Eigenbau 6x12 Lochkamera mit gebogener Filmebene.

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    • Peter Pissulla schrieb:

      Ich gebe es zu, bin doch etwas angefixt
      Ich auch...

      Bei mir kommt so ein 3D-Drucker allerdings nicht in Frage, nicht aus Kostengründen, sondern aus Platz- und Lärmgründen. Und extern von einem Dienstleister drucken lassen ist mir noch zu teuer.

      Edgar Kech schrieb:

      Kamera aus Sperrholz
      In den 90ern hatte ich mal eine Lochkamera für 13x18 Fotopapier aus Sperrholz gebaut. Die Kamera war erst nach großzügiger Anwendung von zwei Sprühdosen Mattschwarz ausreichend lichtdicht.
      Nur in der lebendigen Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Ansichten bleiben die eigenen lebendig.
    • Hallo Markus,

      "Black Witch" ist ein Kleber für Taucheranzüge, hergestellt von der Fa. McNett und erhältlich, auch über die Bucht, im Taucherbedarf-Handel. Der Kleber lässt sich hervorragend einsetzen bei undichten Balgen alter Klappkameras, wie Agfa Isoletten, u.ä.
      Das Zeug haftet quasi auf allen Oberflächen und ist absolut lichtdicht.
      Ähnliche Produkte gibt es auch von anderen Herstellern. Man muß halt für sich selbst entscheiden, was man favourisieren möchte.
      Mich hat Black Witch überzeugt. :)

      LG, Mario.
      If nothings goes right - go left!
    • Die Version 2 meiner Kamera ist mittlerweile fast fertig konstruiert, es fehlt aktuell eigentlich nur noch eine angepasste Stativplatte.
      Zu finden ist sie wieder auf Thingiverse.

      Was sich geändert hat:
      Im Prinzip alles. OK, die Eckdaten wie Filmformat, Brennweite und die gewölbte Filmebene sind noch die gleichen.
      Aber die Entscheidung, einen herausnehmbaren Filmeinsatz zu machen, erforderte im Prinzip eine weitgehende Neukonstruktion.
      Also nochmal zu den Änderungen/Verbesserungen:

      # Herausnehmbare Filmeinsatz, damit läßt sich der Film deutlich einfacher einlegen. Außerdem kann ich dadurch auch alle Flächen, an denen der Film bzw. das Rückpapier anliegt und entlanggezogen wird, glatt schleifen und polieren.

      # Das Prinzip der bisherigen Filmspulknöpfe ist mit dem herausnehmbaren Filmeinsatz nicht mehr haltbar, zum einen wegen der Lichtdichtigkeit, zum anderen wegen der eh schon grenzwertigen Torsion, denen die "Achsen" ausgesetzt waren. Jetzt ist das ganze zweigeteilt, es gibt nur noch das ganz kurze flache Achsstück, das direkt in den Rollfilm gesteckt wird, ab dort ist die Übertragung über eine deutlich stärkere zylindrische Achse mit einer quadratischen Kupplung zum eigentlichen Filmspulknopf im Gehäusedeckel.

      # Da sich der Verschluss als insgesamt recht brauchbar erwiesen hat, habe ich diesem lediglich eine deutlich größere, quadratische Platine gegeben, so daß ich den Verschluss auch so ein setzen kann, dass der Drahtauslöser nach links oder rechts rausgeht und nicht mehr nach unten. Außerdem habe ich damit auch genug Platz, um in einer der nächsten Versionen einen Filterhalter dransetzen zu können.

      # Es gibt nach wie vor keine Lichtdichtungen. Die braucht es hier auch nicht. Die Toleranzen sind m.E. eng genug, damit ich hier auf die doppelte Abstufungen zwischen Gehäuse und Deckel verzichten kann und das Keksdosen-Prinzip ausreichen sollte (Annahme, der Deckel wird richtig aufgesetzt und mit den Schrauben fixiert).

      Ich werde die Teile demnächst mal drucken und testen - da der Zeitbedarf für's Drucken jedoch nicht unerheblich ist und ich aktuell noch ein (für mich) wichtigeres, anderes Projekt bauen will, kann das durchaus ein paar Wochen dauern...
      Wer mutig genug ist und einen 3D Drucker sein eigen nennt, ist gerne dazu eingeladen, die Version 2 auszuprobieren - ich freue mich über Feedback und Verbesserungsvorschläge *green*
    • Volker Eickhoff schrieb:

      Mit welcher Schichtdicke druckst du? Wären 0,3 noch ok oder schon zu grob?
      Erste Schicht mit 0,3 wegen besserer Haftung auf dem Druckbett, ansonsten mit 0,1. Ist halt meine Standardeinstellung, da mir schon 0,2 zu grob aussieht. Andererseits würde es den Druck natürlich immens beschleunigen...
      Bei 0,1 weiß ich halt, dass meine Passungen mit minimaler Nacharbeit funktionieren (z.B. der Verschluss-Schieber oder aber der Einschub für die Verschlußplatine)
    • Wenn mein Basteldrucker einigermassen maßhaltig funktioniert probiere ich das mal aus. Ich bin gerade dabei das Ding einigermassen elektrisch sicher zu machen, offen liegende 240V-Leitungen sind nicht so mein Ding. Ich drucke die Gehäuse selber und probiere dabei natürlich einiges aus, bis jetzt sehen die 0,3er Drucke zumindest für meine Ansprüche schon ganz brauchbar aus.
      --
      Volker

      Film provides an aesthetic, a process, and quality that remains unparalleled in the digital realm.

      Time.com
    • Edgar Kech schrieb:

      Volker Eickhoff schrieb:

      Mit welcher Schichtdicke druckst du? Wären 0,3 noch ok oder schon zu grob?
      Erste Schicht mit 0,3 wegen besserer Haftung auf dem Druckbett, ansonsten mit 0,1. Ist halt meine Standardeinstellung, da mir schon 0,2 zu grob aussieht. Andererseits würde es den Druck natürlich immens beschleunigen...Bei 0,1 weiß ich halt, dass meine Passungen mit minimaler Nacharbeit funktionieren (z.B. der Verschluss-Schieber oder aber der Einschub für die Verschlußplatine)
      mit wieviel mm/s?
    • Das Thema hatte mich gestern nicht mehr losgelassen, also habe ich den 3D-Drucker heute nacht mal mit 0,2mm Schichtdicke und 70mm/s durchrödeln lassen und mal von der neuen Version den Filmeinsatz gedruckt.
      Erstes Zwischenergebnis:
      Ja, 0,2mm gehen schon auch, sind aber halt nicht so schön wie 0,1mm. In einem anderen Forum hat's mal einer "sägerauh" genannt...
      Auch meine Passungen (z.B. um die beiden Oberteile des Filmeinsatzes auf das Unterteil zu stecken) scheinen auch mit 0,2mm Schichtdicke zu funktionieren - etwas Nacharbeit mit der Feile ist hier sowieso immer angesagt ;)
      Die Filmführungen wollte ich ja bei dieser Version sowieso sauber nacharbeiten, sprich: die aktuell etwas rauhere Oberfläche dort stört erst einmal nicht...
      ... und wenn ich ehrlich sein soll: auch optisch hat die etwas rauhere Oberfläche etwas *green* (ist halt Geschmackssache)
      Gehäuse und übrige Teile dauern halt noch etwas...