Leica R7 + Vario Elmar 4/35-70

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    • Andreas Thaler schrieb:

      Martin Czermak schrieb:

      na freilich!
      und klarerweise den leicashop leicashop.com/
      und blende 7 blende7.at/
      und united camera unitedcamera.at/de/index.php
      alle innerhalb von 1,1km schnurstracks geradeaus auf einer linie! das ist luxus!
      google.at/maps/dir/Jo+Geier+Gm…25!2d48.2022435!3e2?hl=dedigitalstore.at/
      Franz Gibiser hast du vergessen.
      Nö, den hat der Friedhelm vor mir schon genannt.
      lg,
      Martin
    • Andreas Thaler schrieb:

      Torsten Wagner schrieb:

      @Andreas
      Klar sind Minolta Optiken auch gut genug fuer den Testchart. ;) Habe generell ausdruecken wollen, dass man nicht immer das letzte Quentchen Qualitaet fuer ein gutes Foto braucht. Moderne Optiken moegen im Testlabor besser abschneiden, aber in der Praxix sind sie oft nicht um die viel zitierten "Welten" besser.

      Gruss,

      Torsten
      Und das letzte Stückchen Qualität gibts dann nur mit dem roten Punkt? Leica über alles?
      Das glaub ich nicht ;)
      Nö, wieso, das habe ich ja auch gar nicht gesagt. ich habe von "modernen Optiken" gesprochen.

      Heute gibt es von x Herstellern hervorragende Optken. Die sich aber auch quasi zwangsweise immer ähnlicher werden. Je perfekter eine Optik, je weniger Charakter hat sie aber auch. Weswegen zum Beispiel im Filmbereich die DOP's bei jedem zweiten Dreh auf Oldtimeroptiken ausweichen. Und gerade Anamorphoten aus den 60er und 70 Jahren sind in, obwohl gerade die nochmal "soften". Aber es schaut halt schön aus.... ;)
      Qualitativ haben wir im photografischen Bereich heutzutage das Ende der Fahnenstange erreicht. Relevante Verbesserungen sind kaum mehr drin. Objektive werden noch kompakter werden können, noch größere Zoombereiche bekommen und noch lichtstärker werden. Aber die absolute Qualität wird kaum noch steigen, jedenfalls nicht im "sinnvollen Bereich". (was die Auflösungsfähigkeit unserer Augen angeht)
    • Torsten Wagner schrieb:







      @ Jochen: 3 cam Objektive mit ROM? Sind mir eigentlich nicht bekannt. ich wuerde meine ROM Optiken nicht an die Flex ansetzen, da der Kontakstreifen die die Uebertragungsmechnik der Mechanik dejustieren koennte.
      Hallo Torsten!

      Nein, der das mit dem ROM geschrieben hatte war ich - und ich muss zugeben dass ich mich da vertan habe. Ich habe zwischenzeitlich nachgeschaut und muss mich korrigieren. 3-cam und ROM passen wohl doch nicht zueinander. Der Grund für mein Versehen ist, dass ich meine gesamten Leicaflex- und Leica-R-Objektive seit Jahren mit Leitax auf Nikon umgebaut habe und da wohl etwas verkehrt in der Erinnerung hatte. Das habe ich nun beim Kontrollieren der alten Leica - Bajonette bemerken müssen. Tut mir leid wenn ich da etwas Unordnung gestiftet habe.

      Freundliche Grüße

      Wolfgang
    • Hallo Wolfgang!

      Ups, habe ich da doch die Namen verwechselt... :rolleyes:

      Danke fuer Dein feedback...und, natuerlich kein Thema, dass Du Dich mal vertan hattest. Die spezifischen technischen Details der Kameras sind ja zum Teil auch recht verwirrend .
      Nehme an, Du nutzt die R Optiken auf digitalen Nikon Body's?
    • Torsten Wagner schrieb:

      Hallo Wolfgang!
      ...
      Nehme an, Du nutzt die R Optiken auf digitalen Nikon Body's?
      Hallo Torsten!

      Ja und nein, ich hatte nach Einstellung des R-systems erst nach einem digitalen Äqivalent zu R8 und DMR gesucht, ganz einfach weil die Digitaltechnik im Bereich der technischen Photographie inzwischen kaum einholbare Vorsprünge hat. Als Beispiel sei bei Micro und Makro nur mal an die Möglichkeit der Stapelaufnahme zur Erweiterung der Schärfenzone gedacht. Es gibt aber noch einiges mehr.

      Zusätzlich wollte ich aber auf die Leica-Linsen nicht verzichten. Erstens waren sie nicht billig und zweitens sind sie immer noch leistungsmäßig äußerst konkurrenzfähig, insbesondere jene die das "Apo" im Namen tragen. Da kam mir Leitax mit seinen Umbau-Bajonetten gerade recht. Diese sind von sehr guter Fertigungsqualität und der Kontakt zum Hersteller ist sehr angenehm. Die Adapterlösungen zum Canon-System waren zumindest damals von der Belichtungstechnik her ein Krampf und die Adapter als solche waren mir unsympathisch. Also kam, weil ich auch Vollformat haben wollte, eigentlich nur Nikon in Frage.

      Leica bot die Wahl zwischen Film und Sensor an einer Kamera durch "Magazinwechsel". Um ähnliche Flexibilität mit Nikon zu haben schaffte ich mir vor 3 Jahren zusätzlich zur D4s eine F6 an. Diese Lösung ist perfekt, weil ich alles was ich von Leica für die D4 umgebaut habe, auch absolut problemlos an der F6 mit Film benutzen kann. Dazu sind die Leitax-Lösungen so gemacht, dass man normalerweise alles in wenigen Minuten rückbauen kann. Die Objektive bzw. Deren Fassungen werden normalerweise nicht modifiziert. Ausnahmen gibt es nur wenige. So muss beispielsweise das Vario 21-35mm an der hinteren, etwas vorstehenden Linsenfassung etwas beschliffen werden, damit die Fassung nicht mit dem Spiegel der Nikon kollidiert. Dies wird aber von Leitax auf Wunsch sehr professionell und sauber ausgeführt.

      Ich bin mit dieser Lösung sehr zufrieden, zumal ja parallel die Möglichkeit besteht, AF-Nikon-Objektive zu benutzen. Dies mit einem Komfort, den auch die neue SL von Leica nicht bietet. Insbesondere 3D- und Gruppen-AF mit Motiv-Verfolgung sind einfach sehr gut gelöst. Ein Weg zurück zu Leica kommt für mich trotz fast 40 Jahren Leitz/Leicaphotographie (ich habe als Schüler mit einer alten Gewinde-Leica angefangen) eigentlich nicht mehr in Frage. Mal ganz abgesehen von den Kosten tut mir das zwar ein wenig leid, aber Nikon ist einfach inzwischen technisch sehr gut und auch der Kundendienst in Düsseldorf exzellent.

      Freundliche Grüße

      Wolfgang
    • Moin Wolfgang!

      Verstehe! Die Leitax Adapterloesungen sind ja tatsaechlich nicht schlecht, wenn man Leica R Optiken "digital" verwenden will. Insbesondere fuer , wie Du sagst, technische Fotografie.

      Meiner Ansicht nach, ist der Nutzen aber arg beschraenkt, nutzt man die Adpaterloesung um analog zu fotografieren. Die beste Funktionalitaet bieten die R Objektive letztlich nur an Leica R Gehaeusen. (insbesondere den Vorteil der Springblende)

      Gruss,

      Torsten
    • Das relativiert sich auch bei Filmknipserei, weil ich bei der nicht-technischen Photographie meist bei weitgeöffneten Blenden photographiere, auch mit den Nikon-Objektiven. Schließlich habe ich mir 1,4 oder 2,0 Linsen eigentlich nicht für teures Geld gekauft um sie bei Blende 8 zu verwenden. Die paar Male wo ich das - z.B. für Architektur oder Landschaft - brauche, kann ich dann auch in Ruhe abblenden, wenn ich nicht sogar die Kamera aufs Stativ stelle.

      Übrigens gibt es von Leitax auch die Möglichkeit des Einbaus einer Druckblende. Das habe ich bei den Makro-Objektiven gemacht und ist bei den stärkeren Abblendungen manchmal eine Hilfe. Unbedingt nötig ist das aber nicht und was die sonstige Funktionalität anbetrifft, Autofokus hatte ich an Leicaflex und R8 auch nicht - das wusste ich aber vorher. Das ROM ist meiner Meinung nach unnötig, blitzen tue ich sowieso mit einer Blitzanlage die nicht systemkonform ist, auch mit der DSLR.

      Die Sache mit der Springblende ist dank des exzellenten Suchers der Nikons, im Falle der D4s ergänzt mit eine Schnittbildscheibe von "focusingscreen" und einem DK-17 Okular, für mich kaum ein je Thema und ein Problem dass meiner Meinung nach zu stark gewichtet wird. Aber sicher auch eine Sache der bevorzugten Motiv-Bereiche und somit individuell ziemlich unterschiedlich. Wenn schon Automatismus, dann sind mit der AF und Antiwackel der Nikon-Linsen deutlich wichtiger.

      Freundliche Grüße

      Wolfgang
    • Mit den original Einstellscheiben der Nikon AF SLR´s ist das manuelle fokussieren allerdings Glücksache.
      Die Fokusmeldung (grüne Leuchtdiode) ist auch viel zu ungenau bei den Nikons.
      Richtig gut funktioniert das fokussieren nur mit einer Fokuslupe (10-14x) oder
      mit den Leica R Kameras und deren gutem Sucher und besonders guten Einstellscheiben.

      PS
      Die Einstellscheiben mit Schnittbild und Microprismen, die es für Nikon AF SLR´s zu kaufen gab, sind bei korrektem Einbau allerdings eine sehr große Hilfe!
      Gute Fotos Friedhelm
    • Die Sache mit der Springblende ist dank des exzellenten Suchers der Nikons, im Falle der D4s ergänzt mit eine Schnittbildscheibe von "focusingscreen" ....

      Andreas Kreuz schrieb:

      J.-Wolfgang Posselt schrieb:


      Hallo Wolfgang,
      funktioniert da bei der D4s auch / noch der Fokusindikator?
      ja, 100%ig, allerdings beachte ich ihn kaum noch seitdem ich die Scheibe eingebaut habe. Die Genauigkeit mit dem Schnittbild-Indikator ist geradezu beeindruckend, insbesondere wenn man die Einstellung an der DSLR mit dem LiveView-Modus überprüft.
    • Joachim Feldmann schrieb:

      Das 4.0/35-70mm wird auf dem Gebrauchtmarkt i.d.R. für 700,- Euro gehandelt.
      Ich hab' das 4 35-70mm an dieser hier:

      IMGP5505v.jpg

      8)
      Die Kamera ist nicht jünger als eine Leica R5, kostet weniger als ein E6 Film mit Entwicklung. Mit Objektiv, versteht sich. Und zwar mit diesem Objektiv, versteht sich.


      Andreas Thaler schrieb:

      Und das letzte Stückchen Qualität gibts dann nur mit dem roten Punkt? Leica über alles?
      Das glaub ich nicht ;)
      :thumbsup:

      Ja, es gibt Unterschiede in Abbildungsqualität, teils auch innerhalb des selbern Systems gleicher Brennweiten etc.
      Diese schienen mir oft sogar grösser als die hersteller-übergreifende Unterschiede.
      Das bestätigt sich ja auch bei Leica-Besitzer die stets betonen müssen, welche Varianten denn nun die besseren sind. Genåuer : die noch besseren . . .
    • Philip Koblet schrieb:

      ist nicht jünger als eine Leica R5
      Nun die 7000 ist älter als die R5 und ehr eine Zeitgenössin der R4.


      Philip Koblet schrieb:

      Ich hab' das 4 35-70mm an dieser hier:

      Das 4/35mm ist eine sehr fortschrittliche Technik gewesen. Minolta hatte hier Asphärische Verbundlinsen verwendet. Es war damals mit 255g das leichteste 35-70mm des Weltmarkts. Die optischen Leistungen sind sogar augesprochen gut und zusammen mit dem 4/70-210 mm (das es mit der geleichen optischen Rechnung auch von leica gab) war es mitte der 80iger das Dreamteam schlechthin und da kein anderer Hersteller ein funktionierendes AF System hatte ausser Konkurrenz.


      Philip Koblet schrieb:

      Das bestätigt sich ja auch bei Leica-Besitzer die stets betonen müssen, welche Varianten denn nun die besseren sind.
      Nun ich finde es immer ineressant welche polarisierenden Diskussionen die Marke mit dem roten Punkt hervorbringt. Erstaunlicherweise würde sich niemand über eine ähnliche Diskussion bei zB. Nikon aufregen.
      "Das dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie stimmen" (Leonardo Da Vinci 1442-1519)