Bild im Bild

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      In einem Handbuch für Fachkameras war ein Farnzweig abgebildet und in einem runden Ausschnitt im Bild ein Teil des Zweiges, wie mit einer Lupe vergrößert, einbelichtet.
      Das Ganze auf einem einzigen Blatt Planfilm. Ich habe versucht, das mit meiner Geldbaum-Zimmerpflanze nachzumachen. Wozu hat man denn eine Sinar!
      Das Ergebnis im Anhang

      L.G.
      Horst
      Dateien
      • crassula ovata.jpg

        (222,05 kB, 101 mal heruntergeladen, zuletzt: )
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      Die logarithmische Dichte eines Films
      ist der dekadische Logarithmus des
      reziproken Wertes des Transmissionsgrades

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    • Miguel Martins schrieb:

      Das find ich ziemlich cool, wie ist das denn gemacht?

      Grüße Miguel
      Hi Miguel,
      das ginge noch cooler mit anderer Belichtung in der "Lupe", oder in Farbe mit
      zwei Farben u.s.w.

      Man braucht eine schwarze Maske aus Papier in die man ein Loch schneidet. Dann braucht man eine zweite Maske aus Glas oder PVC glasklar, auf die man den ausgeschnittenen Kreisfleck klebt.

      Zuerst setzt man die Maske mit Loch ein, fährt dicht ran mit der Kam, stellt das Objekt im Loch scharf, setzt die Kassette ein und fotografiert den Bereich der vergrößert erscheinen soll. Die Kassette wird rausgenommen und die Lochposition auf der Mattscheibe markiert, dann fährt man die Kamera zurück, setzt die transparente Maske mit dem Kreisflecken ein, an die markierte Stelle, stellt die Gesamtsituation scharf, setzt die Kassette wieder ein und fotografiert nun das Gesamtbild. Das wars.
      In dem "Handbuch der Fachkamera" sollte man die Masken in einem Kompendium vor dem Objektiv einsetzen, das ergibt völlige Unschärfen wie meine Vorversuche ergaben. Was sich der Autor Carl Koch von SINAR dabei gedacht hat weiß ich nicht.
      Ich habe die Masken unmittelbar vor die Mattscheibe gesetzt, was etwas tricky war weil ich die Nuten in den Standarten ja für Balgen und Mattscheibe brauchte.

      Wen´s noch interessiert: Kamera: Sinar F, 4x5"
      Film: Ortho25 entwickelt in RLC (Rollei low contrast)
      Beleuchtung: 2 Dauerlicht-Fotolampen
      Belichtung: f11; eine Sek. - bzw. zwei Sek. für die Lupen aufnahme.

      CU
      Horst

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      Die logarithmische Dichte eines Films
      ist der dekadische Logarithmus des
      reziproken Wertes des Transmissionsgrades

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