Vertikale Streifen auf Farbdiaplanfilm (9x12) vom Fachlabor

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    • Vertikale Streifen auf Farbdiaplanfilm (9x12) vom Fachlabor

      Guten Abend,

      ich habe einen 9x12 Farbdiaplanfilm (Kodak E 100 G) bei einem nahmhaften Fotolabor in Süddeutschland entwickeln und anschließend in einem Fotolabor in meiner Nähe scannen lassen.

      Die vertikalen Streifen kommen nicht vom Scan sondern sind leider schon auf dem Film mit der Lupe zu erkennen.

      Ich habe hier zwei Bildausschnitte angehängt um die Problematik zu verdeutlichen.

      Was mich ebenfalls stört sind die Streifen um Leuchtkörper .

      Hat jemand eine Erklärung dafür ?

      Seht einfach selbst.

      Viele Grüße
      Stefan
      Dateien
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    • Du hast den Schwarzpunkt sehr weit ins Dunkelgrau verschoben, die Streifen sind nur im Rauschen bzw. wären weniger deutlich, wenn das Schwarz tatsächlich Schwarz wäre. Einfacher ausgedrückt: Der Film ist ggf. unterbelichtet.
      Wissenschaftlichkeit: Das heißt zu wissen, was man weiß und was man nicht weiß. Unwissenschaftlich ist alles totale Wissen, als ob man im Ganzen Bescheid wüsste. (Karl Jaspers)
    • Stefan Frankenhold schrieb:

      Da ich den normalen Entwicklungspreis bezahlt habe, gehe ich von normaler Standardentwicklung aus.

      Das Schwarz ist meine ich vom Scan, obwohl ich auch hier gesagte habe, bitte ohne Bearbeitung.
      "ohne Bearbeitung" ist sicherlich gut gemeint, aber dann musst du das Bild anschließend auch selbst bearbeiten, denn ohne Bearbeitung geht bei einem Scan gar nix! Entweder eine automatische durch die Scannersoftware oder eben manuell durch den Bediener. Gerade Nachtaufnahmen sind kritisch, weil sie viel mehr Schwarz enthalten als eine Durchschnittsaufnahme. Woher soll die Software wissen, dass es sich um eine Nachtaufnahme handelt? Sie wird versuchen, die durchschnittliche Helligkeit auf mittleres Grau anzuheben. Dadurch entsteht in den schwarzen Bildpartien Rauschen. Da du das Positiv auf dem Leuchttisch liegen hast, kannst du in deiner Bildbearbeitung den Schwarzpunkt so setzen, dass es der Originalaufnahme entspricht. Dann wird auch das Rauschen deutlich gemildert bzw. ganz weg sein.

      Deine vertikalen Streifen sehen für mich eher nach Scan-Artefakten aus. Ich hab gelesen, dass du dir sicher bist, dass du sie auf auch auf dem Dia siehst.. aber wenn man Artefakte sieht, die so schön parallel ausgerichtet und schnurgerade sind wie in deinem Beispiel, dann ist es unwahrscheinlich, dass das irgendwoher aus der Entwicklung kommt. Typische Entwicklungsfehler zeichnen sich dadurch aus, dass sie gerade nicht regelmäßig sind.
    • Stefan Frankenhold schrieb:

      Der Film war neu...
      Na "neu" kann hier ja nur relativ sein. Der wurde ja, 2012 glaube ich, beendet. Gab's zu dem Zeitpunkt eigentlich noch 9x12 oder war der noch früher ausgegangen?

      Stefan Frankenhold schrieb:

      ...und kühl gelagert.
      Kühl klingt nicht gut. Tiefgefroren wäre besser. Dia vergammelt ja ziemlich schnell. Selbst bei Neukauf haben sie in der Regel nur eine kleine Restlaufzeit. Sie tief zu frieren sollte aber einiges verlängern.

      Die Streifen sehen sooo digital aus; aber wenn man sie schon auf dem Leuchttisch sieht. Im Zweifelsfall würd' ich beim namhaften Fotolabor in Süddeutschland nachfragen. Die Leute kennen sich sicher aus :)
    • Stefan Frankenhold schrieb:

      Das Objektiv ist von um 1920. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

      Der Film war neu und frisch aus der gekühlten Verpackung.
      Eine unvergütete hundert Jahre alte Optik, kein Wunder, dass du Überstrahlungen bei direkten Lichtquellen hast!

      Ektachrome in 9x12 "neu und frisch"? Dann sag doch mal, was da für ein MHD-Datum auf der Packung steht. Rein gefühlsmäßig würde ich sagen, dass Ektachrome in diesem Format seit 15 Jahren nicht mehr hergestellt wird, aber vielleicht täusche ich mich ja...

      "gekühlte Verpackung": Anpassungzeit der Packung an die Umgebungstemperatur beachtet? Film bei Raumtemperatur aus einer kühlschrankkalten Packung nehmen ist nicht gut.
    • Stefan Frankenhold schrieb:

      PS Holger: Wir kennen uns noch vom Hobbyphoto-Forum ;)
      Na sicher ^^ .
      Da hattest Du auch schon nach 9x12 Diamaterial gefragt.
      Daraus resultierte dann auch meine Frage denn 9x12 als Dia muß uralt sein oder Du hast aktuelles Material geschnitten (oder schneiden lassen).

      Kannst Du ein Digibild von den Positiven einstellen? Also was von der Leuchtplatte oder auf ein Smartphone/Tablet gelegt und mit bspw. der Lightbox - App durchleuchtet.
      Da bekommt man eher einen Eindruck als vom Scan (der wie auch immer vielleicht doch schon bearbeitet wurde...).

      Mal was anderes - hattest Du ähnliche Motivsituationen schonmal mit SW-Film mit genau der Objektiv/Kamerakombination gemacht?

      VG
      Holger

      P.S. letztes Silvester hatte ich die 9x12 auch mit draußen gehabt und mich mit den Zeiten (jaja, der Herr Schwarzschild... :whistling: ) gnadenlos vertan...