Soll ich der Verlockung nachgeben? Canon T-60

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    • Hallo Andreas,

      auch von mir viel Spaß mit dem neuen Sammlungsmitglied! Ich habe mittlerweile auch eine gewisse Anzahl alter Minoltas und denke, so 3-4 Kameras sind nur der Anfang.
      Mich interessiert auch die Kameratechnik von damals, zumal ich mit diesen Minoltas das Fotografieren angefangen habe. Da kommt also noch der Nostalgiefaktor bei mir dazu. Aktuell stehen die meisten (funktionsfähig und prinzipiell betriebsbereit aber ohne Batterien) im Schrank, lediglich meine X-e (X-300, X-500 und X-700) kommen tatsächlich zum Fotografieren nach draußen. Praktisch für mich, weil jede mit einem anderen Film (Dia, s/w und 400er-Negativfilm) geladen ist und sich die Objektive und Zubehörteile tauschen lassen.

      Der Wert von 50 EUR kann ein ganz sinnvoller Grenzwert sein (das halte ich eigentlich auch so), aber du solltest auch bedenken, dass du Zubehör dazubekommst, welches du behältst, selbst wenn du das Gehäuse oder die Objektive alleine weiterverkaufst, was deine Ausgaben ja auch wieder relativiert. Ich hatte das Problem, für ein spezielles Kabel ein Komplettpaket ersteigern zu "müssen", wovon ich den Großteil auch wieder verkauft habe.

      In jedem Fall viel Spaß und gut Licht!

      Uli
      Minolta MC/MD (und ein wenig Canon EF)
    • Dankeschön Uli!

      Das mit mehreren Gehäusen und Filmen ist tatsächlich praktisch mit nunmehr drei systemgleichen Kameras.

      Im übrigen habe ich ja auch aufgrund Familienbesitz noch mehr Kameras als meine zweiäugige Mittelformat, die allerdings nicht eingesetzt werden: eine Box, eine Clack, eine Isolette II, und ein paar Kleinbild-Sucher-Knipsen allen Alters, mit der Petri (manuell) als Jugendlicher einiges photographiert...

      Hm Box und Clack gehen ja immer, sicher nett die mal wieder zu benutzen.

      Isolette ging schon in Ende der 90er nicht mehr richtig.
      Reject the digital. Go analog.
    • So!

      Gestern kam sie an, die T60.

      Schön verpackt, erstmal die Anleitung gelesen, die in super Zustand dabei war.
      Dann etwas mit dem Buch befasst.

      Bereits auf dem Klappentext und in der Einleitung wird bei dem mitgelieferten Buch (Kameraerklärung und Systemführer) bewusst darauf eingegangen, dass das FD-System eigentlich nicht mehr up-to-date ist, die Kamera billig und "back to the roots".

      Ich habe mit dann gestern zwei neue Batterien gekauft, die man problemlos im Drogeriemarkt bekommt.

      Heute morgen habe ich, so wie ich es immer mache, die Kamera gründlich gereinigt (von außen) und ausgepustet (von innen) und in Betrieb genommen, einen Probefilm geschossen.

      Die Zeiten scheinen nach Gehör zu stimmen, die LEDs (im Sucher links, für die Zeiten) gehen alle.

      Dafür, dass es einen Kunststoffkamera ist, ist sie sehr gut verarbeitet und sooo leicht ist sie auch nicht.
      Sie ist modern, aber sehr reduziert, man kann nur Zeiten einstellen oder die Zeiten die Kamera wählen lassen, wobei im Sucher zugleich angezeigt wird was ich gewählt habe und was die Kamera wählen würde (also Nachführung mit den LEDs).

      Im Automatikmodus zeigt sie, was sie wählt, wobei bei ganzen Werten über einer Sekunde dann pauschal das "LT" (long time) leuchtet und die Kamera bis zu 8 Sekunden automatisch belichtet.

      Mit dem Zeitenrad kann man auch den Auslöser arretieren.
      Der Selbstauslöser befindet sich vorne am Gehäuse.

      Einen Abblendschieber gibt es nicht, aber sowas nutze ich bei der AE-1 auch nicht.

      Ich bin sehr zufrieden.
      Reject the digital. Go analog.
    • Andreas Ehrhardt schrieb:

      Nee, hatte ich abgewägt. Zu alt aber zu viel Technik drin und die interne Batterie...
      Just to close OT: Meine Langzeiterfahrung ist wieder eine gute - immer noch heavy duty und die interne Batterie ist nicht relevant, nur für die Sicherung der ASA-Einstellung beim Batteriewechsel. Und von meinen paar Exemplaren ist noch keine ohne leere Batterie ...
      Gruß, Andreas
    • Das ist schön Andreas!
      Dann weiterhin viel Freude.

      Ich bin sehr zufrieden, denn die T60 ist ja im besten Fall 6 Jahre jünger als die T90 und daher so reduziert sie ist so goldrichtig für mich. Solide Konstruktion, kein Asthma.
      Etwas merkwürdig dass die kaum Lichtdichtungen drin hat aber sieht so aus als gehört das so. Der Testfilm wirds zeigen. Hab ich zum Teil mit der t60 und zum Teil mit der AE-1 belichtet. Selbes Objektiv. Bin gespannt.

      Natürlich gibt's auch was "negatives": mir fehlt vielleicht etwas die tolle Blitzfunktionalität einer AE-1 mit Speedlites, aber das hat meine AL-1 auch nicht. Und einer AL-1 (als Zeit Automatik) kommt die T60 ja sehr sehr nahe, wenn man vom qF quick Focus absieht.

      Sehr schön so.
      Reject the digital. Go analog.
    • Philip Koblet schrieb:

      Andreas Ehrhardt schrieb:

      Ich bin sehr zufrieden.
      Darauf' kommts' doch an :thumbup:
      Dankeschön und an alle die so viel konstruktiv und nett dazu geschrieben haben!

      Der halbe Testfilm hängt nass in der Dusche und sieht - sofern man negative beurteilen mag - gar nicht schlecht aus.

      Agfa new APX100 aus dem DM Drogeriemarkt - Ilford ID11 1+3 - 20*C - 10sec/min - meine Zeit: 8,5 min. (Laut Datenblatt 13,5 min aber die für mich zumindest ganz falschen Zeiten zum neuen APX sind ein Thema für sich...)
      Reject the digital. Go analog.