Dunco II 67 Negativformat

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    • Dunco II 67 Negativformat

      Hallo liebe Leute, ich wende mich an die von Ruch, die auch einen DUNCO II 6x6 oder größer besitzen.
      Ich habe gestern zum ersten Mal mal alte 6x6 Negative vergrößert und erstaunt festgestellt dass, obwohl die Maskierung in der 6x6-Bühne das ganze Negativ exakt, inklusive eines kleinen Extrarandes zeigt, ich diesen schwarzen Extrarand nicht auf das Papier bekommen habe. Ich habe ein W.A. Componon 5.6/60 mittels der längeren Tubus-Objektivplatine verwendet (es war aber kein Unterschied zur normalen Objektivplatine festzustellen). Lt. der Dokumentation von Schneider-Kreuznach ist das für das Negativformat 6x6 gedacht… Ist das nun richtig so oder muss ich zwingend ein 80mm Objektiv verwenden um das ganze Negativ auszuleuchten?

      Vielen Dank,

      Rolf
      Rolf Schmolling – Hamburg

      rlfsoso.tumblr.com/

      Kleinbild (Nikon F2 SB) – Mittelformat (Zenza Bronica ETRSi (645) – Mamiya RB 67 Pro S) – Großformat (Toyo View 45 C – Sinar F1 – Intrepid Field Camera (4x5); Proxima 4x5 3D printed Field Camera

      Dunkelkammer mit Liesegang Rajah V (4x5), DIY Umbau auf LED mit Ilford Filtern (unter der Linse) in Betrieb und DUNCO 67VC
    • …ich muß mal blöd nachfragen, Rolf:

      Wenn Du den Film in die Bildbühne legst, siehst Du, wenn Du dann dieses Konstrukt in der Hand (!) hältst, den unbelichteten Teil des Filmes um das zu Vergrößernde Bild drumrum frei auf dem Glas.

      Diesen Teil möchtest Du dann als schwarzen Rand um Dein Bild herum zusammen aufs Papier mit hineinkopieren.

      Wenn Du nun das Ganze in den Vergrößerer einschiebst, solltest Du dann auf dem Brett drunter eben dieses Bild sehen. Wenn dies nicht der Fall ist, haben die Kollegen recht, und Dein 60er leuchtet eben nicht ganz den gewünschten Negativbereich aus.

      Ist das so gemeint?
      Gruß aus Köln
      Michael
    • Hallo Michael und die anderen,

      also: ja ich will das ganze, unvignettierte Negativ zusammen mit einem schwarzen Rand aufs Papier vergrößern. Geht ohne Probleme mit meinem WA Componon 4/40 und spezieller Negativbühne für 135 film, die etwas mehr Platz lässt (BuBiRand35).

      Mit meiner 6x6 Negativbühne (BuBi66) scheint das aber nicht zu gehen, obwohl ich den Filmrand, der dann schwarz zu sehen wäre, außerhalb der Maske sehen kann (in der Hand gehalten). Ich habe mal probeweise ein 80er Rodagon (mit Kittschaden) ausprobiert und kann zwar den oberen und unteren unbelichteten Negativrand sehen (und vergrößern), nicht aber rechts und links, da fehlt etwas, das Bild wird beschnitten.

      Ich benutze aktuell die 67er Mischbox und die 6x6er Negativbühne und frage mich was daran vielleicht DUNCO-spezifisch nicht zusammen passt. Das WA Componon 5.6/60 ist offiziell für 6x6 ausgelegt (so wie das oben angesprochene WA 4/40 für 135 film). Ich frage mich, ob die 6x6er Mischbox (mit einem anderen Kondensor für 6x6) besser wäre

      Meine 6x7 Negativbühne (BuBi67) ist aktuell noch überholungsbedürftig (bewegliche Masken kaputt und das Glas muss gereinigt und wieder befestigt werden), darum habe ich die noch nicht ausprobieren können (arbeit, familie…).
      Ich frage mich auch, ob es eine spezielle 6x6 Negtivbühne von Dunco gibt, die eben genau das bietet und deshalb vor allem andere, die auch einen Dunco II 6x6 oder 6x7 verwenden, ansprechen wollen. Habe ich aber bisher auf der Duncoseite nicht entdecken können.


      Wenn ich wieder Zeit habe, fummele ich mich mal durch die diversen Kombinationen durch (6x6 Mischbox und 60 oder 80mm, 67 mischbox und 60 oder 80mm und 6x7 Negativbühne).

      Gruß aus Hamburg,

      Rolf
      Rolf Schmolling – Hamburg

      rlfsoso.tumblr.com/

      Kleinbild (Nikon F2 SB) – Mittelformat (Zenza Bronica ETRSi (645) – Mamiya RB 67 Pro S) – Großformat (Toyo View 45 C – Sinar F1 – Intrepid Field Camera (4x5); Proxima 4x5 3D printed Field Camera

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    • Die 6x7-Mischbox wird nicht das Problem sein, sonst könnte man damit kein 6x7 vergrößern.

      Denkbar ist, dass der Tubus der Objektivplatine zu mechanischer Vignettierung führt. Laut Dunco ist er für Brennweite länger 75mm gedacht. Wenn du allerdings schreibst, dass es auf der flachen Platine genauso aussieht, würde das gegen diese Theorie sprechen.

      Ich besitze zwar kein 60er WA Componon aber ein WA Rodagon 60mm und werde im Laufe des Tages mal versuchen, das Problem mit meinem Dunco nachzuvollziehen. Ansonsten bliebe noch eine Anfrage bei Dunco, die Firma existiert ja meines Wissens noch.
    • Bei meinem Dunco CVC 67-II, Glasbühne 6x7, zeigt sich folgendes Verhalten (Negativgröße auf dem Grundbrett ca. 30x30 cm):

      Wie oben schon vermutet, vignettiert die 80er-Platine (Tubus) mit dem 60er WA Rodagon. Die Bildecken bei 6x6 werden vom Tubus angeschnitten. Bei den Rändern haben ich den Eindruck, dass alles, was ich vom 6x6-Negativ bei gerader Durchsicht der Bildbühne sehe, auch auf dem Grundbrett erscheint. Dazu ist allerdings zu sagen, dass ich bei der visuellen Kontrolle mit der Negativbühne ober- und unterhalb sowieso nur oben ODER unten (je nach Position des Filmstreifens innerhalb des Spiels der Filmführung) einen winzigen Streifen (ca 1 mm) sehen kann. Den umlaufenden Streifen, den du bei deiner 6x6-Bühne beschreibst, sehe ich nicht. Die Bühne lässt dem Ausschnitt also ziemlich genau die genormate Negativhöhe für Mittelformat (56mm IIRC). Rechts und links ist fast der komplette Steg bis zum nächsten Negativ zu sehen. Mit einem umlaufenden schwarzen Rand kann demnach NICHT vergrößert werden.

      Mit dem 60er Rodagon WA und der 50er-Platine gibt es wie erwartet keine Vignettierung. Ich habe für meinen Versuch die flache Platine mit der leichten Erhebung nach unten eingesetzt. Ansonsten zeigt sich dasselbe Verhalten wie oben. Ein Vergrößern mit umlaufendem schwarzen Rand ist nicht möglich, generell sollte die Arbeit aber mit einem 60er WA und der 50er-Platine möglich sein, evtl. gibt es gewisse Einschränkungen wegen des Balgenauszugs bei sehr kleinen Maßstäben, aber Kleinstvergrößerungen sind ja nicht das Ziel, wenn man ein WA-Objektiv einsetzt.

      Ich würde mal bei Dunco um Rat fragen. Es gibt ansonsten immer die Möglichkeit, einen schwarzen Rand nachträglich einzubelichten, wenn auch etwas umständlicher natürlich und ohne Randmarkierungen.
    • Jochen Schmitt schrieb:


      Mit dem 60er Rodagon WA und der 50er-Platine gibt es wie erwartet keine Vignettierung. Ich habe für meinen Versuch die flache Platine mit der leichten Erhebung nach unten eingesetzt. Ansonsten zeigt sich dasselbe Verhalten wie oben. Ein Vergrößern mit umlaufendem schwarzen Rand ist nicht möglich, generell sollte die Arbeit aber mit einem 60er WA und der 50er-Platine möglich sein, evtl. gibt es gewisse Einschränkungen wegen des Balgenauszugs bei sehr kleinen Maßstäben, aber Kleinstvergrößerungen sind ja nicht das Ziel, wenn man ein WA-Objektiv einsetzt.

      Ich würde mal bei Dunco um Rat fragen. Es gibt ansonsten immer die Möglichkeit, einen schwarzen Rand nachträglich einzubelichten, wenn auch etwas umständlicher natürlich und ohne Randmarkierungen.
      Bei meinem Kienzle hatte ich das auch, das WA kam auf die KB-Platine und alles war gut. Erst ab 75-80mm brauchts die längere Platine.
    • Hallo liebe Leute, vielen Dank für Euren Input und Hilfe. Es sieht tatsächlich danach aus, als ob die Bildbühne oben und unten nicht genug Platz für das komplette 6x6 oder 6x7 Negativ bietet, ganz zu schweigen von extras. (Da erinnert man sich doch gerne an den Magnifax IV, der 6,5x9 vergrösserte… aber lange weg).

      Die Plastikteile "aufzubohren" ist sicher nicht so das Problem, allerdings braucht man dann auch noch zwei extra 6x7 Maskenbänder, denn die haben eine extra Ausparung für Format größer als 6x6. Das Stahlteil, mit seinen gebogenen Enden ist da schon schwerer auszutauschen oder zu bearbeiten. Drüben auf FB hat einer (aus Großbrittanien) gemeint, dass man das mit Laser machen könne und das er mich mit einer Firma in Kontakt bringen würde, die für ihn Metallteile lasere (für die CHROMA 4x5, Kickstarter). Mal sehen. Ich mache mir vor allem Sorgen über die Kosten. Ggf. kommt das Negativ eben in meinen Liesegang Rajah IV und fertig! Der hat allerdings keine verstellbaren Maskenbänder.

      Falls jemand eine glaslose 6x7 Negativbühne über haben sollte… oder eine Standardbühne mit Glas…

      Mit besten Grüßen,

      Rolf Schmolling
      Rolf Schmolling – Hamburg

      rlfsoso.tumblr.com/

      Kleinbild (Nikon F2 SB) – Mittelformat (Zenza Bronica ETRSi (645) – Mamiya RB 67 Pro S) – Großformat (Toyo View 45 C – Sinar F1 – Intrepid Field Camera (4x5); Proxima 4x5 3D printed Field Camera

      Dunkelkammer mit Liesegang Rajah V (4x5), DIY Umbau auf LED mit Ilford Filtern (unter der Linse) in Betrieb und DUNCO 67VC
    • Rolf Schmolling schrieb:

      Drüben auf FB hat einer (aus Großbrittanien) gemeint, dass man das mit Laser machen könne und das er mich mit einer Firma in Kontakt bringen würde, die für ihn Metallteile lasere
      Kleinteile lasern zu lassen ist in der Zwischenzeit nicht mehr so teuer. Es haben sich einige Firmen etabliert, die sowas anbieten.

      z.B. laserteile4you.de/home.html
    • Erhard Slowik schrieb:

      Rolf Schmolling schrieb:

      Drüben auf FB hat einer (aus Großbrittanien) gemeint, dass man das mit Laser machen könne und das er mich mit einer Firma in Kontakt bringen würde, die für ihn Metallteile lasere
      Kleinteile lasern zu lassen ist in der Zwischenzeit nicht mehr so teuer. Es haben sich einige Firmen etabliert, die sowas anbieten.
      z.B. laserteile4you.de/home.html
      Vielen Dank, da kenne ich mich echt überhaupt nicht aus. Werde mal nachfragen, ob die in einem vorhandenen Teil ein Loch nachschneiden/verbreitern.

      Gruß Rolf
      Rolf Schmolling – Hamburg

      rlfsoso.tumblr.com/

      Kleinbild (Nikon F2 SB) – Mittelformat (Zenza Bronica ETRSi (645) – Mamiya RB 67 Pro S) – Großformat (Toyo View 45 C – Sinar F1 – Intrepid Field Camera (4x5); Proxima 4x5 3D printed Field Camera

      Dunkelkammer mit Liesegang Rajah V (4x5), DIY Umbau auf LED mit Ilford Filtern (unter der Linse) in Betrieb und DUNCO 67VC