Meine erste Entwicklung

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    • Meine erste Entwicklung

      Guten Tag an alle,
      ich will meine erste Erfahrung erzählen.
      Ich hatte schon die Zutaten vorbereitet:
      • 400 ml Ilford D-11 (1+1)
      • 400 ml Macro Ecostop
      • 400 ml Ilfostop schon verdünnt.
      Um 1:40 Uhr bin ich in meiner Dunkerkammer (mmm....Badzimmer...Dunkelbadzimmer :D ) und fange die Filmrolle zu aufmachen an.
      Hier kommt das erste Problem: ich könnte es nicht mit mienem Flaschenöffner schaffen und dann drücke ich die Patrone gegen dem Boden und endlich kommt die Rolle raus.
      Jetzt muss ich die Rolle in der Spirale aufrollen und hier kommt des zweiter Problem: es geht nicht.
      Ich habe etwas wie zehn mal vom Anfang wieder gemacht und am Ende habe ich das geschaft.
      Im Grunde genommen war ein Stück der Filme ein bisschen gebrochen und könnte nicht in der Spirale sich aufrollen.
      Als ich das geschaft habe war die Licht wieder zuruük: 2:40 Uhr!
      Ich habe eine lange lange Stunde in Dunkelheit gekämpft gegen die Filmrolle aber am Ende habe ich gewonnen! :saint:
      Der Rest ist wie geplannt gelaufen: 14 Minuten Entwickler, 2 Minuten Stoppbad und 5 Fixbad.

      Das Ergebnis mag ich sehr gerne.
      Entschuldigung aber diese Fotos sind nicht so gut und zeigen nicht so real wie ist der Prozess gegangen.


      IMG_20170912_180100.jpgIMG_20170912_172924.jpgIMG_20170912_180150.jpgIMG_20170912_180254.jpg

      Jetzt kommt der nächste Scritt: Auf Papier entwickler!
      Fotoapparat
      Sony Alpha 230; Minolta 35-70 f/4 - Praktica MTL5; Iscotar 50 f/2.8 - Polaroid Spirit 600 CL - Zeiss Ikon Contafles Super; Carl Zeiss Tessar 50 f/2.8. - Agfabox
      Dunkelkammer
      Vergrößerer Durst B30 - Ilford Multigrade II Filter - Paterson Universal Model II Tank - Ilford Rapid Fixer - Ilford D-11 Entwickler

      Flickr

      Aus Bremen
    • Guten Abend Claudio,
      das sieht doch gar nicht schlecht aus! Prima, dann hast Du Deine Premiere ja jetzt hinter Dir.

      Ich möchte wetten, die erste Filmentwicklung hat bei allen länger gedauert als geplant. Beim ersten „echten“ Filmeinspulen habe ich auch über 30min im Dunkelsack gesteckt...

      Viele Grüße
      Carsten.
      Gott grüß die Kunst!
    • Hallo, Claudio;

      ganz, ganz herzlichen Glückwunsch!! - Vor allem das zweite Bild mit dem Einzel-Negativ zeigt, dass Du alles völlig richtig gemacht hast! - Das ist ein gut durchgezeichnetes Negativ mit allen Nuancen, Lichtern und Schatten, allen Grautönen - und auf Papier würde ich die Gradation irgendwo zwischen 1 und 2 einordnen.

      Im handling hast Du beim nächsten Mal schon erheblich mehr Übung. Zum Öffnen der verschweissten Dosen/Patronen gibt es im Foto-Handel Öffner, die üblichen Bierflaschen-Öffnern recht ähnlich sind, aber eben nicht ganz gleich. - Ich nehme - faulerweise - oft mein Schweizer Messer mit dem üblichen Bier-Flaschen-Öffner - und öffne damit die Patrone von unten, also dort, wo die Spule NICHT rausguckt.

      Zum besseren Einfädeln in die reels schneide ich den allerersten Film-Anfang mit einer Schere eiinfach etwas rund/oval an / ab - und dann geht das Einfädeln deutlich einfacher.

      Die Wahl von Ilford ID 11 als Entwickler ist trefflich!! - Das ist ein ganz guter Universal-Feinkorn-Pulver-Entwickler. - Die DAtenblätter von Ilford weisen aus, dass Ilford Perceptol feineres Korn, aber mutmaßlich nicht ganz so viele Grauwerte erbringt. - Ich selbst entwickle meistens in Kodak Microdol - oder auch in ID 11 oder Perceptol. - In jüngster Zeit hat Klaus Wehner hier einen Einmal-Flüssig-Entwickler angeboten, der sehr viele guten Eigenschaften vereint und im handling sehr, sehr schnell und sicher anzusetzen ist.


      Nochmals herzlichen Glückwunsch!! - DA bist Du völlig richtig unterwegs!


      Jan-Peter
    • Hallo Claudio!

      Glückwunsch zur ersten Entwicklung!

      Je nachdem welche Enticklerdose du verwendest, lässt sich die Spirale auch öffnen und auseinanderziehen. Der festsitzende Film lässt sich dann ganz einfach entnehmen und du verhinderst das Knicken bzw. Brechen des Films.

      Nur der Vollständigkeit wegen: Hast du am Ende ausreichend gewässert? Habe das bei den ersten Filmen recht stiefmütterlich behandelt und nach zwei Monaten üblen Fraß auf den negativen gehabt.

      Viele Grüße,
      Johannes
    • Vielen Dank vfür Eure Gedänke,
      ich habe alles auf Papier notiert aber nächstes Mal werde einen Minikassettenrekorder finden und durch dem Prozess reden.

      @Johannes Klarius, ja, am Ende habe ich die Filmrolle gewassert mit die Ilford Methode damit ich wenig Wasser brauche.

      Für die Zukunft würde ich auch Rodinal probieren weil es sehr gusting ist.
      Dazu habe ich schon Adox Konstant und werde ich sehen wie es geht.
      Fotoapparat
      Sony Alpha 230; Minolta 35-70 f/4 - Praktica MTL5; Iscotar 50 f/2.8 - Polaroid Spirit 600 CL - Zeiss Ikon Contafles Super; Carl Zeiss Tessar 50 f/2.8. - Agfabox
      Dunkelkammer
      Vergrößerer Durst B30 - Ilford Multigrade II Filter - Paterson Universal Model II Tank - Ilford Rapid Fixer - Ilford D-11 Entwickler

      Flickr

      Aus Bremen
    • Claudio Fazio schrieb:

      Guten Tag an alle,
      ich will meine erste Erfahrung erzählen.
      Ich hatte schon die Zutaten vorbereitet:
      • 400 ml Ilford D-11 (1+1)
      • 400 ml Macro Ecostop
      • 400 ml Ilfostop schon verdünnt.
      Um 1:40 Uhr bin ich in meiner Dunkerkammer (mmm....Badzimmer...Dunkelbadzimmer :D ) und fange die Filmrolle zu aufmachen an.
      Hier kommt das erste Problem: ich könnte es nicht mit mienem Flaschenöffner schaffen und dann drücke ich die Patrone gegen dem Boden und endlich kommt die Rolle raus.
      Jetzt muss ich die Rolle in der Spirale aufrollen und hier kommt des zweiter Problem: es geht nicht.
      Ich habe etwas wie zehn mal vom Anfang wieder gemacht und am Ende habe ich das geschaft.
      Im Grunde genommen war ein Stück der Filme ein bisschen gebrochen und könnte nicht in der Spirale sich aufrollen.
      Als ich das geschaft habe war die Licht wieder zuruük: 2:40 Uhr!
      Ich habe eine lange lange Stunde in Dunkelheit gekämpft gegen die Filmrolle aber am Ende habe ich gewonnen! :saint:
      Der Rest ist wie geplannt gelaufen: 14 Minuten Entwickler, 2 Minuten Stoppbad und 5 Fixbad.

      Das Ergebnis mag ich sehr gerne.
      Entschuldigung aber diese Fotos sind nicht so gut und zeigen nicht so real wie ist der Prozess gegangen.


      IMG_20170912_180100.jpgIMG_20170912_172924.jpgIMG_20170912_180150.jpgIMG_20170912_180254.jpg

      Jetzt kommt der nächste Scritt: Auf Papier entwickler!
      Was mir bei den Zutaten aufgefallen ist: Macro Ecostop und Ilfostop, das sind doch zwei Stoppbäder??? !
      jkuzjahsggcnoqpymv21692346
    • @Werner Böttger,
      sorry, das ist Ilford Rapid Fixer, nicht Ilfostop.
      Ich kann das nicht mehr korrigieren in meinem ersten Post.
      Fotoapparat
      Sony Alpha 230; Minolta 35-70 f/4 - Praktica MTL5; Iscotar 50 f/2.8 - Polaroid Spirit 600 CL - Zeiss Ikon Contafles Super; Carl Zeiss Tessar 50 f/2.8. - Agfabox
      Dunkelkammer
      Vergrößerer Durst B30 - Ilford Multigrade II Filter - Paterson Universal Model II Tank - Ilford Rapid Fixer - Ilford D-11 Entwickler

      Flickr

      Aus Bremen
    • Ciao Claudio!

      Du hast doch eine Spule von Paterson. Die haben doch diese Kugeln, damit man nicht mit den Fingern festhalten muss. Und die Spulen sind aus weichem Plastik, nicht aus Acryl. Da gleitet das bei mir wie durch Butter. Mein größtes Problem sind Rollfilme, weil die breiter sind. Da finde ich oft den Anfang in der Spule nicht richtig. Aber wenn sie erst sitzen, geht alles ganz leicht.

      1. Du hast doch den Anfang des Films abgeschnitten (diese Zunge)? Das blockiert sonst.

      2. Ich würde dir auch empfehlen, beim nächsten Mal den Anfang des Films zusätzlich ein ganz kleines Bisschen ca. 45° anzuschneiden, dann läuft er leichter in die Spule. Ich meine so: \__________/ Wenn du den Film in der Kamera nicht ganz in die Spule zurückspulst, kannst du das im Licht machen. In der Dunkelheit habe ich immer Probleme, die Schnitte gleichmäßig zu machen, aber es geht natürlich auch. Wichtig: Die Schnitte dürfen nicht in einem Perforationsloch sein, sonst hakt es wieder.

      3. Wenn der Film noch in der Patrone ist, hast du eine Möglichkeit zur Rettung. Wenn es gar nicht mehr geht, kannst du den Film zurückspulen in die Patrone und das Licht anmachen. Ich ziehe dann immer 30 cm raus und wickle auf die Spule, dann die nächsten 30 cm. So kann man notfalls immer wieder zurück.

      4. Wenn der Film ganz zurückgezogen wurde: Probier mal eine Rohrzange oder eine große Kneifzange, damit kriege ich die Patronen immer sehr leicht auf.

      5. Ich hatte neulich eine Jobo-Spirale, die klemmte fürchterlich. Wenn man ein bisschen auf die Spule geklopft hat, löste sich der Film wieder. So habe ich den Film doch reingekriegt. Der Film saß immer hinter einer Strebe fest, vielleicht ein Produktionsfehler, zu dick. Bei Paterson habe ich das noch nie erlebt.

      6. Wenn du 2 Filme nacheinander machen willst, musst du aufpassen, dass die Spule wieder richtig trocken ist. Ein einziger Tropfen Wasser kann den Film festkleben, dann geht es ganz schwer.

      Ich bin nachher auch in der Dunkelkammer, die Heizung läuft schon...

      Viele Grüße
      Rolf