lichtschwach und du belichtest ewig.

      Für solche Experimente empfehle ich einen Opemus, so was gibt es fast für umsonst.
    • Erste Ergebnisse meines LCD-Belichterkopfes.

      Auf Schwarzweisspapier (älteres AGFA MCP).
      Format A4 und Detailausschnitt

      Scan-190405-0013_web2.JPG

      Scan-190405-0016_web.jpg

      Und ein Versuch in Farbe ebenfalls A4.
      Leider hatte das Vergrößerungsobjektiv einen zu kleinen Bildkreis, daher die starke Vignettierung.
      Im Detail sieht man schön, dass die Farbpixel des LCD nebeneinander liegen.

      Scan-190405-0029_web2.JPG

      Scan-190328-0004_detail_web.jpg


      Und der LCD-Belichterkopf als Aufsatz für einen Durst M805.
      Das Bild wird beim Belichten natürlich invertiert.

      Belichterkopf0001_web.jpg

      Bei der eingebauten LED-Lichtquelle habe ich mich allerdings verhauen, was die tatsächliche Lichtausbeute betrifft.
      So muss ich momentan mit Zeiten von 1 Minute bei Blende 8-11 klarkommen, weil das Farbpapier so unempfindlich im roten Bereich ist.
      Schwarzweiss geht schneller. Da liege ich um 30 Sekunden.

      Alles in allem sehr vielversprechend, aber längst noch nicht serienreif.
      Die Farb- oder Kontrasteinstellung habe ich bei den Versuchen nicht aufs Letzte eingestellt und auch altes Fotopapier benutzt.
      Momentan geht es mir um die Auflösung und um die LED-Beleuchtung. Außerdem bastle ich an einer Software zur Bedienung.
      Die LCD-Einheit benötigt 4k-HDMI, also nix mit Smartphone-Äpp.

      Gruß

      Joachim