Vergrößerer bis 30x40cm...

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    • Thomas Kreil schrieb:

      Diese Vergrößerer bauten u.a. Homrich in Hamburg und Durst, teilweise mit Blitzbeleuchtung, und wurden meist in der Repro-Branche und für Luftbilder (Negativformat 40x40 cm) sowie für Meßbildaufnahmen für die Denkmalpflege benutzt. Hin-und wieder arbeiten auch normale Fotografen in diesen Formaten (und größer, wie schon angeführt). Ziel dort ist allerdings eine Kontaktkopie, da Kontakte einfach schöner sind als alle Vergrößerungen. Lotusviewcamera in Ostermieting in Österreich baut übrigens, neben Donchev und einigen anderen, auch in Europa gute Kameras jenseits 18x24!
      Das Format 30x40 ist zwar niccht so weit verbreitet, aber dennoch sehr real. Alte Fotografen bezeichneten 4x5" übrigens als Briefmarkenformat und lehnten es als viel zu amateurhaft ab!

      VG Thomas
      in meinem jugendlichen, damals US infizierten Größenwahnsinn baute ich einst einen hözenen Trumm einer 30/40 Repro-Holzkamera um. Die Objektiv-Standarte wurde bewglich gemacht. Dazu kam eine 30/40 Kassette und Kodak-Tri-x sowie Ektachrome aus USA.
      Material selbst entwickelt (Stilleben).

      Kurz: Aufwändig, teuer und nahezu sinnlos, denn max. 8/10 reichte nicht nur im Job. Und aus 4/5 wurden mir 24x30 Duplikate zur Präsentation gemacht, denen kein Kunde das Ursprungsformat ansah.
      Hier galt und gilt wohl noch heute allein der in seinem Sinn möglichst perfekt fotografierte Bildinhalt.


      VG, Rainer
      Das Kind ist in den Brunnen gefallen. Jetzt soll es wenigstens eine anständige Erziehung haben.(Abraham Lincoln ?)
    • Ja, Rainer;

      Deinem Votum folge ich, solange man ausschließlich technisch-photographische Parameter zugrunde legt; manchmal bedeutet aber Photographie, zumindest Manchen, mehr.

      Und so bekenne ich mich zu meinem Neu-Erwerb einer SInar F, 13x18cm. - Für mich ist das das größtmögliche Fomat, das ich daheim selbst verarbeiten und vergrößern kann; und damit erreich ich gewisserweise einen sehr persönlichen "Maximal-Punkt", der sicher nicht nur photographisch begründbar ist.


      Jan-Peter
    • Es gibt inzwischen wieder einen modernen Vergrößerer von Heiland electronic für das Negativformat 50x60 cm mit Splitgrade und LED-Beleuchtung (Horizontalvergrößerer). Die Ausrichtung erfolgt lasergesteuert. In der PhotoKlassik III.2018 war ein Bericht über Heiland Elektronik mit einem Bild des Geräts.

      Hier kann man sehen, wie mit einer 20x24" Kamera (entspricht 50x60cm) gearbeitet wird.

      Viel Vergnügen.

      Beste Grüße,
      Otto!
    • Ja, Otto;

      vielen Dank für dieses phantastische Video! - So stelle ich mir auch Ulf Clarke und sein kleines Tigerlein vor! - Format geht nicht über Format.

      Aber es zeigt freilich auch den Aufwand - und dann das Ergebnis. Dabei kann dieses Verhältnis auch ein Gegenstand der Reflexion von Realität und Existenz werden.

      Übrigens: Baut denn noch die Firma Kienzle ihre Projektoren?? - Auf der website habe ich gesteern mal herum gestöbert.

      Der nette Mann aus Villingen, der mir vor viereinhalb Jahren "meinen" Laborator 138 verkaufte, ist nämlich an einen Kienzle Tisch-Vergrößerer für 4x5 gelangt, den er aber offenbar "nur" für 6x9 Vergrößerungen nutzt. - Und dann war ihm der LAborator irgendwie zu "unheimlich".


      Allen viel Spaß und Vergnügen mit diesem sagenhaften Video!

      Jan-Peter