Was bedeutet „Nachführmessung“?

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    • Hallo Carsten,

      Nachführmessung hat man an Kameras, die zwar über einen eingebauten Belichtungsmesser aber keine Automatik verfügen, oder bei Kameras, die man auf "M" wie manuell stellen kann.

      Man verstellt so lange Zeit und/oder Blende, bis die BeLi-Nadel mit einer "Peilmarke" übereinstimmt, führt Zeit und/oder Blende also nach.


      Gruß

      Volker
      Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
    • Ich hatte eine "echte" Nachführmessung an einer Filmkamera.

      Dabei wird der eine Zeiger vom Messgerät beeinflusst. Der andere wird durch die Blendeneinstellung beeinflusst. Man führt den Zeiger solange dem Messzeiger nach, bis sie übereinander liegen.

      Sehr ähnlich ist eine Kamera, bei der man den Zeiger auf eine bestimmte feste Markierung führen muss (Beispiele: Praktica LTL, Pentax K1000). Bei moderneren Kameras wurde der Zeiger oft durch Leuchtdioden ersetzt. (Beispiel: Praktica BMS)

      Bei dieser Art der Nachführmessung wird der Blendenvergleich bereits von der Elektronik durchgeführt.

      Vergleiche auch: Fotolehrgang fotolehrgang.de/3_6_ergaenzung.htm


      Tom Striewitsch schrieb:

      Die in den Kameras eingebauten Belichtungsmesser zeigen nämlich bei manueller Belichtungseinstellung das Messergebnis oft nicht direkt an. Vielmehr wird es in Form der Abweichung von den zurzeit gerade eingestellten Werten für Zeit und Blende angezeigt.
      Der Fotograf kann dann in der Folge diese Werte so lange ändern, bis ihm der Belichtungsmesser "grünes Licht" gibt.