C-41 Entwicklungen über Drogeriemarktketten

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    • Joachim Mueller schrieb:

      Allerdings weitgehend automatisiert mit den Folgen die Du jetzt kennst.
      Ich frage mich aber dann, warum - habe inzwischen nachgezählt - 6 Photos in Ordnung sind und der Rest nicht. Beim Einscannen zu Hause waren alle OK. Natürlich ist der Film alt und es sollte eher ein Experiment gewesen sein. Ich habe auch nicht damit gerechnet, dass überhaupt noch etwas Brauchbares zustande kommt, trotzdem- siehe oben.
      Eigentlich wollte ich nur die Negative allein und keine Abzüge, aber das machen die hier nicht.
      Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass etwas nicht in Ordnung war. Bei neuen Kodak Gold Filmen war es auch schon der Fall, dass Farbstich drin war, nicht so arg, aber gut sichtbar.

      Habe übrigens beim Einscannen mit dem Epson V750 nichts korrigieren müssen bei dem Uralt-Film.
    • Gerhard Hauke schrieb:

      Habe übrigens beim Einscannen mit dem Epson V750 nichts korrigieren müssen bei dem Uralt-Film.
      meiner Erfahrung nach ist das "korrigieren müssen" bei Farbnegativ-Scans ziemliche Glückssache. Da sind aus meiner Sicht zu viele Parameter im Spiel, um das eindeutig dem Dienstleister anlasten zu können:
      • Film (unterschiedliche Filme, Serienstreuung)
      • Entwicklung (Alter des Entwicklers, Toleranzen im Prozess)
      • Motiv (Motivkontraste, überwiegende Farben, Lichtfarbe bei der Aufnahme)
      • Scanner-Hardware (Ausrichtung des Negativs, wenn z.B. noch ein paar Pixel des unbelichteten Randes mitgescannt werden )
      • Scanner-Software (...)
      Dieser gesamte "Prozess" verläuft beim Dienstleister weitgehend automatisch, d.h. die Software am Ende der Kette müsste alle aufgelaufenen und ggf. potenzierten "Fehler" kompensieren.
      Und hier wird es dann halt statistisch. Die Software kann 99% der (nicht abgelaufenen, korrekt gelagerten, korrekt entwickelten und im vorgelagerten Prozess sauber verarbeiteten) Bilder sauber mit den Standard-Werten verarbeiten, der Rest ist Glückssache. Und wenn wir dann mal all die Filme von Leuten, die nicht hier im Forum sind noch mit in die Statistik einbeziehen, dann tut der "Vollautomat" einen ganz guten Dienst...
    • Über Farbabweichungen oder Farbstiche würde ich mich gar nicht echauffieren. Wie schon gesagt, nehme ich die zwangsweise verordneten kleinen Positive eh nicht zum herzeigen. Darum ging es mir bei der Threaderöffnung hauptsächlich um die Sauberkeit des Films und um ev. Verletzungen.

      O.T.: Einige zwanzigjahrealte MF-Ektachromrollen, zu entwickeln bis 1991, kamen recht sauber von Rossmann zurück, Mit der Scannerei, die ja nun wirklich nicht zu meinen Begabungen zählt, kamen noch sehr brauchbare Farben zustande. Und hier und dort eine leichte Fehlfarbe halte ich persönlich auch nicht für so dramatisch, wie Nadelstiche und Staubflocken auf dem Negativ.
      ernst-kluger.de


      Selbst der größte öffentlich verkündete Unfug begann häufig mit den Worten "Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ......."
    • Insgesamt bin auch ich der Meinung, daß die Entwicklung im Großlabor schon eine preisgünstige und
      gangbare Lösung darstellt. Kostet nahe an nichts und bei C41 nimmt man halt die Standardabzüge mit
      und wirft sie dann je nach Geschmack einfach weg.

      Mit den Filmen auf PET-Träger scheinen die Grosslaboranten auch bei mir größere Schwierigkeiten zu
      haben als mit dem klassischen, flexibleren Filmmaterial. Kratzer, Schmutz oder auch den Verlust ganzer
      Negativreihen hab ich verstärkt bei Digibase-Filmen erlebt.

      Sollte ich demnächst relevante Inhalte auf Film ablichten würde ich sicherheitshalber den Weg über eins der hier
      empfohlenen Fachlabore einschlagen. Selbstentwickeln steht auch ganz oben auf der Prioritätenliste. Ist
      heute kein Hexenwerk mehr und macht wirklich Freude. Leider ist das bei derzeit etwa einem Film pro Monat
      zu ineffektiv.
      In Wirklichkeit passiert die ganze Zeit gar nichts - Jim Rakete 2007

      Bilder
    • Ich fotografiere hauptsächlich Dia und lasse die bei PS 13 entwickeln. Farbnegetiv gehen nach MeinFilmLab. Da gehe ich keine Kompromisse mehr ein.
      Erworbene und instandgesetzte Kameras werden mit 10 Jahre altem, gekühlt aufbewahrtem, Agfa Portrait 160/12 getestet. Das schicke ich dann über DM oder Kaufland nach wohinauchimmer. Dafür reicht das Großlabor allemal. Aber auch nur dafür.
      Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.
      Hanlon´s Razor
    • Axel Thomas schrieb:

      Mit den Filmen auf PET-Träger scheinen die Grosslaboranten auch bei mir größere Schwierigkeiten zu
      haben als mit dem klassischen, flexibleren Filmmaterial. Kratzer, Schmutz oder auch den Verlust ganzer
      Negativreihen hab ich verstärkt bei Digibase-Filmen erlebt.
      Mir wurde zu den Digibase-CN-Filmen erklärt, dass sie dünner als die Acetat-Filme sind. Dadurch funktionieren die Abstreifer in den Labormaschinen nicht mehr richtig. Die Folge sind Flecken und Kratzer. Die Digibase-Filme entwickle ich nur noch selber, da auch ein kleines Labor zwar besser als Großlabor war, aber nicht fehlerlos.
    • Harald Wodarz schrieb:

      Ich fotografiere hauptsächlich Dia und lasse die bei PS 13 entwickeln. Farbnegetiv gehen nach MeinFilmLab. Da gehe ich keine Kompromisse mehr ein....
      Dazu sollten dann aber auch die Preisunterschiede genannt werden. Eine Filmentwicklung kostet dort ruckzuck > EUR 20,-.

      Ich habe schon zu ausschliesslichen Filmzeiten so fotografiert, daß ich pro Motiv mit einem bis maximal zwei Bildern auskomme.
      Mache ich übrigens auch digital heute nicht anders.
      Dann stehst Du aber da, hast vielleicht einen halbvollen Film und möchtest nicht länger auf die Ergebnisse warten.
      Gerade heute, wo wir so viele interessante Filme haben und wo der Eine oder Andere erstmal testen muß ob und
      wie weit sein Kameraequipment funktioniert, ist der finanzielle Aufwand oft einfach zu hoch in so einem Fachlabor.

      Als Perspektive für meine Fotografiergewohnheiten werde ich deshalb eher das Selberschnippeln von 12er Filmen
      (drei Filme aus einem 36er!) und eine Entwicklungsschiene zwischen Großlabor und Selbstverarbeitung anpeilen.

      Hans Wöhl schrieb:

      ...Mir wurde zu den Digibase-CN-Filmen erklärt, dass sie dünner als die Acetat-Filme sind. Dadurch funktionieren die Abstreifer in den Labormaschinen nicht mehr richtig. Die Folge sind Flecken und Kratzer. Die Digibase-Filme entwickle ich nur noch selber, da auch ein kleines Labor zwar besser als Großlabor war, aber nicht fehlerlos.
      Also eigentlich dachte ich immer daß die dicker sind aber das ist ja letztendlich egal. Im Ergebnis stimme ich Dir zu.
      MeinFilmLab nimmt übrigens für den Rollei Variochrome EUR 8,- Aufpreis für die Entwicklung und Digibase entwickeln sie
      gar nicht. Ist also sicher was dran daß die PET-Filme im Labor besondere Aufmerksamkeit brauchen.
      In Wirklichkeit passiert die ganze Zeit gar nichts - Jim Rakete 2007

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    • Da bin ich voll und ganz bei dir. Wie gesagt, zum testen gehe ich auch nicht ins Fachlabor. Sollte ein Diafilm mal nicht ganz voll sein und ich nicht warten wollen ... was solls. Modelleisenbahn ist auch kein billiges Hobby *green*
      Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.
      Hanlon´s Razor
    • Aktuell habe ich wieder zwei Diafilme in der Entwicklung. Diesmal bei dm.
      Nachdem sich eine Woche nach Abgabe noch kein Auftragsstatus abfragen liess habe ich heute
      die telefonische Auskunft erhalten daß es durchaus drei Wochen bis zur Fertigstellung dauern kann.

      Als Begründung seitens Cewe hiess es daß Film inzwischen so wenig nachgefragt wird daß man die
      Aufträge deutschlandweit sammeln und rein händisch bearbeiten würde.
      In Wirklichkeit passiert die ganze Zeit gar nichts - Jim Rakete 2007

      Bilder
    • Axel Thomas schrieb:

      Aktuell habe ich wieder zwei Diafilme in der Entwicklung. Diesmal bei dm.
      Nachdem sich eine Woche nach Abgabe noch kein Auftragsstatus abfragen liess habe ich heute
      die telefonische Auskunft erhalten daß es durchaus drei Wochen bis zur Fertigstellung dauern kann.

      Als Begründung seitens Cewe hiess es daß Film inzwischen so wenig nachgefragt wird daß man die
      Aufträge deutschlandweit sammeln und rein händisch bearbeiten würde.
      Das ist in Österreich genauso. Nachdem es aber beim ersten Mal problemlos geklappt hat, sogar mit Rollfilm, bin ich gerade beim Folge-Versuch.
    • Hm, das hört sich ja garnicht gut an. Bei meinem letzten Drogerrie-Versuch (DM und Rossmann) vor gut einem Monat ging alles glatt: Negativentwicklung bei DM ne knappe Woche, Diaentwicklung bei Rossmann rund 10 Tage. Drei WOchen fände ich jetzt schon etwas heftig - gerade für "mal eben schnell einen Testfilm machen" ;)

      Naja, dann vielleicht doch lieber alles ins Fachlabor. Diese Woche wieder mal Urlaubsbilder (C41 und SW) zu Photostudio13 nach Stuttgart geschickt: Montagabend losgeschickt, Freitag alles wieder fertig im Birefkasten. In Topqualität. Das ist den Mehrpreis dann doch meist wert.
      KB: diverses Canon FD und ein bisschen M39 Russenkrams
      MF: Mamiya C330 und Fuji.

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