Plustek OpticFilm 135

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    • Plustek OpticFilm 135

      Hallo Forenten, :)

      ich bin im Internet auf den Plustek OpticFilm 135 gestoßen; benutzt jemand diesen Scanner und kann mir etwas zur Scanqualität und zur Software etc. sagen? 8)

      Der Hintergrund ist, dass ich auch Negative im Format 24 x 65mm digitalisiere und diese Funktion beim OpticFilm 135 explizit beworben wird.
      Bisher scanne ich mit dem Canon 9000f, der für Mittelformat und Bildschirmbetrachtung relativ ansehnliche Ergebnisse liefert, in KB aber (zu) schnell an seine Grenzen gerät. 8|

      Wenn man filmscanner.info Glauben schenken darf (ich weiß, diese Seite ist teils mit Vorsicht zu genießen) scannt der Plustek mit echten 3.280ppi und der Canon mit echten 1.700ppi.
      Das bedeutet auf KB bezogen, der Canon erzeugt Dateien mit 3,8 MP und der Plustek mit 14,4MP. ^^

      Der Dichteumfang ist natürlich nicht herausragend, schlechter als der Canon dürfte er aber wohl kaum sein.

      Was meint ihr, wäre der Plustek eine Steigerung zum Canon?

      Über andere Ratschläge freue ich mich ebenso! :thumbsup:
      Schöne Woche und gutes Licht!
      An einem Bild sind immer zwei Leute beteiligt: der Fotograf und der Betrachter.
    • Ich habe ihn, ich bin hybrid Neuling, kann also nur Laien Infos geben.

      Habe mittlerweile sieben Filme schwarzweiß gescannt und bei guten Negativen ist er meines Erachtens sehr brauchbar.

      Wenn das negativ Überentwicklung bekommen hat frisst er aber die Lichter aus und ist zu hell.

      Ich habe mir eine Abdeckung aus einem Briefumschlag gebastelt denn ab dem vierten Bild liegt ansonsten Staub drauf.

      Man kann m.E. leider vor dem Scan gar nichts außer Filmtyp Auflösung und Farbtiefe einstellen... oder etwas kalibrieren geht auch nicht, zb den Punkt anders setzen dass er dunkler scannt.

      Das Bearbeiten findet in der mitgelieferten Software nach dem Scan statt, aber da ist ja bereits (zb zu hell) gescannt, kann man ja auch nichts rausholen was nicht da ist.

      Wenn die Negative gut sind, macht er aber richtig Spaß.

      Die Negativbühne als Ersatzteil ist in Holland aufzutreiben für 25,- hab ich mir gleich bestellt, ist zwar robust aber Backup schadet nicht. Flotter scannen ist aber kein Argument, da er immer etwas Verarbeitungszeit nach dem Scannen eines Streifens braucht, wo man die Vorlage im Rahmen bequem währenddessen wechseln kann.

      Bei gut gelagerten Negativen ohne Kratzer fehlt mir diese bei dem Gerät fehlende Infrarotabtastung kein bisschen!

      Der automatische Vorschub ist praktisch.

      Insgesamt für gut scanfähige Vorlagen für mich sehr brauchbar.
      Reject the digital. Go analog.
    • Karl Heinz das stimmt, das war bei mir auch kaufentscheidend, auch wenn ich hier bei uns im Forum wohl schon zwischen den Zeilen gelesen und mitbekommen habe, dass das filmscanner-info-Portal nicht immer so ganz 100% korrekt zu genießen ist und Software verkaufen will.

      Meine Infos im vorigen Beitrag ergänzen die Infos auf dem Filmscanner-portal.

      Für mich war wichtig dass die Scans fertig sind und nicht eine aufgeblasene Auflösung danach wieder kleingerechnet werden muss, da lauter identische Pixel nebeneinander sind.
      Reject the digital. Go analog.
    • Andreas Ehrhardt schrieb:

      . . .
      Man kann m.E. leider vor dem Scan gar nichts außer Filmtyp Auflösung und Farbtiefe einstellen... oder etwas kalibrieren geht auch nicht, zb den Punkt anders setzen dass er dunkler scannt.

      Das Bearbeiten findet in der mitgelieferten Software nach dem Scan statt, aber da ist ja bereits (zb zu hell) gescannt, kann man ja auch nichts rausholen was nicht da ist.
      . . .
      Offensichtlich ist die mitgelieferte Software nicht der Hit, hast Du schon einmal Vuescan versucht? Dann ist plötzlich ganz viel möglich . . .
      Mit Gruß

      Jochen
    • Hallo Andreas
      Ja, das kannst du und mit dem Vorscannen kannst du einiges herausholen. Du kannst dir auch das Histogram anzeigen lassen und entsprechend einstellen.
      Vor der fast Silber Software möchte ich Dich warnen.
      Die ist überteuert und kompliziert.

      Eine Anleitung findest du hier:
      analoge-fotografie.net/blog/vuescan/
      photoinfos.com/Fotosoftware/Vuescan/vuescan.htm

      Ich habe in den letzten Jahren rund 3'000 Dias eingescannt: Meine Erfahrung: Scannen mit der höchsten Auflösung in Tiff und dann erst bearbeiten. Dies aber mit einem guten Bearbeitungsprogramm.
      So lassen sich auch vergiftete Bilder noch retten.
      flickr.com/gp/r_walther/99mYc8
      flickr.com/gp/r_walther/8Lv8nM

      flickr.com/gp/r_walther/V28570
      flickr.com/gp/r_walther/13P148

      Gruss Reinhard
    • Danke für die Infos und Links!
      Die Bildbeispiele sind beeindruckend!

      Ist absolutes Neuland für mich, wie gesagt...

      (Was aus einem Scan rauszubekommen, also an den Reglern drehen, hat bisher immer zu schauderlichen Ergebnissen geführt, das "vermurkste" Original mit ausgefressenen Lichtern war da immer noch am besten.)
      Reject the digital. Go analog.
    • Andreas Ehrhardt schrieb:

      Für mich war wichtig dass die Scans fertig sind und nicht eine aufgeblasene Auflösung danach wieder kleingerechnet werden muss, da lauter identische Pixel nebeneinander sind.
      Das lässt sich leider kaum umgehen, Andreas. Zitat von der Filmscanner-Info-Seite:
      Wenn ein Scanner bei der Nominalauflösung von 7200 dpi in der Praxis nur 3250 dpi liefert, dann liegt es doch nahe, seine Scans nur mit der halben Auflösung von 3600 dpi durchzuführen. Ein Auflösungstest mit 3600 dpi Auflösung hat jedoch ergeben, dass der Scanner dann effektiv nur 2600 dpi liefet, also ca. 20% weniger als bei einem 7200 dpi Scan. Ein Scan mit effektiven 2600 dpi ergibt jedoch nur eine Bilddatei mit ca. 9 Megapixeln, das ist deutlich unter gutem Digitalkamera-Niveau.

      Um die tatsächliche Auflösung von 3250 dpi zu erhalten muss man also mit 7200 dpi scannen; dies hat, wie wir im Kapitel Scan-Geschwindigkeit sehen werden, sehr lange Scanzeiiten zur Folge. Und da es keinen Sinn macht, auf 70 Megapixel aufgeblähte Bilddateien abzuspeichern, muss man die Bilddateien nach dem Scannen in Photoshop® wieder auf die effektiven 14 Megapixel zusammenstauchen - ein aufwändiger Arbeitsschritt für jedes Bild.
      Gruß

      Michael
      "The one with the most stuff when he dies wins" (Felinik, APUG English Forum)
    • Andreas Ehrhardt schrieb:

      Danke für die Infos und Links!
      Die Bildbeispiele sind beeindruckend!

      Ist absolutes Neuland für mich, wie gesagt...

      (Was aus einem Scan rauszubekommen, also an den Reglern drehen, hat bisher immer zu schauderlichen Ergebnissen geführt, das "vermurkste" Original mit ausgefressenen Lichtern war da immer noch am besten.)
      Hallo
      Eben, darum würde ich nicht an der Scansoftware herumdoktern, sondern einen Scan mit möglichst allen Informationen erstellen. Das Bild wird zuerst mal scheusslich aussehen, aber eine Nachbearbeitung kann das super auskorrigieren.

      Ich bin eigentlich mit dieser Darstellung einig:
      analoge-fotografie.net/scannen/farbkorrektur-kontrast/

      Die wichtigsten Aussagen:

      Um analoge Negative in bestmöglicher Qualität zu digitalisieren, empfiehlt es sich, auf jegliche Automatiken bzw. Farb- und Kontrastkorrekturen während des eigentlichen Scannens zu verzichten und eine sogenannte „RAW-Datei“ zu scannen bzw. einen Rohscann vorzunehmen, welcher wirklich alle durch die Optik des Scanners erfassbaren Bildinformationen enthält.
      Auch ich scanne als Tiff. Im Scanprogramm schaue ich, dass ich keine Automatiken eingeschaltet habe. Ich will keine Bearbeitung, sondern das Bild, Pixel für Pixel, so wie es der Scanner gelesen hat. JEDE Automatik bearbeitet das Bild nach und bedeutet Verlust von Daten.
      Dann rechne ich das Bild in *.jpg runter, bearbeite es in Photoshop Elements, (Schärfen, Farbkorrektur, ausflecken und Kontraste anpassen)und rechne es weiter herunter, rahme und Copyrighte es fürs Publikum.
      So habe ich für jedes Bild 4 Dateien: Tiff, Jpg originalgrösse, jpg Originalgrösse bearbeitet und jpg verkleinert, gerahmt und gestempelt.

      Zum runterrechnen rahmen und Stempeln ist Irfanviev mit den Plugins super.

      Zum taggen und geotaggen der Bilder verwende ich Geosetter, eine Freeware. mit der kann ich die Tags in den Exif und iptg Daten einbauen.
      Warnen möchte ich Dich, vor den Datenbanken, wie sie Photoshop anbietet: Die Tags und Daten sind nicht auf der Bilddatei abgelegt, sondern in einer separaten Datenbank, die nur von Programm gelesen werden kann.
      In dem jpg direkt eingebauten tags und Geotags, bleiben die Infos auch beim weitergeben erhalten, ausser du schaltest dies aus.

      Gruss Reinhard