Filmentwicklungsfehler?

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    • @Wolfgang Müller
      Das ist mir jetzt zu hoch Einerseits verstehe ich deine Rezeptur nicht und andererseits Fixer in den Entwickler - verstehe ich das richtig? Nie gehört...

      Ich gehe davon aus, dass lorrekt angesetzte Lösungen für den Entwickler und den Fixer in der Lage sind, einen Film "richtig" zu händeln. Bisher hat das jedenfalls bei mir immer ohne "Tricks" funktioniert. Ich fände es für den TO wichtiger, wenn er herausfinden würde woran es lag, bevor er mittels neuen Variablen vielleicht neue Probleme einfährt, um dann ganz den Überblick zu verlieren :)

      Nur meine Meinung, jeder darf eine andere haben...

      Toni
    • > blöde Frage, aber jetzt im Nachhinein hilft erneutes Fixieren nicht mehr oder?

      Nachfixieren kannst du, dass hatte ich auch geschrieben. Aber nicht zu lange damit warten, dann bleiben Spuren.

      Fix immer so konzentriert wie möglich ansetzen, also 1+4. Das verkürzt die Fixierzeit und verschiebt das lehmige Bleichgesicht in Richtung des gelösten Komplexes. Ich beobachte immer die Klärzeit und nehme auf jeden Fall das Doppelte, das Dreifache schadet auch nicht. Nur "ewig" sollte der Film nicht im Fix sein, weil dadurch die Schatten ausgefressen werden.
    • Toni Frank schrieb:

      @Wolfgang Müller
      Das ist mir jetzt zu hoch Einerseits verstehe ich deine Rezeptur nicht und andererseits Fixer in den Entwickler - verstehe ich das richtig? Nie gehört...

      Ich gehe davon aus, dass lorrekt angesetzte Lösungen für den Entwickler und den Fixer in der Lage sind, einen Film "richtig" zu händeln. Bisher hat das jedenfalls bei mir immer ohne "Tricks" funktioniert. Ich fände es für den TO wichtiger, wenn er herausfinden würde woran es lag, bevor er mittels neuen Variablen vielleicht neue Probleme einfährt, um dann ganz den Überblick zu verlieren :)

      Nur meine Meinung, jeder darf eine andere haben...

      Toni
      Sehe ich so wie Toni ... Ein handelsüblicher Schnellfixierer tut es natürlich und einem (relativen) Anfänger hilft man mit "Geheimrezepten" nicht, man schafft eher neue Fehlerquellen. Der Christopfer sollte sich natürlich fragen, woran die Unterfixierung bei ihm lag. Mangelnde Bewegung, nicht ausreichende Zeit, übermäßig ausgenutztes Fixierbad, falsche Verdünnung etc. denkbare Ursachen gibt es genug. Grundsätzlich ist aber das Fixieren eines Films keine Geheimwissenschaft.
    • Hallo Toni, hallo Jochen,

      man kann jeden SW-Film fixieren, indem man konzentrierten Fixierer am Ende der Entwicklungszeit direkt in die Entwicklerlösung kippt. Der Entwickler wird dadurch theoretisch zum Fixierentwickler. Praktisch sind die Konzentration an Schnellfixierer und dessen Reaktionsgeschwindigkeit aber so hoch, dass der Entwickler keine Chance mehr hat. Im Handumdrehen ist der Film fixiert, aber noch nicht ausgewaschen. Und weil ein fixierter Film nicht weiter entwickelt, bedarf es auch keines Stoppbades.

      Ich kann mich noch an Zeiten in den 1970er und 1980er Jahren erinnern, als ich Filme mit Hydrochinon gepushten Entwicklern in 4 Minuten entwickelt habe. Hier machten saure Stopp- und Fixierbäder Sinn, um die Entwicklung abrupt abzubrechen. Denn nach viereinhalb Minuten war der Film ruiniert.

      Meine beschriebene Vorgehensweise ist auch für Anfänger schneller und einfacher als die klassische Methode mit Entwickler, Stoppbad und Fixierer. Insbesondere für Tastversuche, um schnell herauszufinden, was die Ursache eines Problems ist, ist meine Methode Gold wert.

      Außerdem bin ich der Meinung, dass Christopher meine Beschreibung nachvollziehen kann.
    • Hallo Wolfgang

      Ich will ja deine Kompetenzen nicht in Frage stellen. Beim zweiten Durchlesen meine ich nun auch verstanden zu haben wie ich deine Angaben interpretieren muss: Also 10mm p r o 100ml Entwickler, o.k. Fixierentwickler ist mir schon auch ein Begriff.

      Ich fand es einfach suboptimal, wenn ein Problem auftritt, einfach die Methodik zu wechseln. Da will ich doch zuerst wissen, warum es auf die gefühlt fast zu hundert Prozent angewandte Methode schief gelaufen ist. Danach, ja - für neue Anwendungen und Ausprobieren bin ich immer offen. Aber egal, danke für deine Ausführungen - die Parallele zum Fixierentwickler habe ich nicht gesehen.

      Gruss
      Toni
    • Hallo zusammen,

      ich habe am Wochenende nochmal einen Film entwickelt.

      Den Kipprhythmus habe ich angepasst (stärkere Kipps und 2x alle 30s) und das Fixierbad habe ich mit 1+4 angesetzt. Nach der ersten Entwicklung habe ich wieder die Streifen bekommen, also das Ganze nochmal fixiert und (da schon abgeschnitten) den Film anders aufgehängt.

      Nun habe ich ein schönes Schachbrettmuster drin. Es scheint so, als würden die Streifen, die einmal auf dem Film sind, nicht mehr weggehen. Da ich den Film '2x' getrocknet habe und um 90Grad gedreht habe, gehe ich davon aus, dass die Streifen vom Trocknen kommen müssen!

      Der Effekt ist auf jeden Fall nicht mehr ganz so ausgeprägt, wie bei den letzten Versuchen, aber eben immernoch da.


      Irgendwann verliert man echt die Lust...
      Dateien
    • Beim Trocknen ein Schachbrettmuster hinzubekommen - das muss man erst mal draufhaben :) Komisch. Hast du stark kalkhaltiges Wasser? Streifst du den Film ab oder lässt du nur ablaufen? Halt doch mal ein Netzmittel nehmen (mit Mass), das ist ja schon zu was gut. Ich nehme immer eins.

      Ich denke schon, dass stark kalkhaltiges Wasser Rückstände in die Schicht einlagern kann.

      Toni
    • Alleine vom eintunken und spülen wird der Kalk nicht weggehen, da müsstest Du noch mechanisch abwischen oder so (ohne Garantie, bitte vorsichtig).

      Deine Wasserhärte teilt Dir dein Wasserwerk mit, ruf mal an, dann hast Du den Gegenbeweis und Sicherheit.
      Analog unterwegs mit Canon T60 + Canon AE-1 + Canon AL-1 + B.I.G. Twin 4 (grey) + Durst M600 + Plustek 135 Scanner