Vergrößerer bis 30x40cm...

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    • "..an italien made machine from the seventies, allowing to print from negatives as big as ... AND glass negatives TOO, used exclusively in typography..." (Gewicht 1 1/2 Tonnen)
      Damit sind mE Foto-Negative nicht ausgeschlossen... was immer das für Kameras waren oder sind...


      Nettes Detail am Rande: wie sich ein Mechaniker beim ersten Einschalten bekreuzigt (ca 2:30)
      Und interessant finde ich besonders den neuen LED-Kopf (ab ca 4:00)
    • Reprokameras gab es zumindest mal bis 1x1,2m. 2 davon hab ich schon gesehen, die wurden vorallem für die Karthographie eingesetzt. Aber auch in der Personen und Gruppenfotografie wurden große Kameras eingesetzt. 24x30 und 30x40 waren da Standart, das größte Bild, das ich aus einer "normalen Kamera" gesehen habe war ca. 60x80. Aber es ging auch bis 1,3x2,5m link.
      Heute gibt es noch Lotus (wie Armin schon sagte), Shen-Hao und Chamonix, die Kameras bis 20x24" anbieten. Drüber wird es dann mit Film ganz haarig (auch 20x24 bekommt man nicht an jeder Ecke ;)
      Noch problematischer sind die Optiken. Das sieht man ganz gut bei der Klimsch und den Bildbeispielen, die der Fotograf zeigt. Bei 50x60cm² ist die Normalbrennweite 780mm. Er schreibt, dass er mit einem 600-er Ronar (extra von einem italienischen Objektivantiquariat, HiHi...) fotografiert, auf den Bildern im Netz sieht man nur ein 480-er. Beides sind aber WW für das Format und das sieht man den Ergebnissen auch an. Auch ein häufiges Problem bei Wetplate, wo häufiger auf die Anfangsöffnung und weniger auf die Brennweite geschaut wird...
    • Bonjour,

      dieser Vergrößerer sieht aus wie ein klassischer Vergrößerer: Der Leuchtenkopf ist von innen verspiegelt und hat zwei Lüfterlöcher und oben das Loch für den Warme-Luft-Abluft-Schlauch. Säule mir Fuß und das Grundbrett sehen ebenfalls aus, wie von einem großen Vergrößerer, wie z.B. von einem alten großen Durst. Viele Reprokameras mit einem Durchlicht-Leuchttisch können ebenfalls als Vergrößerer eingesetzt werden. Bei großen Formaten ab 18 x 24 cm werden/wurden oft Horizontalvergrößerer verwendet. Je nach erhältlichen Zubehör haben die Geräte in der Regel einen Durchlicht-Leuchtisch und/oder einen Beleuchtungsaufsatz um die Kamera in einen Vergößerer umzubauen. Das geht oft recht Stressfrei. Für unsere 16" x 16" und 20" x 24" - Inch Kamerangab es auch mal Beleuchtungsaufsätze um die Kamera in einen Vergrößerer zu verwandeln.

      Salut,

      vom Zappa und dem kleinen Tiger (…der sagt: Fomat üss durch nüxx zu asetzen - aussa durch mööööööööhr Fooooomat!)
      Markennamen??? - Egal, wenn wir nur damit photographieren können…

      Unsere Negativformate:

      6 x 9, 9 x 12, 13 x 18, 18 x 24, 24 x 30 cm
      4" x 5", 8" x 10", 16" x 16", 16" x 18", 24" x 26" - Inch
    • Ich habe früher mal gelegentlich mit einer Klimsch Autovertikal gearbeitet. Das Ding hat 1980 80000 DM gekostet, wog etwa eine Tonne und konnte sowohl als Reprokamera wie auch als Vergrößerer benutzt werden. Das Ding war aller erste Sahne. Die Arbeit damit hat viel Spaß gemacht. Vor ein paar Jahren wurde das Gerät verschrottet.

      Viele Grüße
      Runhild
    • Diese Vergrößerer bauten u.a. Homrich in Hamburg und Durst, teilweise mit Blitzbeleuchtung, und wurden meist in der Repro-Branche und für Luftbilder (Negativformat 40x40 cm) sowie für Meßbildaufnahmen für die Denkmalpflege benutzt. Hin-und wieder arbeiten auch normale Fotografen in diesen Formaten (und größer, wie schon angeführt). Ziel dort ist allerdings eine Kontaktkopie, da Kontakte einfach schöner sind als alle Vergrößerungen. Lotusviewcamera in Ostermieting in Österreich baut übrigens, neben Donchev und einigen anderen, auch in Europa gute Kameras jenseits 18x24!
      Das Format 30x40 ist zwar niccht so weit verbreitet, aber dennoch sehr real. Alte Fotografen bezeichneten 4x5" übrigens als Briefmarkenformat und lehnten es als viel zu amateurhaft ab!

      VG Thomas
      Fotograf zum Maler: "Geiles Bild, mit welchem Pinsel gemalt?"