Bei Rodinal-Entwicklung gibts noch dunkle Stellen am Film

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    • Ich glaube, von keinem anderen Entwickler wird im net so viel Unsinn, Teilwissen, Scheinwissen, Spökenkiekerei und Nachgesabbel geschrieben wie von Rodinal. Das wird wohl auch nie aufhören. Selbst in diesem Forum dreht man sich dieserhalb im Kreis.
      ernst-kluger.de


      Selbst der größte öffentlich verkündete Unfug begann häufig mit den Worten "Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ......."
    • Jan-Peter Raspe schrieb:

      Hi, Christian;

      Deine beiden Negativ-Beispiele sind wie eine QUiz-Aufgabe! - Ehrlich gesagt, würde ich, aufgrund der leicht bräunlichen Färbung, eher auf fehlende Entwicklung an diesen Stellen tippen.

      Wenn es eines ganz sicher nicht ist, dann mangelhafte Entwicklung. Die einbelichteten Markierungen sind doch an den fraglichen Stellen ihrer Dichte nicht von denen nebenan zu unterscheiden. Wenn es mangelnde Enwicklung wäre, müssten die Markierungen hier schwächer ausgeprägt sein als an den klaren Stellen. Sind sie aber nicht.
    • Ernst Kluger schrieb:

      Ich glaube, von keinem anderen Entwickler wird im net so viel Unsinn, Teilwissen, Scheinwissen, Spökenkiekerei und Nachgesabbel geschrieben wie von Rodinal. Das wird wohl auch nie aufhören. Selbst in diesem Forum dreht man sich dieserhalb im Kreis.
      Das stimmt. Ich finde nur wichtig, noch einen anderen Entwickler im Haus zu haben. Dann kann man vergleichen und entscheiden, was einem besser gefällt. Rodinal unterscheidet sich deutlich von anderen Entwicklern wie ID11 oder Xtol. Ich nutze sehr gerne eine Kombination mit Rodinal, bei der Leute zweifeln, dass da was gescheites rauskommen kann.
    • Andreas Cammin schrieb:

      Die habe ich auch oft wenn ich Metallspiralen verwende (also immer). Ich halte sie eigentlich nur für ein kosmetisches Problem. Die dunklen Stellen auf den Stegen sind Überstrahlungen, die von der extremen Belichtung am Rand der Aufnahme direkt daneben führen.

      Probier mal folgendes: achte (a) darauf, dass der Film nach dem Beschicken der Metallspule nicht so unter Zug/Spannung steht (Film vorsichtig ein Stück zurück Richtung Spulenkern schieben oder Spule mit der flachen Seite leicht (!) auf dem Tisch aufstoßen) und (b), dass du am Ende eines jeden Kippzyklus (vor allem auch beim Fixieren!) kurz mit der flachen Hand auf den Boden der Dose schlägst (oder die Dose auf der Unterlage leiht aufstößt), damit sich festhängende Luftblasen lösen. Wenn du das beherzigst, solltest du auch saubere Negative bekommen. Bei mir funktioniert das zumindest, seit ich das so mache.
    • Hi, Christian - und Jochen;

      vielleicht hast Du, Christian, schon eine ganz pragmatische Lösung gefunden und einfach nochmals einen oder zwei Filme ebenso entwickelt, wie die hier besprochenen - und am Ende hattest Du keine derartig bräunlichen Randschleier mehr.

      Und Jochen: In der Wissenschaft sind Leute, die "sich ganz sicher" sind, die am meisten Fragwürdigsten.
      [ ... ] - Bitte daher mal genau lesen: Ich sprach nicht von "mangelhafter Entwicklung", sondern davon, dass aus noch aufzuklärenden Gründen möglicherweise an diesen Stellen sich die Entwicklung nicht so entfalten konnte, wie auf der übrigen, ja einwandfrei entwickelten Filmfläche.

      Ich selbst kenne derartige bräunliche "Flecken" aus Endpartien von Filmen, die irgendwo und irgendwie "hängen geblieben sind" - oder, wenn man zwei 120er Rollfilme hintereinander in ein reel einfädelt, diese sich bei zu starker Drehbewegung der Spiralen überlappen und dann an den überlappenden Flächen nicht einwandfrei entwickelt sind; sofern sie nicht ausreichend fixiert sind, verschwinden Fixagemängel spätestens mit einer Nachfixage; der offenkundige Braunton erlaubt aber nicht unbedingt den Schluss, dass es sich hier um ein Fixagefehler handelt.

      Daher liegt aus meiner Sicht eher ein Entwicklungsfehler vor, der durch zu starkes anheften am Spiralenrand verursacht worden sein kann.


      Vielleicht wird uns Christian noch berichten.

      Viel Spaß bei der Lösung des Rätsels!

      Jan-Peter
    • Lieber Jan-Peter!

      Wer sich schon länger hier im Forum tummelt, kennt deine Ignoranz gegenüber rationalen Überlegungen ja hinlänglich. Das scheint auch jetzt wieder einmal so zu sein. Trotzdem sei dem urspünglichen Fragesteller, der in der Duka-Praxis noch nicht allzu firm zu sein scheint, versichert, dass die "Flecken" am Filmrand keine Entwicklungsfehler sein können.

      Entwicklungsfehler äußern sich niemals darin, dass unbelichtete Stellen des Films eine Schwärzung entwickeln würden, sondern immer nur darin, dass irgendwo zu wenig (z.B. durch anhaftende Luftbläschen) oder gar nichts entwickelt wurde (das kann im Extremfall auch der ganze Film sein, das soll schon einmal jemandem passiert sein ...), also durch mangelnde Schwärzung. Fehlerhafte Fixage hingegen hinterlässt womöglich stellenweise Reste der urspünglichen Emulsion, sollte zuvor schon der Entwickler dort nicht angegriffen haben, würde man das nur in den Bereichen des Films erkennen, die auch belichtet wurden.

      Grüße aus Österreich, Karl
    • Jan-Peter Raspe schrieb:

      Hi, Christian - und Jochen;

      vielleicht hast Du, Christian, schon eine ganz pragmatische Lösung gefunden und einfach nochmals einen oder zwei Filme ebenso entwickelt, wie die hier besprochenen - und am Ende hattest Du keine derartig bräunlichen Randschleier mehr.

      Und Jochen: In der Wissenschaft sind Leute, die "sich ganz sicher" sind, die am meisten Fragwürdigsten.
      [ ... ] - Bitte daher mal genau lesen: Ich sprach nicht von "mangelhafter Entwicklung", sondern davon, dass aus noch aufzuklärenden Gründen möglicherweise an diesen Stellen sich die Entwicklung nicht so entfalten konnte, wie auf der übrigen, ja einwandfrei entwickelten Filmfläche.

      Ich selbst kenne derartige bräunliche "Flecken" aus Endpartien von Filmen, die irgendwo und irgendwie "hängen geblieben sind" - oder, wenn man zwei 120er Rollfilme hintereinander in ein reel einfädelt, diese sich bei zu starker Drehbewegung der Spiralen überlappen und dann an den überlappenden Flächen nicht einwandfrei entwickelt sind; sofern sie nicht ausreichend fixiert sind, verschwinden Fixagemängel spätestens mit einer Nachfixage; der offenkundige Braunton erlaubt aber nicht unbedingt den Schluss, dass es sich hier um ein Fixagefehler handelt.

      Daher liegt aus meiner Sicht eher ein Entwicklungsfehler vor, der durch zu starkes anheften am Spiralenrand verursacht worden sein kann.


      Vielleicht wird uns Christian noch berichten.

      Viel Spaß bei der Lösung des Rätsels!

      Jan-Peter
      Jan-Peter,

      man kann sicherlich über vieles streiten oder unterschiedlicher Ansicht sein, aber ich würde dann doch darum bitten, mit einem Mindestmaß an Logik zu argumentieren und nicht einfach nach dem Pippi-Langstrumpf-Prinzip.

      Vielleicht erklärst du dem geneigten Leser mal, wie es sein kann, dass auf einem Stück Film, das deiner Meinung nach nicht entwickelt wurde, ("fehlende Entwicklung" - deine Wortwahl) die Randmarkierungen klar und deutlich zu sehen sind.

      Mir wird das jetzt offen gesagt langsam zu dumm und ich verabschiede mich aus diesem Thread.

      Scotty, beamen ...
    • Ralph Tacke schrieb:

      Warum kann man sich nicht so verhalten als säße man am Tisch, Auge in Auge gegenüber...
      Ein gängiges Internetproblem: Das Internet macht durch den fehlenden Sichtkontakt nicht nur aus Zwergen Riesen sondern es entfleuchen selbst dem in der Realität noch so schüchternen und wortkargen Duckmauser plötzlich rhetorische Meisterleistungen. Man muss sich ja nicht spontan äußern und kann an seiner Formulierungen eine Weile herumfeilen und natürlich auch orthografische Fehler fix korrigieren. Das Internet, und allen voran Foren jeder Art und Fachrichtung, lockt auch Pöbler und Oberlehrer an. Auch sind Missverständnisse, ohne irgendeine Schuldzuweisung, vorprogrammiert, weil ein gesetztes Emoticon keine Mimik und keine Sprachmelodie ersetzen kann. Und ganz schlimm wird es, wenn heilige Kühe des Einen von einem Anderen nicht genügend angebetet werden.

      All das wird sich wohl nie ausmerzen lassen. Man muss lernen, damit zu leben oder Foren zu meiden. Solange es bei Frotzeleien bleibt, keine Injurien fallen und das Ganze nicht zur Feindschaft mutiert, ist doch noch alles in Dortmund ;)
      ernst-kluger.de


      Selbst der größte öffentlich verkündete Unfug begann häufig mit den Worten "Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ......."
    • So,
      ein paar Wochenenden später hab ich endlich wieder Zeit zum Laborieren gefunden. Diesmal hat alles wie gewunschen funktioniert. Habe mich an eure Tipps gehalten und mich fester auf fixe Kipprhythmen konzentriert, sowohl beim Entwickeln, als auch beim Fixieren. Hat bei je zwei 135er und 120ern gut geklappt. Keine wie beim Threadstart gezeigten Artefakte mehr.

      Dank an Euch!

      LG, Christian