Schmalfilm digitalisieren mit Somikon HD-XL-Film-Scanner & -Digitalisierer für Super 8 und 8 mm, Stand-Alone

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    • Schmalfilm digitalisieren mit Somikon HD-XL-Film-Scanner & -Digitalisierer für Super 8 und 8 mm, Stand-Alone

      Vorrede

      Hallo,
      ich habe relativ viele Schmalfilme gemacht, aber meine Vorführtechnik geht zur Neige und die Zuschauer verstreuen sich in alle Himmelsrichtungen.
      Ich habe schon das Bild abgefilmt (bei VHS ist das ok, aber die Kassetten sind nicht mehr abspielbar.
      Ich habe auch digitalisiert, aber mit mäßigem Erfolg. Dann habe ich Filme fortgeschafft zum Digitalisieren und 10 DVD mit je ungefähr 30 Minuten Film zurückbekommen. (Was länger war, wurde abgeschnitten.)
      Die Qualität war ansonsten recht gut. Doch leider wurde ich lange krank, bevor ich zum Duplizieren kam und als ich wieder gesund war, waren 5 von 10 Langlebensdauer-DVDs nicht mehr abspielbar.

      Leider hielten auch die Klebestellen nicht mehr gut, aber die Leute klebten wieder, schnitten aber je 3...5 cm Film (ungefähr) ab. Wahrscheinlich wurde automatisch neu geklebt.

      Jedenfalls will ich es hinter mich bringen, alle meine Filme zu bearbeiten, zu schneiden und zu vertonen, sodass ich sie weitergeben kann.

      Jetzt gab es die Möglichkeit, meine Filme wegzuschaffen oder selbst zu digitalisieren, denn das Digitalisiergerät eines bekannten Versandhändlers erreichte ein für mich noch erschwingliches Preisniveau. Und es hat sowohl Super 8 als auch Normal 8.

      --
      Soweit zur Vorrede, jetzt kommt der Hauptteil:

      Hauptteil

      Der Kauf wurde von meiner Frau genehmigt, damit stand der Bestellung nichts im Weg. Nach drei Tagen kam es an, ich stellte es erst mal über Nacht zur Seite, weil meine Frau krank ist und ich sie unterstützen muss. Heute war es soweit.
      Das Gerät ist viel kleiner und leichter, als ich angenommen hatte. Dabei ist es Formschön, denn die Form folgt der Funktion. Man braucht nicht mal das Handbuch zu lesen, wenn man schon mal Filme vorgeführt hat und das richtige einlegen beherrscht. Zum Betrieb braucht man keinen Computer, nur eine Steckdose.
      Ich steckte das Netzteil an, legte eine 32-GB-Speicherkarte ein und legte den Film ein, das war alles für die Vorbereitung der Hardware.



      Dann las ich doch erst mal die kurze, aber aussagekräftige Bedienungsanleitung, damit ich die Menüführung verstand.

      Und dann ging es los. Es ratterte leicht, ca. 1 Bild pro Sekunde.
      Nach 30 s hielt das Gerät, eine Klebestelle hatte sich gelöst.

      Ich klebte provisorisch mit Klebeband, das funktionierte.
      Ich habe noch Kleber, aber der ist 20 Jahre alt.

      Eine 15-Minuten-Rolle braucht ca. 3...4 h

      Nach den ersten Schwierigkeiten digitalisierte das Gerät sehr gleichmäßig.

      Belichtung und Beschnitt erfolgen automatisch.

      Den Bildstand und die Bildgröße kann man einstellen.

      Das Gerät digitalisiert 30 Bilder/s, man muss noch softwaremäßig auch 18 Bilder/s umrechnen lassen.

      Ich habe mein Magix Video de Luxe in Betrieb genommen, das wollte ich schon vor zwei Jahren machen, aber die Pflege meiner Mutter ging vor.

      Nun funktioniert alles, auch die Umrechnung auf 18 Bilder/s.

      Die Auflösung ist besser, als ich gedacht habe.

      Jetzt geht es an die Feinheiten.
      Der Probefilm vom Jugendklub ist digitalisiert. (Wanderungen und eine Fete bei mir zu Hause aus der ersten Hälfte der 1970er Jahre.)

      Das Gerät hat sich etwas eingelaufen und läuft ruhiger als am Anfang. Das ist ein seltsames Phänomen.
    • Ich hatte auch ein Gerät mit Umlenkspiegel, damit kam ich auch nicht zurecht. Es war rein passiv, an einer Seite eine Mattscheibe, an die andere sollte man den Projektor stellen. Der Hauptpunkt: Ich konnte die Helligkeit nicht gut genug regeln.
      Und der Unterpunkt: Ich bekam das Flimmern nicht gut genug weg. Ich habe dann eine Einstellung gefunden, bei der es sich zu synchronisieren schien, es ging halbwegs. Doch ehe ich fertig war, verabschiedete sich die Kamera. Das war Mitte der 1990er Jahre, noch eine analoge Videokamera. Die digitalen brachte ich nicht dazu, ohne Flackern zu funktionieren.

      Das heutige Problem: Die Klebestellen halten zum Teil nicht mehr richtig. Ich werde einiges nacharbeiten müssen.

      Ist Leim oder Klebeband mehr zu empfehlen?

      Darf man hier im Forum einen digital erstellten Film einstellen über das Digitalisieren? Ich könnte Details aufnehmen. Analogaufnahmen kann ich davon höchstens mit Fotoapparat machen.

      PS:
      Man kann das Gerät auch ausleihen. Gleichstand zum Kauf sind nach ca. 6-8 Wochen erreicht. (Hängt auch vom Hänlder ab.)
      Das lohnt sich nur bei wenigen Filmen. Wenn man viele hat, ist es besser, man hat das Gerät. Ob es später verkäuflich ist, weiß ich aber nicht.
    • Kleber für Acetat-Filmträger, Klebeband für Polyester-Träger, denn da hält der Kleber nicht. Fomapan R100 ist auf Acetat-Basis, deshalb mache ich eine Doppelkeil-Schnittstelle und klebe. Meine Digital-Kopien erzeuge ich einfach durch Abfilmen mit einem alten DV-Sony-Camcorder von der Leinwand. Wie auf Youtube zu sehen, gelingt mir das flimmerfrei, aber es ist nicht wirklich eine Digitalisierung.

      Kleber gibt es übrigens bei FFR-Film Idstein unter der Bezeichnung Cinefix. 12 ml kosten 14.95€ . Ich habe kürzlich auf einem Grazer Flohmarkt eine gesamte Schmalfilmausrüstung erworben, bei der auch eine fast volle Flasche AGFA Cinecol Filmklebemittel zu 30ml dabei war. Hält einwandfrei und man kommt mit diesen kleinen Mengen ewig aus. Eine Trockenklebepresse für Klebestreifen von AGFA mit der Bezeichnung F 8S automatic war auch dabei.
    • Danke Gerhard. Ich habe eine Sony-DV-Kamera, die ist aber leider kaputt. Ich kann nur noch abspielen.

      Die Filme ließen sich kleben. Aber neuerer Kleber geht nicht mehr so gut. Ich habe ja sogar noch zwei gleiche Klebepressen für Normal8 und Super8.

      Nur meine schöne Entwicklerdose verlor ich bei der Flut 2002.

      Das Resultat bei dem Filmscanner ist .MP4-Format. H264 1440x1090 (Angabe nach Medieninformation im VLC-Player)
    • Das Ding rattert, quitscht und klackert vor sich hin, liefert aber erstaunlich einfach und schnell brauchbare Ergebnisse für den weniger anspruchsvollen Zeitgenossen. Ideal um 8 mm Schmalfilm auf die diversen Smartphones einer Großfamilie zu bringen, was die Aufgabe war, als ein Schuhkarton mit Normal 8 und Super 8 Filmen auftauchte.

      Seit ein paar Wochen gibt es ein Firmware-Update im Netz, das die Framerate auf 20 fps in der MP4-Datei senkt und die Rechtschreibfehler in den Menütexten beseitigt. Damit kann man sich das nachträgliche Umrechnen auf 18 fps sparen, wenn es mal ganz schnell gehen soll.
      pearl.de/support/product.jsp?pdid=NX4294

      Sehr hilfreiche Tipps gibt es von einem amerikanischen Youtuber, der das baugleiche Gerät (Wolverine MovieMaker) ausführlich darstellt und intensiv getestet hat.
      youtube.com/channel/UCSIu1cyLMCNfuDJ9GGuUOVA/playlists
      Dauerausstellung über 30 Jahre mit der Olympus XA
    • Danke für den Tipp.
      Ich werde es so machen, wenn es mal schnell gehen soll.
      Ich will aber erst mal mit der vorhandenen Firmware arbeiten. Ich habe schonmal ein Gerät zerschossen durch Firmwareupdate. Zum Glück hatte der Händler das Update empfohlen, so bekam ich ein Ersatzgerät.
      Es ist immer Angst dabei. Wenn es auf 18 stellen würde, würde ich das Update sofort machen.

      Was ich noch nicht gefunden habe: Wie stellt man es ein, dass der Bildstrich sich anpasst, wenn Filme zweier Kameras kommen?
      Ich habe manuell nachgeregelt, das scheint aber nicht perfekt zu sein.

      Ja, es rattert und hat gequietscht, das Quietschen gab sich aber dann ...

      Ich kann die Filme immer noch mit Projektor vorführen ...

      Die Geschwindigkeitsumstellung auf 18 Bilder pro Sekunde habe ich im Magix-Programm schon gefunden.

      Die Belichtungsmessung geht ganz gut.
      Ich habe es eine Stufe dunkler gestellt, das ist bei einigen Szenen besser.

      Besonderen Dank für den Hinweis auf Quellen.
    • Ich habe jetzt einige Schmalfilme digitalisiert.
      Dabei war es so, dass meine Frau begeistert war. Es waren alte Familienfilme von vor über 30 Jahren dabei.

      Die grundlegende Qualität ist ok.
      Mit Einstellungen muss ich noch Erfahrungen sammeln.

      Einstellungen betrifft Helligkeit, Schärfe und Bildstand. Viel mehr kann man nicht einstellen.

      Der Apparat gleicht automatisch die Belichtung aus. Ich habe beim ersten Film, der leicht überbelichtet war (genauer: der Kontrast war sehr hoch und es gab überbelichtete Stellen) die Belichtung eine Stufe heruntergesetzt.

      Dummerweise habe ich "Schärfe" wahrscheinlich missverstanden. Ich wollte scharfe Einstellung, aber wahrscheinlich war Nachschärfen gemeint. Das schärfte vor Allem das Korn.

      Die eigentlich wichtigste Einstellung ist der Bildstand. Er wird automatisch eingestellt, aber nicht sehr exakt. Und er ändert sich leicht. Hier ist es ein Vorteil, dass am Ende nicht 100% gezeigt werden.

      Ich habe von Magix das Videoschnittprogramm. Damit kann ich leicht die Geschwindigkeit anpassen. Es sind zwei Anpassungen nötig:
      1. (für PAL) 25 Bilder/s
      2. (für die Wiedergabegeschwindigkeit) 18 Bilder/s bei Super8.

      Farbfilm und SW-Film werden leicht unterschiedlich behandelt. Der SW-Film scheint etwas steifer und stabiler zu sein, damit hatte ich keine Probleme. Beim Farbfilm zieht die Aufwickelspule am Anfang zu stark. Dadurch wird teilweise der Fim desynchronisiert, weil der Transporthaken das Loch nicht mehr genau trifft. Das sollte eigentlich nicht sein. Ich umgehe es durch Bremsen der Aufwickelspiule, bis ca. 1 cm dick Film drauf ist, oder indem ich die Spule leicht nach vorn ziehe, sodass sie nicht mehr der Nippel mitnimmt, sondern nur noch die Reibung.

      Wie das der Apparat mit dem Bildstand genau macht, weiß ich nicht. Der scheint leicht um 5% zu wandern ...

      Einige Klebestellen habe ich ersetzt, erst mal mit Klebeband für Super-8-Filme. Das geht ganz gut mit der alten Klebepresse, die auch mit Lösungsmittel klappt.

      Die Streifen sind der Inflation gefolgt. Früher 8 DM, jetzt ca. 20 Euro fürr 100 Klebestellen.

      Leim habe ich noch da, will ihn in Ruhe probieren.

      Die Helligkeit wird viel besser eingestellt, als beim Abfilmen mit Videokamera.


      Jetzt rödelt das Teil und ich weiß, nach was ich sehen muss.

      Einen Filmausschnitt von ca. 1980 werde ich mal zeigen, wenn er fertig ist.
    • Einen Satz aus der Bedienungsanleitung verstehe ich nicht, obwohl er deutsch klingt:

      3. Drücken Sie die Abstandhalter-O-Ringe (2 mm) über die erste Führungsrolle der rechten Seite. Sie dienendazu, das Filmband so einzustellen, dass es geradlinig läuft und nicht an der Klemmfeder hängen bleibt.Setzen Sie maximal 2 O-Ringe auf die Führungsrolle.

      Ich habe nirgends etwas gesehen, was wie Ringe aussieht. Unter "O-Ring" kann ich mir nichts vorstellen. pearl.de/support/product.jsp?pdid=NX4294
      (Ich habe die Anleitung auch auf Papier.)

      Die Umstellung auf 20 Frames/s habe ich noch nicht gemacht.
    • Danke für die Hinweise.
      Bei mir sind die Gummiringe schon eingestellt gewesen.

      Das mit dem Zoomen habe ich gesehen, aber noch nicht erprobt.
      Das werde ich morgen probieren. Danke. Meine Videosoftware beherrscht es.

      Ich habe jetzt eine Reihe Wolverine-Videos angesehen, dort war auch ein ausführlicher Bericht zum Zoomen.

      Das ist hier ein echt gutes Forum, mit guten Hinweisen.
      Danke sehr.

      PS: Als Videosoftware habe ich Magix Videodeluxe 2016 Plus (nutze ich zur Zeit) und Adobe Premiere 14 (nicht installiert)
    • Ich habe jetzt zwei Probleme gelöst (durch Improvisation, man könnte auch sagen: Pfriemeln.)

      1. Zu starker Zug der Aufwickelspule:

      Ich nehme eine Super-8-Fimspule und verwende den Adapter "verkehrt herum". Hierdurch schleift dis Spule auf dem Adapter, der fest auf der Achse steckt. Der Zug reicht vollkommen aus.

      2. Klebestellen:

      Ich habe Hama-Kleber probiert, der hält beim Orwo-Film fast gar nicht, obwohl er ihn angreift und wellt. Stattdessen nehme ich Klebeband. Das Handling ist ein wenig komplexer mit den Klebepressen für Leim, funktioniert aber.
      Ich lege zunächst die Filmenden ein, sodass sie in den Führungsstäbchen sitzen. Dann justiere ich die Streifen auf dem Film, drücke die Seite, die nicht auf dem Film liegt, fest, ziehe das Papier von der Seite, die auf dem Film sitzt, ab, und dann drücke ich den Klebestreifen an. Dann ziehe ich das Papier an der anderen Seite ab und falte den Streifen auf die Rückseite. Dann drücke ich ihn an. Das klingt komplizierter als es ist, wenn man sich alles anschaut, ist es sehr logisch.
    • Ich habe jetzt das Update durchgeführt, nicht ganz problemlos. Der Verkäufer hat das Update selbst zur Verfügung gestellt.
      Es hat funktioniert.

      In der Anleitung hat ein Schritt gefehlt ... Schwitz, keuch, stöhn!

      Original
      1) SD-Karte fomatieren
      2) Update-Datei (xxxxx.bin) auf die SD-Karte kopieren
      3) Gerät einschalten
      4) SD-Karte einsetzen
      5) Das Gerät schaltet sich aus und die LED beim Ein-/Ausschalter beginnt zu blinken
      6) Warten Sie unbedingt bis sich das Gerät von selbst wieder einschaltet
      7) Entnehmen Sie die SD-Karte und löschen Sie die Update-Datei von der Karte

      --- Fertig

      Schritt 5: Hier gab es ein Problem.
      Das Gerät schaltete sich aus und begann nicht, zu blinken.

      Ich wartete und wartete (wegen Schritt 6)
      Dann drückte ich auf den "Ein"-Schalter, jetzt begann es zu blinken. Das Update wurde fertig.


      Meine Prozedur:

      1) SD-Karte fomatieren
      2) Update-Datei (xxxxx.bin) auf die SD-Karte kopieren
      3) Gerät einschalten
      4) SD-Karte einsetzen
      5) Das Gerät schaltet sich aus


      5a) Einschaltknopf drücken und die LED im Ein-/Ausschaltknopf beginnt zu blinken

      6) Warten Sie unbedingt bis sich das Gerät von selbst wieder einschaltet
      7) Entnehmen Sie die SD-Karte und löschen Sie die Update-Datei von der Karte
      --- Fertig
    • Der Zug beim Aufwickeln ist zu stark.

      Ich habe eine Lösung gefunden.

      [IMG:https://farm5.staticflickr.com/4753/40115741922_9a64bf9899.jpg]Somikron Schmalfilmscanner by Bernd Hutschenreuther, auf Flickr

      Ich schiebe die Filmspule nur soweit auf den Super8-Aufwickeldorn, dass sie nicht einrastet. (Siehe Bild oben.)

      [IMG:https://farm5.staticflickr.com/4674/40115695322_e98fe27a51.jpg]Somikron Schmalfilmscanner by Bernd Hutschenreuther, auf Flickr

      Vorn schließt die Spule jetzt mit dem Dorn ab.

      Die Methode dieser Improvisation ist echte Ossifizierkunst. Es wird passend gemacht ...

      Mit Normal-8-Spulen funktioniert diese Methode nicht. Deshalb verwende ich die mitgelieferte Spule nicht mehr.

      Alternativ könnte man auch die Nase auf dem Dorn abfeilen.

      Nunmehr ist die Aufwickelkraft wesentlich schwächer, die Maschiene quietscht und knirscht nicht mehr, und der Bildstand ist ruhig.
    • Hallo Bernd,

      Ich habe seit 2 Wochen das, wie ich vermute gleiche Gerät als "Reflecta-Filscanner". Der erste Versuch war noch nicht so vielversprechend. (sehr grobkörniges Ergebnis und auch Probleme mit der Führung)

      Dein Beitrag macht ja Mut, das hier noch viel Optimierungspotential ist.

      Ich vermute das das Softwareupdate auf die Reflecta auch passt.

      Hast Du einen größeren Nutzen durch das Update feststellen können?

      Gruß Jörg
    • Bernd_Hutschenreuther schrieb:

      Der Zug beim Aufwickeln ist zu stark.

      Ich habe eine Lösung gefunden.

      [...]

      Nunmehr ist die Aufwickelkraft wesentlich schwächer, die Maschiene quietscht und knirscht nicht mehr, und der Bildstand ist ruhig.
      So mache ich es auch, da bei meinen ersten Versuchen die Spule immer am Gehäuse geschliffen hatte.

      Jörg Zachmann schrieb:

      Hallo Bernd,

      [...]
      Ich vermute das das Softwareupdate auf die Reflecta auch passt.

      Hast Du einen größeren Nutzen durch das Update feststellen können?
      Bin zwar nicht Bernd, aber derjenige, der das Update vor ihm "volles Risiko" ausprobierte. Den Effekt wegen des anders als beschriebenen Verhaltens beim Update hatte ich auch, vergaß es jedoch zu erwähnen. Tschuldigung wegen der Kreislaufbelastung, Bernd.

      Man kann die installierte Firmware nicht sichern und später wieder den Lieferzustand herstellen. Deshalb würde ich nicht unbedingt davon ausgehen, dass es funktioniert eine Somikon-Firmware auf den Reflecta zu spielen. Reflecta verwendet gewöhnlich eigene Firmware bei den Produkten, die auch andere Hersteller vom selben OEM beziehen (zumindest bei den DigitDia-Scannern ist das so). Bis auf die geschilderten Änderungen (Framerate auf 20 fps in der MP4-Datei gesenkt und Rechtschreibfehler in den Menütexten beseitigt) gibt es nichts, was mir aufgefallen wäre.
      Dauerausstellung über 30 Jahre mit der Olympus XA
    • Der Vorteil von 20 Bildern/s ist, dass man den Film direkt zeigen kann, er wirkt ein wenig zu schnell, aber nicht viel.
      Der Nachteil ist die Weiterverarbeitung.
      30 Bilder/s lassen sich leichter sauber zu 24 Bildern/s umrechnen als 20.
      Am besten wäre, es bliebe bei 16 Bildern/s für Normal 8 bzw. bei 18 Bildern/s bei Super 8.
      Das ließe sich für viele Zwecke am leichtesten weiterverwenden.

      Die Probleme liegen beim Flimmern/Ruckeln.

      Im professionellen Bereich werden saubere Zwischenbilder berechnet. Das ist dann kein Problem.
      Magix "interpoliert" Zwischenbilder, wenn man es zulässt, aber die sichtbare Qualität verschlechtert sich dabei.