Welchen Filmscanner???

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    • Welchen Filmscanner???

      Nachdem ich auf dem Gebiet des Filmscanners ein absoluter Neuling bin, möchte ich euch fragen welchen Scanner ihr mir empfehlen würdet.
      Derzeit könnte ich einen Minolta Dimage Scan Elite 5400 um €450 bekommen.
      Da entstehen mir natürlich etliche Fragen.
      Ist der Preis gerecht? Einschübe für gerahmte Dias und Filmstreifen sowie Kabel sind natürlich dabei.
      Wo ist das Gerät leistungsmäßig einzuordnen?
      Wie ist das Handling damit?
      Braucht es dazu schon Erfahrung auf dem Gebiet oder auf was muss ich sonst aufpassen bzw. wert legen?
      Fragen über Fragen.....
      Für eure Hilfe wäre ich sehr dankbar.
      lg,
      Martin
    • Das Gerät ist 2003 erschienen!!! Zunächst würde ich mir die Frage stellen ob das mit meiner aktuellen Rechnerausstattung / Betriebssystemversion noch läuft und es aktuelle Treiber gibt. 450€ halte ich für deutlich überteuert.Für das gleiche Geld bekommst du einen neuen ProScan 10T mit Silverfast, der 2014 vorgestellt wurde.
    • Hallo, ich habe den Vorgänger: Dimage Scan Elite II und bin sehr zufrieden mit dem Gerät.

      Zum Preis: Eher teuer würde ich sagen.

      Leistungsmäßig bietet der Vorgänger 2820dpi Auflösung und echte 2600-2700 kommen an. Viel mehr würde ich mir von dem Nachfolger auch nicht erwarten.

      Allerdings ist die Auflösung auch nicht alles und ich bin mit meinen Scans, wie gesagt, zufrieden. Du bekommst 10 MPix Dateien, wobei ich meistens auf halber Auflösung scanne, nur bei Bedarf auf voller.

      Ich würde vielleicht noch etwas auf ein besseres Angebot warten: Evtl. den Nachfolger Scan Elite 5400 II für einen ähnlichen Preis oder nach was anderem Ausschau halten.

      Für weniger als 300€ würde ich es mir überlegen.
    • Martin Czermak schrieb:

      Braucht es dazu schon Erfahrung auf dem Gebiet oder auf was muss ich sonst aufpassen bzw. wert legen?

      Fragen über Fragen.....
      Für eure Hilfe wäre ich sehr dankbar.
      Hallo
      Über den Preis und das Gerät kann ich dir nichts sagen, da ich sie nicht kenne.
      Aber ohne Erfahrung und arbeiten am Workflow, wird es nicht gehen.
      Einfach durchscannen und dann die Bilder in guter Qualität haben, das funktioniert leider nicht.

      Je nachdem, wie alt die Scanvorlagen sind, hat die Zeit zugeschlagen und die Farben sind verfälscht. Die zu korrigieren, bedeutet Aufwand.
      Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen, dass ich die ersten 500 Dias nochmal gescannt habe, weil erst dann der Lernprozess einigermaßen abgeschlossen war.
      Eine recht gute Beschreibung habe ich hier gefunden:
      fotografische.de/bildbearbeitung/negative-scannen/
      Hier ist auch beschrieben, warum man zuerst einen Rohscan mit allen Informationen machen und ihn dann erst bearbeiten soll:
      analoge-fotografie.net/scannen/farbkorrektur-kontrast/

      Ich mach das so: Mit Vuescan scanne ich die Bilder als Rohscan ins Tiff Format und bearbeite sie dann im Jpg. Format. Weiterbearbeiten tue ich sie im Photoshop Elements.
      Gruss Reinhard.
    • Aus meiner Erfahrung ist es sinnvoll sich vor dem Kauf noch ein paar unbequeme Fragen zu stellen.
      Wofür genau brauche ich den Scanner und was werde ich später mit den gescannten Bildern anfangen wollen?

      Coolscan, Reflecta und Co. führen bei mir seit Jahren ein Schattendasein jenseits des eigentlichen Fotografiehobbys.
      Digitale Archivierung, hochauflösende Bildbearbeitung, "workflows" - alles zwar möglich aber man muss ich darüber
      klar werden daß das letztendlich zu einer Kannibalisierung des ursprünglichen filmbasierten Bildes führt.
      Im Bereich Dia z.B. ein eindeutiges downgrade da uns bei aller guten scan- und Rechentechnik eben immernoch
      projektionsäquivalente Wiedergabegeräte fehlen.

      Neue Scanner, im Sinne von auf die aktuellen Betriebssysteme und Arbeitsabläufe abgestimmt gibt es nicht mehr.
      Die Freude am Gerät steht und fällt also vor Allem mit dem vorhandenen System, in das es sich einfügen muss.

      Ich würde daher zunächst mit einem preiswerteren Scanner, z.B. Epson, starten und damit ausprobieren wie weit
      die Leidenschaft für die Scannerei wirklich geht. Für mal ein paar Bilder scannen, bearbeiten und hier zeigen braucht
      es keine 5400dpi.
      Selbst wenn eine solche Auflösung gefragt ist gibt es auch in dieser Klasse bessere und preiswertere Geräte.
      In Wirklichkeit passiert die ganze Zeit gar nichts - Jim Rakete 2007

      Bilder
    • Noch ein Link Tipp: filmscanner.info/FilmscannerTestberichte.html

      Ist es der 5400 oder 5400 II ?
      Ich habe mir 2005 den 5400 II gekauft und der hat damals ca. 650€ gekostet.

      Aktuelle Treiber gibt es keine mehr, da Konica-Minolta sich aus dem Geschäft zurückgezogen hat.
      Ich habe daher zwei Lösungen (für den Mac)
      1. Vuescan und Standardtreiber -> klappt gut unter macOS Sierra 10.12.6
      2. WinXP in Virtuelle Maschine mit Oracle Virtual Box (kostenlos) und original Minolta Software -> Klappt auch gut.
      Mein 5400 II war vor vier Jahren mal zur Reparatur, da der Schlitten nicht mehr richtig eingezogen wurde. Da Minolta nichts mehr macht, wird das von einem Elektronikdienstleister erledigt, RTC Solutions in Bremen. Hat mich knapp 260€ gekostet.

      Persönlich halte ich 450€ für ein Gerät dieses alters für etwas "gewagt". Für das Geld bekommt man auch aktuelle Neugeräte.

      Just my 2 cents

      Gruß
      Andreas
    • Hallo Martin,

      ich verwende auch den Minolta DImage Scan Elite 5400. Meiner war allerdings ein absolutes Schnäppchen.
      Ich kenne aber auch Preise in der von dir genannten Größenordnung, wenn denn mal einer angeboten wird - würde aber auch nicht soviel zahlen.

      Die Filmscanner.info-Seite würde ich mit Vorsicht genießen - außer für Nikon und SIlverfast gibt es da kaum gute Kritiken. (just my 2 Cents)

      Was allerdings dort richtig beschrieben ist: Der Scan Elite 5400 ist schnarchlangsam und laut. Ich scanne meine Filme meistens mit der 5400 dpi Einstellung, was allerdings ca. 200 MB-große TIFF-Dateien erzeugt. Die 2700 dpi sind nicht wesentlich schlechter - je nach Motiv merkt man schon einen Unterschied.

      Mein Scanner funktionierte mit Vuescan unter Win 10 Pro 64bit sofort ohne Probleme.
      Mit ein wenig Gebastel und einer modifizierten .inf-Datei funktioniert auch die originale Software DImage Scan von Minolta auf dieser Maschine.
      Die originale Software liefert für mich bessere (gefälligere) Ergebnisse.

      Wenn du noch Fragen hast - gerne!

      Beste Grüße
      Uli
      Minolta MC/MD (und ein wenig Canon EF)
    • Ulrich Flinkow schrieb:



      (...)
      Was allerdings dort richtig beschrieben ist: Der Scan Elite 5400 ist schnarchlangsam und laut. Ich scanne meine Filme meistens mit der 5400 dpi Einstellung, was allerdings ca. 200 MB-große TIFF-Dateien erzeugt. Die 2700 dpi sind nicht wesentlich schlechter - je nach Motiv merkt man schon einen Unterschied.

      (...)
      Hallo Uli,
      Das driftet jetzt etwas ab, aber was machst du mit den Scans? Ich habe früher auch immer Tiffs mit hoher Auflösung und mehrfach Scan gemacht. Entsprechend hat das Scannen gedauert. Irgendwann bin ich dann auf jpg und 2700 dpi umgestiegen. Für's WEB und den ein oder anderen Print bis 13x18 hat das bis jetzt immer gereicht. Dafür spart es Zeit und Speicherplatz.

      Gruß
      Andreas
    • Hallo Andreas,

      ich speichere die Scans nach der Bearbeitung in LR (Beschnitt, Ausrichtung, geringfügige Anpassungen Kontrast, Tiefen/Lichter usw. als .jpg genau wie meine digitalen Bilder in der maximalen .jpg-Qualität. Der Unterschied beim Scannen mit 2700 oder 5400 dpi macht bei dem Scanner zeitlich nicht den großen Unterschied, aber ich hefte die Dias und Negative danach nur noch ab und bin nach dem Scan nur noch digital unterwegs. Deshalb habe ich mir gedacht, die maximale Scantiefe und Größe (wenn auch .jpg) bietet die größtmögliche Vielfalt an Möglichkeiten. Meistens sehe ich mir die Fotos am PC oder 4K-Fernseher an oder "veröffentliche" sie im Netz/Homepage. Dafür bräuchte ich die 5400 dpi nicht...

      Ich fotografiere aber ca. 20-30 Filme im Jahr, so dass sich der Aufwand und der benötigte Speicherplatz in Grenzen hält.

      Beste Grüße
      Uli
      Minolta MC/MD (und ein wenig Canon EF)
    • Ich habe lange einen Minolta Dimage Dual III benutzt und war sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Man musste jedoch das Teil und vor allem die Software zu handeln wissen.
      Später habe ich für Mittelformatnegative einen Epson Fachbett dazu gekauft. Aufgrund des hohen Scanaufwands und dem permanenten Kampf gegen Staub & Co, habe ich meine Scans dann jedoch auf den Minolta beschränkt.

      Großtes Problem war für mich tatsächlich die alte Software unter aktuellen Betriebssystemen ans Laufen zu bekommen. Ich habe mir dann auch Software eines Drittanbieters (sorry Name vergessen) gekauft. Die Qualität der Scans war aber damit sehr schlecht. Ich habe den Dual III dann an einem alten Windows 98 Laptop verwendet. Spaß hat es nicht gemacht.

      Heute spare ich mir das und schicke die Filme zu "Mein Film Lab" und freu mich immer, wenn ich top Scans zurück bekomme. Ich finde man sollte sich gut überlegen, ob sich die Anschaffung eines (teuren) Scanners lohnt - insbesondere bei Kompatiblität der Software und der Qualität.
    • Hallo
      Ja, der Staub, die Krux bei jedem Scan auf Mittelformat.
      Auch ich kämpfe damit.
      Für Mittelformat habe ich mir einen Epson V850 gekauft. Aber mit den verd.. Friemeleinzügen für Rollfilm bin ich nie zu Rande gekommen: Bis der Film dort drin ist, ist er mitunter geknickt und vertappt.
      Ich habe daher das Negativ zwischen 2 Glasplatten gelegt (Die obere Anti Newton Glas) und den Focuspunkt gesucht. Das dauerte zwar seine Zeit, aber der Zeitaufwand ist nur einmal da.
      Frei nach dieser Anleitung:
      analoge-fotografie.net/scannen…dwich-aus-zwei-Glastrgern
      Als ich die genaue Höhe hatte,habe ich mir am Drehbank 4 Kunststoffrondellen abgestochen, die als Distanzhalter zwischen der unteren Glasscheibe und der Auflage dienen.
      Da die Glasscheiben randlos sind, lassen sie sich einwandfrei reinigen.Ebenso die Auflageplatte und die Durchleuchteinheit.
      Ausflecken muss ich zwar noch immer, aber der Aufwand hält sich in Grenzen.

      Gruss Reinhard