Großformat in 5x7" - Wer photographiert und wie vergrößert hier Jemand damit??

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    • Großformat in 5x7" - Wer photographiert und wie vergrößert hier Jemand damit??

      Liebe "Großformatler";

      mich würde mal interessieren, wer von Euch tatsächlich selber in 5x7" photographiert, mit welcher Kamera und Objektiv - und - ebenso wichtig - wie vergrößert Ihr und womit und mit welchem Objektiv diese großen Planfilme??

      Was ist eigentlich der entscheidende Unterschied zu 4x5" - und was inspiriert dazu??


      Über Eure ehrlichen Antworten würde ich mich sehr freuen!!

      Jan-Peter

      :) :) :)
    • mit einer Mentor fotgrafiere ich,weil der Verschluß nicht ganz verlässlich ist nehme ich ein 240 mit Verschluss oder mit Hutverschluss.Die Negative verwende ich für Cyandrucke was mir bisher nicht richtig gelungen ist,vergrößern kann ich die Negative mit den Durst 1000 der geht bis 13x18. Brauchte mal eine Hilfe für den Blaudruck, beim waschen verschwindet das Bild meistens wärend der Rand dunkel blau ist,ich weis nicht ist der Fehler das Negativ oder die Chemie.Grüsse Euch Josef
    • Bonjour Jan-Peter,

      unsere Eugen Löber, Dresden 1890 ist eine 13x18. Die benutzen wir auch immer wieder und machen Kontakte. Falls wir mal vergrößern wollten hätten wir dazu einen uralten Teufel-Vergößerer.

      Salut,

      vom Zappa und dem kleinen Tiger (…der sagt: yooo - aba 24x30 üss viel coolerer!)
      Markennamen??? - Egal, wenn wir nur damit photographieren können…

      Unsere Negativformate:

      6 x 9, 9 x 12, 13 x 18, 18 x 24, 24 x 30 cm
      4" x 5", 8" x 10", 16" x 16", 16" x 18", 24" x 26" - Inch
    • Hallo,

      Bei mir kommt für alles außerhalb des Hauses noch eine alte Technica III zum Einsatz, diese ist kompakt verpackt und passt mit 20 Kassetten in eine Pilotentasche.

      Der große Vorteil ist, dass ich mit der Kamera (und dem 210er Objektiv) auch bis 1/400 belichten kann, während die 8x10 nur 1/60 schafft.

      Vergrößert wird nichts, die Negative werden aber mit einem Linotype Saphir Ultra eingescant.

      :)
    • Hallo,

      bei mir ist die Gandolfi 5x7 seit neuestem im Einsatz und als Objektive nutze ich ein Xenar 1:6,1/210, ein Nikkor M 1:9/300 und ein Fujinon 1:12,5/450 an der Kamera. Als Vergrößerer plane ich den Durst 138 - wenn ich mal einen schönen finde. Solange mache ich Kontakte oder scanne dir Negative mit einem Epson 850.

      Grüße
      Christian
    • Hallo,

      demnächst kann ich von fotografieren auf 13x18 sprechen.
      Zu Weihnachten gab es eine Mentor Panorama 2 mit 13 hölzernen Doppelkassetten dazu. Ein ordentliches Stativ und einige CZJ Tessare sind vorhanden. Gestern habe ich bei Herrn Grohmann den Planfilm bestellt. Die Entwicklung ist bereits gesichert, das Vergrößern leider noch nicht aber die Lösung ist in Sicht. Der neulich hier angebotene Vergrößerer wäre toll gewesen, war zum Abholen aber einfach zu weit weg.

      Warum so ein großes Format ? (für mich bisher nur bis 9x12) Das Spiel mit der Schärfe und Unschärfe, dazu die Ausstrahlung einer guten und großen Vergrößerung, und die Reserven beim Vergrößern. (letztens von 9x12 auf 50x70 vergrößert und im Kornscharfsteller fast kein Korn gefunden) - das macht es hauptsächlich für mich aus und ich mag das Meditative am gesamten Großformatprozeß gelegentlich sehr.

      Grüße

      Ralf
    • Vielen Dank, Christophe, Christian, Ralf und nochmals Christian;

      für Eure Nachträge! - Seit drei Jahren photographiere ich mit einer Graflex 4x5", Crown Graphic, und vier Fujinonen, 75mm, 105mm, 150mm und 250mm.

      Diesen Schritt hätte ich nicht ohne den Durst LAborator 138, den ich in exzellentem Zustand erhalten habe, getan, da, anders als bei beiden Christians, ich keinesfalls das verlustreiche SCannen tun würde; ein Echt-Abzug ist und bleibt ein Echt-Abzug.

      Erst gestern habe ich auf altem, cadmiertem TURA Papier insgesamt 48 Abzüge von 4x5 Planfilm-Negativen gemacht, was mit dem Durst Laborator 138 und den schweren, glaslos Einsätzen für die Negativ-Bühne NEga 138 ganz problemfrei möglich ist.

      Vergrößerungen vom Format 20x24" - 50x60cm mache ich natürlich sorgfältiger - und jeweils auf individuellem, motivangepasstem Papier, wie beispielsweise das FOMA MG Classic Nature 532 oder 542.


      Nochmals gefragt: Wie entwickelt Ihr die 5x7" Planfilme?? - WElche Entwicklungstanks verwendet Ihr dafür??


      Nochmals vielen Dank!

      Jan-Peter
    • Jan-Peter Raspe schrieb:



      Nochmals gefragt: Wie entwickelt Ihr die 5x7" Planfilme?? - WElche Entwicklungstanks verwendet Ihr dafür??
      Du kannst 5x7"-Filme prima in einer Schale entwickeln, das ist die günstigste Lösung.

      Die beste Lösung ist m.M. nach eine Jobo Expert Drum, z.B. die 3006, mit der Du dann auch Deine 4x5"-Filme entwickeln kannst. Die Dose lässt sich für SW auch gut manuell oder mit einem einfachen Motor (Simma Roller, Durst Codrum) betreiben. Luxus ist dann ein Jobo-Prozessor.

      Grüsse
      Andreas



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    • Hallo,

      ich bin ja mit dem Format noch nicht lange in Gange.

      Für 9x12 benutze ich meine Jobo 1520.

      Für 13x18 plane ich mal eine Patersondose ein, ich weiß bloß noch nicht, welche da am besten passt.
      Vorübergehend habe ich mir was aus dem Baumarkt besorgt, was erstaunlich gut funktioniert. Die 75er HT-Rohrlösung hat ca. 7 € gekostet . Beim FO5 werden die Flüssigkeiten bei Rotlicht gewechselt und beim NP22 ist absolute Dunkelheit gefragt. Das klappt aber gut, wenn man sich alles vorher zurecht stellt.

      Man kann natürlich auch in der Schale entwickeln . . . ist aber nicht so meins.

      Schönen Abend

      Ralf
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